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Vaginismus :( keine Penetration ?


At****

Empfohlener Beitrag

vor 7 Stunden, schrieb TaliX:

 

Sexualtherapie ist kein geschützter Begriff. Auf einer Kinkseite seine Hilfe anbieten...Höchstens Heilpraktiker würden das bringen

Wie geschrieben, erkläre ich es der TE, weil es hier von "angeblich" Wissenden auseinandergepflückt wird.

Um Therapie anbieten zu können, sind schon amtliche Zulassungungen nötig

Hey Athena:) Viele meiner Vorredner haben hier schon viele gute Ratschläge gegeben aber deine Frage war ja eigentlich ob Penetration in einer Partnerschaft sein MUSS. Und ich denke: Nein. Nur wird die Auswahl ungleich kleiner.
Ich verstehe es auch zu gut, dass du dich fragst ob es die Anstrengung wert ist und ob du genügend Kraft hast dagegen "anzukämpfen" um es "irgendwann" hinter dir lassen zu können.Das gute alte Hamlet-Zitat des Seins oder Nicht-seins...
Da kann wohl von Außen so viel Input kommen wie will, die Antwort wird an einem Tag so ausfallen, an einem anderen Tag anders.
Was aber für 99% der Fälle gilt: Trägst du einem Mann ein Problem vor und stellst eine Frage dazu, wird er dir (in seinen Augen) mindestens eine Lösung präsentieren, egal ob das die Antwort auf deine Frage ist oder nicht. So sind wir und da nehme ich mich auch nicht aus.
Ich denke, dass wenn du es möchtest und offen kommunizierst, kannst du einen Partner finden, der diesen Weg mit dir geht, in deiner Geschwindigkeit, egal wie lange es dauert. Und in diesem Fall, wäre zB auch "Kunyaza" eine Option, das ist eine Afrikanische Technik für Sex ohne Penetration.
Wie es auch immer kommt, wünsche ich dir alles liebe und bei Fragen aller Art, sind unsere fleißigen Forernschreiberchen sicher gern für dich da:)

Nein, ein muss ist keine Option! Es gibt viele andere Dinge die Lust bereiten können. Ehr diesen Partner zu finden, könnte sich als schwierig erweisen.

vor 7 Stunden, schrieb Athena_777:

Aktuell kommt für mich Penetration nicht in Frage, wie mein Weg weiter geht ist offen, ob ich dagegen was unternehme oder nicht bin ich noch unschlüssig. Ich habe nur Angst das, wenn ich mich gegen Hilfe entscheide und wirklich keine Penetration in meinem Leben habe, dass ich so leider keinen Partner fürs Leben finden werde.

Für mich wäre es problematisch, auf Dauer auf Penetration verzichten zu müssen.

Trotzdem gilt, wer ist schon perfekt, wenn man alle physischen und psychischen Qualitäten heranzieht? Niemand! (auch Brad Pitt wurde verlassen, dass reicht ja wohl als Beweis 😉)

Hat man eine Liebes-Beziehung, gibt es so viel mehr, dass für ein erfüllendes, glückliches, gemeinsames Leben im Vordergrund steht.

Wenn man sich liebt, treten all die kleinen und großen Schwierigkeiten des Lebens zurück und man schaukelt in Geborgenheit und Freude sicher im Schiff der Liebe durch die Wellen des Lebens, wie hoch sie auch schlagen mögen. (alles reine Bio Gedanken hier)

Ein praktischer Hinweis:

Du schreibst, du bist dir unschlüssig, ob du Hilfe suchen möchtest. Vielleicht kannst du überlegen, ob du es für deinen Liebsten, den du noch nicht gefunden hast, tun möchtest? Nicht um ihn zu gewinnen, dafür brauchst du das nicht. Nur um dem für dich wichtigsten, liebenswertesten Menschen der ganzen Welt, eine Freude zu bereiten?

In dieser Szene gibt es doch für fast jedes Pöttchen ein Deckelchen. Warum dann nicht auch Sex ohne Ficken?! 

Das lässt sich bspw. sehr gut mit mannigfaltigen "oralen Spielen" kompensieren, die oftmals eh viel sensibler und abwechslungsreicher sein können. Und in einigen Fällen sogar weg vom Vaginismus führen können. 

vor 11 Stunden, schrieb Athena_777:

Vielen Dank für die reichlichen Antworten, vieles hat mich schobmal etwas beruhigt :) anal geht für mich leider überhaupt nicht, musste durch einen ex Freund leider anale vergew****gung erleben :( . Ich möchte gerne sexuelle aktiv sein sogar sehr, weshalb eine Beziehung ohne Intimität für mich auch nicht in Frage kommen würde. Aktuell kommt für mich Penetration nicht in Frage, wie mein Weg weiter geht ist offen, ob ich dagegen was unternehme oder nicht bin ich noch unschlüssig. Ich habe nur Angst das wenn ich mich gegen Hilfe entscheide und wirklich keine Penetration in meinem Leben habe, das ist so leider keinen Partner fürs Leben finden werde.

