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Wie erlebt ihr euren Masochismus ?


Mo50321

Empfohlener Beitrag

vor einer Stunde, schrieb Diener84:

Wie mein Vorredner.
Für mich ist das auch Hingabe. Ich möchte der Herrin gefallen und das Sie stolz auf mich ist was ich für Sie aushalte.

Das hört sich echt schön an und ist lieb von Dir!

Kann einen stolz machen, das Vertrauen muss sich aber der dominante Part auch erst verdienen. Sprich am Anfang mit vorsichtig und sich langsam rantasten. Wenn ich alleine bin, hält der Sport für meine Masoart die Stange.

Hier geht es doch um Masochismus und nicht um ertragen aus Devotion?

Zu der Frage: Ich liebe Schmerzen und genieße sie. Ich liebe auch das leiden und genieße auch das. Es ist kein ertragen, sondern Genuss. Ich werde mental, nicht sexuell masochistisch befriedigt. 

Ich brauch dafür aber einen Sadisten der mich wirklich leiden sehen will. Mir selbst Schmerzen zufügen bringt mir nichts. Und es würde mir auch nicht viel bringen, wenn die Herrschaft nicht sadistisch wäre und nur mir zuliebe Schmerzen zufügt und mich quält. Zusätzlich brauch ich auch das Machtgefälle. 

Wir haben uns langsam ran getastet, mittlerweile gehen wir schon recht weit, zumindest für unsere Verhältnisse. Blut, Narben, CNC und Rack ist kein Tabu und gehört zu unserem SM dazu. Wir sind sehr neugierig und offen für neue Praktiken wie zum Beispiel Nadelspiele. Aber SM ist für uns kein Spiel. Dafür ist es auch zu gefährlich.  

Vor 24 Minuten , schrieb slavejaykay:

Hier geht es doch um Masochismus und nicht um ertragen aus Devotion?

Zu der Frage: Ich liebe Schmerzen und genieße sie. Ich liebe auch das leiden und genieße auch das. Es ist kein ertragen, sondern Genuss. Ich werde mental, nicht sexuell masochistisch befriedigt. 

Ich brauch dafür aber einen Sadisten der mich wirklich leiden sehen will. Mir selbst Schmerzen zufügen bringt mir nichts. Und es würde mir auch nicht viel bringen, wenn die Herrschaft nicht sadistisch wäre und nur mir zuliebe Schmerzen zufügt und mich quält. Zusätzlich brauch ich auch das Machtgefälle. 

Wir haben uns langsam ran getastet, mittlerweile gehen wir schon recht weit, zumindest für unsere Verhältnisse. Blut, Narben, CNC und Rack ist kein Tabu und gehört zu unserem SM dazu. Wir sind sehr neugierig und offen für neue Praktiken wie zum Beispiel Nadelspiele. Aber SM ist für uns kein Spiel. Dafür ist es auch zu gefährlich.  

Der einwand ist berechtigt und trotzdem würde ich mich als masochistische Person sehen. Nicht weil ich Schmerzen mag. Sondern weil ich sie suche. Obwohl ich sie hasse aber die Zeit danach. Das liebe ich. Die Spuren zu sehen. Den zufriedenen Blick. Das lässt mich stolz verspüren. Und deswegen suche ich aktiv danach.

Bei mir spielen da mehrere Aspekte zusammen. Bis zu einem gewissen Grad kann ich Lustschmerz regelrecht genießen aber der wesentliche Antrieb ist Hingabe, der dominanten Person damit eine Freude zu machen und im Umkehrschluß das Gefühl dafür geliebt zu werden.

