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Nein ist Nein vs Nur "Ja" ist Ja.


Ei****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)

Und selbst wenn beim gangbang etc nun ein ja vor ab erfolgen muss.. 

Kann man ja schon vor dem Akt machen, wo ist das Problem? 

Selbes für Vorführung verleih etc... 

24/7  tpe ist nicht sex und somit nicht davon betroffen 

Cnc wurde auch schon erwähnt, da geht es ja auch nicht nur um sex, wird dann eben bürokratisch jedes mal 4 Unterschriften für jede Handlung. 

Dom 

Sub 

Rechtsanwalt beider Parteien 🤔 

Iwo hatte ich schomal den Bürokratie Fetisch erwähnt.. Er wird immer greifbarer 

Oder man lernt bdsm ohne Sex zu leben und hat harten Sex ohne bdsm 🤔 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
Vor 17 Minuten , schrieb Sunstone_1983:

Der Ansatz „der Politik“ ist hier richtig.

Es gibt genug Beispiele, wo Täter ungestraft geblieben sind, weil das Opfer, aufgrund verschiedener Umstände(Angst, Alkohol, externer Druck) nicht deutlich „Nein“ gesagt hat.

Die Forderung nach einer expliziten Zustimmung wird das Problem nicht gänzlich lösen, macht aber eine Strafverfolgung einfacher.
Und so lange es einvernehmlich ist (auch im Rahmen CNC) wird sich da im Bereich des BDSM nicht viel ändern.

Wobei es meines Wissens nach Urteile gibt, nach denen non-verbale Neins auch als Nein gelten. Das wäre für die Opfer schon eine große Hilfe.

(bearbeitet)

Solange Konsens besteht fällt das so oder so raus, es geht ja überwiegend um neu kontakte oder verstehe ich da was falsch? 

In der Beziehung /Ehe wird das nicht zum Tragen kommen denn da wird ein nein ja akzeptiert 🤔 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
vor 10 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

24/7  tpe ist nicht sex und somit nicht davon betroffen 

Sehr ich anders, BDSM wird in der Gesellschaft und damit auch im Sinne des Gesetzes gänzlich als eine Form der sexuellen Handlung gesehen.

 

vor 12 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Vorführung

Der Reiz vorleet Submessiver Personen liegt darin, nicht die Personen zu sehen, gar zu kennen, welchen sie vorgeführt werden.

vor 9 Minuten, schrieb LadySuccubus:

Ich finde dieses juristische Umdenken sehr wichtig, und sehe darin kein Problem für den BDSM und Co.

Mhh , Gegenfrage, wie willst, kannst Du dich absichern, dass der PartnerIn später nicht behauptet, er/sie hätte nie aktiv "Ja" gesagt?

 

vor 3 Minuten, schrieb Einfach-Ich:

Sehr ich anders, BDSM wird in der Gesellschaft und damit auch im Sinne des Gesetzes gänzlich als eine Form der sexuellen Handlung gesehen.

 

Der Reiz vorleet Submessiver Personen liegt darin, nicht die Personen zu sehen, gar zu kennen, welchen sie vorgeführt werden.

Man könnte auch unter Körperverletzung anklagen da wenn der sexuelle Part aus bleibt keine handhabe mehr für das sexualstrafrecht besteht... Aber das ist whataboutism... 

 

Und du auch beim Vergleich zwei... Sagt ja keiner das ne dritte partei mitmachen muss sonder das da nur Zuschauer sein könnten, also auch wieder kein sex/Handlung mit fremden. 

Vorführen, zeigen präsentieren.... 

Alles andere wäre verleih oder fremdnutzung 

 

 

 

Vor 18 Minuten , schrieb Einfach-Ich:

Mhh , Gegenfrage, wie willst, kannst Du dich absichern, dass der PartnerIn später nicht behauptet, er/sie hätte nie aktiv "Ja" gesagt?

 

Wie sicherst du dich jetzt dagegen ab, dass später nicht behauptet wird, „Nein“ gesagt zu haben?

Das sind Schein-Argumente.
Ja, es kann immer sein dass hinterher jemand zur Polizei rennt.
Das Risiko minimiert man, indem man betrunkene ONS vermeidet und sich vorher kennt.


"Nur Ja heißt Ja" klingt zunächst gut und richtig. Aber genau darin sehe ich die Falltür, eine Freiheitseinschränkung und einen Eingriff des Staates in höchstpersönliche Lebensbereiche und eben die Gestaltung dieser Lebensbereiche.

Denn der Staat verlangt damit ein bestimmtes Protokoll einzuhalten. Und das wird man dann wohl auch irgendwie dokumentieren müssen, dass man dieses Protokoll eingehalten hat.

Sonst wäre es ja eh sinnlos.

Und genau da sehe ich das Problem.

