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Warum nutzen wir Plattformen wie FET?


Le****

Empfohlener Beitrag

vor einer Stunde, schrieb DreamGirlYuki:

Sexualität in der Gesellschaft ist so ein Doppelmoral Ding. Schwule und lesben werden abgelehnt oder CSD aber bei Karneval die halb nackte sexy Krankenschwester vollkommen in Ordnung. Es ist nicht die Sexualität die nicht offen gezeigt werden darf sondern Sexualität die nicht der christlich geprägten norm entspricht. Hetero Paare halten Händchen? Vollkommen in Ordnung. Zwei Männer Weltuntergang. Zwei Frauen hingegen werden dann sexualisiert. Und ja, da fängt Sexualität schon an. Denn Sexualität ist nicht gleich Sex. Sexualität begegnet uns auch schon in Disney Märchen. Prinzessin und der Prinz. Vollkommen in Ordnung. Selbst dann, wenn zwischen dem Charakteren 15 Jahre oder mehr liegen und sie minder..jährig ist. Wird aber sofort verteufelt wenn es nicht Hetero sondern schwul, lesbisch oder Trans ist. Das zeigt uns, dass das eine okay ist und das andere aua imaginären Gründen nicht. Alte Kulturen wie die Griechen waren uns da weit voraus. Denn da war das alles vollkommen okay.

Csd ist eine hetero Veranstaltung? Und du weißt sofort das Frauen dort nicht bi oder lesbisch sind? Merkwurdige Sichtweise. Irgendwie wirkt das auf mich begrenzt und gar nicht passend zur Vielfalt, die ich anderen zugestehe. 

vor 12 Minuten, schrieb towel:

gilt dann aber auch für alle!  keine stinos in den büschen und so

Richtig, auch davon will ich ungefragt nichts mitbekommen.

Vor 11 Minuten , schrieb HirnHerzHumor:

Csd ist eine hetero Veranstaltung? Und du weißt sofort das Frauen dort nicht bi oder lesbisch sind? Merkwurdige Sichtweise. Irgendwie wirkt das auf mich begrenzt und gar nicht passend zur Vielfalt, die ich anderen zugestehe. 

Lern lesen...

Vor 7 Minuten , schrieb Teaspoon:

Leider nicht, nur weil es die Knabenliebe gab, war Homosexualität darüber hinaus nicht anerkannt oder akzeptiert und die Sexualität von Frauen, sowie Frauen überhaupt, waren gesellschaftlich nicht existent. Es mag alte Kulturen gegeben haben, die deinen Punkt stützen, die Griechen waren es leider nicht, nur weil sie Knaben ge... haben. 

Bei dwn Grischen wurde Homosexualität, Bi, Lesbisch usw. offen ausgelebt. In diesem Thema waren die uns voraus. Ich sag nicht in allen Themen aber es interessierte niemanden wenn du liebst. War auch nur ein beispiel dafür das Homophobie ein Gesellschaftliches thema ist. Welches je nach Gesellschaft stark oder kaum vertreten ist.

(bearbeitet)
vor 3 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

Bei dwn Grischen wurde Homosexualität, Bi, Lesbisch usw. offen ausgelebt. In diesem Thema waren die uns voraus. Ich sag nicht in allen Themen aber es interessierte niemanden wenn du liebst. War auch nur ein beispiel dafür das Homophobie ein Gesellschaftliches thema ist. Welches je nach Gesellschaft stark oder kaum vertreten ist.

Wie ich schrieb: dem war eben im Alltag nicht so. Das gab's in den frivolen Geschichten von Göttern oder um ein fremdes Volk in Verruf zu bringen (siehe Amazonen), aber im Alltag war es nicht gelitten, dass erwachsene Männer homosexuell leben oder Frauen unverheiratet ein selbstbestimmtes Leben (miteinander) führen.

