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Jahrzehnte der Freizügigkeit und Emanzipation


Dom_76

Empfohlener Beitrag

Ein Gentleman richtete sich früher auch nach einem bestimmten "Verhaltens-Kodex" der Schwächere unter Schutz stellte. 

Es ging dabei um Tugenden und natürlich auch einen entsprechenden Umgang, Höflichkeiten und Rücksichtnahme. 

"Gentledoms" meinen auch häufiger einen bestimmten "Verhaltenskodex" im bdsm. 

Die Sub keinem Machtmissbrauch auszusetzen, sofortige Achtung des Safeworts, Einhaltung von Tabus, keine willkürlichen Bestrafungen usw. Auch sie zu schützen. 

Oft ist damit natürlich auch eine entsprechende Höflichkeit ihr gegenüber als "Dame" gemeint, gerade auch in der Öffentlichkeit. 

Gentledom kann meinen "Gentleman" und "Dom". 

Gewissermaßen bezeichnet sich auch mein Herr als Gentleman. Er würde sich allerdings nie "Gentledom" nennen. 

Genug haben den Spruch: "Gentleman... bis zu geschlossenen Türen." 

Gentledom bezeichnet nicht zwangsläufig ein softes bdsm. 

Der auf der Seite bekannte "Gentledom" steht selbst auf ra.pe und härtere Praktiken, Impact usw.

Bei einigen ist allerdings auch die Führung im bdsm sehr "weich",  tendenziell kein sehr stark ausgeprägter SM usw. 

Aber das muss nicht der Fall sein. Einige meinen wie gesagt Gentleman + Dom und praktizieren durchaus sehr harten SM. 

Vor 7 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Ein Gentleman richtete sich früher auch nach einem bestimmten "Verhaltens-Kodex" der Schwächere unter Schutz stellte. 

Es ging dabei um Tugenden und natürlich auch einen entsprechenden Umgang, Höflichkeiten und Rücksichtnahme. 

"Gentledoms" meinen auch häufiger einen bestimmten "Verhaltenskodex" im bdsm. 

Die Sub keinem Machtmissbrauch auszusetzen, sofortige Achtung des Safeworts, Einhaltung von Tabus, keine willkürlichen Bestrafungen usw. Auch sie zu schützen. 

Oft ist damit natürlich auch eine entsprechende Höflichkeit ihr gegenüber als "Dame" gemeint, gerade auch in der Öffentlichkeit. 

Gentledom kann meinen "Gentleman" und "Dom". 

Gewissermaßen bezeichnet sich auch mein Herr als Gentleman. Er würde sich allerdings nie "Gentledom" nennen. 

Genug haben den Spruch: "Gentleman... bis zu geschlossenen Türen." 

Gentledom bezeichnet nicht zwangsläufig ein softes bdsm. 

Der auf der Seite bekannte "Gentledom" steht selbst auf ra.pe und härtere Praktiken, Impact usw.

Bei einigen ist allerdings auch die Führung im bdsm sehr "weich",  tendenziell kein sehr stark ausgeprägter SM usw. 

Aber das muss nicht der Fall sein. Einige meinen wie gesagt Gentleman + Dom und praktizieren durchaus sehr harten SM. 

Ich glaube ja das Gentledoms oftmals inflationär von dummdoms verwendet wird 🤣

Vor 46 Minuten , schrieb Chris-Corax:

Zum eigentlichen Hauptthema: Ich habe das Gefühl, dass hier sehr viele Begriffe in einen Topf geworfen werden, die so nicht automatisch zusammenhängen:

„GentleDom“ beschreibt erstmal einen Stil von Dominanz: fürsorglich, achtsam, liebevoll dominant. Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob jemand „alte Werte“ vertritt — zumal gar nicht definiert wird, was mit „alten Werten“ überhaupt gemeint ist.

Auch der Zusammenhang zwischen langjährigen kinky Beziehungen, devoten Frauen, die „ihr Abenteuer auskosten“, und Gendern erschließt sich mir nicht wirklich. Da werden Themen verbunden, ohne dass erklärt wird, warum sie zusammengehören sollen.

Vielleicht wäre die Diskussion ergiebiger, wenn die Begriffe erstmal sauber getrennt und definiert würden. Sonst bleibt es eher ein Sammelbecken aus Assoziationen als eine konkrete Fragestellung.

Schließe mich dir und @Bratty_Lo komplett an; darauf wollte ich nämlich hinaus, was die Bezeichnung "GentleDom" angeht. Gentledom beschreibt auch aus meiner Sicht einen konkreten Stil, aber gewiss keine erzkonservativen, politischen Ansichten. Wäre mir ja völlig neu.

Vielleicht mag der TE nochmal etwas Klarheit mit einbringen, @Dom_76?

vor 1 Minute, schrieb Arasjal:

Ich glaube ja das Gentledoms oftmals inflationär von dummdoms verwendet wird 🤣

😂 Keine Ahnung. Gentleman ist oft so die Richtung Stil, Etikette, gerne Anzug. 

Ich fühle mich nicht davon angezogen, wenn es eine softe bdsm Variante meint. 

Aber die meinen auch nicht alle Gentledoms. 

Vor 3 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

😂 Keine Ahnung. Gentleman ist oft so die Richtung Stil, Etikette, gerne Anzug. 

Ich fühle mich nicht davon angezogen, wenn es eine softe bdsm Variante meint. 

Aber die meinen auch nicht alle Gentledoms. 

