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Wieviel Kommunikation ist euch wichtig?


Empfohlener Beitrag

Vor 49 Minuten , schrieb HirnHerzHumor:

Danke für das Beispiel. Aber bin immer noch nicht bei dir, wenn bottom kein cnc mag, ist doch der richtige Weg, oh danke, nichts für mich. Tschüß. Oder nicht? So verzweifelt, dass Bottom Hirn ausschalter, ist mehr als riskant. 

Wo treffen wir uns gerade nicht in deinem Sinn?

Ich weiß das du ein wenig heftiger maso bist. Aber ich verstehe noch nicht, was Kommunikation nur auf einer Seite schon alles gut werden lässt. 

Wenn ich mich recht erinnere war das Thema über Sexuelle Erregung und daraus resultierenden schlechten Entscheidungen von dir...was durch Forschung weitgehend bestätigt wurde.
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Wenn Bottom sich nackig macht, also seelisch, dann kann Top sehen ob es passt oder nicht.
(Bottom hat keine Chance zu manipulieren)
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Du gehst einkaufen und siehst, ein Produkt von zwei Herstellern. Dann ließt du die Zutaten und entscheidest dich... kannst aber auch bei dem Hersteller anrufen und sagen... Ich bin voll der Macher aber wüsste gerne ob mir ihr Produkt schmecken wird? (,Antwort wird wahrscheinlich...Ja .... sein 😉)
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Ein Minimum an Kommunikation bedeutet ja nicht, dass es generell so abläuft...
Nur das ich dies für eine gute Basis halte, aber ich teste was ich predige auch...leider sollte ich öfters auf mich selbst hören.
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Wobei ich gerade noch weniger Kommunikation teste, aber egal wie viel ich Preis gebe...dieses...nicht wissen was Bottom wirklich denkt, Frist an mir...
Besonders mit dem Kommentar, "deine Entscheidung und wenn Sie falsch war, dann musst DU mit den Konsequenzen leben..."
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(Dabei aber nie vergessen, der Grundsatz ist immer dem Gegenüber wohlwollend gesonnen zu sein)
Als Sub, war für mich beim ersten Treffen nicht einmal ein Foto nötig...nur die Zustimmung meine Tabu's und Absprachen auch wirklich zu achten... einzuhalten.

Vor 44 Minuten , schrieb Einfach-Ich:

Moin,

@Stefan76 Triggerwarnung, längerer Text!

 

Ich finde hier wird Kommunikation viel zu sehr über einen Kamm gescheert.

Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Phasen der Kommunikation.

1. Kennen lernen, annähern und festgestellen ob es passt.

Erfahrungen, Grenzen und Tabus müssen auf den Tisch, nur nicht jeder kann es auch wirklich so klar kommunizieren, teils in Worte fassen, dass es für den Gegenüber sofort "Sonnenklar" ist.

Mir ist es lieber, jemand drückt sich umständlich, unklar aus und man muss nachfragen und die Klärung zieht sich wohlmöglich, als dass jemand etwas nicht in Worte fassen kann und hinterher ist das Drama groß!

Blödsinn!

Auch Top muss in Punkto Erfahrung, Grenzen und Tabus sich genauso nackig machen , immerhin geht es um die Bedürfniserfüllung von den betreffenden Personen. Wäre blöd wenn Bottom etwas als Musst have hat, was beim Top unter Tabu läuft.

Andererseits kann der Top Vorstellungen /Erfahrungen haben von Dingen, die der zukünftige "Bottom" noch nicht einmal  gehört hat,cdass dieses gehen würde.

 

2. Das agieren im Machtgefälle 

 Ich sage bewusst nicht "Spiel" da es User gibt, BDSM'er gibt, die das Spiel, die Session nicht als gesondert betrachten.

 

Ich bin auch bekennender Reaktionsfetischist sowohl als Top, wie als Bottom.

