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Deutsche Praktiken


DerKater

Empfohlener Beitrag

vor 10 Minuten, schrieb LaLaLausemädchen:

Deutsche Praktiken klingt für mich nach einem BDSM-Rollenspiel mit kompletter Bürokratie-Simulation. 😭

Erstmal hinten anstellen und artig warten, bis man dran ist.Dann Antrag auf zwischenmenschlichen Kontakt ausfüllen.Die Bearbeitungszeit beträgt aktuell 6–8 Werktage.

Bitte sehen Sie in der Zwischenzeit von emotionaler Nähe ab.

Falls der Antrag genehmigt wird, erhalten Sie postalisch die Erlaubnis zum Kennenlernen inklusive Sicherheitsbelehrung, Datenschutzvereinbarung und laminierter Consent-Checkliste.

Und zwei Wochen später kommt dann ein Brief:„Ihr Antrag auf Dominanz wurde bewilligt.“

…allerdings fehlt noch Formular B-17 zur emotionalen Verfügbarkeit. 😂.
 

Klingt sexy 🤭 

Vor 1 Stunde, schrieb Uyen:

Ich kenne mich zwar nicht aus, aber das einfache "Mann oben, Frau unten" wird doch sicher nicht nur in Dutschland praktiziert, oder...

Ich habe es gerade noch einmal mit Google abgeglichen. Meine Aussage stimmt soweit.

Ohne alles gelesen zu haben:
Im Vanilla-Kontext heißt "deutsch" meines Wissens nach normaler Vaginalsex.

vor 4 Stunden, schrieb Candala:

@DerKater weist du woher die Dame selbst kam?

sie kommt aus Holand, arbeitet aber hierzulande...

Ok.........

hmm...das ist.....vielleicht schwierig.
Allerdings muss man immer sehen, das der BDSM in anderen Ländern anders gesehen wird
und auch anders praktiziert wird.


Deutsche Praktiken ist eine Spielart des SM, bei der jemand von Zuhause "abgeholt wird."
Oft wird er/sie von mehreren Leuten abgeholt und zur "Befragung" gebracht.
Je nach Szenario kann es "Folter"..."sexuelle Aspekte" oder auch einsperren und Nahrungsentzug beinhalten.
Eine Session kann sich von ein paar Stunden bis hin  zu 1-2 Tagen hinziehen.
Der historische Hintergrund ist ersichtlich und erklärt warum diese Spielart in Ländern wie Holland 
praktiziert wird.
Die unter deutscher Besetzung standen.


Ich persönlich möchte das in keiner Weise werten, grade in der SM Szene wird ja oft in einem Satz gerufen.."Bitte akzeptiere  meine Fetische..sei tolerant...wie bitte auf was stehst du?
Bohh bist du pervers."
Ich würde mich bei einer solche Session vielleicht unwohl fühlen, aber ich bin nicht das Maß der Dinge.
 

Vor 5 Stunden, schrieb LaLaLausemädchen:

Deutsche Praktiken klingt für mich nach einem BDSM-Rollenspiel mit kompletter Bürokratie-Simulation. 😭

Erstmal hinten anstellen und artig warten, bis man dran ist.Dann Antrag auf zwischenmenschlichen Kontakt ausfüllen.Die Bearbeitungszeit beträgt aktuell 6–8 Werktage.

Bitte sehen Sie in der Zwischenzeit von emotionaler Nähe ab.

Falls der Antrag genehmigt wird, erhalten Sie postalisch die Erlaubnis zum Kennenlernen inklusive Sicherheitsbelehrung, Datenschutzvereinbarung und laminierter Consent-Checkliste.

Und zwei Wochen später kommt dann ein Brief:„Ihr Antrag auf Dominanz wurde bewilligt.“

…allerdings fehlt noch Formular B-17 zur emotionalen Verfügbarkeit. 😂.

Hinten anstehen ist gut

Vor 15 Stunden, schrieb DerKater:

Ok.........

hmm...das ist.....vielleicht schwierig.
Allerdings muss man immer sehen, das der BDSM in anderen Ländern anders gesehen wird
und auch anders praktiziert wird.


Deutsche Praktiken ist eine Spielart des SM, bei der jemand von Zuhause "abgeholt wird."
Oft wird er/sie von mehreren Leuten abgeholt und zur "Befragung" gebracht.
Je nach Szenario kann es "Folter"..."sexuelle Aspekte" oder auch einsperren und Nahrungsentzug beinhalten.
Eine Session kann sich von ein paar Stunden bis hin  zu 1-2 Tagen hinziehen.
Der historische Hintergrund ist ersichtlich und erklärt warum diese Spielart in Ländern wie Holland 
praktiziert wird.
Die unter deutscher Besetzung standen.


Ich persönlich möchte das in keiner Weise werten, grade in der SM Szene wird ja oft in einem Satz gerufen.."Bitte akzeptiere  meine Fetische..sei tolerant...wie bitte auf was stehst du?
Bohh bist du pervers."
Ich würde mich bei einer solche Session vielleicht unwohl fühlen, aber ich bin nicht das Maß der Dinge.
 

