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Warum devot?


Sissysub75

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Am 29.12.2019 at 07:18, schrieb Sissysub75:

Warum seit ihr devot geworden? Was oder wer hat euch dazu gebracht? Was gefällt euch daran benutzt zu werden bzw. Als sub oder Sklave/Sklavin zu dienen?

@Sissysub75 Interessante Frage!

Glaube schon dass man nicht devot zur Welt kommt, sondern das es bestenfalls genetische Anlagen gibt. Wesentlich sind m.E. Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen die prägen und die Weichen entsprechend stellen. Ich erinnere mich an verschiedene Situationen in der Kindheit/Jugend, die also solche völlig unsexuell waren, die aber trotzdem irgendwie  “gekickt” haben, ohne das ich das damals einordnen konnte. 
Später waren es dann Situationen bei denen ich gespürt habe, das mich dominantes Verhalten (m) einer Frau enorm anmacht und eine fast magische Energie entwickeln kann. Um ehrlich zu sein habe ich mich zunächst schwer getan mich als devot zu bezeichnen. Letztlich war es meine eigene Bereitschaft hinzuschauen, hinzuspüren und sich mit dem auseinanderzusetzen was da ist und es anzunehmen. Für mich ein Prozess der noch nicht zu Ende ist und vielleicht auch nie wird.
Ich selbst differenziere zwischen Sub und Sklave. Als letzteren sehe ich mich definitiv nicht, da ich niemanden gehöre. Ich übergebe im Idealfall die Führung an meine Herrin und schenke ihr meine Hingabe. 

 

 

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Ich fand Machtspiele schon interessant bevor ich wusste was Sex ist und würde sagen ich war schon immer devot. Ich denke dass als Erwachsener die Auseinandersetzung mit der typischen Geschlechterrolle hinzukommt und einen Reiz oder ein Hindernis darstellt oder beides. Also Frauen unterwürfig und Männer dominant. Wenn man der eigenen zugeschriebene Rollen entspricht , kann man das erstmal ablehnen weil man denkt das sei Emanzipation (es gibt viele Männer die deswegen nicht dominant sein wollen und Frauen die nicht devot sein wollen). Das Gegenteil der zugeschriebenen Rolle auszuleben kann genauso mit Ängsten besetzt sein. Ich denke jede Variante ist lustvoll und emanzipiert wenn man sie endlich selbst-bewusst ausleben kann.

Geschrieben (bearbeitet)

Hallo...devot sein ist eine grundsätzliche persönliche Grundstimmung-einstellung...die man meiner Meinung nach mit auf die Welt bringt. Das sagt für mich nichts darüber aus, wie ich mein Leben lebe..das ist der Blickwinkel, aus dem ich meine Sexualität meine Befriedigung hinsichtlich diesem Thema spüre, erträume...und auch erleben möchte. Bei mir war dies schon sehr früh klar...ich habe oft von gewissen Praktiken siniert, die mit sexuellem Zwang, starker Dominanz und einem grossen Gefälle zwischen Mann und Frau zu tun haben...im Grunde ist es der Kern der Persönlichkeit...ob man eher der stille Beobachter, der Draufgänger usw ist..die eigene Sexualität ist etwas sehr intimes...

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Unnötiges Themenzitat entfernt. Beeinträchtigt den Lesefluss.
Geschrieben
Am 29.12.2019 at 12:36, schrieb caeser13:

Ich mach immer wieder die Erfahrung das stark ausgeprägte Kinks auch mit kindlichen Traumata zusammenhängen...

hallo, da ist bestimmt viel dran...muss aber nicht zwangsläufig so sein...viele Leute , auch hier, sind auf der Suche nach sich selber...wie man tickt, wer man ist...um was es einem wirklich geht...bezüglich diesen Themen...vieles wird einem auch klarer, wenn man sich intensiv damit  beschäftigt...natürlich kommen dann auch Verletzungen oder Traumen zum Vorschein...

Vieles was hier  als geheime Wünsche offengelegt werden , erlebe ich  selber als sehr grenzwertig...und befremdlich...möchte das jedoch nicht abwerten oder in die pathologische Schublade schieben.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb jannavalley:

Hallo...devot sein ist eine grundsätzliche persönliche Grundstimmung-einstellung..

Hmmmh, dem möchte ich noch hinzufügen, dass der Mensch ansich auch stets auf der Suche nach dem inneren Gleichgewicht ist - damit es ihm gut geht. Deshalb wundert es mich nicht, dass Menschen, die allgemein stark ausgeprägte (Führungs-) Persönlichkeiten sind, oft den Ausgleich im Devoten suchen. Was ist also dann genau die persönliche Grundstimmung, wenn beides vorhanden ist? Die Sehnsucht nach Eindeutigkeit für den inneren Ausgleich, liegt für mich auch sehr nahe.

Liebe Grüße,

Neo!

bearbeitet von NeoMind
Geschrieben

Devot bin ich nicht geworden, so bin ich eben. Eine Sklavin bin ich gar nicht und eine Sub eher auch nicht. Diese Begriffe mag ich gar nicht, was aber eher damit zutun hat, dass ich eine Sozialphobie hatte und dazu noch Depressionen. Furchtbar war das und da will ich nicht mehr hin.


Wäre lieber etwas dominant, bin aber zurückhaltend und traue mich nicht. Ich strebe Augenhöhe an, da ich dagegen ankämpfe, meine Bedürfnisse zu oft hinten anzustellen.

Also ich bin jetzt nicht 100% gerne devot. Aber dennoch mag ich es, mich fallen zu lassen, wenn ich meinem Gegenüber vertraue. Einfach entspannen oder auch nicht, da es dann auch spannend wird. Besonders wenn man bewegungsunfähig gemacht wird und wirklich nur noch vertrauen kann. Vertraue meinem Freund da sehr.

Geschrieben
vor 6 Minuten, schrieb Tiger132:

Wäre lieber etwas dominant, bin aber zurückhaltend und traue mich nicht. Ich strebe Augenhöhe an, da ich dagegen ankämpfe, meine Bedürfnisse zu oft hinten anzustellen.

Eine tolle Einstellung und das wird schon noch kommen mit der Zeit, du hast noch viel Zeit dazu.

Geschrieben

Ich bin devot. Ich wurde es nicht.

Ja Trauma und andere Lebenserfahrung haben es aufgedeckt und sicherlich auch verstärkt

Einigen gegenüber bin ich ein wenig Brat.

Sklavin bin ich ganz sicher nicht.

Ich mag nicht einfach benutzt werden.

 

 

Wie mein Dom das sieht, was er empfindet, das ist sehr relevant für mich.

 

 

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Das ist eine sogenannte perverse Neigung die sich keiner aussucht oder gar stolz drauf wäre 

Ich denke viele Menschen haben perverse Neigungen welcher Art auch immer aber sie würden das nie zugeben vlt nicht mal vor sich selber

  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Es wurden Beiträge und dazugehörige Reaktionen entfernt, da gewisse Anspielungen auf Erlebnisse in der Kindheit hier laut Forenregeln untersagt sind und auch ohne die Regeln keinen Platz hier haben sollten.

LG Fetmod MM, Forenteam

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