Als Top macht es deutlich mehr Spass und es ist weniger anstrengend, wenn der Bottom akustisch kommuniziert, sofern Top dieses zulässt und nicht mi Masken oder Knebel behindert.

Das Verfluchen von Top, über Aua-Schreie in verschiedenen Tonlagen, tiefes Atmen, wegatmen  und anderes gibt es viel, wie Bottom kommunizieren kann. Auch der Körper spricht. Die Augen, sofern Top dieses nicht unterbunden hat, spricht genauso wie der Körper. 

Zittern, Gänsehaut, Muskelzucken etc.

Wenn allerdings die akustischen Signale ausbleiben, weil der Knebel aktiv ist oder weil man bei einer fremden Sklavin aktiv ist und deren Top die Warnung ausgesprochen hat,cwrnig Kommunikation, nur ganz leichte visuel zu erkennene, kann es anstrengend werden. Die Fersen/Ballen heben sich leicht oder die Gesäßmuskulatur zuckt. Anstrengend, weil das agieren mit Grenzen unheimlich schwierig werden kann, da nicht jeder mit Ampel oder Safe-Wort agiert. Auch wenn man "Fremd" agiert.

 

Als Bottom liebe ich kommunizierene Tops, such hier habe ich die Erfahrung machen dürfen, ein Top zu haben, der nicht kommuniziert hat und mir mit Augenmaske die visuellen Reaktion verborgen bleiben.

 

Die Kommunikation im Aftercare ist nur Recht oberflächlich, abholen, auffangen.

Wichtig empfinde ich die Kommunikation einige Stunden bis Tage später, wenn das passierte sich ein wenig gesetzt hat. Als Bottom ist es hilfreich es zunächst aufzuschreiben, da man sich, sein Gedanken, Gefühle ordnen kann. 

Allerdings ist das Lesen von Top und vorallem die mündliche Kommunikation durch absolut nichts zu ersetzen, den besonders am Anfang einer Bindung kennt man sich noch nicht so gut, da muss man tiefe verbale Kommunikation betreiben.

Wenn man im "flow" ist, ebbt die Kommunikation häufiger ab. Wichtig trotzdem immer Mal wieder tiefe Gespräche einzufordern oder anzubieten. Und passiert neues, muss selbstverständlich darüber ausführlich nach besprochen werden.

 

 

Jahre später hat sie eingesehen....
Waren mal deine Worte ^^
Mach BS mit wem anders bitte saufen

vor 2 Stunden, schrieb JaN1na:

Wer auch immer Bottom ist, muss sich gnadenlos ehrlich mitteilen...Top darf auch gerne mal mysteriös bleiben, aber wenn etwas geteilt wird dann auch nur die Wahrheit.
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Kann Top also ein wenig steuern...

Ich kann das so nachspüren, der Top muss nichts preisgeben und Bottom alles. Daraus wird der Top seine Schlüssel ziehen und Handeln. 🙏 Das ist genau meins.

(bearbeitet)
vor 18 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Ich kann das so nachspüren, der Top muss nichts preisgeben und Bottom alles. Daraus wird der Top seine Schlüssel ziehen und Handeln. 🙏 Das ist genau meins.

Um nochmal die Analogie mit dem Bungee Jumping zu bemühen. Wenn Top sagt, es hat sich noch keiner beschwert. Kann es auch bedeuten, dass sich noch keiner beschweren konnte, der ohne Seil sprang. Mag dem einen oder anderem Bottom den nötigen Kick geben, ist aber für mich nicht die Kommunikation, die guten Bdsm im Sinne des TE ermöglicht, sondern ein gewollter Blindflug von Bottom ohne Fallschirm. Kann man machen. Kann gut gehen. Aber Risiko ist erheblich erhöht. 

bearbeitet von HirnHerzHumor
(bearbeitet)
vor 3 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

Um nochmal die Analogie mit dem Bungee Jumping zu bemühen. Wenn Top sagt, es hat sich noch keiner beschwert. Kann es auch bedeuten, dass sich noch keiner beschweren konnte, der ohne Seil sprang. Mag dem einen oder anderem Bottom den nötigen Kick geben, ist aber für mich nicht die Kommunikation, die guten Bdsm im Sinne des TE ermöglicht, sondern ein gewollter Blindflug von Bottom. 

