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Das BDSM der Anderen


Hi****

Mein BDSM oder der Vergleich zu anderen Formen, was ist dir wichtig?   

233 Stimmen

  1. 1. Ist dir der Vergleich mit anderen wichtig?

    • Ja
      13
    • Nein
      190
    • Weiß nicht
      30


Empfohlener Beitrag

Ja und Nein, aber...
Je schlimmer die anderen, um so einfacher wird meine Rechtfertigung😈
Die Suche nach dem TOPf für den Ollen Deckel...macht vergleichen halt nötig.
.
@ichbines1
Das mit dem verbiegen, ist ja auch für die Neigung des Bottom's gedacht🤭

vor 1 Stunde, schrieb HirnHerzHumor:

oder auch ein bisschen Wettkampf dabei?

Als ich gehört habe, dass Sub Yvonne noch nen dickeren Dildo anal aufnehmen kann, habe ich mich direkt ins Training begeben. Das konnte ich so nicht auf mir sitzen lassen. 

Freudig habe ich ihr dann geschrieben: "Hallo Yvonne, ich habe einen noch dickeren Dildo geschafft". Und ich habe sie auch gefragt, ob sie davon ein Beweisbild sehen möchte...^^ 

vor 1 Stunde, schrieb HirnHerzHumor:

Wie oft fragst du dich, ob dein BDSM genug ist, im Vergleich zu anderen Dynamiken? 

Nein, andere Dynamiken interessieren mich nicht so. Auch wenn man sich darüber austauschen kann, wer was gut oder "logisch" findet. 

Für uns muss es passen. Eher hatte ich Momente, wo ich mich gefragt habe, ob ich für meinen Herrn Sub "genug" bin. 

Schließlich hatte ich dann manchmal auch zu viel da reingewertet, wenn ich da ungehorsam war oder so. Aber es spielt keine Rolle, man kann sich dem einfach hingeben, mein Herr lenkt und mich schon so, wie er es mag...👍 Er sagt in dem Sinne: "du kannst nichts falsch machen!"

Sicher kann Sub Fehler machen oder Verfehlungen begehen, aber übergeordnet wissen wir schon, wie das gemeint ist. Er lenkt mich ja. 

Ich mache einfach beim bdsm mit. 🙂 

Vor 19 Minuten , schrieb JaN1na:

Ja und Nein, aber...
Je schlimmer die anderen, um so einfacher wird meine Rechtfertigung😈
Die Suche nach dem TOPf für den Ollen Deckel...macht vergleichen halt nötig.
.
@ichbines1
Das mit dem verbiegen, ist ja auch für die Neigung des Bottom's gedacht🤭

ja vielleicht sag ich mal, aber machen wir es mal an einem Beispiel fest, eine reine Maso die vordergründig zu 80% D/S umsetzen soll, wird beide nicht glücklich machen können. Sie wird ebenfalls immer das Gefühl haben, bin ich gut genug, was ich als Gefühl schrecklich finden würde. Ich will doch, dass sie sich geborgen und behütet fühlen und aus der Position ist doch viel mehr auch für die Zukunft möglich. Nebenbei stehe ich nicht auf „von Null auf Hundert“ Wir reden hier ja nicht von Sport, also bei mir nicht!

Beim Annähern ist das was anderes.

Nimm mich, ich liebe D/S und aus dem entwickelt sich SM. Sollte ich dann der reinen Maso die Schmerzen entziehen weil es ja dann Belohnung wäre?

Ich glaube man kann zwar Neigungen noch rauskitzeln wenn man sich mit Sub wirklich in der Tiefe beschäftigt und sie dann soviel Vertrauen hat, dass sie sich öffnen kann, aber auch da sind Grenzen und selbst wenn es eine sonstige totale Anziehung gibt, würde ich mich nicht darauf einlassen. Das Gesamte sollte schon eine „gesunde“ Basis haben.

Ich bin zwar sehr sadistisch, aber nicht wenn sie nur Maso ist.

Vor 17 Minuten , schrieb Be_Devereaux:

Das wird ja immer schöner. Ich muss doch niemanden übertrumpfen oder mithalten müssen. Also manchmal frag ich mich...

