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Respekt ist keine Einbahnstraße


Sa****

Empfohlener Beitrag

vor 1 Minute, schrieb PwiePaul:

Im Netz ist die Chance auf Hass und Beleidigung deutlich größer. Warum vermischt du jetzt persönlichen Kontakt mit virtuellem? Macht in meinen Augen wenig Sinn

Das kommt noch dazu... 

Vor 2 Minuten , schrieb PwiePaul:

Im Netz ist die Chance auf Hass und Beleidigung deutlich größer. Warum vermischt du jetzt persönlichen Kontakt mit virtuellem? Macht in meinen Augen wenig Sinn

Egal ob virtuell oder persönlich, spricht mich jemand an, dann antworte ich... finde das hat was mit anstand zu tun.

Meine Meinung dazu.
Mehr hab ich nicht zu sagen 😉

Vor 4 Minuten , schrieb LeelaLalaci:

Im Einganspost hast du noch eine "Nein, danke" Nachricht erwartet 😂

Ja, und dabei bleibe ich auch. Eine kurze höfliche Absage wie „Nein danke“ wäre für mich eine Frage von Wertschätzung gewesen.
Das bedeutet aber nicht, dass ich jemandem das Recht abspreche, nicht zu antworten. Jeder darf selbst entscheiden, wem er seine Zeit und Aufmerksamkeit gibt.
Der Punkt meiner Kritik war nie: „Frauen müssen antworten.“ Der Punkt war: Wenn wir von Respekt, Kommunikation und Umgang miteinander sprechen, dann gehört auch der Umgang mit Menschen dazu, die kein Interesse wecken.

Was mich an dieser Diskussion stört, ist, dass aus einer Kritik an fehlender Kommunikation sofort eine Unterstellung gemacht wird, man würde Gefahren oder schlechte Erfahrungen von Frauen nicht ernst nehmen. Das habe ich nie gesagt.

Zwei Dinge können gleichzeitig wahr sein: Frauen dürfen sich schützen und respektvolle Menschen dürfen es schade finden, wenn normale Kommunikation immer seltener wird.

Also, ich habe gerade erst eine Nachricht gelöscht, die mit einer rosa Tonne markiert war. Und ich lebe noch. Hat halt auf der anderen Seite nicht gepasst.
Was mich ja wirklich zu der Frage führt, für wie perfekt man sich eigentlich halten muss, wenn man immer erwartet auf der anderen Seite einen Funken Interesse zu erzeugen? Ich weiß ja, dass ich höchstens für 1 ppb überhaupt interessant bin, weshalb mich auch nichts schockiert, aber irgendwas muss ja diese Erwartungshaltung von "wenigstens ein Nein -mit Blümchen - verursachen. 🤔

vor 9 Minuten, schrieb LeelaLalaci:

 

Okay, du willst es nicht verstehen. Dieter Nuhr machte die Aussage, dass wir Frauen unsere Männer besser kennenlernen müssten, um nicht Opfer eines Femizids zu werden. So wie ich dich nach diesem Austausch einschätze, könnte der Satz von dir kommen. Aber weißt du was? Gerade die, die gewalttätig sind, sind respektvoll und höflich und nett. Bis sie es nicht mehr sind. Also nein! Einen scheiß kann man männliche Individuen als Frau einschätzen, denn sie spielen so lange eine Rolle bis die Frau abhängig ist und keine Chance mehr hat zu entkommen. Aber leb ruhig weiter in deiner Regenbogenwolke, in der alles gut ist und ganz offensichtlich unsere eigene Schuld, denn wir müssen unser Gegenüber ja "nur" richtig einschätzen.