Die Basis ist Vertrauen und dieses Vertrauen muss für mich absolut sein. Ich darf generell alles fragen und bekomme ehrliche Antworten auf diese. Aber wenn ein Mann den Kasper für die Sklavin machen will, tut mir leid- so etwas kann ich nicht tolerieren. 

bearbeitet von Rosenrot82
Gerade eben, schrieb Rosenrot82:

Die Basis ist Vertrauen und dieses Vertrauen muss für mich absolut sein. Ich darf generell alles fragen und bekomme ehrliche Antworten auf diese. Aber wenn ein Mann den Kasper für die Sklavin machen will, tut mir leid- do etwas kann ich nicht tolerieren. 

Was hat jetzt beidseitige Kommunikation mit Kasperle zu tun? 

Gerade eben, schrieb HirnHerzHumor:

Was hat jetzt beidseitige Kommunikation mit Kasperle zu tun? 

Der Master ist nicht gleichwertig der Sklavin und so ist auch der komplette Umgang miteinander.  

Jeder darf das gerne machen wie er will, für mich ist das rumgekasper.

ohhhh wow... wie toll seid ihr denn bitte🙌🏻❤️
Vielen Dank für ALLE Beiträge und Eure Gedanken und noch mehr danke, dass es hier so respektvoll und konstruktiv abläuf. Ich schätze das sehr und kann sehr viel davon mitnehmen.
Gerne schreibe ich auch auf Eure privaten Nachrichten zurück, muss mich aber erst erholen von meiner Therapie im Krankenhaus.


vor 3 Stunden, schrieb HirnHerzHumor:

Theorie und Praxis

Merci für diesen Hinweis, den mit deiner Bemerkung zum After Care hast Du klar gemacht, Praxis ist nicht deins.

 

jack@jackXjacqueline:

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass das Verfassen der beiden ersten Beiträge im Thread zum Thema Kommunikation und wieviel einem davon wichtig ist, offenkundig nicht ohne fremde Hilfe möglich war bzw. diese zu einem großen Teil oder sogar gänzlich einer generativen Quelle entspringen. Die Struktur, Syntax und Wortwahl ist einfach entlarvend. Und es wirft für mich sofort die Frage auf: was sagt dieser Umstand über die eigene Kommunikationsfähigkeit aus?

So viel steht für mich damit erstmal fest, egal wieviel Kommunikation mir wichtig ist: ich bevorzuge sie von Mensch zu Mensch. Einen Prompt kann ich jederzeit selbst formulieren oder mir eine ideale und wohlklingende Antwort generieren, wenn mir danach ist. Wenn ich aber mit jemandem rede oder schreibe, bin ich an seinen eigenen Worten interessiert, seiner Meinung und Sichtweise, ohne künstliche Aufwertung, die zwangsläufig mit dem Verlust an Persönlichkeit einhergeht.

Von daher wäre die Frage an die @Lady_Maleficent: wie ist denn eigentlich deine persönliche Meinung zum Thema, in deinen eigenen Worten? Wieviel Kommunikation ist dir wichtig? Redest du viel oder wenig? Ansonsten: warum sollte ich einseitig auf etwas eingehen, von dem ich mir ziemlich sicher bin, dass derjenige, der das formuliert hat, gar nicht anwesend ist und von dem ich vermute, dass es sich dabei nicht um einen Menschen handelt?

Bitte verlegt doch eure  recht private Diskussion in den PN-Bereich, Danke.

