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Jahrzehnte der Freizügigkeit und Emanzipation


Dom_76

Empfohlener Beitrag

Vor 2 Stunden, schrieb Chris-Corax:

Ich versuche mal, den Bogen zurück zum ursprünglichen Thema zu schlagen.

Die Ausgangsfrage war ja, ob Entwicklungen rund um Freizügigkeit, Emanzipation, moderne Rollenbilder und Sprache – etwa Gendern – persönlich eher als Bereicherung oder eher als Verwirrung erlebt werden.

Da ich mich beruflich wie auch privat seit langer Zeit intensiv mit Sprache, Kommunikation, Rhetorik und deren Wirkung beschäftige, möchte ich die Beiträge von SIch einmal genau unter diesem Blickwinkel betrachten. Denn aus meiner Sicht sieht man daran sehr gut, wie Sprache in solchen Diskussionen wirken kann: Sie kann erklären und differenzieren, aber auch abwerten, provozieren, Feindbilder erzeugen und vom eigentlichen Thema wegführen.

Mir geht es deshalb nicht darum, eine neue Grundsatzdebatte über Gendern zu starten oder SIch persönlich zu diagnostizieren. Ich möchte anhand seiner eigenen Formulierungen zeigen, welche rhetorischen Muster dort auftauchen, warum sie problematisch sind und worauf man als Mitleser achten sollte.

Gerade weil das Ursprungsthema fragt, ob gesellschaftliche und sprachliche Veränderungen bereichern oder verwirren, finde ich diese Analyse passend: Hier wird sichtbar, wie solche Veränderungen offenbar als Bedrohung gelesen und dann sprachlich in Abwertung, Übertreibung und Provokation übersetzt werden.
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Und das will icj gerne für alle nachvollziehbar erklären:

1. „Ideologie“ als Kampfbegriff

Zitat: „Der Gender-Disk ist keine natürliche Sprachentwicklung. Das basiert ausschließlich auf einer Ideologie.“

Kritik:
„Ideologie“ wird hier nicht sauber definiert, sondern als Abwertung benutzt. Deine eigene Sicht erscheint dadurch als „natürlich“ oder „realistisch“, die Gegenseite als ideologisch verblendet. Das ist ein Framing, kein Beleg.

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2. Falsche Gegenüberstellung: natürlich oder diktiert

Zitat: „Wie sich Sprache entwickelt, wird nicht diktiert in Form von einem Appell an die Moral.“

Kritik:
Du stellst es so dar, als gäbe es nur natürliche Sprachentwicklung oder ideologisches Diktat. Sprache entsteht aber immer durch soziale Gruppen, Medien, Institutionen, Milieus, Technik, Politik, Jugendkultur und Alltag. Bewusste Sprachveränderung ist nicht automatisch Zwang.

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3. Totalbehauptung ohne Beleg

Zitat: „Das basiert ausschließlich auf einer Ideologie.“

Kritik:
Das Wort „ausschließlich“ macht die Aussage extrem. Es lässt keine anderen Motive zu: Höflichkeit, Sichtbarkeit, Rücksicht, Gewohnheit, institutionelle Sprache oder persönliche Überzeugung werden komplett ausgeschlossen, ohne dass das belegt wird.

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4. Abwertung statt Argument

Zitat: „...die mitmachen, weil sie entweder zu dumm sind, das Spiel zu verstehen...“

Kritik:
Das ist keine Sachkritik, sondern eine pauschale Abwertung Andersdenkender. Wer gendert oder Gendern nicht ablehnt, wird als dumm dargestellt. Damit ersetzt du Argumente durch Herabsetzung.

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5. Unterstellung schlechter Motive

Zitat: „...oder weil sie vorauseilenden Gehorsam üben...“

Kritik:
Auch hier lässt du keine ernsthafte Überzeugung zu. Menschen gendern bei dir nicht aus Haltung, Rücksicht oder Gewohnheit, sondern aus Dummheit oder Feigheit. Das ist eine pauschale Motivunterstellung.

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6. Diffuse Bedrohungsrhetorik

Zitat: „Die Tragweite ist dir, glaube ich, nicht bewusst, wohin das früher oder später führt.“

Kritik:
Du deutest eine große Gefahr an, erklärst aber nicht konkret, wohin es führen soll und durch welchen Mechanismus. Das erzeugt Alarm, ohne argumentativ belastbar zu sein.

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7. Geschichtsbezug als Überlegenheitsgeste

Zitat: „Aber auch aus der Geschichte zu lernen, ist für die meisten nur Finger zeigen.“

Kritik:
Das klingt, als hättest du die wahren historischen Mechanismen verstanden, während andere nur oberflächlich urteilen. Gleichzeitig erklärst du nicht sauber, was genau die historische Lehre sein soll.