Vielleicht hilft es mal aus einem anderen Blickwinkel drauf zu schauen. Das was du beschreibst ist das Risiko, welches du bei jedem Kontakt eingehst. Wenn ich dich jetzt wörtlich nehme, würde das was du schreibst im Umkehrschluss bedeuten, dass du hier mit keinem Mann kommunizierst, weil man nie wissen kann als was für ein Mensch er sich am Ende entpuppt. Verstehe mich bitte nicht falsch, auch mich nerven solche Erfahrungen und auch an mir gehen sie nicht spurlos vorbei. Aber wenn dies deine Sichtweise und Begründung dafür ist auf nette Anfragen nicht zu reagieren, dann bist du eigentlich nicht hier, um zu kommunizieren, sondern vielleicht eher um die Forenbeiträge zu lesen oder ähnliches. Dies könntest du im Zweifel in dein Profil schreiben und jeder Mann mit Respekt würde dies dann auch verstehen. Alle anderen Anfragen könntest du dann getrost ignorieren. 
Ich verstehe, dass man vielleicht nicht auf jede Anfrage antworten kann oder möchte, aber deine Argumentation diesbezüglich verstehe ich nur bedingt. 
Ich kann nur für mich sprechen. Ich gebe mir wirklich Mühe respektvoll zu sein und auch zu antworten. Das gelingt mir nicht immer. Mit ist das bewusst und es tut mir auch leid. Verletzen soll es ganz sicher niemanden. Aber ich verstehe, dass es ermüdend und frustrierend für denjenigen ist, der am anderen Ende auf eine Antwort hofft. Wir sind alle Menschen und vielleicht würde es helfen, sich gegenseitig mit etwas mehr Verständnis und Toleranz für andere Sichtweisen zu begegnen, ohne beim Schreiben gleich in den Angriffsmodus zu gehen. 

Vor 9 Minuten , schrieb Diaperslave2507:

Also, ich habe gerade erst eine Nachricht gelöscht, die mit einer rosa Tonne markiert war. Und ich lebe noch. Hat halt auf der anderen Seite nicht gepasst.
Was mich ja wirklich zu der Frage führt, für wie perfekt man sich eigentlich halten muss, wenn man immer erwartet auf der anderen Seite einen Funken Interesse zu erzeugen? Ich weiß ja, dass ich höchstens für 1 ppb überhaupt interessant bin, weshalb mich auch nichts schockiert, aber irgendwas muss ja diese Erwartungshaltung von "wenigstens ein Nein -mit Blümchen - verursachen. 🤔

Ich glaube, der entscheidende Punkt ist die Erwartungshaltung.
Natürlich erzeugt nicht jede Nachricht automatisch Interesse. Niemand kann erwarten, dass ein Gegenüber begeistert reagiert oder sich die Zeit für eine ausführliche Antwort nimmt.
Was ich persönlich schade finde, ist eher der komplette Verlust von Kommunikation. Wenn jemand eine ernsthafte, individuelle Nachricht schreibt und diese einfach kommentarlos verschwindet, fühlt sich das für manche Menschen eben anders an, als eine kurze Absage zu bekommen.
Dabei geht es nicht um Anspruch auf Aufmerksamkeit oder darum, dass jemand sich erklären muss. Es geht um die Frage, welchen Umgang man miteinander pflegen möchte.
Am Ende kann jeder selbst entscheiden, wie er mit Nachrichten umgeht. Aber genauso darf man darüber sprechen, ob eine Kultur des kompletten Ignorierens wirklich die beste Form des Miteinanders ist.

vor 2 Minuten, schrieb Sander1108:

 

Ich glaube, der entscheidende Punkt ist die Erwartungshaltung.
Natürlich erzeugt nicht jede Nachricht automatisch Interesse. Niemand kann erwarten, dass ein Gegenüber begeistert reagiert oder sich die Zeit für eine ausführliche Antwort nimmt.
Was ich persönlich schade finde, ist eher der komplette Verlust von Kommunikation. Wenn jemand eine ernsthafte, individuelle Nachricht schreibt und diese einfach kommentarlos verschwindet, fühlt sich das für manche Menschen eben anders an, als eine kurze Absage zu bekommen.
Dabei geht es nicht um Anspruch auf Aufmerksamkeit oder darum, dass jemand sich erklären muss. Es geht um die Frage, welchen Umgang man miteinander pflegen möchte.
Am Ende kann jeder selbst entscheiden, wie er mit Nachrichten umgeht. Aber genauso darf man darüber sprechen, ob eine Kultur des kompletten Ignorierens wirklich die beste Form des Miteinanders ist.

