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Wieviel Kommunikation ist euch wichtig?


La****

Empfohlener Beitrag

vor 8 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

Mich beschäftigt immer wieder eine Frage:
Wie viel Kommunikation braucht für euch gutes BDSM?

Für mich ist Kommunikation kein „Vorspiel“ und auch kein notwendiges Übel.
Sie ist die Basis.

Ich mag Spannung.
Ich mag Machtgefälle.
Ich mag dieses Knistern zwischen Führung und Hingabe.

Aber genau deshalb ist mir Klarheit so wichtig.

Ich möchte wissen:
– Was triggert dich positiv?
– Wo sind deine Grenzen?
– Was ist Fantasie und was ist wirklich gewollt?
– Wie gehst du mit Verantwortung um?

Für mich beginnt Dominanz nicht im Spiel, sondern im Gespräch davor.
In Ehrlichkeit.
In der Fähigkeit, Bedürfnisse auszusprechen, ohne sich dahinter zu verstecken.

Ich brauche keine endlosen Analysen.
Aber ich brauche Reife.
Reflexion.
Und die Bereitschaft, auch unangenehme Dinge anzusprechen.

Nach dem Spiel ist Kommunikation für mich genauso wichtig.
Was hat es mit dir gemacht?
Was mit mir?
Wo war es intensiv, wo vielleicht zu viel, wo genau richtig?

Ich finde:
Je klarer die Kommunikation, desto freier kann das Spiel sein.

Wie seht ihr das?
Redet ihr viel – oder lieber wenig?

 

Vor 20 Minuten , schrieb Monika:

Nun.....wenn man nicht kommuniziert, was einem wichtig ist, klappt das in einer zwischenmenschlichen Beziehung nicht... Vertrauen und Nachhaltigkeit können nur entstehen, wenn man sich austauscht und ehrlich ist....

Genau. Wäre für mich auch eine Red flag wenn man das überhaupt nicht kann und die Verantwortung komplett dem gegenüber überlässt

vor 58 Minuten, schrieb Stefan76:

so ein langer Text ... aber Kommunikation ist auch nicht Dein Ding oder ? langer Text ... blablabla aber eine einfache Frage bekommst nicht hin ? 

Du hast mich gefragt : "Weist Du was ein FLYING MONKEY ist ... ich warte immer noch auf eine Antwort 🤔

Was ist dein Thema? Erst ein like, dann Pöbeln. Lass doch dem TE den Thread. Der bisher sehr konstruktiv ist, bis auf deine Pöbelei. Und denen, die das liken. 

Also, zurück zum Thema bitte, falls du das möchtest. 

Man sollte über alles reden können und tun!! Grüße Christoph aus Dortmund 💛🖤💛

Kommunikation im Vorfeld einer Session ist die Voraussetzung, damit es keine Missverständnisse gibt und es möglichst für beide Seiten befriedigend verläuft. Dazu zählt zumindest der grobe Rahmen von dem, was man zusammen veranstaltet und natürlich die Grenzen und Tabus, wenn man sie noch nicht kennt. Nützlichkeit beim Herausfinden kann meiner Meinung nach auch eine Liste mit den verschiedensten Möglichkeiten / Vorlieben im BDSM-Kontext sein, die jeder individuell für sich abarbeitet und bewertet, um sich gegenseitig abzuchecken. Das lässt sich von Zeit zu Zeit wiederholen, um zu sehen, ob sich etwas verändert hat (was sich bestimmt im Laufe der Zeit ergibt) und vor allem um zu sehen, wo die Übereinstimmungen sind. Während der Session ist jeder Mensch verschieden und Kommunikation kann erfolgen oder auch nicht, kann nützlich oder vielleicht auch witzig sein, auf jeden Fall muss man sie nicht mehr ganz so Ernst nehmen, sage ich als Dom zumindest. Ob und was kommuniziert wird spielt dann im Gegensatz zu den sonstigen Reaktionen von Sub eine eher untergeordnete Rolle. Die Reaktionen, die mein Handeln bewirkt, sind etwas, das ich sehr Ernst nehme und was mich als „Reaktionsfetischist“ kickt. Das heißt natürlich nicht, das man sich in bestimmten Situationen nicht nach dem Befinden von Sub erkundigen sollte, wenn es einem angebracht erscheint, hier ist das Bauchgefühl von Dom ganz entscheidend.

