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Devot oder einfach nur..."passiv" ?


DerKater

Empfohlener Beitrag

vor 4 Minuten, schrieb LadyViolet_:

Ich stehe auf Menschen mit Passion. Menschen, die mir erzählen könnem was sie berührt und bewegt.

Im BDSM wenn es zur Praxis kommt, mag ich allerdings Gehorsam, wenn genau getan wird was ich verlange ohne meine Ideen durch Eigeninitiative "verbessern" zu wollen. Ich weiß selbst sehr genau was ich will, ich brauche keine Initiative, Vorschläge oder gar Überraschungen. Wenn man mir wie oben erwähnt aber zuverlässig und aussagekräftig mitteilt, sodass ich es auch verwenden und micj daran erfreuen kann, perfekt.

Was Aktivität und Passivität betrifft in den Handlungen, so achte ich auf ein gutes Gleichgewicht. Mal bin ich aktiv, etwa beim Fesseln oder Spanken - mal lasse ich mich bedienen und die andere Person tut und macht (was ich von ihr verlange). Mal lehnt sie sich also zurück, mal ich. Ansonsten bin ich schnell ausgebrannt und verliere die Lust.

Wunderbar beschrieben,  genauso ist es auch bei mir. Ich führe aus, was befohlen wird und nehme an was er mir zu teil werden läßt und wenn es ab und zu so kommt, dass er Elemente genießt die mich wahnsinnig machen 🥰 ist die Dynamik nahezu perfekt.

Vor 13 Minuten , schrieb LadyViolet_:

Ich stehe auf Menschen mit Passion. Menschen, die mir erzählen könnem was sie berührt und bewegt.

Im BDSM wenn es zur Praxis kommt, mag ich allerdings Gehorsam, wenn genau getan wird was ich verlange ohne meine Ideen durch Eigeninitiative "verbessern" zu wollen. Ich weiß selbst sehr genau was ich will, ich brauche keine Initiative, Vorschläge oder gar Überraschungen. Wenn man mir wie oben erwähnt aber zuverlässig und aussagekräftig mitteilt, sodass ich es auch verwenden und micj daran erfreuen kann, perfekt.

Was Aktivität und Passivität betrifft in den Handlungen, so achte ich auf ein gutes Gleichgewicht. Mal bin ich aktiv, etwa beim Fesseln oder Spanken - mal lasse ich mich bedienen und die andere Person tut und macht (was ich von ihr verlange). Mal lehnt sie sich also zurück, mal ich. Ansonsten bin ich schnell ausgebrannt und verliere die Lust.

Dich als Herrin, geerdet und wahrhaft selbstbewusst, was möchte ich SUB mehr, da ist es für mich viel einfacher, mein Dasein zu gestalten, Danke

vor 38 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Ist gängige Praxis und Internet Knicke 🤷🏻‍♀️ 

Btw wenn du dich unterhalten willst dann sei nicht unhöflich, denn dann vergeht einem zu antworten... #AngriffdurchdieBlume 

Das sagt die richtige 

Und es heißt  - Knigge -

Allerdings scheint mir, dass man den Internet-Knigge bei dir oft knicken kann  ;)   

Ich meine letztlich geht es doch auch irgendwo darum. Es gibt halt Menschen die sind nicht gut im eigene Entscheidungen treffen oder sich selbst kennenlernen und letztlich auch darin zu wissen was sie brauchen und wollen. Genau dafür suchen sie sich einen Dom. Eine Person die ihnen dabei hilft all diese Sachen zu entdecken und zu erfahren. Meines Erachtens ist das sogar die einzige Aufgabe eines Doms. Für mich sind "Subs" die sagen was sie wollen eigentlich nur bittsteller. Und du kein Dom nur weil du den "Subs" ihre Wünsche und sexuellen Bedürfnisse erfüllst. Generell halte ich nicht viel von D und S Beziehungen auf Augenhöhe, da das ja an sich schon komplett widersprüchlich ist.

Vor 16 Minuten , schrieb DominantesHerz:

Ich meine letztlich geht es doch auch irgendwo darum. Es gibt halt Menschen die sind nicht gut im eigene Entscheidungen treffen oder sich selbst kennenlernen und letztlich auch darin zu wissen was sie brauchen und wollen. Genau dafür suchen sie sich einen Dom. Eine Person die ihnen dabei hilft all diese Sachen zu entdecken und zu erfahren. Meines Erachtens ist das sogar die einzige Aufgabe eines Doms. Für mich sind "Subs" die sagen was sie wollen eigentlich nur bittsteller. Und du kein Dom nur weil du den "Subs" ihre Wünsche und sexuellen Bedürfnisse erfüllst. Generell halte ich nicht viel von D und S Beziehungen auf Augenhöhe, da das ja an sich schon komplett widersprüchlich ist.

Sorry , wenn ich dich da etwas korrigieren muss.
Wenn ein SUB nicht hin und wieder seine Träume oder Phantasien äußern darf, dann wird er auf Dauer nicht glücklich sondern auf der Strecke bleiben, wenn der Dom selbige nicht zur Kenntnis nehmen kann oder will, bleibt der SUB auf der Strecke, er kann aber entscheiden, wann und wie und ob überhaupt diese Phantasien ins Spiel gebracht werden.
Und das bedeutet für mich auf Augenhöhe sein, das hat nur bedingt mit dem Machtgefälle D/S zu tun, wichtig ist , nicht zu vergessen , das es nicht nur Dom oder SUB sind sondern individuelle Menschen

(bearbeitet)
vor 2 Stunden, schrieb BP139:

Das sagt die richtige 

Und es heißt  - Knigge -

Allerdings scheint mir, dass man den Internet-Knigge bei dir oft knicken kann  ;)   

Gebe ich gerne im vollen Umfang zurück 

bearbeitet von Alexiel_Mistress

Ich möchte das gar nicht so schwarz malen. 
 