 

Gruss Uyen

Kanns ja jetzt auch schlecht erneut schreiben...😅 Nee, zwischendurch gefrühstückt und dann auch nicht mehr gelesen. Es ist ja vollkommen in Ordnung, wenn das deine Worte sind. Ich mag ja selbst starke Unterwerfung. Mir ging es eher um eine mögliche Intention einiger Doms und das wollte ich schon allgemein schreiben. Und die Wortwahl sehe ich da durchaus auch im Feld "Kommunikation", auch wenn dies für einige teilweise als "kleinlich" empfunden werden mag. 🙈 

Vor 12 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass das Verfassen der beiden ersten Beiträge im Thread zum Thema Kommunikation und wieviel einem davon wichtig ist, offenkundig nicht ohne fremde Hilfe möglich war bzw. diese zu einem großen Teil oder sogar gänzlich einer generativen Quelle entspringen. Die Struktur, Syntax und Wortwahl ist einfach entlarvend. Und es wirft für mich sofort die Frage auf: was sagt dieser Umstand über die eigene Kommunikationsfähigkeit aus?

So viel steht für mich damit erstmal fest, egal wieviel Kommunikation mir wichtig ist: ich bevorzuge sie von Mensch zu Mensch. Einen Prompt kann ich jederzeit selbst formulieren oder mir eine ideale und wohlklingende Antwort generieren, wenn mir danach ist. Wenn ich aber mit jemandem rede oder schreibe, bin ich an seinen eigenen Worten interessiert, seiner Meinung und Sichtweise, ohne künstliche Aufwertung, die zwangsläufig mit dem Verlust an Persönlichkeit einhergeht.

Von daher wäre die Frage an die @Lady_Maleficent: wie ist denn eigentlich deine persönliche Meinung zum Thema, in deinen eigenen Worten? Wieviel Kommunikation ist dir wichtig? Redest du viel oder wenig? Ansonsten: warum sollte ich einseitig auf etwas eingehen, von dem ich mir ziemlich sicher bin, dass derjenige, der das formuliert hat, gar nicht anwesend ist und von dem ich vermute, dass es sich dabei nicht um einen Menschen handelt?

Danke für deine Worte.
Tatsächlich hatte ich korrigier Hilfe weil ich wegen meiner Krankheit kaum etwas sehe und meine gesprochenen Worte habe schreiben lassen.
Hoffe du kannst damit leben.


Ich habe bereits oben meine Meinung geäussert.
Für mich ist Kommunikation essentiell- sogar der Grundstein für eine richtige "Spielbeziehung" oder eine D/S Dynamik.
Man muss einen guten Mittelweg finden und klar nicht alles zerreden- genau so wie man nicht einfach schweigen und sich distanzieren sollte. Da kann, aus meiner Sicht und vorallem für mich keine zufriedene Dynamik entstehen und ich baue da auch kein Vertrauen auf.

Mir ist es wichtiger sich auch allgemein zu unterhalten und die Kommunikation nicht nur als Abgleich der Erwartungen zu sehen. Die Informationen die ich brauche bekomme ich viel nebenbei mit, wenn ich über ganz andere Dinge rede. 

Zu viel Klärungen können auch einfach eher mal das Gefühl geben, dass der Mensch weniger gesehen wird als das was man mit dem anstellen kann - lieber reagiere ich in einer Session, wenn da etwas nicht gut läuft und in dem Fall erwarte ich auch einfach eine klare Äußerung, was da gerade schief läuft. Wenn es eine erste "Testsession" zum Kennenlernen ist, stecke ich noch klar ab was passieren wird aber später eben nicht mehr. 

Es ist ganz unterhaltsam für mich, wenn ich weiß was ich auslöse, wenn ich nebenbei mal erzähle, dass ich fast fertig bin die neue Peitsche zu flechten und mich freue, die demnächst einer ausgiebigen Erprobung zu unterziehen. Aber für mich ist nebenbei einfach miteinander zu quatschen viel wichtiger als da konkret die ganzen "Formalien" zu klären. 