Das ist irgendwie witzig. Ich hatte überlegt, dazuschreiben, dass das sehr auf die Ausgangskultur/Sprache ankommt, was unter "deutsch" verstanden wird. Bei uns läuft Syphillis unter "die französische Krankheit", wird aber in Frankreich nicht so genannt. Sexpraktiken variieren auch, nach welchem Nachbarland sie benannt werden. Nigeria bekommt irgendwie fast ausschließlich deutsche Pornos, und deshalb gelten wir da als besonders freigig.
Und was ich spannend zu lesen fand, weil es die westliche Perspektive so hinterfragt - der Vietnamkrieg heißt anscheinend in Vietnam.. Amerikakrieg. Was absolut Sinn macht, aber auch verdeutlicht, wie verzerrt unsere Perspektiven werden.

Du "arbeitest" genau nach einer Anweisung , nach DIN , im vorfeld erklärst Du Dich schon schuldig das Du gegen den wehrlosen gewaltätig geworden bist , obwohl dieser ausdrücklich Nein gesagt hat ...

Also ich habe es jetzt so gelesen das "deutsch" einfach Missionarstellung heißt (französisch oral, Englisch ist BDSM, griechisch anal etc.). Kenne nicht alle Länderbezeichnungen für die Praktiken auswendig, daher am besten selber kurz googlen oder die betreffende Person fragen wenn man darüber reden würde.

(bearbeitet)
vor 13 Minuten, schrieb Ahorn:

Also ich habe es jetzt so gelesen das "deutsch" einfach Missionarstellung heißt (französisch oral, Englisch ist BDSM, griechisch anal etc.). Kenne nicht alle Länderbezeichnungen für die Praktiken auswendig, daher am besten selber kurz googlen oder die betreffende Person fragen wenn man darüber reden würde.

Hat er schon... Wurde nach Handlungen (im rp Sinne) benannt die mit ner person zu tun hat die ca 80 jahre tot ist und aus Österreich stammte 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
Vor 8 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Hat er schon... Wurde nach Handlungen (im rp Sinne) benannt die mit ner person hat die ca 80 jahre tot ist und aus Österreich stammte 

Somit eigentlich gegen die Foren Regeln. Außer er würde Ra.pe Play meinen was aber nicht mit Deutsche Praktiken zu tun hat...

(bearbeitet)

ich dachte immer wenn was mit "deutsch" zu tun hat = Bürokratie und Kartoffeln ..

...vielleicht kommt das noch aus dem Mittelalter - wo sadistische Juristen in der Gruppe jemanden mit Kartoffeln steinigten ... 

 

bitte kein Gelaber bitte - ich habe eine blühende Fantasie ...

bearbeitet von Stefan76
Vor 1 Stunde, schrieb Fräulein_Loch:

Aus Sicht einer Niederländerin. In Kombination mit TaliX' Beobachtung dürfte das adaptierbar sein für andere verhörende Geheimpolizeien, so denn in den entsprechenden Ländern ebenfalls bdsm praktiziert wird. 

Und das wäre für das Thema auch besser. Ansonsten würde es geschlossen

äch fände es ja schön das ein weeeeiteres mal von der selben Person ein Bezug zu diesem Thema in Bdsm versucht wird zu integrieren. Sry am Anfang meines Textes war ich wohl zu sehr im Thema🤣 naja manchmal versucht man ja etwas auf zu arbeiten ist ja im Bdsm so… manchmal sinds eben die gemalten Bilder die nicht gefallen 🤷‍♀️

Das hier genannt wurde wird unter dem Begriff DD geführt und kommt aus Amerika und Frankreich und ist nicht deutsch

Aber der Begriff interessiert mich auch habe davon noch nie was gehört. 

vor 1 Stunde, schrieb Raphaela:

Aber der Begriff interessiert mich auch habe davon noch nie was gehört. 

vor 11 Stunden, schrieb Ahorn:

Also ich habe es jetzt so gelesen das "deutsch" einfach Missionarstellung heißt (französisch oral, Englisch ist BDSM, griechisch anal etc.). Kenne nicht alle Länderbezeichnungen für die Praktiken auswendig, daher am besten selber kurz googlen oder die betreffende Person fragen wenn man darüber reden würde.

Der TE @DerKater hat das schon beschriebe, siehe oben. Und für die, die das scrollen sparen wollen: 

Am 17.5.2026 at 16:12, schrieb DerKater:

Deutsche Praktiken ist eine Spielart des SM, bei der jemand von Zuhause "abgeholt wird."
Oft wird er/sie von mehreren Leuten abgeholt und zur "Befragung" gebracht.
Je nach Szenario kann es "Folter"..."sexuelle Aspekte" oder auch einsperren und Nahrungsentzug beinhalten.
Eine Session kann sich von ein paar Stunden bis hin  zu 1-2 Tagen hinziehen.
Der historische Hintergrund ist ersichtlich und erklärt warum diese Spielart in Ländern wie Holland praktiziert wird.
Die unter deutscher Besetzung standen.

