Jump to content

Wieviel Kommunikation ist euch wichtig?


Empfohlener Beitrag

Mich beschäftigt immer wieder eine Frage:
Wie viel Kommunikation braucht für euch gutes BDSM?

Für mich ist Kommunikation kein „Vorspiel“ und auch kein notwendiges Übel.
Sie ist die Basis.

Ich mag Spannung.
Ich mag Machtgefälle.
Ich mag dieses Knistern zwischen Führung und Hingabe.

Aber genau deshalb ist mir Klarheit so wichtig.

Ich möchte wissen:
– Was triggert dich positiv?
– Wo sind deine Grenzen?
– Was ist Fantasie und was ist wirklich gewollt?
– Wie gehst du mit Verantwortung um?

Für mich beginnt Dominanz nicht im Spiel, sondern im Gespräch davor.
In Ehrlichkeit.
In der Fähigkeit, Bedürfnisse auszusprechen, ohne sich dahinter zu verstecken.

Ich brauche keine endlosen Analysen.
Aber ich brauche Reife.
Reflexion.
Und die Bereitschaft, auch unangenehme Dinge anzusprechen.

Nach dem Spiel ist Kommunikation für mich genauso wichtig.
Was hat es mit dir gemacht?
Was mit mir?
Wo war es intensiv, wo vielleicht zu viel, wo genau richtig?

Ich finde:
Je klarer die Kommunikation, desto freier kann das Spiel sein.

Wie seht ihr das?
Redet ihr viel – oder lieber wenig?

Ich sehe es auch so , Kommunikation ist sehr wichtig dass spiel so gut wie möglich spielen zu können. Nur wen beide seiten wissen was gewünscht und auch erwartet wird kann es wirklich gut werden.

Ich habe festgestellt je nach Fetisch und Veranlagung der Dame wire Kommunikation und zu viel reden eher als belastend und nicht erwünscht gesehen, eigentlich habe ich in 30 Jahren nur Doninaten Damen erlebt die es auf der unpersönlichen Art gelebt haben, was im Bereich des eher härteren SM irgendwie logisch ist, jemanden zu quälen macht wohl eher auf der unpersönlich Art richtig Spaß, aber das ist nur meine Erfahrung.

vor 6 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

Mich beschäftigt immer wieder eine Frage:
Wie viel Kommunikation braucht für euch gutes BDSM?

Für mich ist Kommunikation kein „Vorspiel“ und auch kein notwendiges Übel.
Sie ist die Basis.

Ich mag Spannung.
Ich mag Machtgefälle.
Ich mag dieses Knistern zwischen Führung und Hingabe.

Aber genau deshalb ist mir Klarheit so wichtig.

Ich möchte wissen:
– Was triggert dich positiv?
– Wo sind deine Grenzen?
– Was ist Fantasie und was ist wirklich gewollt?
– Wie gehst du mit Verantwortung um?

Für mich beginnt Dominanz nicht im Spiel, sondern im Gespräch davor.
In Ehrlichkeit.
In der Fähigkeit, Bedürfnisse auszusprechen, ohne sich dahinter zu verstecken.

Ich brauche keine endlosen Analysen.
Aber ich brauche Reife.
Reflexion.
Und die Bereitschaft, auch unangenehme Dinge anzusprechen.

Nach dem Spiel ist Kommunikation für mich genauso wichtig.
Was hat es mit dir gemacht?
Was mit mir?
Wo war es intensiv, wo vielleicht zu viel, wo genau richtig?

Ich finde:
Je klarer die Kommunikation, desto freier kann das Spiel sein.

Wie seht ihr das?
Redet ihr viel – oder lieber wenig?