Transparent zu sein bedeutet für mich eben auf alle Fragen zu meinem SM klar zu antworten - aber eben nicht, ohne Anlass alles haarklein aufzudröseln.

Kurz gesagt, ich finde es gibt einer Dynamik einfach mehr Wärme, wenn man den Fokus eben mehr auf das Außerhalb legt. 

Irgendwie finde ich das furchtbar, wenn Herstellung der Einvernehmlichkeit sich anfühlt wie ein Geschäftsgespräch, bei dem es um einen Vertragsabschluss gehen soll. Da bleibt für mich einfach zu viel Gefühl auf der Strecke...

vor 29 Minuten, schrieb Ropamin:

Mir ist es wichtiger sich auch allgemein zu unterhalten und die Kommunikation nicht nur als Abgleich der Erwartungen zu sehen. Die Informationen die ich brauche bekomme ich viel nebenbei mit, wenn ich über ganz andere Dinge rede. 

Zu viel Klärungen können auch einfach eher mal das Gefühl geben, dass der Mensch weniger gesehen wird als das was man mit dem anstellen kann - lieber reagiere ich in einer Session, wenn da etwas nicht gut läuft und in dem Fall erwarte ich auch einfach eine klare Äußerung, was da gerade schief läuft. Wenn es eine erste "Testsession" zum Kennenlernen ist, stecke ich noch klar ab was passieren wird aber später eben nicht mehr. 

Es ist ganz unterhaltsam für mich, wenn ich weiß was ich auslöse, wenn ich nebenbei mal erzähle, dass ich fast fertig bin die neue Peitsche zu flechten und mich freue, die demnächst einer ausgiebigen Erprobung zu unterziehen. Aber für mich ist nebenbei einfach miteinander zu quatschen viel wichtiger als da konkret die ganzen "Formalien" zu klären. 

Transparent zu sein bedeutet für mich eben auf alle Fragen zu meinem SM klar zu antworten - aber eben nicht, ohne Anlass alles haarklein aufzudröseln.

Kurz gesagt, ich finde es gibt einer Dynamik einfach mehr Wärme, wenn man den Fokus eben mehr auf das Außerhalb legt. 

Irgendwie finde ich das furchtbar, wenn Herstellung der Einvernehmlichkeit sich anfühlt wie ein Geschäftsgespräch, bei dem es um einen Vertragsabschluss gehen soll. Da bleibt für mich einfach zu viel Gefühl auf der Strecke...

Stimmt, hat was, gefällt mir. Wobei ich nicht weiß, ob ich (mit meiner speziellen Auti-Wahrnehmung) das ANGEMESSEN hinkriegen könnte. Aber der Ansatz gefällt mir. 

Vor 1 Stunde, schrieb Ropamin:

Mir ist es wichtiger sich auch allgemein zu unterhalten und die Kommunikation nicht nur als Abgleich der Erwartungen zu sehen. Die Informationen die ich brauche bekomme ich viel nebenbei mit, wenn ich über ganz andere Dinge rede. 

Zu viel Klärungen können auch einfach eher mal das Gefühl geben, dass der Mensch weniger gesehen wird als das was man mit dem anstellen kann - lieber reagiere ich in einer Session, wenn da etwas nicht gut läuft und in dem Fall erwarte ich auch einfach eine klare Äußerung, was da gerade schief läuft. Wenn es eine erste "Testsession" zum Kennenlernen ist, stecke ich noch klar ab was passieren wird aber später eben nicht mehr. 

Es ist ganz unterhaltsam für mich, wenn ich weiß was ich auslöse, wenn ich nebenbei mal erzähle, dass ich fast fertig bin die neue Peitsche zu flechten und mich freue, die demnächst einer ausgiebigen Erprobung zu unterziehen. Aber für mich ist nebenbei einfach miteinander zu quatschen viel wichtiger als da konkret die ganzen "Formalien" zu klären. 

