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Nein ist Nein vs Nur "Ja" ist Ja.


Ei****

Empfohlener Beitrag

@ALL 

Bitte, nennt weder Parteien noch Politiker/in

Sollte das nicht befolgt werden, wäre es eine politische Diskussion.

Diese ist hier verboten und wird von mir nicht angestrebt.

Mein Betreiben ist, dass Ihr euch mit der Problematik beschäftigt.

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im Moment läuft in der Gesellschaft, in der Politik eine Diskussion ob die Regelung:

nur "Nein" heißt wirklich "Nein" bei sexuellen Handlungen gekippt werden soll , gar muss.

Stattdessen soll es heißen 

Nur "Ja" ist wirklich ,Ja," !

 

 

Bedeutet, dass jede sexuelle Handlung einzelnen von den Beteiligten Sexualpartnern jeweils einer Zustimmung bedarf.

 

Im BDSM würde dieses, aus meiner Wahrnehmung zu einem strikten SSC führen. Matskonsens, 24/7, Tpe und co, Geschichte, da hier von einer einmaligen Zustimmung ausgegangen wird.

Auch Dinge wie "Stutenmarkt" Vorführung oder Gangbang und ähnliches währen nur noch mit der Zustimmung jeden einzelnen Gegenüber dem Sexualpartnern möglich. Bislang reichte es, wenn der Top die Zustimmung im Namen seiner Sub gab.

Und wenn es ganz blöd läuft, dann müsste sogar in einer Session, jeder Wechsel und Nutzung von BDSM Equipment einer gesonderten Zustimmung.

 

 

Wie seht ihr es..

Bitte sachlich Diskutieren und jede Parteien und Politiker Nennung unterlassen.

 

Danke

(bearbeitet)

Und selbst wenn beim gangbang etc nun ein ja vor ab erfolgen muss.. 

Kann man ja schon vor dem Akt machen, wo ist das Problem? 

Selbes für Vorführung verleih etc... 

24/7  tpe ist nicht sex und somit nicht davon betroffen 

Cnc wurde auch schon erwähnt, da geht es ja auch nicht nur um sex, wird dann eben bürokratisch jedes mal 4 Unterschriften für jede Handlung. 

Dom 

Sub 

Rechtsanwalt beider Parteien 🤔 

Iwo hatte ich schomal den Bürokratie Fetisch erwähnt.. Er wird immer greifbarer 

Oder man lernt bdsm ohne Sex zu leben und hat harten Sex ohne bdsm 🤔 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
Vor 17 Minuten , schrieb Sunstone_1983:

Der Ansatz „der Politik“ ist hier richtig.

Es gibt genug Beispiele, wo Täter ungestraft geblieben sind, weil das Opfer, aufgrund verschiedener Umstände(Angst, Alkohol, externer Druck) nicht deutlich „Nein“ gesagt hat.

Die Forderung nach einer expliziten Zustimmung wird das Problem nicht gänzlich lösen, macht aber eine Strafverfolgung einfacher.
Und so lange es einvernehmlich ist (auch im Rahmen CNC) wird sich da im Bereich des BDSM nicht viel ändern.

Wobei es meines Wissens nach Urteile gibt, nach denen non-verbale Neins auch als Nein gelten. Das wäre für die Opfer schon eine große Hilfe.

(bearbeitet)

Solange Konsens besteht fällt das so oder so raus, es geht ja überwiegend um neu kontakte oder verstehe ich da was falsch? 

In der Beziehung /Ehe wird das nicht zum Tragen kommen denn da wird ein nein ja akzeptiert 🤔 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
vor 10 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

24/7  tpe ist nicht sex und somit nicht davon betroffen 

Sehr ich anders, BDSM wird in der Gesellschaft und damit auch im Sinne des Gesetzes gänzlich als eine Form der sexuellen Handlung gesehen.

 

vor 12 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Vorführung

Der Reiz vorleet Submessiver Personen liegt darin, nicht die Personen zu sehen, gar zu kennen, welchen sie vorgeführt werden.

vor 9 Minuten, schrieb LadySuccubus:

Ich finde dieses juristische Umdenken sehr wichtig, und sehe darin kein Problem für den BDSM und Co.

Mhh , Gegenfrage, wie willst, kannst Du dich absichern, dass der PartnerIn später nicht behauptet, er/sie hätte nie aktiv "Ja" gesagt?

 

vor 3 Minuten, schrieb Einfach-Ich:

Sehr ich anders, BDSM wird in der Gesellschaft und damit auch im Sinne des Gesetzes gänzlich als eine Form der sexuellen Handlung gesehen.

 

Der Reiz vorleet Submessiver Personen liegt darin, nicht die Personen zu sehen, gar zu kennen, welchen sie vorgeführt werden.

Man könnte auch unter Körperverletzung anklagen da wenn der sexuelle Part aus bleibt keine handhabe mehr für das sexualstrafrecht besteht... Aber das ist whataboutism... 

 

Und du auch beim Vergleich zwei... Sagt ja keiner das ne dritte partei mitmachen muss sonder das da nur Zuschauer sein könnten, also auch wieder kein sex/Handlung mit fremden. 

Vorführen, zeigen präsentieren.... 

Alles andere wäre verleih oder fremdnutzung 

 

 

 

Vor 18 Minuten , schrieb Einfach-Ich:

Mhh , Gegenfrage, wie willst, kannst Du dich absichern, dass der PartnerIn später nicht behauptet, er/sie hätte nie aktiv "Ja" gesagt?

 

Wie sicherst du dich jetzt dagegen ab, dass später nicht behauptet wird, „Nein“ gesagt zu haben?

Das sind Schein-Argumente.
Ja, es kann immer sein dass hinterher jemand zur Polizei rennt.
Das Risiko minimiert man, indem man betrunkene ONS vermeidet und sich vorher kennt.


"Nur Ja heißt Ja" klingt zunächst gut und richtig. Aber genau darin sehe ich die Falltür, eine Freiheitseinschränkung und einen Eingriff des Staates in höchstpersönliche Lebensbereiche und eben die Gestaltung dieser Lebensbereiche.

Denn der Staat verlangt damit ein bestimmtes Protokoll einzuhalten. Und das wird man dann wohl auch irgendwie dokumentieren müssen, dass man dieses Protokoll eingehalten hat.

Sonst wäre es ja eh sinnlos.

Und genau da sehe ich das Problem.

Nicht in dem "Nur Ja heißt Ja" an sich, sondern darin, dass hier eine explizite und zu dokumentierende Handlung verlangt wird und zwar prinzipiell vor jeder einzelnen sexuellen Interaktion. @Einfach-Ich hat die Konsequenzen m.E. gut dargestellt. Meta-Konsenz wäre damit per Gesetz abgeschafft.

Sexuelle Handlungen nur noch mit Audio/Video Beweis, damit klar dokumentiert ist, wie oft das Gegenüber "Ja!" geschrien hat.
 

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