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Jahrzehnte der Freizügigkeit und Emanzipation


Dom_76

Empfohlener Beitrag

vor 14 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Gendern wird aber niemandem aufgezwungen 😉 im Gegenteil es ist sogar teils verboten. 

Das ist deine eigene Wahrnehmung, die muss aber nicht deckend sein mit dem, wie es andere empfinden. Es gibt eben auch jene dener Nackenhaare hochstehen, der Puls schwillt, wenn sie m / w / d lesen, das Sternchen mit Endung *in sehen, eine Boxer*in mit männlichen Zügen bzw biologischen Merkmalen sehen die Wettkämpfe oder Olympia gewinnt etc. und die das als aufgezwungen empfinden. Und ein Teil jener neigt dann u.U. zu radikaler Ablehnung. 

vor 6 Minuten, schrieb Arasjal:

 

 ist ja wie ein kurzer Rock bei einer Frau… ist ja auch Provokation.  🤣🤣👍

Lustig ist das nicht unbedingt. In Afghanistan und im Iran war es vor 2 Generationen nicht unüblich Frauen in kurzen Röcken zu sehen. 50 Jahre später wird verschleiert und Homosexualität mit dem Tod bestraft. 

Der Wandel von Gesellschaften dauert. Generationen. Und es ist keine Einbahnstraße, es kann auch wieder schlechter werden. 

@Leondriel Erstmal ist der gender driss keine natürliche Sprachentwicklung.
Das basiert ausschließlich auf einer Ideologie und wird von Aktivisten in der Hoffnung genutzt damit irgendetwas zu verändern.
Und dann gib es noch die die mitmachen weil sie entweder zu dumm sind das spiel zu verstehen oder weil sie vorauseilenden gehorsam üben in der Hoffnung sich nicht irgendeiner anprangerei aussetzen zu müssen.

Wen man nen Schimpfwort umbenent in erwas schönes.
Verdirbt man damit nur den neuen Begriff und dieser wird zum Schimpfwort.

Und genau das ist auch zu beobachten.
Poc wird als Schimpfwort genutzt
Ironisches gendern.
Etc.

Und zum anderen.
Ich rede hier von menschlicher Natur im Zusammenhang mit Sozialverhalten und wie gesunde soziale Einheitem so funktionieren.

Und erheblicher sozialer drucknund Notstand gehört eben dazu zum Mensch sein.

Vor allem dann wenn man lernen will wie man ein gesundes miteinander leben kann.mit Menschen die anders sind als man selbst.

Was so aktuell die Entwicklung iat, ist Egoismus und Narzissmus in Reinform.
Zu erwarten das sich die Gesellschaft an einen anpasst bevor man auf die idee kommt sich selbst anzupassen.

Und das alles im namen der Toleranz des guten und der moral.

Die Tragweite ist dir glaube ich nicht bewusst wohin das früher oder später führt.

Aber aus der Geschichte zu lernen ist für die meisten auch nur finger zeigen.

Die Symptome und Ursachen verstehen die wenigsten.

Bildung auf werbe Niveau.
Muss such eben gut anhören und verkaufen.



Als normale Sprachentwicklung sehe ich Schneider*Innen in der Aussprache auch nicht. Diese abgehackten Wörter mit Innen betonen, aber gut. 

Mir ist das sehr egal, wer welches Geschlecht hat, wer welche Besonderheiten hat...

Aber allein "Inklusion" ist oftmals eine Illusion. Man tut "gut" und nimmt da ganz viel "Rücksicht". 

Aber wenn es dann drauf ankommt, ist es damit auch vorbei. Das stört zu sehr. Ich rege mich da richtig drüber auf und erlebe das ganz real. Der Peter darf als einzige Person halt nicht mit auf die teambildene Klassenfahrt (der ist 18^^), ein Walderlebnis. Mit seinem Adhs. Der stört doch zu sehr. So jetzt im Unterricht nimmt man immer "Rücksicht". 

Ich finde das ein Unding, einzelne Personen auszuschließen. Ich habe echt schon überlegt, der Schulleitung einen Brief zu schreiben, was die mit ihrer "Pseudo-Inklusion" wollen. Mich ärgert das absolut eine Person dann auszuschließen! Wenn es eigentlich darum geht, als Team was zu machen! 

Aber ist ja kein Wunder. Hilde hat dies, Paul das und auf Karl muss man ganz speziell eingehen. Nachher sind das alles so hervorgebrachte "Individuen". Kommt ja nicht hin, das möchte niemand. Wer soll am Ende auf wen eingehen und wer sagt zu wem ein falsches Wort? 

Anstatt Leute einfach mal zu akzeptieren, wie sie sind! Ein wenig "Leichtigkeit". "Der braucht jetzt mal Ruhe...", "der kommt schon wieder runter..."