Transparent zu sein bedeutet für mich eben auf alle Fragen zu meinem SM klar zu antworten - aber eben nicht, ohne Anlass alles haarklein aufzudröseln.

Kurz gesagt, ich finde es gibt einer Dynamik einfach mehr Wärme, wenn man den Fokus eben mehr auf das Außerhalb legt. 

Irgendwie finde ich das furchtbar, wenn Herstellung der Einvernehmlichkeit sich anfühlt wie ein Geschäftsgespräch, bei dem es um einen Vertragsabschluss gehen soll. Da bleibt für mich einfach zu viel Gefühl auf der Strecke...

ohh ja, da bin ich ganz bei dir!
Ich finde ja zusammen quatschen, kochen oder einfach so Zeit zusammen verbringen wunderbar, um die Art des Gegenübers kennenzulernen.
Es muss sich definitiv nicht nur um das eine Thema handeln.
Aber wenn man halt nie was bespricht, auch am Anfang nicht, ist es halt irgendwann frustrierend. Ich bin nicht dafür:
"ein bisschen Bdsm zu spielen".
Ich brauche schon richtige Feedbacks auch wenn ich sehr emphatisch bin und den Körper lesen kann. Hellsehen kann ich leider nicht☺️

Für mich ist das wesentlich. 
Bin ich aktiv möchte ich Kommunikation unbedingt, da ich nur so meiner Verantwortung gegenüber der anderen Person sicher stellen kann. Was Person A in den siebten Himmel versetzt, bringt Person B völlig raus. Reaktion lesen kann ich zwar, aber man kann immer mal etwas missinterpretieren. 

Auch passiv ist das nicht viel anders. Ohne Gespräche im Vorfeld könnte ich mich gar nicht auf etwas einlassen. Zwar bin ich doch sehr, sehr folgsam. Aber es ist mir ohne verbale Basis nicht möglich mich ohne weiteres fallen zu lassen.


Schließlich und immerhin reagiert auch jede Person tagesaktuell unterschiedlich. Man hat mal auf das eine Lust, mal auf das andere.
Oder noch wichtiger Schmerztoleranz. Das kann sich je nach Tag massiv unterscheiden und das muss dann auch berücksichtigt werden.  

@Lady_Maleficent aber das ist doch völlig unkompliziert, das einfach nebenbei zu machen, bevor man entscheidet sich aufeinander einzulassen.

Die ganzen Kleinigkeiten kann man auch dann noch erwähnen, wenn die relevant werden.

Heiraten und gemeinsame Kinder haben zu wollen, muss deutlich früher erwähnt werden als die alte Sportverletzung, die bestimmte Körperhaltungen unmöglich macht.

Klar hatte ich auch schon mehrmals die Situation, in der ich kurz dachte :"Information, die ich gerne eher gehabt hätte..." (hab das auch ein- oder zweimal da auch so gesagt). Aber das hat nie irgendetwas total ruiniert. 

Wenn must-haves und no-gos da nicht gegenseitig kollidieren und es menschlich passt, dann kann alles ziemlich einfach sein...

(bearbeitet)

jack@jackXjacqueline:

vor 7 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

Danke für deine Worte.
Tatsächlich hatte ich korrigier Hilfe weil ich wegen meiner Krankheit kaum etwas sehe und meine gesprochenen Worte habe schreiben lassen.
Hoffe du kannst damit leben.