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8. Pseudo-Bildungskritik

Zitat: „Bildung auf Werbeniveau muss sich eben gut anhören und verkaufen.“

Kritik:
Das wertet die Gegenseite als oberflächlich und manipuliert ab. Es klingt intellektuell, bleibt aber inhaltlich vage. Die Funktion ist vor allem: Du stellst dich als durchblickend dar, andere als Konsumenten billiger Parolen.

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9. Überzogene NS-Analogie

Zitat: „Den selben Zweck erfüllt zum Beispiel auch das Heben des rechten Arms.“

Kritik:
Der Vergleich zwischen Gendern und rechtem Gruß ist eine extrem schwache Analogie. Nur weil beides Gruppenzugehörigkeit signalisieren kann, ist es nicht sinnvoll vergleichbar. Sonst wären auch Vereinskleidung, Dialekte, Fan-Schals oder Fachsprache mit dem Hitlergruß vergleichbar.

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10. Eskalation statt Klärung

Zitat: „Der Vergleich ist durchaus passend...“

Kritik:
Als andere den Vergleich kritisieren, erklärst du ihn nicht differenziert, sondern behauptest nur, er sei passend. Das ist keine Klärung, sondern eine weitere Eskalation.

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11. Persönlicher Angriff

Zitat: „...dass ich es nicht einfach genug erklärt habe, dass auch du es verstehen kannst.“

Kritik:
Hier wird nicht die Sache erklärt, sondern der Gesprächspartner herabgesetzt. Die Botschaft ist: Nicht mein Argument ist unklar, sondern du bist zu begriffsstutzig.

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12. Pseudo-Erklärung ohne Erklärung

Zitat: „...dass ich es nicht einfach genug erklärt habe...“

Kritik:
Du behauptest, es gebe eine Erklärung, lieferst sie aber nicht. Stattdessen wird das Nicht-Verstehen der anderen als deren Defizit dargestellt. Das immunisiert deine Aussage gegen Kritik.

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13. Selbstwiderspruch: „Ist mir egal“

Zitat: „Mir ist das Gendern persönlich herzlich egal, dennoch habe ich eine Meinung dazu.“

Kritik:
Wenn einem ein Thema wirklich herzlich egal ist, schreibt man normalerweise nicht seitenweise darüber und verbindet es mit NS-Vergleichen, Gesellschaftsverfall, Narzissmus und Geschlechterabwertung.

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14. Provokation durch Unklarheit

Zitat: „...das minderwertige Geschlecht wird dadurch erst in ein schlechtes Licht gerückt.“

Kritik:
Der Begriff „minderwertiges Geschlecht“ ist extrem aufgeladen. Gleichzeitig bleibt unklar, was genau gemeint ist. Das erzeugt maximale Provokation bei minimaler Verantwortung.

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15. Verantwortung vermeiden

Zitat: „Komm, wir wissen beide, wer gemeint war...“

Kritik:
Du präzisierst deine eigene Aussage nicht, sondern behauptest, alle wüssten ohnehin, was gemeint sei. So kannst du andeuten, ohne dich klar festlegen zu müssen.

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16. Falscher Konsens

Zitat: „Wir wissen beide...“

Kritik:
Diese Formulierung tut so, als gäbe es eine gemeinsame offensichtliche Wahrheit. Wer widerspricht, wirkt dadurch automatisch naiv, unehrlich oder absichtlich begriffsstutzig.

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17. Unterstellung von Unehrlichkeit

Zitat: „...dass du dich dumm stellst.“

Kritik:
Damit wird eine Nachfrage nicht als ernsthafte Nachfrage behandelt, sondern als böse Absicht. Das zerstört die Möglichkeit einer sachlichen Diskussion.

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18. Ausweichen bei konkreter Nachfrage

Zitat: „Welches Geschlecht soll denn ganz konkret minderwertig sein?“ — „Sage ich nicht.“

Kritik:
Du bringst selbst den Begriff „minderwertiges Geschlecht“ ein, verweigerst aber auf Nachfrage die Klärung. Das wirkt nicht wie Diskussion, sondern wie ein Spiel mit Provokation.

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19. Rhetorische Falle

Zitat: „Du musst sagen, niemand ist minderwertig. Alle sind gleich viel wert.“

Kritik:
Du schreibst dem Gegenüber vor, was die „richtige“ Antwort wäre. Dadurch machst du dich zum Prüfer und die anderen zu Prüflingen. Das ist eine Dominanzgeste, keine offene Diskussion.

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20. Doppelmoral als Schutzschild

Zitat: „Ich habe auch eine Doppelmoral.“

Kritik:
Doppelmoral wird hier nicht reflektiert, sondern vorsorglich eingeräumt, damit Kritik daran weniger greift. Nach dem Motto: Wenn ich es selbst zugebe, kann man es mir nicht mehr vorwerfen.

