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Dominante Busts


Musealsub

Empfohlener Beitrag

"Viele Menschen mit einem Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom oder mangelndem selbstbewusstsein verstecken sich hinter einer dominanten Fassade, das tut mir leid für die Szene."

Was haltet ihr von solchen Menschen?

Niemand ist perfekt. In Hinsicht Beziehung und Sexualität verstecken wir uns alle oft hinter verschiedenen Dingen, und versuchen oft unbewusst frühere Erfahrungen zu reinszenieren. Klar kommt das auch im BDSM Bereich vor und eben auch auf dominanter Seite. Viele solcher Tendenzen kann man unter dem Begriff "Sublimierung" zusammenfassen. Das kannst du ja mal googlen.

Im normalen Leben müssen wir so viel unter Kontrolle haben und gleichzeitig können wir tatsächlich viele Dinge nicht kontrollieren. 

Da genießen es die einen, ausnahmsweise mal nicht alles unter Kontrolle haben zu müssen und andere ausnahmsweise die Kontrolle zu haben. Ist doch nicht schlimm. 

 

Von Menschen, die solche Aussagen tätigen oder die Menschen, die in dieser Aussage benannt werden? 🤔🤔

(bearbeitet)

Ich halte ja gar nichts von gefakten Thesen in der BDSM Szene.

 

Sollte wider Erwarten ein Beleg für diese abenteuerliche These (nach)geliefert werden, denke ich gerne nochmal nach. 😊👌

bearbeitet von SM-Art-5-GG

Warum tut dir das sehr leid für die Scene? Ich hatte die Kinky Community als sehr tollerant und ziemlich Neurodivergenten kennen gelernt! Zitat einer Freundin: "Sind wir nicht alle kinky ADHS Eichhörnchen?" Mein gesamte Freundeskreis musste schmunzeln. Ja, das hats ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Ich habe selbst ADHS und für mich ist es sehr erfüllend kinky sein zu dürfen. Mein Kopf ist sonst immer überall und driftet sofort ab, wenn der Input nicht spannend und intensiver genug ist. Für mich gibt es keine bessere Meditation als gefesselt zu sein, oder in der submessiven Rolle zu sein. Mir gefällt aber auch der Dominante Part. Im Alltag ist man als ADHSler super oft verunsichern. Ist man zu viel, zu wenig, hat man was falsches gesagt, kommt man gut an, nehmen einen andere ernst? Wenn man dann in die Dominante Rolle schlüpfen darf ist das alles ausgeblendet. Die Konzentrier ist voll und Hanz bei deinem Gegenüber und deine Gedanken kreisen nicht mehr um die Frage, was wohl die Höchstgeschwindigkeit in den USA ist, oder welche Themperatur Lehm wohl braucht, um zu Backstein zu werden. Das einzige was zählt ist der Moment. Man darf sich kreativ ausleben, darf das machen, wonach einem grade ist (im vereinbart Rahmen natürlich) man bekommt die volle Aufmerksamkeit von seinem Gegenüber ohne dabei einfach zu viel zu sein und fühlt sich so gewollt, wie man ist!
Was ich von solchen Menschen halte? Ich finde es wunderbar, wenn jemand etwas gefunden hat, dass ihm Spaß macht und erfüllt. Ich glaube es gehört dazu, wenn man anfängt, die dominante Seite an einem zu erkunden, obwohl man eigentlich eher unsicher ist, dass es ein wenig Übung braucht, bis man in die Rolle gewachsen ist. Und wahrscheinlich bereichert das einen auch im Alltag. Für mich stellt das keinen Widerspruch dar.

Und wir kennen alle das Klischee vom harten Geschäftsmann, der dann zur Domina geht. Warum darfs nicht auch anders herum sein? Warum darf die unsichere Bücherverkäuferin nicht abends ihre Lederstifel anziehen und die Gerte in die hand nehmen?

