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Freiheit ist immer die Freiheit des anders Denkenden, gerade im BDSM!


Dom_76

Empfohlener Beitrag

Vor 45 Minuten , schrieb Sir_Alex78:

War auf die Diskussion hier und meine Äußerung bezogen.Keiner hat vom Staat geredet, keiner von Verboten.....

Ich merke wieder, warum ich die (a-)sozialen Medien nicht mag.
Bereits in diesen wenigen Beiträgen wird die Lust auf falsch vertstehen und Streit offensichtlich.

Kabbelt euch gerne, ich habe Besseres zu tun.

Hast du falsch verstanden...es war Grob...aber die Intention war dich richtig zu verstehen.
Krabbeln ist mehr eine Strafe, kann also nachvollziehen...das etwas anderes besser wäre 🖤

Ich bring das mal zum Thema zurück:
Selten erlebt, dass ein Zitat, in einem nicht kohärenten Bereich so treffend ist… Rosa Luxemburg. Auf den BDSM Bereich deutlicher gemünzt:
„Die Freiheit meiner Fantasie endet nicht dort, wo jemand anders denkt, sondern dort, wo sein Konsens endet“…

(bearbeitet)
vor 6 Stunden, schrieb Sir_Alex78:

Ich würde das so nicht unterschreiben wollen.
Die Aussage impliziert, dass nur die Freiheit meines Gegenüber von Belang ist.

IMHO ist die Sinn stiftendere Aussage: "Die Freiheit des Einen endet genau dort, wo sie die Freiheit eines Anderen einschränkt". Bei Schnittmengen muss dann ein Konsens gefunden werden, zu beider Zufriedenheit.

Das ist halt der Traum der perfekten Welt. Wenn JEDER so denken würde und die Freiheit des Gegenübers vor die eigene stellt dann wäre natürlich am Ende meine eigene Freiheit dadurch abgesichert, daß alle andere diese respektieren. 

Vom Prinzip her ist das halt die bessere Lösung als ich verteidige aggressiv meine Freiheiten dadurch, daß ich meine Umgebung einschränke. Wenn alle Anderen auch so agieren ist das natürlich der reine Kampf.

Beide Extrembeispiele sind denk ich so nicht möglich und jeder muß sich seinen "goldenen Mittelweg" suchen ;)

bearbeitet von Paco2022
(bearbeitet)

Freiheit ist immer die Freiheit des anders Denkenden, gerade im BDSM!

 

1. Ich finde die Formulierung besser, dass Freiheit da endet, wo die Freiheit der anderen eingeschränkt wird. Also nicht nur Freiheit der Andersdenkenden, sondern gleiche Freiheit für alle. Und da muss man eher seine Grenze halten, statt über fremde Grenzen zu gehen.

2. Das gilt nicht besonders für BDSM. Da sind wir wieder bei Punkt eins: mit welchem Recht nimmt BDSM sich mehr heraus, als der Rest von Gesellschaft und Leben?

 

(Ganz wichtig: eine andere Meinung zu äußern als der "Andersdenkende" bedeutet nicht, dessen Freiheit einzuschränken, es bedeutet die Freiheit zu haben anders zu denken.)

bearbeitet von Teaspoon
(bearbeitet)
vor 15 Stunden, schrieb FETMOD-UYEN:

Es gibt schon einige Thema in ähnlicher Version, trotzdem lasse ich es unter Vorbehalt durch, da es dennoch ein wichtiges Thema ist^^

Gruss Uyen

@FETMOD-UYENdanke. Ich denke, es gibt hier alles schon. Wenn es aber länger zurück liegt, wäre es sicher wichtig. Und wir wissen beide aus Gründen, daß es wichtiger denn je ist. Verfolgt man einfach mal aktuelle Themen, kann man sehr gut Grundwerte mit kinky Kontext notfalls erneuern oder daran erinnern.

LG

O.

bearbeitet von Dom_76
Meow ^^
(bearbeitet)
vor 8 Stunden, schrieb Teaspoon:

Freiheit ist immer die Freiheit des anders Denkenden, gerade im BDSM!

 

1. Ich finde die Formulierung besser, dass Freiheit da endet, wo die Freiheit der anderen eingeschränkt wird. Also nicht nur Freiheit der Andersdenkenden, sondern gleiche Freiheit für alle. Und da muss man eher seine Grenze halten, statt über fremde Grenzen zu gehen.

2. Das gilt nicht besonders für BDSM. Da sind wir wieder bei Punkt eins: mit welchem Recht nimmt BDSM sich mehr heraus, als der Rest von Gesellschaft und Leben?