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21. BDSM-Rolle vs. Menschenwert

Zitat: „Aber grundsätzlich würde mein BDSM nicht funktionieren mit so einem Quatsch wie Gleichwertigkeit.“

Kritik:
Hier vermischst du einvernehmliche Rollen innerhalb von BDSM mit tatsächlicher Gleichwertigkeit von Menschen. Dominanz und Unterwerfung können im Kink vereinbart sein. Daraus folgt aber nicht, dass Menschen real weniger wert sind.

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22. „Kink-Shaming“ als Abwehrschild

Zitat: „Und das zu untergraben wäre ein Kink-Shaming und gemein.“

Kritik:
Kritik an Menschenabwertung ist nicht automatisch Kink-Shaming. Niemand muss deinen Kink bewerten. Aber sobald du daraus Aussagen über den Wert von Menschen oder Geschlechtern machst, ist es keine reine Privatsache mehr.

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23. Bubble-Vorwurf

Zitat: „...mal aus seiner Bubble rauszugehen und mal die Welt so zu sehen, wie sie ist.“

Kritik:
Auch das ist eine Selbstüberhöhung: Die anderen leben angeblich in einer Bubble, du selbst siehst angeblich die Realität. Das ist ein klassisches „Ich sehe die unbequeme Wahrheit“-Framing.

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24. Nostalgie-Framing

Zitat: „Ältere, alte Werte [haben] durchaus ein gesünderes Miteinander geschaffen.“

Kritik:
Das ist eine große historische Behauptung ohne Beleg. Welche alten Werte? Welche Zeit? Für wen war es gesünder? Für Frauen, Kinder, queere Menschen, Abweichende oder nur für bestimmte Gruppen?

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25. Anekdote als Beweisersatz

Zitat: „Ich hatte mal ein Buch von meiner Großmutter... die gute Hausfrau oder so ähnlich.“

Kritik:
Ein altes Haushaltsbuch und eine Familienanekdote beweisen nicht, wie eine Gesellschaft insgesamt funktioniert hat. Persönliche Beispiele können interessant sein, ersetzen aber keine historische Analyse.

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26. Paternalismus wird romantisiert

Zitat: „Historisch gesehen war die Frau immerhin ein zu schützendes Objekt, der Mann hingegen verschleißbar.“

Kritik:
„Zu schützendes Objekt“ klingt positiv, enthält aber selbst das Problem: Objekt. Schutz kann auch Kontrolle, Bevormundung und fehlende Autonomie bedeuten. Dass Männer ebenfalls funktionalisiert wurden, macht Frauen nicht automatisch gleichgestellt.

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27. Offene Frauenabwertung

Zitat: „...die moderne Frau... null Respekt verdient und ist der Bodensatz dieser Gesellschaft.“

Kritik:
Das ist keine Kritik an Verhalten mehr, sondern pauschale Gruppenabwertung. „Bodensatz“ ist entmenschlichende Sprache und erzeugt Verachtung statt Argumentation.

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28. Sexuelle Objektifizierung

Zitat: „Ich bin allerdings moralisch flexibel genug, die trotzdem zu ficken. Solange die die Beine breit machen, soll es mir reichen.“

Kritik:
Hier werden Frauen, denen du Respekt absprichst, auf sexuelle Nutzbarkeit reduziert. Das ist besonders problematisch, weil Abwertung und sexuelle Objektifizierung zusammenkommen.

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29. Egotripp als Ethik

Zitat: „Ich will nur Gutes für mich. Wenn dadurch jemand anders ebenfalls profitiert, dann soll es so sein.“

Kritik:
Das steht im Widerspruch zu deiner vorherigen Rede von gesundem Miteinander. Die Interessen anderer erscheinen hier nur noch als Nebenprodukt des eigenen Vorteils.

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30. Selbstüberhöhung als Tugend

Zitat: „...halte ich es für respektabel, sich selbst über anderen Menschen zu sehen...“

Kritik:
Hier wird nicht nur beschrieben, dass Menschen manchmal egoistisch sind. Es wird moralisch aufgewertet, sich über andere zu stellen. Das ist eine klare Absage an Diskussion auf Augenhöhe.

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31. Projektion des eigenen Menschenbildes

Zitat: „...es sieht sich auch so gut wie jeder über den anderen.“

Kritik:
Du erklärst dein eigenes hierarchisches Menschenbild zur allgemeinen Wahrheit. Nur weil du Menschen so betrachtest, folgt daraus nicht, dass alle anderen das heimlich genauso tun.