Danke auch für deine Rückmeldung. Ob ich damit leben kann oder nicht, die Frage stellt sich nicht. Meine Kritik entsteht aus einer objektiven Betrachtung und soll zum Nachdenken anregen; nicht, weil ich ein persönliches Problem hätte, zumindest keines, was über die Sachebene hinaus geht. Wenn du Spеech-To-Text aus den genannten Gründen nutzt, ist das völlig legitim. Allerdings bleibt die Frage, warum du deine gesprochenen Worte dann nicht zu 1:1 hast übernehmen lassen? Der Text legt nahe, dass KI hier sehr nachgeholfen hat.

vor 7 Stunden, schrieb Lady_Maleficent:

Ich habe bereits oben meine Meinung geäussert.
Für mich ist Kommunikation essentiell- sogar der Grundstein für eine richtige "Spielbeziehung" oder eine D/S Dynamik.
Man muss einen guten Mittelweg finden und klar nicht alles zerreden- genau so wie man nicht einfach schweigen und sich distanzieren sollte. Da kann, aus meiner Sicht und vorallem für mich keine zufriedene Dynamik entstehen und ich baue da auch kein Vertrauen auf.

Wenn du mit "oben" deinen Eingangsbeitrag meinst: Nun, der war und ist halt sehr vage und im Grunde sehr nichtssagend gehalten wenn es um die konkrete Frage nach dem "wieviel" geht, dazu noch im Wortlaut einer KI. Nach dem, was du jetzt geschrieben hast, scheinst du einen Mittelweg anzustreben. Das ging aus dem Eingangbeitrag so aber nicht hervor. Der war sehr phrasenhaft in seiner Aussage. So, wie du es jetzt formuliert hast, finde ich es klarer.

bearbeitet von jackXjacqueline
Vor 49 Minuten , schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Wenn du mit "oben" deinen Eingangsbeitrag meinst: Nun, der war und ist halt sehr vage und im Grunde sehr nichtssagend gehalten wenn es um die konkrete Frage nach dem "wieviel" geht, dazu noch im Wortlaut einer KI. Nach dem, was du jetzt geschrieben hast, scheinst du einen Mittelweg anzustreben. Das ging aus dem Eingangbeitrag so aber nicht hervor. Der war sehr phrasenhaft in seiner Aussage. So, wie du es jetzt formuliert hast, finde ich es klarer.

Du scheinst aber doch eher ein Problem mit meinen Gedanken zu haben, die KI für mich so geschrieben hat, wie ich es gesagt habe.
Da wurde nichts verändert, sondern einfach nur so geschrieben, wie ich es gesagt habe. Wenn das nicht dem entspricht, was du lesen möchtest, ist das ok für mich. Auch wenn es nichtssagend für dich ist, ist das ok für mich. Es darf jeder nachfragen was damit gemeint ist oder weitere Fragen stellen. Das wäre dann die Kommunikation, die ich tatsächlich mag.
Jeder hat seine Meinung und seine Art zu denken. Das fasziniert mich und gibt mir viel Einblick zu dem Charakter des Menschen und wie er funktioniert.
Ich bin jemand, der sehr gerne tiefgründige Gespräche führt. Das auch wenn ich mit jemandem eine intime " Beziehung" eingehe. Beziehung deshalb in klammern, weil es nicht eine Beziehung an sich ist die ich anstrebe, mit zusammen Leben, heiraten etc. sondern für eine Spielbeziehung die trotzdem Tiefe hat.
Da scheiden sich die Geister über die Meinung wie sich eine solche Beziehung gestaltet.
Deshalb die Frage:
Wieviel Kommunikation braucht ihr?
Wie du nun in meinem Text entnehmen kannst, brauche ich davon viel und war Neugierig, ob ich abnormal bin oder ob andere auch mehr brauchen als sich nur zum spielen zu treffen.

Vor 3 Stunden, schrieb Ropamin:

@Lady_Maleficent aber das ist doch völlig unkompliziert, das einfach nebenbei zu machen, bevor man entscheidet sich aufeinander einzulassen.

Die ganzen Kleinigkeiten kann man auch dann noch erwähnen, wenn die relevant werden.

Heiraten und gemeinsame Kinder haben zu wollen, muss deutlich früher erwähnt werden als die alte Sportverletzung, die bestimmte Körperhaltungen unmöglich macht.