Also zum einen: Intimität und Penetration sind Zweierlei. Intimität geht auch gut ohne Penetration. Wenn Penetration aktuell für dich nicht in Frage kommt, dann ist das völlig OK. Und doch eigentlich sogar ziemlich normal. Gerade, wenn du schon schlechte Erfahrungen gemacht hast. Da brauchst du einfach mehr Sicherheit, mehr Vertrauen um dich öffnen zu können. 

Zum Anderen: Du setzt dich da völlig unnötig unter Druck. Du wirst den Partner fürs Leben nicht finden, indem du dich von ihm penetrieren lässt. Und daher auch nicht, indem du dich für Hilfe entscheidest, um dich von ihm penetrieren lassen zu können. Deshalb braucht dir deine Entscheidung, ob du dir jetzt, zu diesem Zeitpunkt, in Bezug auf deinen Vaginismus helfen lassen möchtest, auch keine Angst zu machen. Du triffst sie, weil du es gerne möchtest, weil du sehr gerne sexuell aktiv sein möchtest. Nicht, weil das Finden deines Partners fürs Leben davon abhängen würde. Und auch da wieder: Selbst verständlich kannst du auch ohne Hilfe sexuell aktiv sein. 

Hilfe heißt, dass man dich unterstützt. Sie ist keine Voraussetzung für irgendetwas. Sie kann manches einfacher machen. Zum Beispiel, indem sie dir deine Angst nimmt. Aber sie ist kein Muss. Für nichts.

Wenn du magst, schreib mich mal an. Über manches redet es sich besser im Privaten, und nicht alles gehört in ein öffentliches Forum. 

erstmal hallo, du hast ja schon den ersten schritt gemacht und bist in behandlung. auch mit deinem partner solltest du darüber sprechen und einen weg finden deinen körper besser zu verstehen und entspannungsübungen probieren um herauszufinden wann die krämpe beginnen zb. schon bei berührungen in der nähe am bauch oder an den schenkeln. also zuerst herrausfinden was geht ohne zu krampfen und auch darüber sprechen. je mehr du deinen körper verstehst desdo besser kannst du die krämpfe vermeiden

Gerade eben, schrieb v_fister:

 

gerade auf eine "Fetisch"-Seite sollte dss Thema  (Penetration  ja oder nein) kein Thema sein. Sollte doch Einvernehmlichkeit  herstellbar sein. Wie ich es aus  Athenas Worten herauslese , ist die Angst, keinen Partner zu finden, der Hauptgrund. 

Auch wenn ich nur wiederhole, was die meisten hier schon geschrieben haben. Besonders beim Sex muss niemand irgendwas. Zwang und Angst machen eine schöne Sache nur kaputt und es gibt genug Alternativen. Wenn Dir ohne Penetration nichts fehlt, wäre es fraglich, ob Du überhaupt einen Therapie machen musst.

vor 1 Minute, schrieb arero:

Auch wenn ich nur wiederhole, was die meisten hier schon geschrieben haben. Besonders beim Sex muss niemand irgendwas. Zwang und Angst machen eine schöne Sache nur kaputt und es gibt genug Alternativen. Wenn Dir ohne Penetration nichts fehlt, wäre es fraglich, ob Du überhaupt einen Therapie machen musst.

Da der Vaginismus wahrscheinlich nur ein Symptom von etwas größerem ist, geht es wahrscheinlich nicht im Kern um Sex. Eine Therapie kann an der Angst hinter der Angst arbeiten. Also ist das in Frage stellen, einer Therapie nicht sehr nett 🙄.

Vor 9 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Da der Vaginismus wahrscheinlich nur ein Symptom von etwas größerem ist, geht es wahrscheinlich nicht im Kern um Sex. Eine Therapie kann an der Angst hinter der Angst arbeiten. Also ist das in Frage stellen, einer Therapie nicht sehr nett 🙄.

Daher ja das Kriterium " wenn dir sonst nichts fehlt". Leidensdruck wäre für mich das Hauptkriterium für den Beginn einer Therapie. Geht es nur um das Gefühl fremden Ansprüchen gerecht werden zu müssen, darf man das Hinterfragen. Prinzipiell gebe ich Dir Recht, steht noch etwas dahinter, ist eine Therapie natürlich ratsam. Und wäre keine Therapie notwendig, könnte man trotzdem eine anfragen und eine gute The***ut:in würde im Zweifelsfall sagen: "Sie sind gut so, wie sie sind."