Exakt. Da muss das ego schon ziemlich klein sein, wenn man aus allem ein Wettbewerb machen muss...

Vor 8 Minuten , schrieb Einfach-Ich:

Wer Wettkampf mit BDSM verknüpft hat BDSM irgendwie nicht verstanden!

 

Ja, man lässt sich von Dynamiken, von Techniken inspirieren. Man berichtet von Dingen welche man getan getan hat und stellt diese auch durchaus mal zur Diskussion.

Aber stärker Schläge die Sub Abgang, höhere Anzahl oder ...   Ist vollbracht uninteressant..

❤️❤️❤️

vor 1 Minute, schrieb ichbines1:

Warum soll mich das grundsätzlich interessieren?

Die Kunst ist es, denn Menschen zu finden der das gleiche hat oder wo man sich zu einem wirklich annähern kann.

Was nutzt es einem, wenn man sich verbiegt?

Es geht dir um authentische Menschen, die sich nicht verbiegen. Mag ich auch. Nur verbiegt sich nicht automatisch jeder Mensch, nur weil man sich vergleicht: Einige nutzen Vergleiche, um sich selbst zu motivieren oder auch zu verstehen, ohne dass es negative Effekte gibt (weiterführende Recherchemöglichkeiten: Studien zur "Social Comparison Theory").

Man kann sich nämlich inspirieren lassen, ohne die eigene Identität aufzugeben; ein Vergleich dient hier als Orientierung, um die eigenen Bedürfnisse besser zu definieren, statt sie zu verleugnen. Was aber nichtheißt, dass es gar keine negativen Effekte gibt oder man selbst alles steuern könnte (bei vuln.erablen Gruppen aber nur sehr begrenzt). Weiterführende Recherchemöglichkeiten: "Leon Festinger "Social Comparison Theory" + "Self-Evaluation Maintenance Model" (Tesser) in Bezug auf vul.nerable Persönlichkeitsstrukturen"). 

Das hat nicht immer etwas mit verbiegen zu tun, sondern oft auch einfach nur mit charakterlicher Ausprägung.


Während Abwärtsvergleiche den eigenen Selbstwert stabilisieren können, ohne dass man sich anpasst, führen Aufwärtsvergleiche nur dann zum „Verbiegen“, wenn man fremde Rollen blind kopiert, statt sie als Anreiz für das eigene Wachstum zu nutzen.

Es ist legitim, alles, was einem nicht gefällt, zu verurteilen. Aber die Eingangsfrage dreht sich nicht um falsch oder richtig, sondern genau um die Differenzierungen der Individuen. Nicht allen ist alles gleichermaßen bewusst, was die eigene Motivation betrifft. Nur verbiegt sich nicht automatisch jeder Mensch, nur weil man sich vergleicht.

vor 57 Minuten, schrieb JaN1na:

Ja und Nein, aber...
Je schlimmer die anderen, um so einfacher wird meine Rechtfertigung😈

🤣🤣🤣

Mein Herr ist manchmal fies @JaN1na. Wenn ich mit gefesselten Händen auf dem Rücken nicht mehr schlafen kann, sagt er: "du bist sicher nicht die erste Frau auf der Welt die so schlafen muss!" Oder: "beschwer dich nicht! Andere..." 🤣 "dir geht es doch noch gut, ich schneid dir die Nippel ja nicht ab!" (äh, na ja... Nein, das Quälen allein tut schon weh...😅).

Aber ich würde sagen, das ist einfach fieser Sadismus ausgereizt. 😈 Und was wirklich nicht mehr geht, geht dann auch nicht mehr. Wir sind ja nicht bei den Entfüh.rungso.pfern. 

Wenn jetzt ernst gemeint ein Dom zu einer Sub sagt: "Was stellst du dich so an, andere Subs können das auch!" ist dies natürlich ein komplettes Nogo! 

Die Unterschiede werden aber hoffentlich klar, ob eins Auslebung fiesen Sadismus ist oder das tatsächlich so gemeint ist. 