Und natürlich Stärken auszubauen. Aber jeder muss sich auch anpassen. Es macht für mich keinen Sinn, wenn alle in andere Richtungen laufen. Genau die, werden am Ende auch ausgeschlossen. Ist ja Tatsache. 

Man erzählt ihnen aber, dass sie unabhängig der anderen, in jede Richtung laufen könnten. Weil man ihnen vermeintlich maximale Freiheit und Individualität suggerieren will, weil das "korrekt" ist. Weil jeder da angeblich gerne Rücksicht nimmt. So ein Blödsinn! 

Ich finde das eigentlich recht logisch, dass es grundsätzlich "Vielfalt" gibt @Teaspoon. Ich bin da jetzt nicht vom Fach, aber durchaus auch sowas wie "Gruppenverhalten" und Anpassung an eine Gruppe. 

Menschen können doch heutzutage teilweise nicht mal mehr "Menschen". Meiner Meinung nach sind Menschen aber keine "Einzelgänger". Gut, das mag vielleicht auch gelegentlich hinkommen, aber insgesamt für mich nicht. 

Jeder braucht mal Rückzugsorte und so, auch das ist ja logisch. Teilweise ist es allerdings schon zu viel "Anstrengung" überhaupt länger mit Menschen zusammen zu sein. Weil Inge ist speziell und Bernd und dann muss der so kommunizieren und der so und Rudolph ist nochmal ganz anders...

Anstatt auch einfach mal was zu  erdulden. Womit man am Ende meiner Meinung nach mehr Erfüllung findet. 

Diese Neurodivergenzen spielen ja gar nicht in allen Kulturen eine Rolle wie bei uns und irgendwie muss man sich die auch "leisten" können. Natürlich nehmen Menschen Rücksicht, ziehen welche mit durch usw. 

Aber bestimmte Fokussierungen auf sowas, sind teilweise schlicht "Luxusprobleme" für mich.

Das heißt jetzt auch nicht, dass es allen Menschen in anderen Kulturen besser geht. Insgesamt denke ich das oft aber schon. Obwohl die sich weniger solchen Fragen widmen können.

Es ist nur eine Ansicht.

Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht ob ich lachen oder weinen soll.

Das man sowas in einem forum für Liebhaber despotischer Gewalt erklären muss.

Wobei hier doch jeder zweite hobby Psychologe ist.

Da mal ne frage in die runde.
Wissen ihr eigentlich warum es so populär ist das der top part mit herr/Gebieter/Göttlicher Imperator
Angesprochen wird?

Oder macht ihr das nur weil man das halt so macht?

Ob sich @Dom_76 hier noch mal meldet und uns erklärt, was er mit "„Gentle Dom“, mit „alte Werte“ meinte und wo er den Zusammenhang mit „vielen Möglichkeiten wie Gendern usw.“ sieht?

Du musst als König nicht die gesamte Revolte wütender Bauern zurück schlagen. Du musst nur die Bauern mit den Mistgabeln davon überzeugen, dass die Bauern mit den Fackeln ihnen die Mistgabeln wegnehmen wollen. Und umgekehrt.

Das Problem sind nicht Menschen, die gleichberechtigt und mit Respekt behandelt werden wollen. Sie nehmen auch nicht wirklich irgendwem was weg. Ok, vielleicht muss man etwas Energie darein stecken, den anderen verstehen zu wollen.

Aber jede Minute, in der man sich darin aufreibt, beschäftigt man sich nicht mit den eigentlichen Problemen und merkt nicht, was einem wirklich gerade weggenommen wird. Etwas was viel mehr weh tut, als nett zu anderen Menschen sein zu müssen.

Für die, die missverstehen wollen,
neutrale Form, so sie griffig ist ohne das es verkrampft wirkt!
Kein gesprochenes Leerzeichen, kein Sternchen und im Normalen Leben das Maskulinum. aArasjel………….

Vor 16 Minuten , schrieb Intensität:

Für die, die missverstehen wollen,
neutrale Form, so sie griffig ist ohne das es verkrampft wirkt!
Kein gesprochenes Leerzeichen, kein Sternchen und im Normalen Leben das Maskulinum. aArasjel………….