 

Wenn du ein Beispiel suchst, wirst du bei den Maori fündig.

bearbeitet von Teaspoon
(bearbeitet)
vor 5 Stunden, schrieb Lenard1:

Viele Menschen trennen ihr berufliches oder öffentliches Leben stark von ihren persönlichen und sexuellen Interessen. Das hat oft weniger damit zu tun, dass Sexualität etwas „Falsches“ ist, sondern eher damit, dass unsere Gesellschaft noch nicht gelernt hat, offen und respektvoll damit umzugehen. Gerade im beruflichen Umfeld kann schon der falsche Eindruck entstehen, der zu Vorurteilen oder Nachteilen führt

Ich formuliere es mal drastischer es hat eher damit was zu tun dass man sich mit einer solchen Offenlegung angreifbar macht, zumal Frauen und weiblich gelesene Personen wenige bis keine geschützten Räume für sich haben um öffentlich zu ihren Neigungen zu stehen. Davon mal ab gehört für mich auf die Arbeit kein Sex, keine sexuellen Inhalte, schließlich arbeite ich nicht als Sexworkerin wo dass dann mein Daily Business wäre. Wofür muss denn mein AG wissen worauf ich stehe oder mein Kollegium? Wenn man von Männern schon auf Businessebene ohne Consent sexualisiert wurde, also sexueller Übergriff… warum sollte ich mich dafür noch weiter entblößen und angreifbar machen? 
 

vor 5 Stunden, schrieb Lenard1:

Ich sehe darin etwas Positives: mehr Offenheit, mehr Verständnis und die Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen. Vielleicht hilft genau diese Art von Austausch auch dabei, dass Sexualität langfristig weniger tabuisiert wird.
Mich würde eure Meinung interessieren:
Warum glaubt ihr, ist Sexualität in unserer Gesellschaft noch immer so stark tabuisiert?

Und denkt ihr, dass Plattformen und offene Gespräche wie hier dazu beitragen können, die gesellschaftliche Sichtweise zumindest ein Stück weit zu verändern?

Du siehst darin was positives und ich sehe es zweischneidig, ich bin seit dem ich hier online bin verschlossener geworden, denn diese Offenheit macht wie ich es bereits sagte angreifbar. Wir haben hier leider keinen Safe Space, man wird als Frau/ weiblich gelesene Personen auch hier permanent sexualisiert in einer Community die „Consent beidseitig“ so hoch hält und doch schaffen es die wenigsten Männer, bis kein Mann hier Consent vor der ersten Nachricht herzustellen. Oder die Herabwürdigung durch Kosenamen an Forenteilnehmerinnen, wenn mal nen Treffer gesetzt wurde. Ja ich bin ein offener, direkter Mensch nur hier, nur noch bis zu einem gewissen Grad. Etliche Beiträge habe ich nie abgeschickt und sie dann lieber mit meinen Freundinnen geteilt, die mich kennen und meine Erfahrungen einordnen können oder teilen. Ich bin keine Person des öffentlichen Lebens und dies ist nicht mein Journal. Sondern immer noch etwas sehr oberflächliches für mich.

bearbeitet von Schneeflöckchen

eine Frage zurück ... warum bist Du hier (Te)
ich bin hier weil ich ein Spätzünder/fehlschläger oder einfach gesagt ... dumm/nicht intelligent bin - hier lerne ich Meinungen / Theoretische Erfahrung kennen und versuche den durchschnitt zu kopieren ...

Ich finde es ja schon unglaublich das man immer noch dumme Sprüche bekommt weil man auf jüngere Männer steht.

Vor 39 Minuten , schrieb Stefan76:

eine Frage zurück ... warum bist Du hier (Te)
ich bin hier weil ich ein Spätzünder/fehlschläger oder einfach gesagt ... dumm/nicht intelligent bin - hier lerne ich Meinungen / Theoretische Erfahrung kennen und versuche den durchschnitt zu kopieren ...

Und wo bist du deswegen dumm?

vor 6 Stunden, schrieb Lenard1:

Ich persönlich finde solche Seiten wichtig und wertvoll, weil sie einen Raum schaffen, in dem Menschen offen über ihre sexuellen Vorlieben sprechen können, ohne sofort bewertet oder verurteilt zu werden. Sexualität gehört zum Menschsein dazu, und trotzdem wird sie in unserer Gesellschaft noch immer häufig als Tabuthema behandelt.

Viele Menschen trennen ihr berufliches oder öffentliches Leben stark von ihren persönlichen und sexuellen Interessen. Das hat oft weniger damit zu tun, dass Sexualität etwas „Falsches“ ist, sondern eher damit, dass unsere Gesellschaft noch nicht gelernt hat, offen und respektvoll damit umzugehen. Gerade im beruflichen Umfeld kann schon der falsche Eindruck entstehen, der zu Vorurteilen oder Nachteilen führt.