 

(Ganz wichtig: eine andere Meinung zu äußern als der "Andersdenkende" bedeutet nicht, dessen Freiheit einzuschränken, es bedeutet die Freiheit zu haben anders zu denken.)

@TeaspoonKontroversen sind richtig und wichtig, das habe ich auch schon öfter betont. Besonders im BDSM, wenn du schon fragst, weil der eigene Anspruch einfach höher ist. Was mit mehr Aufmerksamkeit gegenseitig anfängt, hört nie auf, ist quasi endlos erweiterbar, grenzenlos. So zumindest sollte es sein und da nimmt sich BDSM eben nichts heraus oder belehrt andere, sondern folgt nur dem eigenen Anspruch. Und natürlich ist auch deine Formulierung richtig, steht dem Geschriebenen in nichts nach oder widerspricht ihm.

bearbeitet von Dom_76
vor 15 Stunden, schrieb Arasjal:

Ein politisches Zitat von Rosa Luxemburg? Mhhh ich sehe es so das ich für deine Aussagen teilweise keine Toleranz aufwarten kann. Ich halte es da ein wenig mit Karl Popper.

@Arasjal"Die Philosophen haben die Welt nur interpretiert. Es kommt aber darauf an, sie zu verändern. "

Dann weißt du sicher auch, wo du beim nächsten Spaziergang "Unter den Linden" Berlin diesen Spruch findest. Gut bemerkt jedenfalls und ja, Liebknecht und Luxemburg, die für mehr Gerechtigkeit gestorben sind.

vor 9 Stunden, schrieb Filli:

Ich bring das mal zum Thema zurück:
Selten erlebt, dass ein Zitat, in einem nicht kohärenten Bereich so treffend ist… Rosa Luxemburg. Auf den BDSM Bereich deutlicher gemünzt:
„Die Freiheit meiner Fantasie endet nicht dort, wo jemand anders denkt, sondern dort, wo sein Konsens endet“…

Ich danke @Filli. Dem o.g. ist vermutlich nichts hinzuzufügen, vermutlich. Zuviel Konsens halte ich persönlich für destruktiv, so leid es mir tut. Bin ein Freund der Kontroverse, um mich u.a. bei anderen Gedanken zu verbessern. 

vor 16 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Ich überlege gerade was das bedeutet," die Freiheit des anders denkenden?"

Mir fällt dazu ein, dass Freiheit  ein Gefühl ist.

Es braucht einen Partner der versteht und sieht , am besten gleich oder ähnlich denkend wie man selbst. 

Alleine, wenn du überlegst, ist schon alles gekonnt. Nicht falsch verstehen @Rosenrot82, denn es ist freundlich gemeint!

vor 15 Stunden, schrieb Arasjal:

 

Freiheit verliert ihren Wert, wenn sie nur für diejenigen gilt, die der gleichen Meinung sind wie die Machtinhaber. Wahre Freiheit zeigt sich erst im Umgang mit Widerspruch…. Das ungefähr sagt das Zitat aus🤷‍♀️

Sogar genau das ! 👍

vor 16 Stunden, schrieb Sir_Alex78:

Ich würde das so nicht unterschreiben wollen.
Die Aussage impliziert, dass nur die Freiheit meines Gegenüber von Belang ist.

IMHO ist die Sinn stiftendere Aussage: "Die Freiheit des Einen endet genau dort, wo sie die Freiheit eines Anderen einschränkt". Bei Schnittmengen muss dann ein Konsens gefunden werden, zu beider Zufriedenheit.

Ohne dir widersprechen zu wollen @Sir_Alex78, sehe ich kein Muss zum Konsens, eben als Freund der Kontroverse und Erweiterung des Geistes bis zum "Jüngsten Gericht". Mir ist beides recht.Wir sind uns einig, daß wir uns nicht einig sind oder eben absoluter Konsens.

vor 15 Stunden, schrieb Chris-Corax:

 

Rosa Luxemburg meinte, dass politische Freiheit ihren Wert erst dann beweist, wenn auch Regierungskritiker und Oppositionelle ihre Rechte behalten — sonst verkommt eine Revolution oder Regierung zur autoritären Herrschaft.
(Hab ich grad als historischen Hintergrund des Spruchs gefunden)
-
Ich verstehe ehrlich nicht, was/wie du da nen Bogen zu BDSM spannst, daher kann ich nicht wiedersprechen oder anschließen.
Kannst du als ThemenErsteller erklären, warum für dich -gerade im BDSM!- Freiheit immer die Freiheit des anders denkenden ist ? Oder eben nicht ?