Vor allem nach einer Session wünsche ich die Kommunikation über das gerade Geschehene.

vor 11 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

Mich beschäftigt immer wieder eine Frage:
Wie viel Kommunikation braucht für euch gutes BDSM?

Für mich ist Kommunikation kein „Vorspiel“ und auch kein notwendiges Übel.
Sie ist die Basis.

Ich mag Spannung.
Ich mag Machtgefälle.
Ich mag dieses Knistern zwischen Führung und Hingabe.

Aber genau deshalb ist mir Klarheit so wichtig.

Ich möchte wissen:
– Was triggert dich positiv?
– Wo sind deine Grenzen?
– Was ist Fantasie und was ist wirklich gewollt?
– Wie gehst du mit Verantwortung um?

Für mich beginnt Dominanz nicht im Spiel, sondern im Gespräch davor.
In Ehrlichkeit.
In der Fähigkeit, Bedürfnisse auszusprechen, ohne sich dahinter zu verstecken.

Ich brauche keine endlosen Analysen.
Aber ich brauche Reife.
Reflexion.
Und die Bereitschaft, auch unangenehme Dinge anzusprechen.

Nach dem Spiel ist Kommunikation für mich genauso wichtig.
Was hat es mit dir gemacht?
Was mit mir?
Wo war es intensiv, wo vielleicht zu viel, wo genau richtig?

Ich finde:
Je klarer die Kommunikation, desto freier kann das Spiel sein.

Wie seht ihr das?
Redet ihr viel – oder lieber wenig?

Super Thema! Danke!!! ❤️

vor 5 Stunden, schrieb Stefan76:

erstmal eine Frage , ob der/die/das überhaupt richtig kommunizieren kann ... ich bin asozial und kommuniziere quasi gar nicht , das Problem fängt doch schon da an wenn einer etwas sagt und der gegenüber versteht es nicht oder falsch ... also müsste nicht viel sondern Punktgenau auf das was man möchte und nicht langherum diskutiert werden

Ja, stimmt, hatte ich erst gar nicht gedacht, aber @Stefan76 hat recht. Wenn die Beteiligten »nicht dieselbe Sprache sprechen«, wird es schwierig, für mich fast unmöglich.

@Stefan76, danke für Deinen Gedanken!

Vor 3 Stunden, schrieb Stefan76:

so ein langer Text ... aber Kommunikation ist auch nicht Dein Ding oder ? langer Text ... blablabla aber eine einfache Frage bekommst nicht hin ? 

Du hast mich gefragt : "Weist Du was ein FLYING MONKEY ist ... ich warte immer noch auf eine Antwort 🤔

True.

Reden vorher bei einem Zusammensein das keine Session beinhaltet um ungezwungen zu reden und die RAhmenbedingungen festzulegen. Wenn man da vorher alles geklaert hat ist eien Diskussion der Rahmenbedingungen bei einer Session nicht mehr noetig und Top kann im Rahmendes moeglichen frei entscheiden.

Wer auch immer Bottom ist, muss sich gnadenlos ehrlich mitteilen...Top darf auch gerne mal mysteriös bleiben, aber wenn etwas geteilt wird dann auch nur die Wahrheit.
.
Kann Top also ein wenig steuern...

vor 12 Minuten, schrieb JaN1na:

Wer auch immer Bottom ist, muss sich gnadenlos ehrlich mitteilen...Top darf auch gerne mal mysteriös bleiben, aber wenn etwas geteilt wird dann auch nur die Wahrheit.
.
Kann Top also ein wenig steuern...

Also bottom muss über Ehrlichkeit Punkten , Top schweigt sich aus  und das ist steuern ? 

Woraus leitest du ab, das wenn Top nicht genauso gut kommuniziert, es gutes Bdsm wird? Ich kann mir das bei einer Findoom so vorstellen, die erfüllt ja nur Wünsche für Geld. Aber eine gute Dynamik. Ist das nicht wechselseitig wichtig? 

Vor 28 Minuten , schrieb HirnHerzHumor:

Also bottom muss über Ehrlichkeit Punkten , Top schweigt sich aus  und das ist steuern ? 

Woraus leitest du ab, das wenn Top nicht genauso gut kommuniziert, es gutes Bdsm wird? Ich kann mir das bei einer Findoom so vorstellen, die erfüllt ja nur Wünsche für Geld. Aber eine gute Dynamik. Ist das nicht wechselseitig wichtig? 

