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Anziehungskraft von Psychopathen


Dr****

Empfohlener Beitrag

Ich hatte oben auch geschrieben @HirnHerzHumor, dass einen tatsächlichen Psychopathen wohl niemand wollte... 

vor 29 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Einen echten Psychophathen möchte man wohl nicht

Sondern rücksichtslos und nicht allzu viel Empathie, aber natürlich schon welche. Wenn die Fähigkeit fehlt, hat man ein Problem. 😉

Ab wann wer etwas "psycho" ist? 🤷‍♀️ Kann man schon sein. 

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Tizaar:

Wie eingangs bereits gesagt: "vorwiegend bei Filmen". In der Imagination ist es immer noch anders als in der Realität, in der man die Nachteile nicht einfach ausblenden kann.

Genau das. Die Schurken werden dramaturgisch aufgebaut und attraktiv gemacht. In der Realität trifft man ganz andere P. 

Aber diese romantische Verklärung ist ein typisches Kink Thema, weil Kinks überwiegend mit imagination funktionieren, Rollenspielen, künstlich aufgebauten Machtverhältnissen..

 

bearbeitet von HirnHerzHumor

Wen es interessiert: Mal "Hare-Psychopathy-Checklist" googlen, ist eine Art Vortest für psychopathische Auffälligkeiten.

Zur TE: Wie es bereits einige hier gesagt haben, geht mit Psychopathie häufig ein gewisser Charme sowie eine sog. Maske of Sanity einher, die gerade anfangs nicht leicht zu durchschauen ist, da sie ein Leben lang perfektioniert wurde. Dies in Verbindung mit anderen, exzentrischen Charaktermerkmalen hat durchaus eine gewisse Anziehungskraft auf bestimmte Menschen.

Anziehungskraft bei Psychopathen, die bereits als solche bekannt sind (Joker und Co.), ist da schon was anderes. Da spielen vermutlich die gleichen Gründe eine Rolle, warum Dark Romance teilweise so gut ankommt.

(bearbeitet)
vor 22 Minuten, schrieb Aberration:

Wen es interessiert: Mal "Hare-Psychopathy-Checklist" googlen, ist eine Art Vortest für psychopathische Auffälligkeiten.

Zur TE: Wie es bereits einige hier gesagt haben, geht mit Psychopathie häufig ein gewisser Charme sowie eine sog. Maske of Sanity einher, die gerade anfangs nicht leicht zu durchschauen ist, da sie ein Leben lang perfektioniert wurde. Dies in Verbindung mit anderen, exzentrischen Charaktermerkmalen hat durchaus eine gewisse Anziehungskraft auf bestimmte Menschen.

Anziehungskraft bei Psychopathen, die bereits als solche bekannt sind (Joker und Co.), ist da schon was anderes. Da spielen vermutlich die gleichen Gründe eine Rolle, warum Dark Romance teilweise so gut ankommt.

Es stellt sich mir hier zunehmend die Frage, warum FSoG/Mr. Grey von vielen vehement abgelehnt wird, in diesem Thread aber genau das toxische Verhalten (wenn auch Psychopathie etwas anderes ist als eine Schizoide Störung oder eine Traumafolge) von anderen fiktiven Figuren als sexy betont wird, die ebenfalls ein massives Manko beim Konsens aufweisen. 

Oder ist Mr. Grey verabscheuungswürdiger, weil er Nähe mag? Die Methoden sind dem eines realen Psychopathen ähnlich. 

Falsches Bdsm und nicht Konsens bei FSoG, aber hier doch sexy bei Psychopathen? 

 

Es wirkt auf mich so, als wenn jemand sagt, ja die Verbrennungen durch flüssigen Stahl sind schrecklich. Aber die Verbrennungen durch flüssiges Platin sind sexy. 