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32. Whataboutism über politische Systeme

Zitat: „...sei es der Untermensch im Nationalsozialismus, Klassenfeinde im Kommunismus...“

Kritik:
Selbst wenn viele Systeme Feindbilder erzeugt haben, rechtfertigt das nicht deine eigenen Abwertungen. Der Verweis auf andere schlimme Beispiele lenkt von der konkreten Kritik an deinen Aussagen ab.

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33. Politische Uneinordenbarkeit als Nebelwand

Zitat: „Du hast keinen blassen Schimmer, wo ich politisch einzuordnen bin.“

Kritik:
Das ist für die konkrete Kritik nicht entscheidend. Man muss dich nicht exakt politisch einordnen, um frauenabwertende, menschenabwertende oder NS-vergleichende Aussagen problematisch zu finden.

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34. Selbstmystifizierung

Zitat: „...im Anarchomonarchismus, dessen größter Anhänger ich bin.“

Kritik:
Das wirkt weniger wie eine sauber erklärte politische Position, sondern eher wie Selbstinszenierung: widersprüchlich, schwer greifbar, originell klingend. Es macht dich schwer einordenbar, ohne inhaltlich viel zu klären.

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35. Verachtung der Gesprächspartner

Zitat: „Das sind Perlen für die Säue.“

Kritik:
Das ist offene Geringschätzung der anderen Diskutierenden. Gleichzeitig verweigerst du damit die Erklärung, die du angeblich liefern könntest.

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36. Themenflut statt roter Faden

Zitatmuster: Gendern, POC, Digger, rechter Gruß, NS-Zeit, menschliche Natur, alte Werte, Hausfrauenbuch, moderne Frauen, BDSM, Monarchie, Anarchismus, Straftaten.

Kritik:
Du wirfst extrem viele Themen auf einmal in den Raum. Dadurch entsteht der Eindruck von Tiefe, aber es wird fast unmöglich, die einzelnen Behauptungen sauber zu prüfen.

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37. Ständige Kampfplatzwechsel

Zitatmuster: Erst Gendern, dann NS-Vergleich, dann Geschlechterwert, dann BDSM, dann alte Werte, dann politische Systeme.

Kritik:
Das ursprüngliche Thema wird ständig verlassen. Wer antwortet, muss immer neue Baustellen bearbeiten. Das erschwert Klärung und begünstigt Verwirrung.

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38. Viel Text, wenig geklärte Begriffe

Zitat: „Ich erkläre mich hier durchaus ziemlich umfänglich...“

Kritik:
Du schreibst viel, aber zentrale Fragen bleiben offen: Was heißt „natürlich“? Warum ist der rechte-Gruß-Vergleich passend? Welches Geschlecht meinst du? Warum soll BDSM reale Ungleichwertigkeit begründen?

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39. Imagepflege statt Klärung

Zitat: „Aber ich muss ja auch ein bisschen Imagepflege betreiben.“

Kritik:
Damit sagst du selbst, dass es nicht nur um Sachklärung geht, sondern auch um Selbstdarstellung. Das passt zum gesamten Stil: provokant, dominant, abwertend, vermeintlich überlegen.

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40. Koketterie mit Grenzüberschreitung

Zitat: „Habe ich schon Straftaten begangen? Ja, habe ich, schäme mich auch nicht für.“

Kritik:
In einem Kontext aus Abwertung, Dominanzgesten und sexueller Herabwürdigung wirkt so eine Aussage nicht harmlos, sondern einschüchternd oder provozierend. Sie vermittelt: Ich überschreite Grenzen und schäme mich nicht.

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41. Ironisierung von Kritik

Zitat: „...nennen wir es vollumfänglich einen inklusiven BDSM als soziologische Awareness. Vielleicht fühlst du dich damit besser.“

Kritik:
Begriffe wie „inklusiv“ oder „Awareness“ werden hier ironisch benutzt, um Kritik lächerlich zu machen. Inhaltlich wird dadurch nichts beantwortet.

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42. Moralismus-Vorwurf als eigener Moralismus

Zitat: „...so tut, als wäre er der Heilige, der nur Gutes für alle möchte.“

Kritik:
Du wirfst anderen moralische Selbstgerechtigkeit vor, urteilst aber selbst die ganze Zeit moralisch: über Gendern, moderne Frauen, Gleichwertigkeit, alte Werte, Gesellschaft und andere Nutzer.

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43. Gleichwertigkeit wird lächerlich gemacht

Zitat: „...so einem Quatsch wie Gleichwertigkeit.“

Kritik:
Das ist vielleicht der zentrale Punkt. Es geht längst nicht mehr nur um Gendern. Du greifst Gleichwertigkeit als Prinzip an. Damit verlässt du die Ebene einer Sprachdebatte und landest bei einem grundsätzlich hierarchischen Menschenbild.