Hab jetzt, absolutes Minimum beschrieben....bei Domina...da ginge auch noch weniger...
Pegging...250...OK...aua,aua... haste nen Saveword...ne...ok...aua aua😜

vor 44 Minuten, schrieb JaN1na:

Wer auch immer Bottom ist, muss sich gnadenlos ehrlich mitteilen...Top darf auch gerne mal mysteriös bleiben, aber wenn etwas geteilt wird dann auch nur die Wahrheit.
.
Kann Top also ein wenig steuern...

Klingt für mich ehrlich gesagt sehr Risiko-Behaftet, nix über ihn wissen zu wollen. 

Würde keine Katze im Sack kaufen. 🤨 

Vor 2 Minuten , schrieb Davina87:

Klingt für mich ehrlich gesagt sehr Risiko-Behaftet, nix über ihn wissen zu wollen. 

Würde keine Katze im Sack kaufen. 🤨 

Mehr ist ja kein Problem...weniger wäre eins...das ist mein Punkt...
weil Top dann nicht wirklich eine fundierte Entscheidung treffen kann.

(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb JaN1na:

 

Mehr ist ja kein Problem...weniger wäre eins...das ist mein Punkt...
weil Top dann nicht wirklich eine fundierte Entscheidung treffen kann.

Wenn bottom nichts über top weiß, wie soll bottom dann wissen, das top eine fundierte Entscheidung trifft? Hellseher Bottom muss sich beim Schweiger fallen lassen können. Aber ohne ein Wissen von einem  Seil würde ich kein Bungee jumping machen wollen. Stimme da mit @Davina87 überein. 

bearbeitet von HirnHerzHumor
Vor 15 Minuten , schrieb HirnHerzHumor:

Wenn bottom nichts über top weiß, wie soll bottom dann wissen, das top eine fundierte Entscheidung trifft? Hellseher Bottom muss sich beim Schweiger fallen lassen können. Aber ohne ein Wissen von einem  Seil würde ich kein Bungee jumping machen wollen. Stimme da mit @Davina87 überein. 

OK, Beispiel: Top erzählt dir alles...und mag absolut grenzwertige schmerzen im CNC zufügen und sucht dafür sein passenden Bottom.
Bottom will unbedingt einen TOP, mag schmerzen gar nicht und hat null Erfahrung. Lügt nun so, dass es ein 100% Match ergibt.
...
Ist natürlich im Ergebnis wesentlich besser🤔
(Einer muss offen und ehrlich sein, wenn Bottom zu viel Info hat...ust nix mehr sicher)

(bearbeitet)
vor 4 Minuten, schrieb JaN1na:

 

OK, Beispiel: Top erzählt dir alles...und mag absolut grenzwertige schmerzen im CNC zufügen und sucht dafür sein passenden Bottom.
Bottom will unbedingt einen TOP, mag schmerzen gar nicht und hat null Erfahrung. Lügt nun so, dass es ein 100% Match ergibt.
...
Ist natürlich im Ergebnis wesentlich besser🤔
(Einer muss offen und ehrlich sein, wenn Bottom zu viel Info hat...ust nix mehr sicher)

Danke für das Beispiel. Aber bin immer noch nicht bei dir, wenn bottom kein cnc mag, ist doch der richtige Weg, oh danke, nichts für mich. Tschüß. Oder nicht? So verzweifelt, dass Bottom Hirn ausschalter, ist mehr als riskant. 

Wo treffen wir uns gerade nicht in deinem Sinn?

Ich weiß das du ein wenig heftiger maso bist. Aber ich verstehe noch nicht, was Kommunikation nur auf einer Seite schon alles gut werden lässt. 

bearbeitet von HirnHerzHumor

Moin,

@Stefan76 Triggerwarnung, längerer Text!

 

Ich finde hier wird Kommunikation viel zu sehr über einen Kamm gescheert.

Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Phasen der Kommunikation.

1. Kennen lernen, annähern und festgestellen ob es passt.

Erfahrungen, Grenzen und Tabus müssen auf den Tisch, nur nicht jeder kann es auch wirklich so klar kommunizieren, teils in Worte fassen, dass es für den Gegenüber sofort "Sonnenklar" ist.

Mir ist es lieber, jemand drückt sich umständlich, unklar aus und man muss nachfragen und die Klärung zieht sich wohlmöglich, als dass jemand etwas nicht in Worte fassen kann und hinterher ist das Drama groß!

vor 35 Minuten, schrieb JaN1na:

Wer auch immer Bottom ist, muss sich gnadenlos ehrlich mitteilen..