Deinen Beitrag würde ich vollumfänglich unterstreichen 🙂👍

Du hast eine konkrete Vorstellung und dazu brauchst du ein möglichst passendes Gegenstück, das ähnlich denkt und handelt. Dann entsteht in der Beziehung, Session, whatever, Tiefe, Erotik und dieses besondere, intensive Gefühl, Verbundenheit, - welches eben auch die Unterschiede macht zu ONS, einmal Sessions, Geplänkel und oberflächlicher Spielerei. 

Menschen sind jedoch unterschiedlich, viele können oder wollen sich nicht öffnen. Ich persönlich tue das auch nur dann, wenn ich einer Person vertraue. Vertrauen muss entstehen, aufgebaut werden, dann ist es aber insbesondere in der DS Konstellation eben auch der Trigger für die Tiefe und die schönsten Momente.

Ohne ehrliche und aufrichtige Kommunikation funktioniert es für mich nicht. ❤️

erstmal eine Frage , ob der/die/das überhaupt richtig kommunizieren kann ... ich bin asozial und kommuniziere quasi gar nicht , das Problem fängt doch schon da an wenn einer etwas sagt und der gegenüber versteht es nicht oder falsch ... also müsste nicht viel sondern Punktgenau auf das was man möchte und nicht langherum diskutiert werden

Ich finde auch, dass Kommunikation die Grundlage für eine Dynamik, in der beide Partner aufgehen können.

Ich denke das sich aber gerade das weibliche Geschöpf, schnell daran stört u. Das besagte " tot " reden eintreten kann.
Warum ich das so ganz explizit definiere, will ich erklären.
In der Regel haben Frauen ja viel mehr Anfragen oder interessierte Personen in ihrem Umfeld als Männliche Geschöpfe, was natürlich dazu führt das dort viel mehr Konversation stattfindet... natürlich ist es hierbei auch oft der selbe Konversation Inhalt gegeben. Gerade wenn es um denn Bereich Sex / Bdsm usw geht gibt es eben doch spezielle allgemein Fragen die zu klären sind.
Ich glaube das genau diese Sache der wiederholenden über Konversation oft eben dazu führt, daß Frauen oft dazu neigen, dann keinen Reiz in der Sache zu fühlen u. Das besagte " tot " reden eben eintritt.
Als Mann bleibt nicht viel als zu versuchen mit Konversation und Gesprächen auszuloten wo man gemeinsame steht mit denn Vorlieben.
Viel haben verschiedene Vorstellungen und Erwartungen von gewissen Handlungen, Phantasien und Vorlieben & jeder interpretiert auch irgendwie bdsm/ sm / sex im allgemeinen für sich anders.... da bleibt nur die Konversation.
Ich bin zb Natur Dominant, aber es fällt mir nicht leicht, das zb bei der ersten körperlichen Begegnung voll auszuleben ( Rede jetzt nicht von einem klapps auf denn po oder so ),
Denn ich kenne denn Körper die wünsche und auch die Belastbarkeit meines Gegenüber ja nicht ..
Wie weit kann ich gehen, bin ich grob genug, bin ich zu grob .. usw usw ?!
Kommunizieren hilft hierbei ungemein.

ohne Kommunikation, auch während der Ausführung, geht gar nichts.

Ich brauche diese Interaktion immer damit ich spüre was ich gerade bewege. Das bedeutet gerade in der Ausführung nicht, dass wir uns unterhalten, sondern das ich Reaktionen sehe und damit weiß wie es ihr geht. Viele Subs fallen so tief, dass sie nicht mal mehr in der Lage sind mir ihren Zustand zu vermitteln.

