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Sollte die Sub auch im Alltag gehorchen?


Te****

Empfohlener Beitrag

nein alles passiert auf augenhöhe, selbst 24/7 ist vorher abgesprochen.

Vor 1 Stunde, schrieb Seilfuchs:

Lässt sich einfach beantworten: Das was innerhalb der Dynamik abgesprochen ist gilt. Wenn beide den zustimmen ja, wenn nur eine Seite das möchte und die andere nicht, dann Nein.
Grenzen und Tabus sind zu beachten.

Es gibt kein allgemeingültiges Gesetz, dass vorschreibt, dass Subs allem und überall zu gehorchen haben :)

Sehr gute Zusammenfassung!

Und alle Brats so: 🤣😂😅 "Natüüürlich sollten alle Subs auch im Alltag gehorchen! Besonders bei TPE!" *hüstel
Und die ein oder andere Brat verschluckt sich gleich ganz an ihrem Getränk, was sie versucht lasziv und provozierend zugleich, zu trinken..

Wenn das "dienen und nützlich sein Wollen" in einem Menschen steckt, stellt sich diese Frage nicht - da ist eher die Frage, in wie weit ich das für mich nutzen möchte, dass ich jederzeit einen Wunsch Ausdruck geben könnte?

Ein kleiner Auftrag oder eine Aufgabe ist auch bei einer reinen Spielbeziehung etwas, das im Alltag eine kleine Erinnerung an die Dynamik ist. 

Passt die Situation und wäre es nicht gerade unangemessen, ist so eine Spieleinladung zwischendurch doch eine schöne Geste mit der man zeigt, dass man Freude aneinander hat.

Es kommt ja darauf an was du unter "Alltag" verstehst. Lebt man zusammen oder wohnt man getrennt? Innerhalb einer festen Partnerschaft, Poly oder auf einer BDSM Beziehungsebene, verschiedene Stadien?
Wie ist die Dynamik zueinander? Ist es 24/7 oder TPE und gänzlich etwas anderes? Was sind die Grenzen, Wünsche und Bedürfnisse?
"Warum" sollte man die ganze Zeit gehorchen? Ist das ein "muss" oder ein "kann"? Ist es eine "Erwartungshaltung" von DOM an SUB? Ist es "Gleichberechtigung"? Ist es von vornherein festgelegt worden und für beide Seiten gleichermaßen "gewollt".
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Die oben genannte Frage, gibt die Assoziation auf, dass du die Situation hinterfragst, dass du von einer SUB etwas "erwartet" hast, was sie zutun hat und sie es in deiner Gegenwart anstandsfrei tut, aber nun auf die Distanz, sich plötzlich vollkommen anders verhält und "nein" sagt und du dich hinterfragst, ob es dann noch das Machtverhältnis aufrecht enthält, wenn die SUB nicht unterwürfig reagiert. - meine Interpretation -
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Eine SUB "muss nicht" gehorchen und auch nicht gezwungen werden. Sie "möchte" wenn, innerhalb der abgesprochen Grenzen, da es ein Gefühl von Sicherheit und fallen lassen außerhalb des Alltags ist.
Selbst in 24/7 möchte die SUB nicht zu 100 Prozent entmachtet werden, außer man will eine willenlos Marionette haben oder das TPE schreibt es in Absprache so vor. Aber auch dann ist es eine "bewusste" und "gewollte" Handlung, dass mit sich machen zu lassen.
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Im Durchschnitt ist es so, dass eine SUB eine eigenverantwortliche, selbstorientierte Person ist, die ihren eigenen Alltag meistert - wie alle Menschen. Sie muss im Alltag auch für sich selbst existieren, handeln und Entscheidungen treffen, die das eigene Leben beeinflusst.
Innerhalb eines Rahmens gibt man dann lediglich "Entscheidungsfreiheit ab". Der DOM übernimmt die Verantwortung, die Führung und auch die daraus resultierenden Konsequenzen. Mit denen die SUB auch leben möchte/muss.
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Wenn also ein Befehl in dem Moment eine Situation und Position ins Wanken bringt und Konsequenz daraus erschließt, muss die SUB auch darüber nachdenken, ob sie dem ausgesetzt sein möchte.
Wenn die Konsequenz in einem ertragbaren Rahmen sind und die SUB das möchte, dann wird es auch durchgeführt. Wenn die Konsequenz aber die Verantwortung übersteigt, nicht einschätzbar ist oder zu Problemen führen kann, muss man auch an Eigenschutz denken. Oder man weiß das der DOM sich dem bewusst ist und die Verantwortung für die Konsequenzen nicht nur übernimmt sondern auch dafür gerade steht.
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Ein Beispiel. Wenn auf die Ferne der DOM befiehlt dass die SUB an dem Tag keinen BH tragen darf, dann ist das eine gestellte Vorgabe. Aber letztendlich kommt es auf die Situation an.
Ist es ein Tag wo sie so zur Arbeit müsste und dadurch Probleme bekommen kann, ist das eine Verantwortung die sie selbst dafür tragen muss und er diese nicht für sie übernehmen kann. Wenn sie hingegen so durch die Stadt gehen soll zum Shopping am Tag, ist die Hürde nicht so hoch und man kann dem leichter nachfolgen. Die Konsequenz sind Lediglich Scham und Unsicherheit die einen begleiten und Adrenalin. Wenn sie hingegen aber leicht bekleidet zb durch die Nacht geschickt wird, bringt man seine SUB indirekt in Gefahr. Da kann man schon davon sprechen das nicht nur sie sondern auch er mit den Konsequenzen leben muss und dafür gerade steht, wenn etwas passiert. Ob es hierbei um Vertrauensverlust geht oder ob es sogar seelische Beeinträchtigung bringt, wenn etwas versehentlich passiert.
Nur als ein Beispiel am Rande.
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Um auf die Frage zurück zu kommen.
Wenn mein Partner mir Vorschriften macht, dann weiß ich, dass er sich im Vorfeld Gedanken gemacht hat und immer zuerst an meine Sicherheit, an mein Wohlbefinden und an meine seelische Gesundheit denkt.
Wenn er also etwas gefehlt, dann fühlte ich es auch aus. Und ich weiß das er über die Konsequenzen nachgedacht hat und sie mit mir gemeinsam ausbadet. Aber gerade aus dem Grund gibt es selten Befehle auf Distanz, sondern lieber wenn er in der Nähe ist, um reagieren zu können, wenn eine Situation schief läuft. Egal was es ist, ich stehe innerhalb der BDSM Beziehung in so einem Rahmen, dass meine Sicherheit vor jeglichen Spaß kommt. Das war seine Ausgangsposition. Er kann von mir alles verlangen, weil ich die Sicherheit habe
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Wie ist es bei dir? Verlangst du Gehorsam? Oder gibst du auch die Sicherheit den Kopf hinzuhalten, wenn es durch Befehle zu Konsequenzen kommt?

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