Für mich ist der Schmerz ein abtauchen in eine andere Welt, aber es muss dieser Energieaustausch dabei sein. Mir alleine Schmerzen zuzufügen bringt mir gar nichts. Ich brauche schon das Gefühl, dass mein gegenüber dabei Spaß empfindet. Ich bin auch jemand, der bei großen Schmerzen noch lacht und lächelt. Das kann schon mal falsch verstanden werden, deswegen erwähne ich das schon immer vorne weg. Ich will damit nicht provozieren oder herausfordern, ich bin einfach in dem Moment der Extase. Und was ich dabei liebe ist der Augenkontakt zwischen den Schläge, die Kommunikation ohne ein Wort zu wechseln.

vor 5 Stunden, schrieb Paco2022:

Bei mir spielen da mehrere Aspekte zusammen. Bis zu einem gewissen Grad kann ich Lustschmerz regelrecht genießen aber der wesentliche Antrieb ist Hingabe, der dominanten Person damit eine Freude zu machen und im Umkehrschluß das Gefühl dafür geliebt zu werden.

Wäre DS ohne Schmerz für dich denkbar, wenn die dominante Person nicht sadistisch ist und keinen Schmerz zufügt, auch nicht mentalen Schmerz durch Erniedrigung?

(bearbeitet)

Mein Verhältnis zu Schmerz ist sehr ambivalent.  Ich sehne ihn herbei. Bekomme ich ihn will ich, dass es aufhört. Wenn er aufhört will ich, dass es weitergeht. Bitte Stop, aber hör bloß nicht auf.

Schmerz und Leid ordnet mich. Erregt mich. Und ich bin stolz es ausgehalten zu haben.

Mir selbst Schmerzen zu zufügen ist mir verboten.

bearbeitet von Rosenrot82

Ich mag körperlichen Schmerz, keinen mentalen. Er wird dann zu Lustschmerz, der mich erregt. Manchmal komme ich aber auch nicht rein, dann halte ich nicht still sondern wehre mich. Ich glaube, meinen Herrn erregt es nicht, wenn ich etwas für ihn aushalte, zumindest nicht primär. Manchmal ist das natürlich so, aber in der Regel erregt es ihn, wenn es mich erregt.
Mir selbst Schmerz zufügen funktioniert auch sehr gut ^^

Über Masochismus habe ich schon viel geschrieben und der ist vielschichtig bei mir. Kann direkt befriedigen oder auch erst danach eine Befriedigung und Befreiung sein. 

Ich liebe ein Leiden, aber nicht jedes. Das möchte ich dann nicht, brauche ich aber quasi im Sinne des Machtgefälles und macht bdsm für mich dann irgendwie auch dazu, was aushalten zu müssen, mir das nicht aussuchen zu können, vom Sadisten gequält zu werden. 

Für meinen Herrn mache ich das nicht. Eigennutz oder es ist ein Muss. 😅

Wir machen SM jetzt nicht im Sinne einer Verbindung oder gar aus Liebe heraus, dass ich für ihn gerne was ertragen soll. Das würde ich wohl machen, wenn er es dementsprechend kommunizieren und wollen würde, entspricht aber nicht unserer Art von bdsm. 

Meinem Herrn als Sadist gefällt ja, wenn die Sub das nicht gerne möchte. Und diesen Punkt liebt er immer und wird er suchen. Ich muss auch nicht spielen als würde ich alles ganz toll finden und das mag ich...👍Wenn ich mich dagegen "sträube", mir etwas "zu sehr" weh tut, das mag er. 

Es ist authentisch und so wie er möchte. 

Bei mir ist es am Ende eine Mischung aus Befriedigung und auch Machtgefälle einfach. 🙃 Die ganze Art von bdsm, wie es zu mir passt. 

Vor 10 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

Über Masochismus habe ich schon viel geschrieben und der ist vielschichtig bei mir. Kann direkt befriedigen oder auch erst danach eine Befriedigung und Befreiung sein. 

Ich liebe ein Leiden, aber nicht jedes. Das möchte ich dann nicht, brauche ich aber quasi im Sinne des Machtgefälles und macht bdsm für mich dann irgendwie auch dazu, was aushalten zu müssen, mir das nicht aussuchen zu können, vom Sadisten gequält zu werden. 

