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Warum kommt es vom Texten nicht zum Realkontakt


Hi****

Empfohlener Beitrag

Ich denke, das es hauptsächlich daran liegt, das keine echte Chemie entsteht… negative Erfahrungen vorhanden sind oder das man merkt, man ist nur eine von vielen…

Ich denke, dass es leicht ist, wenn einen die Nachrichten und die Auswahl nicht erschlägt. 😉

So habe ich meinen Herrn zumindest kennengelernt. Und wenn es da dann passt und in den Nachrichten läuft, ist man auch auf diese Person fokussiert

Mir hat es auch geholfen, dass ich von bdsm noch nicht allzu viel Ahnung hatte. 

So konnte mein Herr mir genau erklären, was seine Vorstellungen sind. 

Und nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen oder als "toxisch" anzusehen. Ja, das Wort spielen nutze er auch. Allerdings nicht im Sinne von "lapidar" mal eben bdsm. Ein paar Wörter in eine extremere Richtung sicher auch. 

Wenn etwas war, habe ich einfach nachgefragt, wie das gemeint ist. 

Ansonsten, der Flow muss einfach da sein. 

Er meinte auch sehr schnell, nach wenigen Nachrichten, dass wir ja mal telefonieren können. Die Stimme fand ich richtig toll. 

Unser Vorkantakt ging dann eine Zeit lang bis zur Session, aber bereits da hat er mich morgens spontan angerufen oder so. Die ein oder andere kleine Aufgabe oder Vorbereitung die ich treffen sollte. 

Das wurde also auch entsprechend schnell privat. 

(bearbeitet)

Ich sehe verschiedene Ursachen und finde man darf sich mal selbst diesen Fragen stellen, wenn es nicht klappt, dass es überhaupt weiter geht. Und ich rede noch nicht mal vom ersten realen Play oder date. 

Wenn wir wissen, was der andere für einen Kink hat, aber nicht wissen ob es menschlich passt. Warum muss man dann endlos über Kinks texten? 

Wenn alle so austauschbar wären, warum gibt es hier so viele, die sich beschweren, dass niemand das Profil liest? 

Will ich selbst so behandelt werden, mit zehn anderen an jeder Hand? 

Gibt es Vorurteile oder Gesetze aus dem schwarzen Buch, dass Top oder Bottom zuerst nach einem Wechsel auf einen anderen Kommunikationskansl müssen? Wenn ja, weiß das nur ich oder der andere auch? 

Es ist bekannt, dass direkte Kommunikationswege wie Telefon, Video oder offline im Gespräch jedem mehr Informationen über den anderen Menschen geben. Warum bleibt man beim texten, wenn Papier so geduldig ist? 

Wenn ich einen Traum vom Gegenüber bevorzuge, führe ich dann Dynamiken auch nur virtuell oder warum halte ich am Träumen fest? 

Wenn ich misstrauisch wäre, welche Wege gäbe es, sich unmittelbar und direkt mit dem anderem auszutauschen, ohne das ich mich in Gefahr bringe oder meine Daten zu schnell rausgebe? 

(Lösungen von covern, bis Anrufe mit unterdrückter Nummer, über messenger, die keine Telefonnummer zum schreiben, telefonieren oder Videochats benötigen, es gibt viele Möglichkeiten) 

 

Wenn ich misstrauisch wäre, warum sollte der andere immer ein Täter sein? Und ich nicht der Mensch, der jeden in diese Ecke treibt? 

Kann der andere überhaupt gut schreiben? Denn nicht jeder Mensch schreibt wie er redet oder denkt. 

Warum verzichte ich auf echte Emotionen, echtes Lachen? 

_

Bin noch nicht mal extravertiert und empfinde trotzdem den realen Kontakt mit vielen Menschen bereichernd. Dass es Menschen gibt, die man dann nicht riechen kann, klar, aber auch wenn es nicht immer für eine Dynamik reicht, es entstehen sogar Freundschaften. Dies vergessen einige vielleicht oder haben es einfach sozial verlernt. Danke @Rosenrot82, dass du das auch noch mal betont hast. 

_

Ich habe meine Kontakte und finde sie auch immer wieder. Bin wohl ein Internetwunder.😁 Oder einfach erst ein sozialer Mensch, dann Kink. Und nicht nur Kinkster Mensch mit geträumten, virtuellem Sozialverhalten