Nicht in dem "Nur Ja heißt Ja" an sich, sondern darin, dass hier eine explizite und zu dokumentierende Handlung verlangt wird und zwar prinzipiell vor jeder einzelnen sexuellen Interaktion. @Einfach-Ich hat die Konsequenzen m.E. gut dargestellt. Meta-Konsenz wäre damit per Gesetz abgeschafft.

Sexuelle Handlungen nur noch mit Audio/Video Beweis, damit klar dokumentiert ist, wie oft das Gegenüber "Ja!" geschrien hat.
 

Ich lasse mir beim ersten Spiel mit fremden/neuen Personen was unterschreiben mit Kopie vom perso und eigenen Worten handschriftlich... 

Schon seit Jahren. So sichere ich mich ab. 

Das bewahre ich viel Jahre auf, gibt ja fristen. 

Denn so scheisse es klingt, dann muss erst mal das Gegenteil bewiesen werden.

Werde ich wohl für Sex jetzt auch machen 🤔 

 

Yey ich hab ne neue vorliebe 🙄 *Sarkasmus schild*

Ich versuch mal nur dafür zu argumentieren.

Es wird nicht die gesamte Verhandlung darum aufgebaut, ob jemand ausdrücklich Ja oder Nein gesagt hat. Es geht darum, ob Zustimmung vorhanden war. Die neue Regel würde klarer festlegen, wann eine sexuelle Handlung als einvernehmlich gilt.

Hattest du zum Beispiel zu viel Angst, dich gegen einen Typen zu wehren, der einen Kopf größer war als du, hast du möglicherweise weder widersprochen noch dich gewehrt. Nach der bisherigen Regelung kann es dann schwieriger sein nachzuweisen, dass dein entgegenstehender Wille für ihn erkennbar war. Genau solche Fälle soll „Nur Ja heißt Ja“ besser erfassen.

Auch im TPE-Bereich ist das sinnvoll. Eine vorherige Vereinbarung und klar festgelegte Grenzen können zeigen, wozu Zustimmung besteht. Bleibst du innerhalb dieses vereinbarten Rahmens, ist die Handlung grundsätzlich einvernehmlich. Überschreitest du aber die Grenzen deines geknebelten und gefesselten Gimps, kannst du hinterher nicht behaupten: „Na ja, es kam schließlich kein Nein.“

Der Gesetzesentwurf nennt übrigens Worte, Nicken und Körpersprache als mögliche Zustimmung. Es kann also durchaus zu spontanem, romantischen Sex kommen ohne dass man förmlich die Erlaubnis einholt.

vor 10 Minuten, schrieb DemiSex:

Ich versuch mal nur dafür zu argumentieren.

...

Auch im TPE-Bereich ist das sinnvoll. Eine vorherige Vereinbarung und klar festgelegte Grenzen können zeigen, wozu Zustimmung besteht. Bleibst du innerhalb dieses vereinbarten Rahmens, ist die Handlung grundsätzlich einvernehmlich. Überschreitest du aber die Grenzen deines geknebelten und gefesselten Gimps, kannst du hinterher nicht behaupten: „Na ja, es kam schließlich kein Nein.“

 

Das führt das TPE Prinzip ad absurdum.
TPE und selbst BDSM lässt sich nicht unter Sexualität Subsummieren. Wenn überhaupt ist die Sexualität ein Bestandteil von TPE/BDSM. Das aber noch nicht mal zwingend.
Beim TPE  geht es um Ohnmacht. Gelebte Machtlosigkeit. Ja, man kann einen Rahmen abstecken, doch dieser ist nicht verbindlich. Darum geht es ja gerade.
Die Konsequenz eines überschreiten gesetzter Grenzen kann in der Auflösung der Beziehung enden. Doch rechtliche Konsequenzen sehe ich da eher nicht. 
Das "Nur Ja bedeutet Ja" findet im BDSM Kontext keine Anwendung. 
Darüber sollten sich alle Beteiligten vorher im klaren sein. (Obwohl ich da in den letzten Jahren oft Zweifel daran hege)

Beim Sex ist meistens kein Dritter dabei. Ob jemand den Kopf geschüttelt, genickt, "ja" oder "nein" gesagt hat, es wird Aussage gegen Aussage stehen und dann nach Glaubwürdigkeit geurteilt.

Ich persönlich halte dieses hineinregieren in intimste zwischenmenschliche Dinge für übergriffig vom Staat.

Z. B. frage ich nicht vor dem ersten Kuss. Ein leichtes, aber entschlossenes festhalten, ein Blick in die Augen, eine sachte Annäherung, die dem Gegenüber Zeit gibt zu reagieren, der Wille und Mut es jetzt zu tun, genügt.

Gewalt und sexuelle Übergriffe sind auch so schon verboten.

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