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Entfernung abschreckend?


Su****

Empfohlener Beitrag

Große Entfernungen sind für mich bei Datingseiten kein Thema, weil Erstdates mach ich in der Regel nur bei mir oder meiner unmittelbaren Nähe. Da hat sich dann vieles schon erledigt.

Mit Fernbeziehungen hab ich nur gute Erfahrungen gemacht. Klar ist das möglich. Manchmal vielleicht noch besser?  Als Quality Time, wie Sub_Text schon erwähnte.  Wenn die Entfernung nicht zu groß ist. 140 Km war mal schon hart, dabei war das fast nur Autobahn. Das wär nicht ewig gut gegangen, Doch dann ist sie zu mir gezogen.So bis 50 km oder unter einer Stunde geht schon, auch ohne Verfallsdatum. Aber ist das schon eine Fernbeziehung?

Wegziehen war für mich die meiste Zeit so gut wie unmöglich... bzw. die Beziehung nie so heftig, als das ich da an umziehen  hätte denken können., 

Vor 2 Stunden, schrieb schlampesteffi:

Große Entfernungen sind für mich bei Datingseiten kein Thema, weil Erstdates mach ich in der Regel nur bei mir oder meiner unmittelbaren Nähe. Da hat sich dann vieles schon erledigt.

Mit Fernbeziehungen hab ich nur gute Erfahrungen gemacht. Klar ist das möglich. Manchmal vielleicht noch besser?  Als Quality Time, wie Sub_Text schon erwähnte.  Wenn die Entfernung nicht zu groß ist. 140 Km war mal schon hart, dabei war das fast nur Autobahn. Das wär nicht ewig gut gegangen, Doch dann ist sie zu mir gezogen.So bis 50 km oder unter einer Stunde geht schon, auch ohne Verfallsdatum. Aber ist das schon eine Fernbeziehung?

Wegziehen war für mich die meiste Zeit so gut wie unmöglich... bzw. die Beziehung nie so heftig, als das ich da an umziehen  hätte denken können., 

"Fernbeziehung" ist wahrscheinlich ein relativer Begriff. Je nach dem, wie beide auch mobil sind. Da können 50 km auch schon eine Herausforderung sein, wenn es im Ort vielleicht gar keinen Bahnhof gibt oder eine (evtl. beide) kein Auto haben etc.
Meine beste Freundin hatte im Oktober 2023 einen ehemaligen Mitschüler beim Klassentreffen wieder getroffen. Beide trennten 600 km. Im November 2023 zusammengekommen, Silvester 2023 verlobt, April 2024 geheiratet und im Sommer 2024 zusammengezogen... und immer noch happy. Ist eher eine Disney-Vorlage, aber eben möglich.😊
Wenn der/die Richtige kommt, dann öffnen sich Wege, die man vorher in der Theorie niemals für möglich gehalten hätte. Die Sache ist, es müssen BEIDE wollen und da fängt das ganze Drama ja schon an. Kaum jemand möchte noch sowas wie Verbindlichkeit oder Kompromisse eingehen. Das wäre aber eher ein komplexes Thema für einen separaten Thread.☺️
Danke für deine Zeilen!

vor 23 Stunden, schrieb BettyBlaze:
Am 17.4.2026 at 17:06, schrieb AlexK:

Bla bla bla 😑

Und jetzt wundert es niemanden mehr warum nicht geantwortet wird😂

Das war ja eine Antwort auf meinen Beitrag. Ich hatte da auf gar nicht drauf geantwortet, denn entweder merkt er’s oder halt nicht. Es liegt in seiner Verantwortung, soll er doch mit meinem Text machen, was er will, von mir aus auch bla bla bla.

Vor 45 Minuten , schrieb Igel:

Das war ja eine Antwort auf meinen Beitrag. Ich hatte da auf gar nicht drauf geantwortet, denn entweder merkt er’s oder halt nicht. Es liegt in seiner Verantwortung, soll er doch mit meinem Text machen, was er will, von mir aus auch bla bla bla.

Ich weiss, ich sollte es mir verkneifen, aber solche Typen könnt ich verwursten. 😅

vor 44 Minuten, schrieb BettyBlaze:

verwursten

Verwursten kommt für mich nicht infrage, bin Vegetarier. Ich übe mich tatsächlich immer mehr im Ignorieren. Und ganz oft kommt mir ein Gedanke in den Sinn, den ich jetzt mal versuche, aufzuschreiben: 

„Am besten noch nicht mal ignorieren!“ Das beinhaltet, dass „ignorieren“ ja auch aktive Anteile beinhaltet - und selbst das sind solche „bla bla bla Kommentare“ nicht Wert. Also solche Kommentare noch nicht mal ignorieren.

Kann man das verstehen?

Sorry, das ist jetzt schon reichlich OT, denn es geht hier in diesem Thread ja um Entfernungen. Meine Konsequenz: Ich werde wohl ziemlich bald meine Gedanken zu „Entfernung“ in mein Profil schreiben.

Am 17.4.2026 at 17:14, schrieb Igel:

, das kann ich verstehen.

Ist aber doch subjektiv, denn für mich ist es genau umgekehrt: Ich brauche viele Aus-Zeiten, um meinen Sozial-Akku wieder aufzuladen. Das ergibt sich bei einer Fernbeziehung ganz automatisch. Dieses „dauernd-aufeinander-hocken“ geht für mich nicht.