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44. „Moderne Gesellschaft“ als Feindbild

Zitat: „...was uns die moderne Gesellschaft geführt hat...“

Kritik:
„Moderne Gesellschaft“ wird hier zum Sammelbegriff für alles, was du ablehnst: Gendern, Gleichwertigkeit, Toleranz, moralische Kritik, Sensibilität. Das ist ein sehr grobes Feindbild.

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45. Strohmann gegen Toleranz

Zitat: „Und das alles im Namen der Toleranz, des Guten und der Moral.“

Kritik:
Toleranz und Moral werden so dargestellt, als seien sie nur Tarnbegriffe für Egoismus und Narzissmus. Das verzerrt die Gegenseite und macht echte Auseinandersetzung schwer.

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46. Selektiver Freiheitsbegriff

Zitat A: „Erheblicher sozialer Druck und Notstand gehören eben dazu zum Menschsein.“
Zitat B: „Wie sich Sprache entwickelt, wird nicht diktiert in Form von einem Appell an die Moral.“

Kritik:
Sozialer Druck ist für dich offenbar legitim, wenn er traditionelle Anpassung oder Hierarchie stützt. Er ist aber illegitim, wenn er aus Richtung Gleichstellung oder inklusiver Sprache kommt. Das wirkt nicht konsequent, sondern selektiv.

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47. Verachtung als Diskussionsstil

Zitatmuster: „zu dumm“, „dumm stellen“, „Perlen für die Säue“, „Bodensatz“, „kein blasser Schimmer“.

Kritik:
Die Verachtung ist kein einzelner Ausrutscher, sondern ein wiederkehrendes Stilmittel. Sie soll nicht überzeugen, sondern dominieren und andere abwerten.

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48. Populistisches Erkenntnis-Framing

Zitat: „...mal die Welt so zu sehen, wie sie ist. Die ist halt leider nicht so bequem...“

Kritik:
Das ist das typische Muster: Die anderen sind naiv, bequem oder verblendet; du selbst siehst angeblich die harte Wahrheit. Dadurch wird deine Position emotional als mutiger Realismus verkauft, ohne sie wirklich beweisen zu müssen.

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49. Provokation als Strategie

Zitatmuster: rechter Gruß, „minderwertiges Geschlecht“, Nazis seien schlau, moderne Frauen seien Bodensatz, Straftaten ohne Scham.

Kritik:
Das sind keine neutralen Formulierungen. Das sind bewusst starke Reizpunkte. Wenn andere emotional reagieren, kannst du sie anschließend als überempfindlich, moralisch oder dumm darstellen. Die Provokation erzeugt also die Reaktion, die du später gegen andere verwendest.

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50. Das Gesamtmuster

Aus meiner Sicht ist das keine stringente Kritik am Gendern. Gendern wirkt eher wie der Einstieg in eine viel größere Selbstinszenierung und Weltanschauung.

Die wiederkehrenden Muster sind:

- andere als dumm, gehorsam oder verblendet darstellen,
- die eigene Sicht als „Natur“ oder „Realität“ verkaufen,
- NS-Vergleiche zur Eskalation nutzen,
- Begriffe wie „minderwertig“ bewusst unklar lassen,
- Nachfragen als Dummheit oder Unehrlichkeit rahmen,
- BDSM mit realer Ungleichwertigkeit vermischen,
- Frauen pauschal und sexuell herabwürdigen,
- Gleichwertigkeit lächerlich machen,
- viel behaupten, wenig belegen,
- ständig das Thema wechseln,
- Kritik als Moralismus, Bubble oder Kink-Shaming abwehren.

Mein Fazit: Für mich zeigen diese Beiträge weniger eine sachliche Auseinandersetzung mit Gendern oder Emanzipation, sondern eher eine starke Abwehrreaktion auf gesellschaftliche Veränderung.

Man muss Gendern nicht mögen und darf moderne Entwicklungen kritisch sehen. Aber wenn daraus NS-Vergleiche, Begriffe wie „minderwertiges Geschlecht“, pauschale Frauenabwertung, sexuelle Objektifizierung und Verachtung anderer Nutzer werden, ist das keine normale Skepsis mehr, sondern ein problematischer Kommunikationsstil.

Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Inhalt solcher Aussagen zu schauen, sondern auch auf ihre rhetorische Funktion: Was wird behauptet? Was bleibt unbelegt? Wer wird abgewertet? Welche Emotionen werden erzeugt? Und wie wird Kritik daran abgewehrt?