Das müsste jetzt also klar sein. Andere Länder, andere Geschichte, andere Sichtweisen. Dass diese Spielart in der NL „Deutsche Praktiken“ genannt wird, finde ich (für mich zumindest) schon etwas bitter. Hab mal gelesen, dass sich "solche Erbschaften" bis zu sieben Generationen halten sollen, bis sie in Vergessenheit geraten. 

Gleichwohl ist da ein schönes Spiel beschrieben, finde ich durchaus reizend.

(bearbeitet)

Will noch mal auf den Eingangstext zurückkommen, und zwar auf einen recht speziellen Aspekt. 

Am 16.5.2026 at 17:10, schrieb DerKater:

Ich bin vor kurzen mit einer Frau ins Gespräch gekommen die
mir erzählte, sie würde auf deutsche Praktiken stehen.
Da ich mich nicht als unwissend outen wollte habe ich nichts weiter dazu gesagt.
Aber kennt sich hier wer damit aus oder praktiziert es auch?

Mir stößt dieses »Da ich mich nicht als unwissend outen wollte ...« auf. Ich stelle mir die Atmosphäre vor, die in dem Gespräch geherrscht haben könnte. Also wenn man sich da nicht traut nachzufragen, was denn diese oder jene Aussage bedeutet, da kann ich mir vorstellen, dass da viel Rechthaberei und (Vorspielen von) Allwissenheit eine Roll gespielt haben könnte. Da haut dann einer ’nen Satz raus und alle anderen erstarren in ehrfurchtsvoller Hochachtung. So oder so ähnlich stelle ich mir das vor, so könnte das gewesen sein.

Eine solche Gesprächsatmosphäre erlebe ich auch hier immer wieder. Ich kenne eine handvoll Leute, die immer wieder Fachausdrücke oder auch Abkürzungen verwenden, die der normale Mensch (also ich, der 🦔) erst mal googeln muss. Und es kommt dann auch vor, dass auch Google keine Antwort weiß. Das weist die Autoren dann als besonders schlau aus (oder als Schaumschläger).

Meine Devise: „Information entsteht beim Empfänger“. Ich bemühe mich, mich so auszudrücken, dass ich sicher sein kann, dass mein Gegenüber mich versteht. 

Aber „Deutsche Praktiken“ aus dem Mund einer Niederländerin - und dann dazu die Erklärung, und das Ganze im Kontext von deutscher und niederländischer Geschichte, das hat schon was. Danke für das Mitteilen aller Deiner Gedanken, @DerKater, denn jetzt kann ich die Welt ein bisschen echter, realistischer und persönlicher wahrnehmen. 

bearbeitet von Igel
vor 11 Minuten, schrieb Igel:

Will noch mal auf den Eingangstext zurückkommen, und zwar auf einen recht speziellen Aspekt. 

Mir stößt dieses »Da ich mich nicht als unwissend outen wollte ...« auf. Ich stelle mir die Atmosphäre vor, die in dem Gespräch geherrscht haben könnte. Also wenn man sich da nicht traut nachzufragen, was denn diese oder jene Aussage bedeutet, da kann ich mir vorstellen, dass da viel Rechthaberei und (Vorspielen von) Allwissenheit eine Roll gespielt haben könnte. Da haut dann einer ’nen Satz raus und alle anderen erstarren in ehrfurchtsvoller Hochachtung. So oder so ähnlich stelle ich mir das vor, so könnte das gewesen sein.

Eine solche Gesprächsatmosphäre erlebe ich auch hier immer wieder. Ich kenne eine handvoll Leute, die immer wieder Fachausdrücke oder auch Abkürzungen verwenden, die der normale Mensch (also ich, der 🦔) erst mal googeln muss. Und es kommt dann auch vor, dass auch Google keine Antwort weiß. Das weist die Autoren dann als besonders schlau aus (oder als Schaumschläger).

Meine Devise: „Information entsteht beim Empfänger“. Ich bemühe mich, mich so auszudrücken, dass ich sicher sein kann, dass mein Gegenüber mich versteht. 

Aber „Deutsche Praktiken“ aus dem Mund einer Niederländerin - und dann dazu die Erklärung, und das Ganze im Kontext von deutscher und niederländischer Geschichte, das hat schon was. Danke für das Mitteilen aller Deiner Gedanken, @DerKater, denn jetzt kann ich die Welt ein bisschen echter, realistischer und persönlicher wahrnehmen. 

Ich  muss dazu sagen, das erste Gespräch fand auch ein wenig nebenher statt.
Man chattete ein wenig und dabei fiel dieser Begriff.
Habe dann drüber nachgedacht und dann gezielt nachgefragt.
Aber ja manchmal blickt man vor lauter Fachbegriffen echt nicht mehr durch.

Der Begriff sagt mir nichts aber von manchen Szenebar Besuchen vor paar Jahren hab ich den Eindruck, daß "deutsche Praktiken" vor allem darin bestehen Gespräche zu vermeiden, hinterherzuschleichen und irgendwie versteckt von hinten Körperkontakt herzustellen ;)

Normaler Kontaktaufbau war da irgendwie nie möglich...

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