Meine 'Me-Time', die brauche ich ebenso, so wie wahrscheinlich die meisten auch. Aber ich möchte auch gemeinsame Qualitätszeit erleben und das beinhaltet für mich Spontanität und eine gewisse Flexibilität. Vielleicht hat man unter der Woche das Bedürfnis,  gemeinsam zu sein und vielleicht ist das geplante Wochenende in der Ferne durch welche Dinge auch immer, eigentlich die Phase, wo man mal für sich sein muss. Oder, wie in meinem Fall, ich habe meinen Nachwuchs hier,  damit fällt schon mal jedes zweite WE weg. Daher, ich schätze mehr die räumliche Nähe.

(bearbeitet)
Am 17.4.2026 at 17:14, schrieb Igel:

Ist aber doch subjektiv, denn für mich ist es genau umgekehrt: Ich brauche viele Aus-Zeiten, um meinen Sozial-Akku wieder aufzuladen. Das ergibt sich bei einer Fernbeziehung ganz automatisch. Dieses „dauernd-aufeinander-hocken“ geht für mich nicht.

Dazu ein Gedanke, nicht als Kritik an deinen Zeilen, ich gehe damit in Resonanz und musste mich an einen vorherigen Beziehungspartner erinnern, der an seiner neuen Beziehung genau das bemängelte, das ständige aufeinander hocken. Es fehlte hier jedoch nicht an Freiraum, sondern der Fähigkeit, das Bedürfnis danach zu erkennen, zu kommunizieren und dafür einzustehen. Es wurde da einfach hingenommen, dass nah beieinander wohnen damit einhergeht, sich auch ständig zu sehen, freie Zeit gemeinsam zu verbringen. Sowie angenommen, dass Grenzen zu setzen und für sich selbst einzustehen, als Abweisung verstanden werden und/oder eine Auseinandersetzung nach sich ziehen könnte (die galt es immer zu vermeiden, dazu fehlte die Kompetenz). Da ich damals den notwendigen Abstand hatte, konnte ich das verstehen und auch Parallelen zu uns sehen und hab mir seither geschworen, dass ich das so nicht noch einmal erleben möchte. Es ist ok, Zeit für sich zu nehmen und zu lassen. Dafür brauchen wir nicht zwingend eine Wochenende/Fernbeziehung. Dass was uns die Ferne ermöglicht, dürfen wir auch so einfordern und leben. 

bearbeitet von Candala
vor einer Stunde, schrieb Candala:

Es fehlte hier jedoch nicht an Freiraum, sondern der Fähigkeit, das Bedürfnis danach zu erkennen, zu kommunizieren und dafür einzustehen.

Auf Deine Resonanz kann ich auch gleich in Resonanz gehen: Ich habe tatsächlich auch fast mein ganzes Leben lang gebraucht, um FÜR MICH festzustellen, dass ich diese 'Me-Time' (danke für diesen Ausdruck @Ademar) immer wieder für mich brauche. Ich habe an x Stellen meines Lebens dieses Bedürfnis ignoriert oder gar nicht wahrgenommen, hab immer so lange ausgehalten, bis die Beziehung mehr oder weniger explodiert war (das war in fast allen meinen bisherigen Beziehungen so). Meine Tochter (27J, vor 3J Aspi diagnostiziert) macht es mir vor: Sie sagt, wenn sie zu ihrem Freund ziehen wird, dass sie dann auf jeden Fall eine eigene Wohnung beziehen will und dass das auch ihr Freund so sehe.

Ich hab bis vor ein paar Jahren immer gedacht, dass wenn ich "die Frau meines Lebens" gefunden hatte, dass ab dann das Leben automatisch gut und passend ist (also genau so, wie es uns im Kino gezeigt wird: wenn sie sich zu Schluss küssen, wird alle gut ...).

Ich finde das schade, dass ich das erst jetzt so von mir weiß, bin aber heilfroh, dass ich das jetzt weiß und das auch so kommunizieren kann.  
Pustekuchen! Das mag für viele so passen, für mich aber definitiv nicht. 

Das mit der Resonanz zur Resonanz kann aber bei der kleinsten Abweichung der Schwingung zur Dissonanz werden, sodass dieses Schwingen in Wellen immer wieder zu- und wieder abnimmt. Aber lass es mich wissen, wenn Du @Candala Ungereimtheiten siehst. 

Diese 'Me-Time' zum Ausgleich zur „gemeinsame Qualitätszeiten“ ist die Zeit, um seinen Sozial-Akku wieder aufzuladen (diese Sichtweise und auch die Wortwahl hab ich auch von meiner Tochter). Eben dachte ich schon, dass diese Gedanken in diesem Thread ins OT führen, aber nee, diese Überlegungen gehören absolut in dieses Thema "Entfernung abschreckend?" hinein. Auf dass sich alle angesprochen fühlen, die es betrifft. 

@Igel, "die Richtige" ist in deinem Fall keine, mit der du immer Zeit verbringen willst, die Richte ist diejenige, die sich nicht zurückgestoßen oder ungeliebt fühlt, wenn du Zeit ganz allein brauchst.

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