Ist denn das Maskulinum neutral? Ich denke nicht. Allerdings halte ich in einem Text auch nichts von Sternchen oder der gleichen. Auch wenn ich es manchmal nutze. Schreibe dann lieber beide Formen aus. Liest sich besser und ist grammatikalisch korrekt. Wenn ich z.B. von Feuerwehrmann schreibe, schreibe ich nicht nur Feuerwehrmann. Sondern Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau. Bricht kein Bein. Lässt sich gut lesen. Beiße extreme im Geschlechter Spektrum sind vertreten und vor allem sichtbar.

vor 15 Stunden, schrieb Chris-Corax:

Zum eigentlichen Hauptthema: Ich habe das Gefühl, dass hier sehr viele Begriffe in einen Topf geworfen werden, die so nicht automatisch zusammenhängen:

„GentleDom“ beschreibt erstmal einen Stil von Dominanz: fürsorglich, achtsam, liebevoll dominant. Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob jemand „alte Werte“ vertritt — zumal gar nicht definiert wird, was mit „alten Werten“ überhaupt gemeint ist.

Auch der Zusammenhang zwischen langjährigen kinky Beziehungen, devoten Frauen, die „ihr Abenteuer auskosten“, und Gendern erschließt sich mir nicht wirklich. Da werden Themen verbunden, ohne dass erklärt wird, warum sie zusammengehören sollen.

Vielleicht wäre die Diskussion ergiebiger, wenn die Begriffe erstmal sauber getrennt und definiert würden. Sonst bleibt es eher ein Sammelbecken aus Assoziationen als eine konkrete Fragestellung.

Die Frage war ja u.a. @Chris-Corax, ob dich persönlich der Ist Zustand eher verwirrt oder begeistert? Ich genieße zum Beispiel die Freizügigkeit und das Selbstverständnis der Frauen. Noch immer sollte man zwar auf seinen Ruf achten! Was aber heute vorallem mit der Wahl des Gegenüber einhergeht.

WoW worum geht es hier? Ich bin beeindruckt.  

vor 1 Minute, schrieb Rosenrot82:

WoW worum geht es hier? Ich bin beeindruckt.  

Um ein gewollt provokantes Thema @Rosenrot82und wie sich die „Neue Zeit“ für dich persönlich anfühlt. Guten Morgen. Und ich fange gerade eben erst an zu lesen.

LG

O.

(bearbeitet)

Ich habe eher eine positive Assoziation mit der Bezeichnung Gentledom. Ich assoziiere damit allerdings immer in erster Linie einen Blog, der bis heute über "niveauvollen BDSM" aufklärt.

Alte Werte: Ich finde es grundsätzlich richtig, dass Werte im Wandel sind, denn die Gesellschaft verändert sich ebenso. Ja, auch ich sehe Werte, die verloren gehen. Als Beispiel zur Veranschaulichung nenne ich hier mal das "Tür aufhalten", welches "früher" zur Aufgabe von Männern erklärt wurde, wenn eine Frau durch wollte. Ein Wert der im Wandel war, weil Frauen zurecht darauf hinwiesen, dass sie auch allein eine Tür öffnen können. Und heute: Ein Glücksspiel: Wenn du vor dir jemanden hast, der, die oder dey sich nochmal nach hinten umschaut wird dir noch die Tür aufgehalten. Wenn du Pech hast, will die Person aber unbedingt "Erste(r)" sein und läuft einfach weiter, während die Tür genau dann zufällt, wenn du an sie herangetreten bist.

Manchen alten Werten kann man hinterher trauern. Andere leben weiter, indem Menschen jeden Geschlechts einfach die Tür für andere Menschen aufhalten, egal ob diese Frauen sind oder nicht.

Dann gibt es aber auch einige alte Werte, wo es nicht schade ist, wenn sie verschwinden: z.B. Vergw. in der Ehe, Abtreibungsverbote, dass unverheiratete Frauen als "Fräulein" bezeichnet werden sollten (geht niemanden per se was an, ob jemand verheiratet ist oder nicht)...

Und trotz dieser Fortschritte gibt es immer noch Baustellen, z.B. die rechtliche Definition einer Vergw., die Voraussetzungen unter denen Schwangerschaftsabbrüche stattfinden können oder Menschen, die weiterhin an solchen Sprachregelungen festhalten.

bearbeitet von P-enby
(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb Dom_76:

Um ein gewollt provokantes Thema @Rosenrot82und wie sich die „Neue Zeit“ für dich persönlich anfühlt. Guten Morgen. Und ich fange gerade eben erst an zu lesen.

LG

O.

Dir auch einen guten Morgen.

Für mich stellt die "neue Zeit" nichts dar. Ich lebe in meiner kleinen Bubble, sehr glücklich und zufrieden. Hier sind die Hierarchien klar festgelegt. Über mir steht mein Master und das 24/7, er ist mein Gott, darunter kommt das - wie es hier genannt wurde minderwertige Geschlecht und ich bin stolz mich zu diesem zu zählen. Ja , das ist auch für mich eine natürliche Ordnung. Das war's. Alles was außerhalb meiner Bubble abgeht, ist so ganz und gar irrelevant. 

Provokanten Thema - durchaus.

bearbeitet von Rosenrot82
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