Klar hatte ich auch schon mehrmals die Situation, in der ich kurz dachte :"Information, die ich gerne eher gehabt hätte..." (hab das auch ein- oder zweimal da auch so gesagt). Aber das hat nie irgendetwas total ruiniert. 

Wenn must-haves und no-gos da nicht gegenseitig kollidieren und es menschlich passt, dann kann alles ziemlich einfach sein...

Da gebe ich dir recht, es kann sehr einfach sein, ist es aber leider nicht immer.
Es gibt Menschen, die können nicht sagen was sie denken, vielleicht auch, weil sie zu schüchtern sind, Angst haben dumm da zu stehen oder mehr denken als sagen.
Dann wird es halt kompliziert und endet womöglich durch zu wenig gesagtem.
Ich kann natürlich nicht erwarten, dass jede Person so offen und gerne kommuniziert wie ich aber dann kann ich mich nicht so ausleben wie ich das möchte, wenn ich weder die Grenzen klar kommuniziert bekomme und nicht weiss was gefällt und was nicht.
Deshalb brauche ich zwingend solche Gespräche, ansonsten macht für mich eine Verbindung keinen Sinn.
Ich spreche da auch nicht von einer Beziehung die ein zusammen Leben, heiraten und Kinder beinhaltet, was natürlich nie auszuschliessen ist, aber das strebe ich sicher nicht an da ich bereits in einer offenen Beziehung bin.

(bearbeitet)

Diese Überlegungen zu KI ja oder nein mit dem Hintergrund dazu und auch die Betrachtung, ob man "diese Gespräche" mehr so nebenbei führen sollte (bzw. könnte) oder erst dann, beim Tun,  wenn es also dran ist.

Mir ist gerade für mich bewusst geworden, dass ich das gar nicht kann, dieses "so nebenbei" oder "erst dann, wenn es dran ist". Denn ich kann ja noch nicht mal übers Wetter reden und gleichzeitig dabei Salat putzen, immer schön eins nach dem anderen und denn jedes aber RICHTIG. 

Und da es in diesem Kontext ja nicht nur um mich geht, sonder mindestens um zwei Beteiligte, müssen diese zwei in ihrer Struktur und ihrer Kommunikation auch kompatibel sein, sonst helfen all die schönen Denkansätze nichts. 

Ich habe gerade was dazugelernt. Danke.

Nachtrag: Für meine Überlegungen war es egal, ob der ET mit KI geschrieben wurde oder mit Bleistift. Wundert mich (als notorischen KI Rumnörgler), ist aber so.

bearbeitet von Igel
Nachtrag

Ich fand der EP ist sehr offen geschrieben und sagt im Prinzip aus...was ich auch schrieb... Bottom teilt sich uneingeschränkt und ehrlich mit...Top zieht seine schlüsse und startet Gespräche nach Wunsch....z.B. wie wichtig das Verständnis von Salz beim Kochen ist...
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Aber ohne die Basis... Bottom muss offen sein...geht es wohl nicht... außer...
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Werde meinen Test wohl auch beenden, da ein Bottom mit Geheimnissen, mich als Top einfach nur ab nervt.
Eventuell wäre es besser, wenn die Kontrolle 24/7 aufrecht gehalten werden könnte. Geht aber beruflich nicht.
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Und noch mal für die Zweifler, was passiert wenn Top lügt und du angebunden im Keller hängst...
In Vergleich zu...
Top gibt wenig Preis und steuert wie es gefällt, den Informationsfluss nach unten. Macht in Sessions was Bottom ertragen kann und im AFTERcare was Bottom mag.
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Tipp, egal was besprochen war...es ist niemals sicher. Sicherheit ist ein Gefühl das dich in problematische Situation bringt.
Was ihr braucht ist eine Backup Person, einfach mal Sicherheitskonzepte BDSM in Google eingeben und mal den roten Faden suchen.

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