Entweder ist mir Konsens wichtig, weil es Bdsm vom Mißbrauch und Gewalt abgrenzt oder nicht. Verstehe nicht die Faszination für einen anderen Namen, aber mit dem gleichen desaströsen Ergebnis in der Realität. 

bearbeitet von HirnHerzHumor
vor 3 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

Es stellt sich mir hier zunehmend die Frage, warum FSoG/Mr. Grey von vielen vehement abgelehnt wird, in diesem Thread aber genau das toxische Verhalten (wenn auch Psychopathie etwas anderes ist als eine Schizoide Störung oder eine Traumafolge) von anderen fiktiven Figuren als sexy betont wird, die ebenfalls ein massives Manko beim Konsens aufweisen. 

Oder ist Mr. Grey verabscheuungswürdiger, weil er Nähe mag? Die Methoden sind dem eines realen Psychopathen ähnlich. 

Falsches Bdsm und nicht Konsens bei FSoG, aber hier doch sexy bei Psychopathen? 

Ich habs nicht gesehen oder gelesen. Würde ihn sicher sexy finden, nehme ich an.

vor 2 Stunden, schrieb Sextase:

Das nennt sich Hybristophilie… Bonnie und Clyde Syndrom, verwand ist auch das Stockholm Syndrom.
Solches Verhalten wie Regelbruch. Durchsetzungsvermögen Wird als Dominanz interpretiert…
Wobei gerade bei medialen Figuren eine gewisse Distanz auch über die realitätsnahen Beieffekte hinwegsehen lässt.

Weitere Beweggründe können sein, das dieses Outlaw-Verhalten mit Freiheit gleichgesetzt wird und es vom Gehirn auf einer sexuellen Ebene missinterpretiert wird. Ebenso der Rettergedanke einer Frau „für mich wird er sich ändern“ mag hier mit einspielen.
Eine Instrumentalisierung durch Kontakt zu so einer Person mag auch ein gewisses Machtgefühl vermitteln, „mach für mich dieses und jenes grenzwertiges“ und wenn du dabei in den Knast kommst oder ich dadurch ein Ziel erreicht habe , dann war ich teil dessen und habe dadurch Macht erhalten.

Ggf. Auch Fehlprägung im Bindungsmuster, „ich suche jemanden mit dem es eine emotionale Achterbahnfahrt gibt“.

Es gibt kein Stockholm Syndrom.... Das war eine falsch Information eines Reporters 

Vor 15 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Es gibt kein Stockholm Syndrom.... Das war eine falsch Information eines Reporters 

Das stimmt allerdings so weit ich weiß nicht von einem Reporter sondern Getränken Kriminalpsychologen aus den USA. Bis heute ist nicht ein bestätigter Fall vorhanden.

vor 5 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

 

Das stimmt allerdings so weit ich weiß nicht von einem Reporter sondern Getränken Kriminalpsychologen aus den USA. Bis heute ist nicht ein bestätigter Fall vorhanden.

Richtig war der Psychologe aber nicht aus den USA sonder der Vorort der auch die Verhandlungen führte hab gerade nochmal nachgeschaut 

vor 7 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

 

Das stimmt allerdings so weit ich weiß nicht von einem Reporter sondern Getränken Kriminalpsychologen aus den USA. Bis heute ist nicht ein bestätigter Fall vorhanden.

Von den reporter kam der Name da es ja nicht mal in Stockholm passiert ist 

Vor 2 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Richtig war der Psychologe aber nicht aus den USA sonder der Vorort der auch die Verhandlungen führte hab gerade nochmal nachgeschaut 

Ja hatte mich kurz vor deiner Antwort noch mal korrigiert 😊

(bearbeitet)
vor 35 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Es gibt kein Stockholm Syndrom.... Das war eine falsch Information eines Reporters 

Aber Fawning (people pleasing, anpassen, beschwichtigen, emotionales mimikry... ) existiert. Der seelische Rettungsanker, wenn Flight, Fight oder Freeze nicht mehr dienlich erscheinen oder gar zu gefährlich werden. Nicht jeder lebt es wirklich emotional, viele täuschen es auch vor, bis eine andere abwehrende Reaktion auf die Bedrohung bessere Chancen  hat. 