Wenn man verlassen wir weill Herren ihren schwanz nicht reinstecken dürfen dann ist das Leidensdruck, es suggeriert das man nicht wichtig genug ist und man es nicht wert ist das man diesen weg mit einem geht... Holly shit... Was los mit dir... Rede ihre Gefühle nicht runter

(bearbeitet)
Am 24.7.2026 at 18:14, schrieb Alexiel_Mistress:

Wenn man verlassen wir weill Herren ihren schwanz nicht reinstecken dürfen dann ist das Leidensdruck, es suggeriert das man nicht wichtig genug ist und man es nicht wert ist das man diesen weg mit einem geht... Holly shit... Was los mit dir... Rede ihre Gefühle nicht runter

Das sehe ich nicht so. Bei Vaginismus geht es ganz stark um (fehlendes) Vertrauen - das Vertrauen in sich selbst und das Vertrauen in das Gegenüber. Und das ist etwas, womit BEIDE Seiten irgendwie klarkommen müssen. Zu erleben, sie möchte es, aber es geht nicht. Das verunsichert beide Seiten gleichermaßen. Und darum, das einzige was das jetzt zumindest aus meiner Sicht wirklich suggeriert ist, dass diese Herren wenig überraschend in einem ähnlichem Alter wie die TE waren und schlicht nicht damit umgehen konnten, NICHT der Mann für sie sein zu können, der ihrem eigenen, noch nicht ganz ausgereiften Selbstbild entspricht.

Jede Wette, das hat diese Herren zunächst mal genauso verunsichert wie die TE. Das dann noch in Kombination mit einem durch die körperliche Nähe zwar erweckten aber dann nicht richtig befriedigten Sexualtrieb und überschießenden Hormonen... Also ohne irgendwas schön reden zu wollen (eine Verge.walt.igung ist schlicht eine Straftat) aber ich sehe in der Situation genauso eine Überforderung der männlichen Partner:

Er merkt, sie hat Angst, und obwohl sie es vom Kopf her gerne möchte, blockiert ihr Körper. Er registriert, sie/ihr Körper traut ihm nicht. Er wird unsicher. Diese Unsicherheit reflektiert dann wieder zurück: Sie merkt, er ist unsicher. Das verunsichert sie dann noch weiter. Und so blockiert sie dann noch mehr, ob sie es will oder nicht. Was auch ihn weiter verunsichert, zu unkontrolliertem Verhalten und/oder in die Flucht treibt. Das ist für beide Seiten schwierig. Nur dass die eine Seite eine Wahl hat, und die andere nicht. Und ja, natürlich ist da ein Leidensdruck. Sie schreibt ja selbst, dass sie sehr gerne sexuell aktiv sein möchte. Aber da hilft es auch nicht, ein Feindbild aufzubauen mit 'Herren, die nur ihren Schwanz reinstecken wollen' und mit einer Deutung im Sinne von 'nicht wichtig genug' oder 'es nicht wert sein'. Das scheint mir eher eine subjektive Einordnung zu sein, womöglich basierend auf eigenen schlechten Erfahrungen und negativen Gefühlen, projiziert auf die Situation der TE. Das finde ich zwar nachvollziehbar, aber nicht hilfreich. Weil es noch weitere negative Konnotationen zur ohnehin bereits ausreichend belastenden Situation der TE hinzufügt. 

Zielführender und wichtiger finde ich hier, den Zusammenhang zum Vertrauen aufzuzeigen: Ich vertraue mir, daher kannst auch du mir vertrauen, und weil du das kannst, kann ich auch dir vertrauen, dass du dir selbst vertraust. Und das ermöglicht dann: Du vertraust dir, daher kann auch ich dir vertrauen, und weil ich dir vertraue und merke, du vertraust mir, darum kann auch ich mir vertrauen. Wenn das gefestigt ist, wenn dieses Vertrauen da ist, dann kann man als nächstes auch den Körper davon überzeugen, dass er in Sicherheit ist. Und das ist auch nötig (und möglich), denn das sind schließlich teilautonome Nervenbahnen, die aber schlicht eine andere Sprache sprechen als die, in der wir sonst verbal kommunizieren. Man muss einfach nur wissen wie es geht. So kann dann der Körper die Erfahrung machen, dass es sich gut anfühlt. Das ist die Weise, wie der Körper vertraut. Dadurch macht dann der Kopf die Erfahrung, dass der Körper das tatsächlich kann. Dass der Körper vertraut. Dadurch kann dann auch der Kopf dem Körper vertrauen. Und blockiert ihn nicht mehr. Zumindest nicht grundlos. Hat man einmal gelernt, wie es sich anfühlen muss, dann weiß man das nächste Mal intuitiv, wenn es sich wieder richtig anfühlt. Und kann das ganz gezielt wiederholen, üben, festigen und genießen.

Ich hoffe, das war hilfreich. Nur Mut. Das ist wirklich machbar. Und es lohnt sich :) 

bearbeitet von TiefenwärmeR
Fehlerkorrektur

Ich erziehe aktuell eine 20-jährige bi-Kollegin, welche mir offen und ehrlich gesagt hat, dass für viele junge Ladies Sex ganz generell der blanke Horror / Pflichterfüllung ist. GENAU wegen solcher Typen mit Pornofantasien – und wenn sie ihren Schw... nicht parkieren können, dann byebye. Dabei ist Sex (ob mit oder ohne Penetration/ orgasmums/ Oralsex oder was weiss ich) die schönste Sache der Welt. Drum: Ganz viel Glück dir!

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