Es wird nicht komplett ignoriert... 

Nur eben das was uns nicht zusagt. 

Machst du auch 

Vor 11 Minuten , schrieb LeelaLalaci:

Ich reagiere auf Nachrichten von Menschen, an denen ich interessiert bin. Das ist bereits genug Risiko für mich. Nein, ich möchte keine Gewalttaten riskieren, nur weil das Ego irgendeines Mannbabys gekränkt ist. Gerade, weil ich mein Gesicht hier auch nicht verstecke. Und doch, du sagst, dass man nicht blind vertrauen sollte. Tun die meisten Frauen meines Wissens nach auch nicht. Und dennoch erleben sie Gewalt von ihren vermeintlich harmlosen und perfekten Partnern. Weil diese sich verstellt haben bis sie die Gewissheit hatten mit ihrer Gewalt durchzukommen.

Übrigens: Grenzen setzen funktioniert bei Tätern nicht. Die sind denen nämlich scheiß egal 😉 Und ganz offensichtlich ist dein Ego auch fragile, wenn du wegen einer unbeantworteten Nachricht so ein Fass aufmachst

Ich finde es bemerkenswert, wie schnell aus einer Diskussion über Umgang und Kommunikation eine persönliche Unterstellung wird.
Ich habe zu keinem Zeitpunkt Gewalt verharmlost, Frauen eine Schuld gegeben oder behauptet, dass man Täter einfach erkennen kann. Das sind Aussagen, die du mir zuschreibst, aber die von mir nicht gefallen sind.
Was ich kritisiere, ist etwas anderes: Dass man aus schlechten Erfahrungen heraus jeden unbekannten Menschen grundsätzlich als potenzielle Gefahr behandelt und gleichzeitig von Respekt spricht. Vorsicht ist verständlich. Pauschale Verurteilungen und persönliche Angriffe sind es nicht.

Übrigens: Jemandem „fragiles Ego“ zu unterstellen, während man selbst eine sachliche Diskussion mit Beleidigungen wie „Mannbaby“ führt, ist ein interessantes Verständnis von Kommunikation.

Wenn du über das Thema diskutieren möchtest, gerne. Wenn es nur darum geht, dem Gegenüber Motive zu unterstellen und ihn abzuwerten, ist das keine Diskussion mehr.

Vor 4 Minuten , schrieb Diaperslave2507:

Darf ich dir kurz erklären weshalb an kompletter Ignoranz nicht immer etwas falsch ist?
Wenn nicht, nicht weiterlesen. 😉
Eine Verwandte brachte mal ihren neuen Freund mit, sie war total verliebt und glücklich. Ich hob meinen Blick als sie den Raum betraten sah ihren Freund und vertiefte mich sofort wieder in mein Buch. Nach dem Besuch war ich natürlich in Erklärungsnot. Wieso hatte ich ihn ignoriert, keines weiteren Blickes gewürdigt, er ist doch so nett. Ich könnte dazu nur sagen, dass ich ihn nicht leiden könne.
Es dauerte keine zwei Monate, da musste ich zum ersten mal ausrücken um meine verprügelte Verwandte Zuhause rauszuholen.

Du wirst evtl.verstehen,weshalb ich nichts gegen Ignoranz habe, wenn Menschen auf ihren Instinkt hören. Natürlich geht es hier nicht um etwas so krasses, aber wenn es nicht passt, passt es nicht. Die mühevoll zusammengeschriebene Nachricht in Ehren, sie ändert dann aber eben auch nichts. Und wenn es nur der Bart ist, die Augenfarbe ist, oder Locken sind. Nimm dir das nicht zu Herzen, jemand anderes freut sich über deine Nachricht

Ich verstehe, worauf du hinauswillst, und ich kann nachvollziehen, dass solche Erfahrungen einen Menschen vorsichtiger machen. Wenn der eigene Instinkt oder bestimmte Warnsignale jemanden schützen, sollte man diese auch ernst nehmen.

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