1. Was ist ein Gentledom?

Obwohl dieser Begriff englische Wurzeln hat, ist sein Ursprung tatsächlich im deutschen Sprachraum zu finden. Er wurde zunächst als Künstlername von einem deutschen Blog-Autor geprägt und hat mittlerweile das Spektrum vieler BDSM-Beziehungen entscheidend geprägt. Dabei handelt es sich um eine Bezeichnung für das Selbstverständnis vieler Doms, die das Wohl ihrer Sub ebenso im Auge haben wie ihr eigenes.

Ein Gentledom ist zwar kein Märchenprinz — aber er verkörpert das neue, feinfühlige Gesicht im BDSM: dominant wie respektvoll, führend wie sanft. Ein gentle dom hat verstanden, dass das Spiel aus Macht und Hingabe nur dann funktioniert, wenn das Gegenüber respektiert und wertgeschätzt ist. Sanfte Dominanz trifft hier auf emotionale Intelligenz. Dabei stehen Vertrauen, Sicherheit und Hingabe auf Augenhöhe im Mittelpunkt – ebenso wie das Erleben von Lust, Tiefe und Verbundenheit. Der dominante Gentleman ist für viele die Antwort auf die Frage: Geht BDSM auch liebevoll? Ja, das geht. Und zwar genauso aufregend wie respektvoll.

Ist ausm Netz… ist wie das Handy meines Bruders. ( nicht meins)

(bearbeitet)
vor 53 Minuten, schrieb Chris-Corax:

Vielleicht wäre die Diskussion ergiebiger, wenn die Begriffe erstmal sauber getrennt und definiert würden. Sonst bleibt es eher ein Sammelbecken aus Assoziationen als eine konkrete Fragestellung.

Jepp, sehe ich absolut genauso. 

Also, @Dom_76, bitte erkläre uns doch mal, was Du mit

„Gentle Do“, mit „alte Werte“ meinst und wo Du der Zusammenhang mit „vielen Möglichkeiten wie Gendern usw.“ siehst. Denn so verstehe ich Deine Frage(n) nicht. 

vor 7 Minuten, schrieb Aberration:

Vielleicht mag der TE nochmal etwas Klarheit mit einbringen, @Dom_76?


 

bearbeitet von Igel
Rechtschreibfehler eines Linkshänders
vor 2 Minuten, schrieb Arasjal:

1. Was ist ein Gentledom?

Obwohl dieser Begriff englische Wurzeln hat, ist sein Ursprung tatsächlich im deutschen Sprachraum zu finden. Er wurde zunächst als Künstlername von einem deutschen Blog-Autor geprägt und hat mittlerweile das Spektrum vieler BDSM-Beziehungen entscheidend geprägt. Dabei handelt es sich um eine Bezeichnung für das Selbstverständnis vieler Doms, die das Wohl ihrer Sub ebenso im Auge haben wie ihr eigenes.

Ein Gentledom ist zwar kein Märchenprinz — aber er verkörpert das neue, feinfühlige Gesicht im BDSM: dominant wie respektvoll, führend wie sanft. Ein gentle dom hat verstanden, dass das Spiel aus Macht und Hingabe nur dann funktioniert, wenn das Gegenüber respektiert und wertgeschätzt ist. Sanfte Dominanz trifft hier auf emotionale Intelligenz. Dabei stehen Vertrauen, Sicherheit und Hingabe auf Augenhöhe im Mittelpunkt – ebenso wie das Erleben von Lust, Tiefe und Verbundenheit. Der dominante Gentleman ist für viele die Antwort auf die Frage: Geht BDSM auch liebevoll? Ja, das geht. Und zwar genauso aufregend wie respektvoll.

Ist ausm Netz… ist wie das Handy meines Bruders. ( nicht meins)

Ja, das mag auch eine Beschreibung sein @Arasjal. Aber wie gesagt, da wäre ich auch vorsichtig. Die Seite "Gentledom" kennt man ja. Die Person dort steht auch schon auf ra.pe, Verleih (nicht die Partnerin), bestimmten Zwang, Ohrfeigen uvm. 

Ob das immer sanfte Dominanz meint, lasse ich mal dahingestellt, je nach "Gentledom". 😉 

Vor 3 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Ja, das mag auch eine Beschreibung sein @Arasjal. Aber wie gesagt, da wäre ich auch vorsichtig. Die Seite "Gentledom" kennt man ja. Die Person dort steht auch schon auf ra.pe, Verleih (nicht die Partnerin), bestimmten Zwang, Ohrfeigen uvm. 

Ob das immer sanfte Dominanz meint, lasse ich mal dahingestellt, je nach "Gentledom". 😉 

Jo sehe ich ähnlich glaube liest sich fickbarer🤷‍♀️😂

(bearbeitet)

Genau. Daher wollte ich dir in Bezug auf "Dumm-Dom" und Gesäusel gerade auch recht geben. 

Dass einige vermeintliche Gentledoms ihre eigenen Werte wie Ehrlichkeit, Vertrauen, Anstand, dann auch nicht ganz so ernst nehmen, ist schon klar. 

Stichwort: "biete Diskretion". (und erwarte diese auch 🤣).

Es gäbe so weitere Wörtchen, wo man dann mal hellhörig werden kann. 

Das klingt halt stilvoller als: "möchte ficken und betrüge meine Ehefrau". 

 

bearbeitet von Bratty_Lo
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