Und so man will, kann man Fiesheiten natürlich auf die Spitze treiben. 😂🤭 Oder total dumme Gründe als Rechtfertigung nehmen (man weiß selbst dass dies nicht stimmt). 

"Du bist ja feucht, also gefällt dir das" oder "du zuckst ja vor Lust, da kann ich ja weiter machen (obwohl ersichtlich ist, dass vor Schmerz). 

Im Prinzip kann man umdrehen, vergleichen, Gründe finden, wie man lustig ist, wenn man denn will...😬 Aber dies entspricht natürlich nicht jeder Sub, also Vorsicht! 

Vor 29 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

🤣🤣🤣

Mein Herr ist manchmal fies @JaN1na. Wenn ich mit gefesselten Händen auf dem Rücken nicht mehr schlafen kann, sagt er: "du bist sicher nicht die erste Frau auf der Welt die so schlafen muss!" Oder: "beschwer dich nicht! Andere..." 🤣 "dir geht es doch noch gut, ich schneid dir die Nippel ja nicht ab!" (äh, na ja... Nein, das Quälen allein tut schon weh...😅).

Aber ich würde sagen, das ist einfach fieser Sadismus ausgereizt. 😈 Und was wirklich nicht mehr geht, geht dann auch nicht mehr. Wir sind ja nicht bei den Entfüh.rungso.pfern. 

Wenn jetzt ernst gemeint ein Dom zu einer Sub sagt: "Was stellst du dich so an, andere Subs können das auch!" ist dies natürlich ein komplettes Nogo! 

Die Unterschiede werden aber hoffentlich klar, ob eins Auslebung fiesen Sadismus ist oder das tatsächlich so gemeint ist. 

Und so man will, kann man Fiesheiten natürlich auf die Spitze treiben. 😂🤭 Oder total dumme Gründe als Rechtfertigung nehmen (man weiß selbst dass dies nicht stimmt). 

"Du bist ja feucht, also gefällt dir das" oder "du zuckst ja vor Lust, da kann ich ja weiter machen (obwohl ersichtlich ist, dass vor Schmerz). 

Im Prinzip kann man umdrehen, vergleichen, Gründe finden, wie man lustig ist, wenn man denn will...😬 Aber dies entspricht natürlich nicht jeder Sub, also Vorsicht! 

Dieses extrinsisch Masochistisch wo verbiegen Spaß macht, ist ja der D/s Bereich.
.
Intrinsisch Masochistisch ist dann in physisch und psychisch zu unterteilen...da bin ich noch am überlegen und sortieren...
Weil mancher Schmerz Toll, anderer nicht...im Abgang psychisch dann egal was war, da geht alles.
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Hab aber jetzt schon einige Sadisten gehört die meinten, auch wenn es jetzt weh tut und erst später gefällt...gibt es dem Sadisten wohl nichts.
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Da hast mit deinem Herr Glück, warum auch immer er dies anders sieht...
Ich tippe auf dieses Spiel mit Regeln und es begründen zu können...aber sicher bin ich mir da NULL🫣...D/s ist ja auch nicht so klassisch...alles mehr auf eigene Note...
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Als Vergleichen und sein Gegenstück finden

ich frage mich die ganze Zeit ... warum ich die ganze Zeit alles aus einer anderen (das Gegenüber) perspektive sehen muss 🤔 da fällt mir die Antwort komischerweise sehr schnell - NEIN-
vor ca 2Std habe ich dieses "No" eim "vorbeiflug" angekreuzt ... seitdem grübel ich darüber nach 🙄

Ich halte es für völlig dämlich in festen Konzepten und Mustern zu denken. Jede Beziehung ist völlig anders und Konzepte funktionieren in gar keinem Bereich des Lebens gut.
Sie können als Einstieg dienen aber individuelle Bedürfnisse können nie in eine Schublade gepackt werden.

Nicht vergleichen, Inspirieren!

Vor 2 Stunden, schrieb Violet_Fog:

Ich habe Nein angekreuzt, aber das soll nicht bedeuten, dass ich da Desinteresse zeige, nur dass ich mich daran nicht messe.