Aber gerade im Vorfeld diese Antriggern von Gefühlen ist einfach großartig.

devoter_eri0

Eine Kommunikation ist die Grundlage für alles.
Ohne dem geht es nicht.
Durch Kommunikation entsteht Vertrauen.
Auch ist eine Kommunikation wegweiser für den weiteren Kontakt.
Ist der Gegenüber nicht in der Lage vernünftig zu kommunizieren, wäre alles weitere auch nicht möglich.
Leider sehen aber auch viele in einer Kommunikation ein Wunschzettel Denken.
Also Kommunikation gleich wichtig, aber auch nicht immer verstanden

Kommunikation in einer Beziehung, wie auch immer diese ausgestaltet ist, ist für mich die Grundlage von allem. Sei es vor oder nach einer Session, oder auch innerhalb einer D/S-Beziehung mit allgegenwärtigem Machtgefälle. Sind wir mal ehrlich, am Anfang begegnen sich Menschen die sich nicht kennen, natürlich hat vielleicht jeder die eine oder andere Erfahrung gemacht, da Dynamiken aber immer individuell sind, heißt es nicht dass Kinks mit der gleichen Vorliebe wie bei vorherigen Partnern gelebt werden. Da es mir mehr um Hingabe als Unterwerfung geht, ist mir mein Gegenüber mit ihren Wünschen und Sehnsüchten wichtig. Natürlich möchte ich sie an ihre Grenzen treiben, jedoch auf eine gesunde Art und Weise. Daher ist für mich eins ganz klar, je mehr Kommunikation stattfindet und je reflektierter beide über ihr Handeln reflektierten können umso besser und intensiver die Verbindung. Für mich eine direkte Korrelation.

Ohne Kommunikation geht gar nichts vorallem bevor man startet. Ich als Dom möchte ganz genau wissen welche Vorlieben welche Tabus meine Sub hat und wo ihre Grenzen sind.

Ich bin grundsätzlich ein stiller Typ am Anfang. Aber Kommunikation bei so etwas ist verdammt wichtig. Die kann auch im Spiel Non Verbal stattfinden.
Aber wenn man jemanden findet mit dem man wirklich frei seine Wünsche und Ängste kommunizieren kann weiß man schon mal, dass man ziemlich richtig ist bei der Person

vor 56 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

Für gutes Bdsm braucht man mindestens zwei Passende. Und es muss auch in der Kommunikation passen. Extrem vereinfacht: Wenn der eine mehr übers Limbische System ("Emotionen") kommuniziert aber im präfrontalen Cortex ("Ratio") etwas blinder ist, beim anderem das Gegenteil besteht oder einer von beiden das nicht differenzieren kann oder will, können sich beide den Mund fusselig reden und es wird nicht gut werden. Weil die Brücke fehlt. 

Und das muss wirklich passen, da es situativ immer wieder zu neuen Gewichtungen kommen wird. 

Geduld mit dem anderem, Lermbereitschaft, der eigene Zugriff auf Ratio und Emotion und eine solide Ambiguitätstoleranz auf beiden Seiten machen Kommunikation erst gut. Und damit auch den Bdsm. 

Wenn zwei sich finden, die an der gleichen Stelle milchiger als transparent sind, kann es sich gut anfühlen, ohne das es nachhaltig gut sein muss. 

Kurz. Kommunikation ist extrem wichtig. Aber auch die Stile müssen adaptiv werden, sein und bleiben. Und dann erst kann und sollte man über den Rahmen sprechen. 

Rein quantitativ gibt es keine Zahl an Stunden. 

Aber eine eigene Erfahrung. Weg von online zu offline. Telefonieren ist sehr gut. Jeder im eigenem sicherem Setting, und Duktus, Tonalität  ist extrem wichtig um zu verstehen und verstanden zu werden. Sogar besser als Videocall. Wenn es nachhaltig werden soll und wenn Selbstreflexion und Ehrlichkeit auch am Telefon erkennbar werden, dann bin ich bereit für das Treffen. Und noch für viel mehr Kommunikation. 

 

 

(

so ein langer Text ... aber Kommunikation ist auch nicht Dein Ding oder ? langer Text ... blablabla aber eine einfache Frage bekommst nicht hin ? 

Du hast mich gefragt : "Weist Du was ein FLYING MONKEY ist ... ich warte immer noch auf eine Antwort 🤔

×
×
  • Neu erstellen...