Die Gefahr ist aber trotzdem beim Fawning sehr hoch, dass es zur Selbstentfremdung oder die Aufgabe eigener Grenzen oder gar des eigenen Ichs kommt. 

bearbeitet von HirnHerzHumor
Ergänzung

Die 3 Filme 

365 Tage... 

(wie ich sie hasse aber ich würde gezwungen sie zu schauen weil so eine tolle Darstellung von einem Dom man und so heiss sexy... ) sind da auch son gutes Beispiel... Nimmt man mal died Handlung auseinander... 

Mann sieht Frau, will Frau, entführt Frau, zwingt sie bei ihm zu leben, isoliert Frau von Freunde Familie Arbeit, stellt Regeln auf, Frau kommt frei wenn sie ihn nicht in der Zeit liebt... 

Mann besticht durch Geld und Luxus, Reisen essen tut aber emotional nix für sie ausser das er sie sexuell begehrt... 

Sie spielt mit seiner Lust und dann Kette er sie iwann ans bondage Bett und lässt sich von ner anderen oral befriedigen mit dem Worten das hattest du sein können... 

Hab ich was vergessen? 

Und in den beiden anderen Filmen sind beide toxisch zueinander und lügen was die Balken halten.... 

Ich war so angewidert die Dame mit der ich gucken musste war nass wie die Niagara Fälle... 

Vor 5 Minuten , schrieb HirnHerzHumor:

Aber Fawning (people pleasing, anpassen, beschwichtigen, emotionales mimikry... ) existiert. Der seelische Rettungsanker, wenn Flight, Fight oder Freeze nicht mehr dienlich erscheinen oder gar zu gefährlich werden. Nicht jeder lebt es wirklich emotional, viele täuschen es auch vor, bis eine andere abwehrende Reaktion auf die Bedrohung bessere Chancen  hat. 

Die Gefahr ist aber trotzdem beim Fawning sehr hoch, dass es zur Selbstentfremdung oder die Aufgabe eigener Grenzen kommt. 

Ändert nichts daran das es das Stockholm Syndrom nicht gibt. Denn nur weil man sich der Situation anpasst und in einer Geiselnahme unterwirft, heißt das nicht, dass man sich in den Täter verliebt. 🤷‍♀️
Und jetzt zurück zum Thema.

(bearbeitet)
vor 2 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

 

Ändert nichts daran das es das Stockholm Syndrom nicht gibt. Denn nur weil man sich der Situation anpasst und in einer Geiselnahme unterwirft, heißt das nicht, dass man sich in den Täter verliebt. 🤷‍♀️
Und jetzt zurück zum Thema.

Mhh, eine fachliche Einordnung deiner OT Eingabe ist unangenehm? Kann passieren.  Übrigens, Den Joker gibt es auch nicht real... 

bearbeitet von HirnHerzHumor
Vor 2 Minuten , schrieb HirnHerzHumor:

Mhh, eine fachliche Einordnung deiner OT Eingabe ist unangenehm? Kann passieren.  Übrigens, Den Joker gibt es auch nicht real... 

Wie gesagt. Stockholm Syndrom existiert nicht. Da hilft keine Nebelkerze. Informiere dich einfach bei fachlichen Quellen darüber 😘
So zurück zum Thema 😊

Ich glaube, wenn wir es auf Evolution runterbrechen, geht es ums eigene Überleben und um das des Nachwuchses. Die Evolution kennt keine Moral. Wer überlebt und seine Gene weitergibt, hat evolutionär gewonnen.

Deshalb fühlen sich viele Frauen von erfolgreichen Männern angezogen. Dieser Trieb hat zu mehr Überleben geführt und hat sich deshalb im Laufe der Zeit herausgebildet. Warum der Kerl erfolgreich ist, ob durch Raubzüge, oder durch weises regieren bewertet die Evolution nicht. Auch sozial anerkannte Männer sind attraktiv, weil sie Rückhalt in der Gruppe haben und wenn es eine Verbrecherbande ist.

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