Blödsinn!

Auch Top muss in Punkto Erfahrung, Grenzen und Tabus sich genauso nackig machen , immerhin geht es um die Bedürfniserfüllung von den betreffenden Personen. Wäre blöd wenn Bottom etwas als Musst have hat, was beim Top unter Tabu läuft.

Andererseits kann der Top Vorstellungen /Erfahrungen haben von Dingen, die der zukünftige "Bottom" noch nicht einmal  gehört hat,cdass dieses gehen würde.

 

2. Das agieren im Machtgefälle 

 Ich sage bewusst nicht "Spiel" da es User gibt, BDSM'er gibt, die das Spiel, die Session nicht als gesondert betrachten.

 

Ich bin auch bekennender Reaktionsfetischist sowohl als Top, wie als Bottom.

Als Top macht es deutlich mehr Spass und es ist weniger anstrengend, wenn der Bottom akustisch kommuniziert, sofern Top dieses zulässt und nicht mi Masken oder Knebel behindert.

Das Verfluchen von Top, über Aua-Schreie in verschiedenen Tonlagen, tiefes Atmen, wegatmen  und anderes gibt es viel, wie Bottom kommunizieren kann. Auch der Körper spricht. Die Augen, sofern Top dieses nicht unterbunden hat, spricht genauso wie der Körper. 

Zittern, Gänsehaut, Muskelzucken etc.

Wenn allerdings die akustischen Signale ausbleiben, weil der Knebel aktiv ist oder weil man bei einer fremden Sklavin aktiv ist und deren Top die Warnung ausgesprochen hat,cwrnig Kommunikation, nur ganz leichte visuel zu erkennene, kann es anstrengend werden. Die Fersen/Ballen heben sich leicht oder die Gesäßmuskulatur zuckt. Anstrengend, weil das agieren mit Grenzen unheimlich schwierig werden kann, da nicht jeder mit Ampel oder Safe-Wort agiert. Auch wenn man "Fremd" agiert.

 

Als Bottom liebe ich kommunizierene Tops, such hier habe ich die Erfahrung machen dürfen, ein Top zu haben, der nicht kommuniziert hat und mir mit Augenmaske die visuellen Reaktion verborgen bleiben.

 

Die Kommunikation im Aftercare ist nur Recht oberflächlich, abholen, auffangen.

Wichtig empfinde ich die Kommunikation einige Stunden bis Tage später, wenn das passierte sich ein wenig gesetzt hat. Als Bottom ist es hilfreich es zunächst aufzuschreiben, da man sich, sein Gedanken, Gefühle ordnen kann. 

Allerdings ist das Lesen von Top und vorallem die mündliche Kommunikation durch absolut nichts zu ersetzen, den besonders am Anfang einer Bindung kennt man sich noch nicht so gut, da muss man tiefe verbale Kommunikation betreiben.

Wenn man im "flow" ist, ebbt die Kommunikation häufiger ab. Wichtig trotzdem immer Mal wieder tiefe Gespräche einzufordern oder anzubieten. Und passiert neues, muss selbstverständlich darüber ausführlich nach besprochen werden.

 

 

(bearbeitet)
vor 33 Minuten, schrieb Einfach-Ich:

Moin,

@Stefan76 Triggerwarnung, längerer Text!

 

Ich finde hier wird Kommunikation viel zu sehr über einen Kamm gescheert.

Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Phasen der Kommunikation.

1. Kennen lernen, annähern und festgestellen ob es passt.

Erfahrungen, Grenzen und Tabus müssen auf den Tisch, nur nicht jeder kann es auch wirklich so klar kommunizieren, teils in Worte fassen, dass es für den Gegenüber sofort "Sonnenklar" ist.

Mir ist es lieber, jemand drückt sich umständlich, unklar aus und man muss nachfragen und die Klärung zieht sich wohlmöglich, als dass jemand etwas nicht in Worte fassen kann und hinterher ist das Drama groß!

Blödsinn!

Auch Top muss in Punkto Erfahrung, Grenzen und Tabus sich genauso nackig machen , immerhin geht es um die Bedürfniserfüllung von den betreffenden Personen. Wäre blöd wenn Bottom etwas als Musst have hat, was beim Top unter Tabu läuft.