Für meinen Herrn mache ich das nicht. Eigennutz oder es ist ein Muss. 😅

Wir machen SM jetzt nicht im Sinne einer Verbindung oder gar aus Liebe heraus, dass ich für ihn gerne was ertragen soll. Das würde ich wohl machen, wenn er es dementsprechend kommunizieren und wollen würde, entspricht aber nicht unserer Art von bdsm. 

Meinem Herrn als Sadist gefällt ja, wenn die Sub das nicht gerne möchte. Und diesen Punkt liebt er immer und wird er suchen. Ich muss auch nicht spielen als würde ich alles ganz toll finden und das mag ich...👍Wenn ich mich dagegen "sträube", mir etwas "zu sehr" weh tut, das mag er. 

Es ist authentisch und so wie er möchte. 

Bei mir ist es am Ende eine Mischung aus Befriedigung und auch Machtgefälle einfach. 🙃 Die ganze Art von bdsm, wie es zu mir passt. 

Ja mein Herr mag auch, wenn ich mich sträube. Ist ganz spannend, wie sich das im Laufe der Zeit entwickelt hat.

Wir haben da auch manchmal verschiedene Richtungen @kleiner_phönix, aber wenn sich das ergibt, waren das mitunter unsere besten Sessions! Joa, der mag auch den Nahkampf. Ich bin dann fix und fertig. 😅 Ja, das hat sich bei uns auch eher entwickelt. Am Anfang war es noch eher mit Stellung vor einer Session einnehmen und "bewusster" alles, mit Gehorsam und so. Wir haben da heute auch quasi noch Mischungen, aber dieses einfach sich ergeben, auch dann den Widerstand, das kann ne nette Sache sein! 

(bearbeitet)

Zu mir selbst Schmerzen zufügen noch: das gibt mir nichts. Meistens kann man sich da auch nicht so überwinden. Aber wenn man dann doch ordentlich zuschlägt auf den Schenkel oder so und das nicht einschätzen kann, sich dummerweise nicht zurücknimmt, hatte ich da auch schon mein "Aua" und hüpf im Kreis Erlebnis...

Einmal sollte ich mit der Kamera mich dabei filmen und mir selbst auf den Hintern hauen. Mit so einer Klatsche und mein Herr wollte es auch "laut klatschen" hören! Das war eher die Erniedrigung, sich da zu bücken und irgendwie selbst auf den Hintern zu schlagen. Ich kam mir total dumm dabei vor. 😅

Das wäre jetzt nicht unser SM so grundsätzlich, aber gab es schon. 

bearbeitet von Bratty_Lo
Vor 6 Stunden, schrieb Teaspoon:

Wäre DS ohne Schmerz für dich denkbar, wenn die dominante Person nicht sadistisch ist und keinen Schmerz zufügt, auch nicht mentalen Schmerz durch Erniedrigung?

Mentale Erniedrigung ist sowieso nichts für mich, also wenn wir hier von gezieltem Runtermachen und nicht nur provozieren und scherzen sprechen.
Ansonsten, ganz ohne Schmerz, vor allem Cbt, würde mir schon was wichtiges fehlen ;)

Devotion ist auch eine Maso Art...aber im BDSM wird es nicht wie in der Medizin gehandhabt.
Das wäre für die meisten wohl zu ambivalent 🌈🦄
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Ich selbst mag leichten Schmerz nicht und starken auch nicht...aber an der Grenze zu echten Schäden kurz vorm Abgrund komme ich und dann spüre ich nichts mehr, nicht einmal Strom und kann handeln als wäre nichts.
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Dies war nicht immer so...zu erst war leichter Schmerz an gewissen Stellen toll.
Das ist dann wie eine Spirale eskaliert...
Daher kann ich nur sagen, wenn man sein Level gefunden hat...dieses zu halten und nicht versuchen es zu steigern, dass erhält dir für Jahre den Spaß.
(Alleine neigt man dazu, einfach zu viel auszuprobieren...)
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Als max Maso bin ich nun als Sadistin unterwegs und der Verzicht so wie die Eifersucht beim austeilen lassen mich auch schön leiden 🌈🦄🖤
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