Für mich ist das ein gutes Beispiel dafür, wie Sprache nicht nur Meinung ausdrückt, sondern auch Macht, Abwertung, Gruppendenken und Eskalation herstellen kann.
Danke für eure Aufmerksamkeit ✌️

Sehr gut zusammengefasst. Warum können wir nicht so jemanden wie dich als Moderator oder Admin haben? Wäre das nichts für dich?

vor 11 Minuten, schrieb Arasjal:

Ne subs sind nicht dumm ☺️ ich habe allerdings den Verdacht das einige vielleicht etwas viel von ihren Herren übernehmen was oftmals dann doch in die Richtung geht. Ich meine wer schiesst sich schon selbst ins Bein? Ich diskutiere auch lieber mit einer anderen Person…als mit dem Echo ihres Herren 🤷‍♀️🤣

Mein Herr und ich haben schon konträre Meinungen, das soll ja vorkommen. 😅 Dann ist das so. Fertig. Er sagt einfach: "Dann haben wir da halt andere Meinungen". 🤷‍♀️ Als wäre das schlimm. Ich weiß auch nicht, warum man dem Dom nach dem Mund plappern muss. Aber wenn er nicht mehr diskutieren möchte und ich mein Plappermäulchen schließen soll, dann ist das so. 

Manchmal will ich nochmal ausholen...🤣 Dann kommt der Zeigefinger. Oder er legt mir den Finger auf den Mund. Oder er droht mir was an...

Tatsächlich haben wir beide aber sehr oft gleiche Meinungen. 

Das merke ich hier bei Paaren allerdings ohnehin.

Ich selbst bin ja auch eher Fan von: "Gleich und Gleich gesellt sich gern", statt "Gegensätze ziehen sich an".

Außer natürlich die Neigung, die ist ja nicht gleich.

Aber was wir denken, wo wir uns schon angrinsen... *herr*lich. 

Ich wäre auch dafür, dass die drei oder vier Parteien Ihren Kram woanders klären. Ich habe wirklich alles gelesen und ich bereue es zutiefst...Seit Tagen dreht ihr euch im Kreis wie ein Karussel.. mindestens zehn mal habe ich sowas wie "ist mir zu dumm, ich entziehe mich der Konversation" gelesen...Und es ging immer weiter. Eure Diskussion ist dem ganzen Internet zugänglich..Macht euch doch ein eigenes Thema auf und beendet diesen Off-Topic. Danke!

(bearbeitet)

Ich finde früher war wirklich einiges besser. Zu Großmutters Zeiten oder so. Da hat die auch noch richtig gekocht. 

Nein, jetzt ein wenig Spaß. Aber man hat sich doch zusammengerauft, wenn man was war. Und ich denke schon, dass man da länger an Beziehungen festgehalten hat. Jetzt kann man natürlich sagen, dass war damals mehr Abhängigkeit usw. Aber gute und gerechte Ehemänner gab es da sicher. Und auch bestimmte Einstellungen. 

Trennen konnte man sich ja schon immer. Auch wenn es schwieriger und stigmatisierter war als heute. Ebenso "uneheliche" Kinder. 

Ich selbst profitiere in der Hinsicht von Offenheit und offenen Lebensmodellen. Patchwork usw. 

Aber ich glaube manchmal, dass man früher auch einfach etwas genügsamer war. Der Sonntagsbraten war noch was Besonderes. Nicht irgendwie das Schnell abgepackte Billigfleisch jeden Abend und unbedachter Konsum. 

Und obwohl man früher teilweise weniger hatte, "fehlt" heutzutage den Leuten ständig was, ist so mein Eindruck. Im Kleinen ist man kaum noch zufrieden. 

Und sich überhaupt einigen Themen so widmen zu können, wie wir das können, das ist ja quasi schon Luxus.

So sehe ich das auch mit Gendern. Also ist das eher ein Randthema für mich, welches ich gar nicht so ernst nehme. 

 

bearbeitet von CaraVirt
Textteile wg. Bezug auf inzw. gelöschte Inhalte entfernt

Ich selbst habe übrigens überhaupt nichts gegen "Emanzipation". Aber diese auferzwungene Emanzipation und wie "moderne" Frauen sein sollen. 

Mitunter entand doch aus sowas erst die Tradwife Richtung. Das wollen Frauen selbst sein. Das wird ihnen ja nicht auferzwungen. 

(bearbeitet)
vor 9 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Ich selbst habe übrigens überhaupt nichts gegen "Emanzipation". Aber diese auferzwungene Emanzipation und wie "moderne" Frauen sein sollen. 

Mitunter entand doch aus sowas erst die Tradwife Richtung. Das wollen Frauen selbst sein. Das wird ihnen ja nicht auferzwungen. 

Hast du nicht auch gesagt jeder sucht es sich aus was man ist und was nicht!? 

Keiner zwingt dir was auf. 

Aber die wo was sagen, wollen nicht mundtot gemacht werden nur weil es dir und oder anderen nicht passt was sie sagen. 

Dann ignoriere es, ließ es nicht und geh weiter... Auch sowas (ähnliches) hast du selbst schon oft gesagt in der Vergangenheit... 