Plattformen wie FET bieten deshalb einen geschützten Raum. Hier können Menschen Gleichgesinnte treffen, sich austauschen, Erfahrungen teilen und ihre Identität oder Vorlieben ausleben, ohne dass dies automatisch mit ihrem beruflichen oder alltäglichen Leben vermischt wird.

Ich sehe darin etwas Positives: mehr Offenheit, mehr Verständnis und die Möglichkeit, sich selbst besser kennenzulernen. Vielleicht hilft genau diese Art von Austausch auch dabei, dass Sexualität langfristig weniger tabuisiert wird.
Mich würde eure Meinung interessieren:
Warum glaubt ihr, ist Sexualität in unserer Gesellschaft noch immer so stark tabuisiert?

Und denkt ihr, dass Plattformen und offene Gespräche wie hier dazu beitragen können, die gesellschaftliche Sichtweise zumindest ein Stück weit zu verändern?

Fange mit der letzten Frage an. Wenn es eine spezielle Fetischseite gibt, inwiefern siehst du Auswirkungen auf die "Gesellschaft", die sich vermutlich hier nicht angemeldet hat?

Das Verständnis innerhalb einer pe.ergroup ist wenig wert, wenn man es sich nur da gegenseitig mehr oder minder zuspricht.

Sexualität ist tabisiert?Merke ich nicht. Aber es gibt Regeln und Gesetze u.a. Jugendschutz, die sind sehr wichtig. und ich hoffe sehr, dass die nicht von besonders aufgeklärten Menschen angegangen werden, wie es in einem unserer Nachbarländer immer wieder passierte. 

Und nein, auch diese Seite ist kein geschützter Raum. 

 

Öffentlichkeit und Sex passen nicht zusammen. Das hat nichts mit Tabu zu tun, sondern mit besonderen Rechten, Pflichten und  Rücksicht

Letzte Frage: Was hat dein Sexleben im Beruf verloren? Bist du Sexarbeiter? Nein? Dann hat es da nichts verloren. Du hast einen Vertrag zum Arbeiten unterschrieben, nicht zum schnackseln oder die Anbahnung während der Arbeitszeit voranzutreiben. Hältst du dich nicht dran, gibt es vielleicht auch "Sex", dann "fickt" dich nämlich dein Arbeitgeber.. 

Selbst hier darf ich mich offenbar nicht frei äußern, weil mir sonst vorgeworfen wird, Gewalt zu verherrlichen. Dabei scheint es völlig akzeptiert zu sein, Fotos zu posten, auf denen jemand am Hals gewürgt wird, Hände oder Füße stramm gefesselt sind oder Peitschen und anderes Spielzeug benutzt werden. Wenn ich jedoch meinen eigenen Fetisch in Form eines Bildes zeigen möchte, ist es auf einmal verboten. Das finde ich sehr fragwürdig.

Da frage ich mich: Bin ich zu brutal für diese Seite? Ich bekomme sogar Kommentare von Mitgliedern wie: „Du bist kein richtiger Dom – wie kannst du nur Frauen Ohrfeigen?“ – nur weil ich meine Erlebnisse in Wort und Schrift schildere.

Wo liegt also bei Kinks eigentlich die Grenze? Und wer entscheidet, wo meine persönlichen Grenzen liegen sollen?

Ich bezeichne mich gern als Wolf. Nicht ohne Grund: In keinem Wildpark bleiben Wölfe dauerhaft eingesperrt – sie finden immer einen Weg, die Zäune zu überwinden, die sie eigentlich gefangen halten sollen.

Vor 4 Stunden, schrieb Violet_Fog:

Ich finde es wichtig, dass man davor geschützt ist, wenn man davon nichts mitbekommen möchte. Besonders sensible Bevölkerungsgruppen sowieso, aber auch alle anderen! Von daher finde ich Zurückhaltung in der Öffenlichkeit nicht verkehrt und geschützte, konsentuelle Rahmen ausreichend.

Da gebe ich dir vollkommen recht bestimmte Gesellschaftsgruppen dürfen sowas nur ab nem gewissen Alter das ist wichtig da sich Ethik nur in jungen Jahren sich festigt und klar würde nie wollen das meine Mamma das sieht was ich da mache 😂

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