Vielleicht hilft das fürs Themenverständnis und weitere Antworten ;)

Sind meine bisherigen Versuche zielführend @Chris-Corax? Weiß momentan gerade nichts Ergänzendes.

vor 22 Stunden, schrieb Monika:

Frei zu sein heißt für mich, meine Gedanken in einer eigenen Meinung äußern zu können, das schränkt die Freiheit des anderen Denkenden nicht ein... Bedeutet nur, dass man auch andere Meinungen und Werte trotz der eigenen freien Meinung respektiert, aber halt nicht immer teilt... und diese Unabhängigkeit ist für mich schon etwas sehr wichtiges... was wäre das Leben ohne Freiheit? Es gehört halt etwas Mut dazu seine Freiheit zu leben und die Freiheit anderer daneben zu akzeptieren...

Wobei ich nur ergänzen möchte @Monika. Toleranz kann auch Irrwege befördern. Aber dann kommen wir tatsächlich vom Thema und BDSM ab. Bottom könnte sicher keinen Top wollen, der alles Tun toleriert. Dann hätte er, der Top sicher seine Rolle verfehlt. Man mag mir das Maskulinum als persönliches Beispiel verzeihen.

vor 16 Stunden, schrieb Mark421:

Ein Raucher und ein Nichtraucher sitzen in einem Raum. Der Raucher möchte die Freiheit, rauchen zu können. Der Nichtraucher möchte die Freiheit, nicht Passivrauchen zu müssen. Wessen Freiheit zählt mehr? Wenn zB Freiheit nur so weit geht, bis die Freiheit eines anderen endet - wie ist dann diese Situation zu beurteilen?

Die Frage sollte vielmehr lauten @Mark421, warum begibt sich der eine oder der andere in genau diese Situation und hat das überhaupt etwas mit freiem Willen zu tun. "Die Herde hat immer recht" ist in o.g. Beispiel trauriger Beweis unserer Tage, daß es gar nicht um Zigarette oder Rauch geht. Wie kann man den Bogen zu BDSM spannen? Es passiert, daß Erwachsene mit Atemkontrolle Lust empfinden. Obwohl ein Risiko gegen jede Vernunft eingegangen wird, empfinden es beide als Bereicherung/Gewinn. Die militantesten Nichtraucher sind übrigens Ex-Raucher, was schon viel zur genannten Situation erklärt.

vor 15 Stunden, schrieb Aberration:

Schmeiße "Toleranz-Paradoxon" in den Raum und hole Popcorn 😅

Ich dachte reflexartig ebenfalls an das Wort Paradox @Aberration. Und daran, daß die dummen in der Herde wichtig sind für.das Überleben der Herde. Leider werden sie natürlich zuerst vom Krokodil am Fluß gefressen,  weil sie als einzige bei Gefahr stehen bleiben. So erfüllen sie dennoch eine wichtige Aufgabe im Gesamtgefüge.

vor 22 Stunden, schrieb Neworder72:

Jeder hat die Freiheit mir aus dem Weg zu gehen.

Witzig @Neworder72aber auch gefährlich. Es gibt immer einen Stärkeren und beim Recht des Stärkeren sind wir schnell wieder beim Primaten. 

vor 6 Stunden, schrieb Dom_76:

Wobei ich nur ergänzen möchte @Monika. Toleranz kann auch Irrwege befördern. Aber dann kommen wir tatsächlich vom Thema und BDSM ab. Bottom könnte sicher keinen Top wollen, der alles Tun toleriert. Dann hätte er, der Top sicher seine Rolle verfehlt. Man mag mir das Maskulinum als persönliches Beispiel verzeihen.

Nun....ich respektiere Deine Meinung...Möchte Dir aber als Impuls zum Nachdenken mitgeben, dass ein Streit immer dann entsteht, wenn man intolerant ist und die Meinung des anderen nicht akzeptiert... Hat man gegenseitige Akzeptanz entsteht kein Streit und man lebt zufrieden miteinander... Ein Streit entsteht immer dann, wenn man die Werte und das Denken des Anderen nicht toleriert... Der Eine mag Fleisch, der Andere lebt vegan....Ohne gegenseitiges Akzept schwierig....und da gibt es durchaus hefigere Beispiele, wo ohne gegenseitige Toleranz nur Streit und Unfriede entsteht...

(bearbeitet)
vor 7 Stunden, schrieb Dom_76:

Alleine, wenn du überlegst, ist schon alles gekonnt. Nicht falsch verstehen @Rosenrot82, denn es ist freundlich gemeint!

Ich verstehe was du sagst, eine Fragestellung zum Nachdenken und Reflektieren.