Es gibt zwischen hingebungsvoll devot und „faul“ passiv sicherlich äußerst viele Nuancen.

Ich glaube, sofern es eine Verbindung ist, die über reine 120min Session, ab und zu, hinausgeht kommt da automatisch ein Austausch über Vorstellungen, Wünsche und Bedürfnisse zu Stande. Ganz gleich mit welcher passiven Grundhaltung eine Sub-Person da anfangs aufwartete. 
 

Dann ist auch die Frage, lässt man sich beim (online) Kennenlernen mit so einem Verweis auf Passivität abspeisen oder hakt man, bei echtem Interesse an der Person, gezielt nach. Wenn es um mehr als einen Moment Online-Vergnügen geht ziehe ich letzteres doch wirklich vor. 
 

Natürlich kann so eine Aussage auch, weit ab von reiner Faulheit, unglücklich getroffen werden, wenn man sich nach Erfahrungen sehnt und einfach seine Bereitschaft, sich auf die andere Person einzulassen, sehr deutlich zum Ausdruck bringen mag. Gerade wenn man bisher keine oder wenig Erfahrung hat. 
 

Zum anderen ist es ja immer auch eine Frage von Kompatibilität. Es mag bestimmt auch Dom-Personen geben, die suchen genau das. Eine passive Person, die mal als Möbelstück fungiert oder eine Weile weggesperrt wird. Genauso gibt es ja auch bei sexueller Interaktion Ausprägungen, die Sex-Doll-Like auf rein passives „Anbieten“ setzen. Wo eben jede Praktik oder Bewegung durch die Dom-Person vorgegeben wird. 
Also, auf der anderen Seite gibt es da ebenso Anhänger*innen, meine ich. 
 

Und nur wenn so eine Aussage kommt, muss ja der Alltag, das große Ganze nicht Tag für Tag so aussehen. Das kann man also, falls es wie gesagt um mehr geht, einfach hinterfragen. Denn auch wenn es in dem Moment, einer Stimmung in der Dynamik, stimmig ist, niemand hat jeden Tag, zu jeder Zeit keine Wünsche, Bedürfnisse oder Vorstellungen. Das mag temporär alles stimmen, aber doch nur grundsätzlich. 
 

Insofern möchte ich das nicht zu eng sehen und bei den vielen Zwischentönen hinsichtlich Passivität und Devotion bleiben. 
 

 

Also klar habe ich wünsche und vorlieben die soll man auch äußern,

Schon allein damit mein gegenüber weiß was mir gefällt was eine Belohnung sein könnte und was eine strafe, wo liegen meine eigenen grenzen

Also ich war früher auch mal domina und die männer sagten mach was du willst, ist der größte bullshit den es gibt

Auch innerhalb einer beziehung warte ich nicht bis man mir sagt mach das und das, denke selbstständig nach und versuche vorausschauend zu handeln

Aber für die meisten ist das alles eh nur ne sexuelle Geschichte

Ist das überhaupt ein Thema, wenn man sich erstmal kennenlernt? 

Wenn ich ganz allgemein über Gott und die Welt quatsche und dabei auch zuhöre, erfahre ich schon einiges darüber, wie jemand grob tickt. Da kann ich das Gespräch doch auch so lenken, dass ich an den Punkten, die mich interessieren auch etwas tiefer graben kann. Die Art wie jemand sich bei bestimmten Themen ausdrückt, ist ja immer ein guter Ansatz, wo man anfangen kann hinter die Fassade zu schauen. 

Und was mir immer wieder auffällt ist, dass die großen Themen im Hintergrund bei devoten Menschen oft ziemlich ähnlich sind, was ihnen im Alltag zu wenig oder zu viel ist - wenn ich da ansetze, dann wird das, was ich daraus mache hinterher auch den richtigen Effekt gehabt haben.

Ein "ich weiß nicht - mach mit mir was du möchtest" kann ich jetzt nach dem Wortlaut oder der Botschaft verstehen und deuten... 

Meine erste Aufgabe im Kennenlernen ist es doch genau die richtigen Fragen zu stellen, um zu erfahren, welche inneren Bedürfnisse vorhanden sind und wenn ich da in die Richtung anfange, die mir bisher am häufigsten begegnet ist, ist das für mich schonmal ein Anfang und dann sehe ich dich, in welche Richtung es sich entwickelt... Sexuelle Fantasien anzufragen gibt vielleicht noch ein Skript für eine Session, aber sinnvoller finde ich aktives Zuhören...

Vor 6 Stunden, schrieb Eskimo64:

Sorry , wenn ich dich da etwas korrigieren muss.
Wenn ein SUB nicht hin und wieder seine Träume oder Phantasien äußern darf, dann wird er auf Dauer nicht glücklich sondern auf der Strecke bleiben, wenn der Dom selbige nicht zur Kenntnis nehmen kann oder will, bleibt der SUB auf der Strecke, er kann aber entscheiden, wann und wie und ob überhaupt diese Phantasien ins Spiel gebracht werden.
Und das bedeutet für mich auf Augenhöhe sein, das hat nur bedingt mit dem Machtgefälle D/S zu tun, wichtig ist , nicht zu vergessen , das es nicht nur Dom oder SUB sind sondern individuelle Menschen

ja aber ein guter Dom weiß ja wie wichtig Selbstbestimmung ist. Und ein wirklich guter Dom weiß auch wie er das im gegenüber herrauskitzelt. Aber ja ich geb dir absolut recht.

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