 

bearbeitet von HirnHerzHumor
(bearbeitet)

ich denke , wenn man schreibt ist es oki , meist verläuft sich so ein Mailgespräch - das andere interessanter sind ist ja realität  ; wenn dann doch ein life Treffen käme , wird viel erwartet womit ich nicht mithalten kann , hätte kaum eine Chance das es dann noch wiederholt wird , also bin ich so ehrlich und teile das denn auch mit 

bearbeitet von Stefan76

Ich denke auch, dass es bei sehr vielen Angst vor der Realität ist. Dass die Realität nicht so ist, wie sie einem vom Schreiben her erscheint. Für mich war beim letzten Date die Realität, dass das reale Treffen noch erheblich besser war. Wir saßen 8 Stunden in einem Café und haben uns unterhalten, und es wird mehr daraus werden. Eigentlich wurde es das ja schon. SMile
Naja, nach den 8 Stunden im Café wurde ich noch nach Hause gefahren. Wir saßen noch eine halbe Stunde und unterhaltend im Auto. Nachdem er dann zu Hause ankam, haben wir noch mal mehrere Stunden per WhatsApp geschrieben. Hat sich doch gelohnt oder? Finden wir auf jeden Fall beide.

Heute, ich kann euch sagen, es lohnt sich zu den Verabredungen zu erscheinen! Nicht immer… Aber immer öfter.
Wobei ich seit meinem letzten Date nur noch rein platonische, freundschaftliche Dates habe.

NIE ANTWORTET MIR JEMAND!

Nein, mal im Ernst, wenn die Chemie im Verlauf des Schreibens bereits nicht stimmt, müsste ich es auf ein Treffen halt gar nicht erst ankommen lassen.

Ferner mal die Gegenfrage: Wie kommst du darauf, dass es die Regel ist, dass dieser Schritt nicht funktioniert? Habe ganz selten die Erfahrung gemacht, dass ein Treffen nicht zustande kam, wenn es vorher bereits schriftlich harmonierte.

So bald Mann erwähnt, dass man Kinder im Haushalt hat enden die Gespräche zu 90%.

Ist traurig, aber wahr.

Danke an die 10%, wo es nicht so ist.

Vielen verkaufen sich, anstatt sich vorzustellen. Am Ende habe sie sich stark von den entfernt wer sie sind und ein Treffen ist dann eine ziemlich Herausforderung oder passt dann einfach nicht. Weniger Texten ist manchmal der bessere Weg, einfach mal telefonieren dann klappt es schon eher.

vor 1 Stunde, schrieb Aberration:

NIE ANTWORTET MIR JEMAND!

Nein, mal im Ernst, wenn die Chemie im Verlauf des Schreibens bereits nicht stimmt, müsste ich es auf ein Treffen halt gar nicht erst ankommen lassen.

Ferner mal die Gegenfrage: Wie kommst du darauf, dass es die Regel ist, dass dieser Schritt nicht funktioniert? Habe ganz selten die Erfahrung gemacht, dass ein Treffen nicht zustande kam, wenn es vorher bereits schriftlich harmonierte.

***

Und wo steht denn, daß es die Regel sei? Und noch eine Frage  wie merkt man denn am Schreiben, dass die Chemie nicht stimmt, wenn man selbst eine Regel annimmt, von der der andere nicht schreibt. Wie machst du es denn zudem mit dem Kontext? 

 

vor 24 Minuten, schrieb HirnHerzHumor:

Gibt es Vorurteile oder Gesetze aus dem schwarzen Buch, dass Top oder Bottom zuerst nach einem Wechsel auf einen anderen Kommunikationskansl müssen? Wenn ja, weiß das nur ich oder der andere auch? 

hmm ob es da "regelungen" gibt glaube ich eher nicht aber wenn ich dominant bin und führung dazu gehört, dann versuche ich natürlich auch im online kontakt passend zu führen ... und das ganz sicher NICHT in der art, wie man es öfter liest ... knie nieder oder mach das oder das ... sondern eben auch den vorschlag zum kommunikatinswechsel zu machen ...WA, ***am oder telefon... und meist wird das auch gern angenommen - wenn nicht deutet das für mich schon mal darauf hin, dass es doch wohl kein gesteigertes interesse an einer entwicklung des geschehens gibt

Das sogenannte "Online texten" also Phantasie-Sexgeschichten austauschen schafft eine Scheinwelt, die meist übertrieben und idealisiert dargestellt wird. Da paßt immer alles perfekt, man selbst, die Partner, die Umgebung etc.
Wenn dann ein reales Treffen angedacht wird bemerkt mindestens einer der Beteiligten daß man kaum dem Bild gerecht wird und kneift ;)

Aus meiner Sicht kommt es trotz langem texten nicht zu realen Treffen, weil einer der beiden kein wirkliches Interesse hat. Die Gründe dafür sind wieder für jeden anders. Diese Spielchen, die man evtl. aus Filmen oder von Freunden kennt, wie nicht sofort antworten, nicht zuerst schreiben, nicht selbst den Kommunikationswechsel vorschlagen (weil es sich für bottom angeblich nicht gehört), finde ich ermüdend.

Also für mich waren die Männer immer zu deutlich nur an dem Einen interessiert.
Für mich muss schon etwas mehr Interesse auch an meiner Person da sein.

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