Was es bedeuten könnte, Persönlichkeitsentfaltung, freie Meinungsäußerung, Gedanken sind frei, so zu leben wie man möchte, nicht z.b staatlich verfolgt werden wegen des "Anders-Seins".

Was braucht man als Individuum um sich frei zu fühlen?

Sind es strikte Regeln und Vorgaben oder ist es tun und lassen zu können was man will (in gesetzlichen Grenzen)?

Wie fühlt es sich an Freiheit zu spüren, dabei ist es "egal" was man dazubraucht?

Ist es beängstigend und wenn ja wie wird die Freiheit zum positiven Gefühl?

Was braucht man dazu?

24/7 D/s unter der Führung meines Masters, hat für mich im Punkt, Freiheit spüren einiges positiv verändert. Für mich ist das Überangebot an Leben zuviel, ich mag es nicht. Es beschränkt meine Freiheit.

Ich habe jetzt nicht alles gelesen was andere geschrieben haben, könnte also sein dass jemand schon ähnliches geschrieben hat.

 

bearbeitet von Rosenrot82
Vor 9 Stunden, schrieb Dom_76:

Ohne dir widersprechen zu wollen @Sir_Alex78, sehe ich kein Muss zum Konsens, eben als Freund der Kontroverse und Erweiterung des Geistes bis zum "Jüngsten Gericht". Mir ist beides recht.Wir sind uns einig, daß wir uns nicht einig sind oder eben absoluter Konsens.

Bei der Aussage '...sehe ich kein Muss zum Konsens...' im Kontext "BDSM"....
.
Ich gehe davon aus, du meinst es anders...
Versuche doch mal, BDSM Trigger Wörter, nicht für andere Dinge zu verwenden.
...
Man muss bei unterschiedlichen Meinungen nicht von Konsens reden, einig nicht einig zu sein ... sollte da reichen.
.
Verstehst du was ich meine... ist ein Nett gemeinter Tipp...

vor 7 Stunden, schrieb JaN1na:

 

Bei der Aussage '...sehe ich kein Muss zum Konsens...' im Kontext "BDSM"....
.
Ich gehe davon aus, du meinst es anders...
Versuche doch mal, BDSM Trigger Wörter, nicht für andere Dinge zu verwenden.
...
Man muss bei unterschiedlichen Meinungen nicht von Konsens reden, einig nicht einig zu sein ... sollte da reichen.
.
Verstehst du was ich meine... ist ein Nett gemeinter Tipp...

Stimmt, das könnte bei zweiter Betrachtung missverstanden werden. Und war natürlich so nicht gemeint, sondern nur im Thema Diskussion um etwas.

Die Überschrift des Themas ist im Kontext BDSM ja schon falsch gewählt. Da ist der Grundsatz eher, "ich verurteile dich nicht für die Dinge die du magst, auch wenn ich damit nichts anfangen kann".

Denken und sagen kann je jeder schließlich immer alles - diese Freiheit ist ja bis auf strafrechtlich relevante Aussagen immer gegeben. Nur muss sich dann auch niemand wundern, wenn andere denjenigen dafür dann dumm oder kacke finden und diese Meinung äußern und/oder genau mit diesen Personen nichts zu tun haben möchten... 🤷🏻‍♂️

 

vor 21 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Ich verstehe was du sagst, eine Fragestellung zum Nachdenken und Reflektieren.

Was es bedeuten könnte, Persönlichkeitsentfaltung, freie Meinungsäußerung, Gedanken sind frei, so zu leben wie man möchte, nicht z.b staatlich verfolgt werden wegen des "Anders-Seins".

Was braucht man als Individuum um sich frei zu fühlen?

Sind es strikte Regeln und Vorgaben oder ist es tun und lassen zu können was man will (in gesetzlichen Grenzen)?

Wie fühlt es sich an Freiheit zu spüren, dabei ist es "egal" was man dazubraucht?

Ist es beängstigend und wenn ja wie wird die Freiheit zum positiven Gefühl?

Was braucht man dazu?

24/7 D/s unter der Führung meines Masters, hat für mich im Punkt, Freiheit spüren einiges positiv verändert. Für mich ist das Überangebot an Leben zuviel, ich mag es nicht. Es beschränkt meine Freiheit.

Ich habe jetzt nicht alles gelesen was andere geschrieben haben, könnte also sein dass jemand schon ähnliches geschrieben hat.

 

"Frei ist, wer in Ketten tanzen kann." @Rosenrot82ich mag dieses Nietzsche Zitat, passend zu deinen Ausführungen. 

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