Andererseits kann der Top Vorstellungen /Erfahrungen haben von Dingen, die der zukünftige "Bottom" noch nicht einmal  gehört hat,cdass dieses gehen würde.

 

2. Das agieren im Machtgefälle 

 Ich sage bewusst nicht "Spiel" da es User gibt, BDSM'er gibt, die das Spiel, die Session nicht als gesondert betrachten.

 

Ich bin auch bekennender Reaktionsfetischist sowohl als Top, wie als Bottom.

Als Top macht es deutlich mehr Spass und es ist weniger anstrengend, wenn der Bottom akustisch kommuniziert, sofern Top dieses zulässt und nicht mi Masken oder Knebel behindert.

Das Verfluchen von Top, über Aua-Schreie in verschiedenen Tonlagen, tiefes Atmen, wegatmen  und anderes gibt es viel, wie Bottom kommunizieren kann. Auch der Körper spricht. Die Augen, sofern Top dieses nicht unterbunden hat, spricht genauso wie der Körper. 

Zittern, Gänsehaut, Muskelzucken etc.

Wenn allerdings die akustischen Signale ausbleiben, weil der Knebel aktiv ist oder weil man bei einer fremden Sklavin aktiv ist und deren Top die Warnung ausgesprochen hat,cwrnig Kommunikation, nur ganz leichte visuel zu erkennene, kann es anstrengend werden. Die Fersen/Ballen heben sich leicht oder die Gesäßmuskulatur zuckt. Anstrengend, weil das agieren mit Grenzen unheimlich schwierig werden kann, da nicht jeder mit Ampel oder Safe-Wort agiert. Auch wenn man "Fremd" agiert.

 

Als Bottom liebe ich kommunizierene Tops, such hier habe ich die Erfahrung machen dürfen, ein Top zu haben, der nicht kommuniziert hat und mir mit Augenmaske die visuellen Reaktion verborgen bleiben.

 

Die Kommunikation im Aftercare ist nur Recht oberflächlich, abholen, auffangen.

Wichtig empfinde ich die Kommunikation einige Stunden bis Tage später, wenn das passierte sich ein wenig gesetzt hat. Als Bottom ist es hilfreich es zunächst aufzuschreiben, da man sich, sein Gedanken, Gefühle ordnen kann. 

Allerdings ist das Lesen von Top und vorallem die mündliche Kommunikation durch absolut nichts zu ersetzen, den besonders am Anfang einer Bindung kennt man sich noch nicht so gut, da muss man tiefe verbale Kommunikation betreiben.

Wenn man im "flow" ist, ebbt die Kommunikation häufiger ab. Wichtig trotzdem immer Mal wieder tiefe Gespräche einzufordern oder anzubieten. Und passiert neues, muss selbstverständlich darüber ausführlich nach besprochen werden.

 

 

Ich sehe hier ein paar spannende Widerspruche. Mache es kurz und schmerzhaft. Viele schöne Buzzwords. Aber genau in der Umsetzung ist davon dann nicht mehr viel übrig oder wird gleich munter durch die Hintertür wieder relativiert:

Fairness:  wird zur Top-Macht

Tiefe Kommunikation : ebbt im Flow eh ab

Unmittelbares Aftercare: nur oberflächlich, Hauptsache später mal quatschen

Non-verbale Signale: toll, aber eigentlich scheiße anstrengend und riskant

 

Papier ist geduldiger, als ich es bin. 

Kurz: Theorie und Praxis. Ein Lehrstück. 

bearbeitet von HirnHerzHumor
vor einer Stunde, schrieb Davina87:
vor 1 Stunde, schrieb JaN1na:

Wer auch immer Bottom ist, muss sich gnadenlos ehrlich mitteilen...Top darf auch gerne mal mysteriös bleiben, aber wenn etwas geteilt wird dann auch nur die Wahrheit.
.
Kann Top also ein wenig steuern...

Klingt für mich ehrlich gesagt sehr Risiko-Behaftet, nix über ihn wissen zu wollen. 
Würde keine Katze im Sack kaufen. 🤨 

Ist für mich selbstverständlich, das sub auch von mir (als Dom und auch überhaupt) erfährt. Bei mir ist es eigentlich meist so, dass ich was frage ("Was hältst Du von ...") und dann die Antwort nochmal kommentiere. So bekommt sub auch ein Bild, einen Eindruck von mir, einen Einblick in mein Wesen. Und kann sich entscheiden, ob sie sich auf mich einlässt oder nicht. 

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