Also was ist nun wirklich dein Problem? 

Warum mutierst du bei diesem Thema zum troll? 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
vor 10 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Mitunter entand doch aus sowas erst die Tradwife Richtung. Das wollen Frauen selbst sein. Das wird ihnen ja nicht auferzwungen. 

Und viele zeigen sich in (a) sozialen Medien so um Klicks zu generieren um Geld zu machen nicht weil sie so denken dazu gibt's ne Doku auf yt 🤷🏻‍♀️ 

(bearbeitet)
vor 3 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Keiner zwingt dir was auf. 

Sag ich ja, keiner lässt sich was "aufzwingen". Warum denn auch? 

Wenn das so ist, wird man davon abrücken. Teilweise vielleicht mehr, als es anderen in ihrer Ideologie lieb ist. Dafür kann ich allerdings auch nichts. 🤷‍♀️

bearbeitet von Bratty_Lo
vor 2 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

Wenn ich schreibe ,,gehorsam muss verdient werden" kommst du ja mit nein. Eingefordert werden.

Wir haben da völlig andere Denkweisen offenbar @DreamGirlYuki. Ich sage nicht, dass Gehorsam nicht verdient werden muss. 

Ich schaue wer ihn verdient. 

Aber ja, ein Dom kann den dann für mich auch einfordern. Das finde ich in einem Machtgefälle völlig logisch und legitim. 

vor 5 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

Jeder weiß das jeder weiß das ein fremder kein gehorsam einfordern kann. Auch du aber du verstehst es mit Absicht falsch. Um deinen Freund zu schützen der genau das besagt.

Natürlich kann ein Fremder keinen Gehorsam einfordern. Außer du meinst jetzt Gesetze usw. Ich vertrete diese Meinung nicht. Ich wüsste auch nicht, wo das so jemand geschrieben hätte.

 

vor 7 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

Dein Freund darf respektlos sein mit beleidigungen, Unterstellung, Diffamierung und volksverhetzung

Und bitte schreib nicht immer "dein Freund". 

Das klingt, als sei das mein Beziehungs Herr/Freund. 

Wen ich im Forum sympathisch finde oder nicht, ist dann meine Sache. 

vor 9 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

Die dich sogar selbst betrifft

Ich sehe mich nicht als betroffen.

Ich überlasse das anderen. 

Du brauchst nicht in Fettschrift schreiben. 

Genau, da geht es um eine Session. Bdsm. Man einigt sich mit wem und auch selbst auf die Art des Machtgefälles. Sehr simpel. 

Ich habe schon immer geschrieben, dass ich einen langen Vorkontakt mag und mich nicht nach 3 Tagen treffe...

Dann weiß man schon, worum es geht. 

Man wählt einen Herrn zum Herrn. 

Dann kann der bei mir auch Gehorsam einfordern. 

Ja, natürlich auch in der ersten Session. Grenzen "ergeben" sich, sag ich mal. Lege ich so jetzt nicht fest und kann ich auch nicht. 

Von der Art her weiß man schon, ob mehr oder weniger gemeint ist. 

Wenn es nicht passt, passt es nicht. Aber jeder sollte ja wohl etwas selbst reflektieren können. 

vor 1 Stunde, schrieb Arasjal:
vor 2 Stunden, schrieb Windgust:

Manche drücken ihr immer gleiches Lieblingsthema einfach in jedes Thema rein.

Ihr habt mein Mitgefühl, dass ihr da so betroffen seid, trotzdem wird es nach meinem Gefühl Zeit mehr Rücksicht auf die anderen Teilnehmer zu nehmen.

Vielleicht könntet ihr eigene Themen dazu aufmachen.

Ausklappen  

Und du, mein schlaueres Freund, hast dich bei weit weniger offtopic eingeschossen. Oftmals sogar Aufrufe zur Gewalt waren das. Hast es auch nicht stehen lassen oder? Mach’s besser .

Grenzüberschreitendes dem Support melden, allen anderen Blödsinn ignorieren. Das ist m. E. die beste Methode um Trolle zu entmachten. Muss ich vielleicht selber auch noch disziplinierter umsetzen.

Vor 7 Minuten , schrieb Windgust:

Grenzüberschreitendes dem Support melden, allen anderen Blödsinn ignorieren. Das ist m. E. die beste Methode um Trolle zu entmachten. Muss ich vielleicht selber auch noch disziplinierter umsetzen.