Ich bin fasziniert von Menschen, insbesondere von Menschen mit Passion, von Menschen mit außergewöhnlichen Gedanken und Gefühlswelten, ich liebe besondere Perspektiven, was es mit Menschen macht, wie sie leben, warum sie sich dafür entschieden haben und wie es sich anfühlt. Und natürlich trifft das auch auf Menschen zu die außergewöhnliche Wege für ihre Beziehungen oder Sexualität gehen, ganz besonders gilt es für Menschen die mit Absurditäten und Paradoxen spielen, mit Grenzen, großen Gefühlen. Für mich gibt es im Universum bisher nichts, was mich mehr fasziniert. Menschen haben einen kompletten inneren Kosmos, ein ganzes Universum voller Welten. Das kann man miteinander überhaupt nicht vergleichen und es geht dabei auch nicht um Besser oder Schlechter.

Das sich jeder im Kopf zumindest, seine eigene Welt erschafft und in seiner Bubble lebt oder nur ab und an, sich dort zurückzieht....echt faszinierend und gleichzeitig bedenklich.
Manche merken es nicht einmal.

Warum sollte ich mein BDSM mit dem anderer messen? Und warum sollte ich dabei vorallem denken, ob mein BDSM genug ist? Wenn ich doch glücklich damit bin, warum sollte ich mich das fragen?

Vor 22 Minuten , schrieb slavejaykay:

Ob ich mich mit anderen vergleiche? Nein, hab ich auch nie gemacht. Ich nehme natürlich die Unterschiede der verschiedenen Dynamiken wahr, hatte mir sicherlich auch schon Inspirationen geholt, aber vergleichen im Sinne, wer nun besser oder intensiver BDSM lebt, nein. Für mich ist BDSM kein Konkurrenzkampf. Wir leben es für uns aus und geben der Öffentlichkeit hin und wieder Einblicke in unsere Lebensweise. Ich habe schon immer gewusst, das ich einen anderen Weg bevorzuge, mit dem Standard-BDSM nicht viel anfangen kann. Dadurch achtet man natürlich noch mehr darauf wie andere BDSM praktizieren/leben und fischt sich eben die wenig passenden Menschen für sich heraus.  

Bei Konkurrenz Kampf hab ich eigentlich nur Kontrolle, Weiterentwicklung, Selbstbeherrschung etc.da Versuche ich dann auch besser zu schreiben oder verständlicher...
Für manche Dinge ist es nützlich, sich einen Kampf "im Kopf" zu liefern und zu sehen...wie die Fortschritte sich dadurch maximieren 😇

vor 55 Minuten, schrieb JaN1na:

 

Das sich jeder im Kopf zumindest, seine eigene Welt erschafft und in seiner Bubble lebt oder nur ab und an, sich dort zurückzieht....echt faszinierend und gleichzeitig bedenklich.
Manche merken es nicht einmal.

Nichts davon habe ich gesagt und gemeint. Ich rede von Gedanken- und Gefühlswelten, das hat nichts mit "eigene Welt zum zurückziehen" zu tun, sondern wie man die Welt und das Leben wahrnimmt.

Vor 2 Minuten , schrieb Violet_Fog:

Nichts davon habe ich gesagt und gemeint. Ich rede von Gedanken- und Gefühlswelten, das hat nichts mit "eigene Welt zum zurückziehen" zu tun, sondern wie man die Welt und das Leben wahrnimmt.

Meinte ich auch....aber den Pfad nach außen sollte man halten....du hast bestimmt Beispiele im Kopf, die dazu passen.

Ich lasse mich gern von Anderen inspirieren. Ich schaue oder höre mir an, was sie machen, und was es mit ihnen macht. Man lernt nie aus, gerade auf so einem bunten Feld wie BDSM. Muss ich mich dabei mit anderen vergleichen? Wüsste nicht mal, wie das gehen soll... dazu ist das Empfinden der Praktizierenden viel zu individuell. Mich fasziniert, wie ein und dieselbe Praktik auf tausend verschiedene Arten wirken kann. Wie Kleinigkeiten das Gesamtbild beeinflussen. Da ist eine Jagd nach Extremen nur im Weg.

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