Auf jedem Forum der Richtige Weg wo solche Aussagen nicht durch die Community Supportet werden

Aber vielleicht kommuniziert man anders, kann ich auch nicht mit allen gleichermaßen, vielleicht denken Leute schon bereits ähnlich, vielleicht können sie sich Sachen vorstellen und zusammenreimen. Vielleicht fragen sie auch einfach nach, wenn sie in einer Sache oder einer Äußerung vor einer Session unsicher sind und erhalten tatsächlich eine Erklärung. 🤷‍♀️ 

Vor 6 Minuten , schrieb Fugazi:

Zwischenfrage: habt Ihr euch nun nicht mehr lieb ?

Leider nein Sweety aber keine Angst wir sind trotzdem weiter für dich da😘

Das wäre deine Vorgehensweise, nicht wahr @DreamGirlYuki?

Wir wollen ja nicht so dumm und naiv sein unsere persönliche Einstellung für allgemeingültig zu erklären, nicht wahr?

vor 16 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Leider nein Sweety aber keine Angst wir sind trotzdem weiter für dich da😘

habt euch doch bitte wieder lieb, ich geb auch ne Runde Lolli aus

Vor 12 Minuten , schrieb Windgust:

Das wäre deine Vorgehensweise, nicht wahr @DreamGirlYuki?

Wir wollen ja nicht so dumm und naiv sein unsere persönliche Einstellung für allgemeingültig zu erklären, nicht wahr?

Da darf Mann jetzt aber ins OT gehen? … wie sollen wir uns noch verhalten?…..🤦‍♂️

vor 14 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

Dann kommt auch der gehorsam und die Hingabe. Mit Ausnahme beim Brat Spielchen. Aber da gehört Ungehorsam dazu.

Ungehorsam kann für mich auch außerhalb von Brat Spielen dazuzugehören. Was nicht wollen, zieren, zögern, ablehnen, bis hin zu Abwehr im Affekt (keine Brat!). 

Die Frage ist nur, wie bdsm gestaltet wird, bis wohin Gehorsam erwartet wird, wie und mit welchen Mitteln dieser durchgesetzt wird und was die Konsequenzen bei Ungehorsam wären. Allein um diese überhaupt zu wissen, treibt mich da doch weiter. 🙈 Ich muss nicht alles gerne machen, es muss nicht einfach für mich sein zu folgen. 

Etwas Druck brauche ich da schon (oder auch mehr).

Dahin geführt zu werden, wozu ich selbst nicht in der Lage bin! 🙈

Das ist dann auch eine Frage, wenn Gehorsam immer einfach ist, ist es vielleicht auch das bdsm. 

Mein Herr duldet Ungehorsam jedenfalls nicht. Es wird der Sub nicht immer einfach gemacht, auch zu Beginn nicht. Die Grenzen verschieben sich natürlich. 

Rein SM wäre einfach was anderes. Da mag ich auch an meine Grenzen kommen. 

Das hat jetzt aber so nicht unbedingt was mit klassisch D/S und in der Hinsicht Erwartungen an die Sub zu tun. 

Sadismus ist da nochmal anders für mich, kann auch Willkür beinhalten. Ist der Sadist im Grunde genommen für mich sogar gerne...😈 

Vor 15 Minuten , schrieb Windgust:

Das wäre deine Vorgehensweise, nicht wahr @DreamGirlYuki?

Wir wollen ja nicht so dumm und naiv sein unsere persönliche Einstellung für allgemeingültig zu erklären, nicht wahr?

Naja kannst du beim ersten treffen bedingungslos gehorsam einfordern? In der ersten Session oder benötigt das Vertrauen? Besonders bei Praktiken die für Sub neu sind. Also in der ersten Session würde ich mich nicht an die Decke fesseln lassen. Fesseln ja aber nicht an die Decke. Weil dazu erstmal das Vertrauen in die Fähigkeiten und des Charakter da sein muss. Oder man ist naiv oder denkt nicht nach. Fällt dann ggf. von der Decke weil Dom das nie gemacht hat. Bekommt ggf. eine Panik Attacke. Weil Vertrauen fehlt. Das ist jetzt kein extrem Beispiel. Können auch gerne Strom Spiele nehmen. Hardcore Sadismus oder, oder, oder. Keiner dieser Praktiken kann man durch gehorsam einfordern erzwingen ohne Vertrauen. Mit ja. Aber das Vertrauen sollte da sein und dieses muss man sich erarbeiten. Eine fremde Person oder eine die man ein mal getroffen hat, kann kein gehorsam einfordern. Unabhängig vom Status. Oder sehe ich das falsch? Das jeder dom einfach gehorsam einfordern kann doch richtig ist? Wir reden ja über allgemein gültig und nicht spezifisch gütig und selbst bei spezifisch wäre es entweder verdient (lange spiel beziehung oder Liebesbeziehung) oder nur beschränkt einforderbar.

Vor 13 Minuten , schrieb Fugazi:

habt euch doch bitte wieder lieb, ich geb auch ne Runde Lolli aus

Lieber schockiii kekse 😋

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