Ich weiß nicht, was für schlechte Erfahrung du bereits gemacht hast, oder wie viel bzw. wenig du über ADHS weist, aber andere verurteilen für die Art wie sie sind, ist das was sich alle in dieser Scene am wenigsten wünschen.
Ich hoffe meine Sichtweise kann dich zum nachdenken anregen. 😉

Warum tut dir das sehr leid für die Scene? Ich hatte die Kinky Community als sehr tollerant und ziemlich Neurodivergenten kennen gelernt! Zitat einer Freundin: "Sind wir nicht alle kinky ADHS Eichhörnchen?" Mein gesamte Freundeskreis musste schmunzeln. Ja, das hats ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Ich habe selbst ADHS und für mich ist es sehr erfüllend kinky sein zu dürfen. Mein Kopf ist sonst immer überall und driftet sofort ab, wenn der Input nicht spannend und intensiver genug ist. Für mich gibt es keine bessere Meditation als gefesselt zu sein, oder in der submessiven Rolle zu sein. Mir gefällt aber auch der Dominante Part. Im Alltag ist man als ADHSler super oft verunsichern. Ist man zu viel, zu wenig, hat man was falsches gesagt, kommt man gut an, nehmen einen andere ernst? Wenn man dann in die Dominante Rolle schlüpfen darf ist das alles ausgeblendet. Die Konzentrier ist voll und Hanz bei deinem Gegenüber und deine Gedanken kreisen nicht mehr um die Frage, was wohl die Höchstgeschwindigkeit in den USA ist, oder welche Themperatur Lehm wohl braucht, um zu Backstein zu werden. Das einzige was zählt ist der Moment. Man darf sich kreativ ausleben, darf das machen, wonach einem grade ist (im vereinbart Rahmen natürlich) man bekommt die volle Aufmerksamkeit von seinem Gegenüber ohne dabei einfach zu viel zu sein und fühlt sich so gewollt, wie man ist!
Was ich von solchen Menschen halte? Ich finde es wunderbar, wenn jemand etwas gefunden hat, dass ihm Spaß macht und erfüllt. Ich glaube es gehört dazu, wenn man anfängt, die dominante Seite an einem zu erkunden, obwohl man eigentlich eher unsicher ist, dass es ein wenig Übung braucht, bis man in die Rolle gewachsen ist. Und wahrscheinlich bereichert das einen auch im Alltag. Für mich stellt das keinen Widerspruch dar.

Und wir kennen alle das Klischee vom harten Geschäftsmann, der dann zur Domina geht. Warum darfs nicht auch anders herum sein? Warum darf die unsichere Bücherverkäuferin nicht abends ihre Lederstifel anziehen und die Gerte in die hand nehmen?

Ich weiß nicht, was für schlechte Erfahrung du bereits gemacht hast, oder wie viel bzw. wenig du über ADHS weist, aber andere verurteilen für die Art wie sie sind, ist das was sich alle in dieser Scene am wenigsten wünschen.
Ich hoffe meine Sichtweise kann dich zum nachdenken anregen. 😉

Mein Sohn (13) und der Sohn einer Freundin (14), beides definitiv ADHS Kids, und lt. meiner Ex ich auch, ( Beurteilungen in der Schule) , nur damals gab es das nicht.
Wir sind komplett unterschiedlich, wie tausende andere und Millionen """ normalos. """"", jeder ist eine individuelle Person, mit stärken und schwächen, wer kann sich erlauben, Schubladen zu öffnen und die Leute drin zu verteilen.

Ich Frage mich gerade, was ein Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun hat? Meinst du damit die neurodivergenten Menschen? Also ADHSler? (Was dann richtig Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung heißt). ADS war früher eine eigene Diagnose, gehört aber mittlerweile zum ADHS-Spektrum.
Aber du verstehst schon, dass das nicht bedeutet, das es der Person an Aufmerksamkeit von Anderen mangelt, sondern diese Person selbst Probleme damit hat, Aufmerksamkeit/Konzentration zu halten (z. Bsp. während Gesprächen)?
Und nicht jedem mit diesem Syndrom mangelt es an Selbstvertrauen und nicht jeder versteckt sich. Ich frage so deutlich nach, weil ich den Kontext nicht ganz verstehe bzw. nachvollziehen kann, was genau gemeint ist. Liebe Grüße

Also ich habe ADHS und bin switch. Ich verstecke mein ADHS nicht hinter eine Fassade, sondern habe verschiedene Persöhnlichkeitsmerkmale. Es gibt verschiedene Dinge die BDSM für Menschen wie mich anziehend machen. Zum Beispiel das viel Dopamin dabei frei gesetzt wird. Aber das ist ja kein schlechter Grund. Ich bin davon überzeugt ein sehr liebevoller und achtsamer Dom zu sein. Nichts was für die Szene schade wäre. Für mich ist viel eher die Frage warum du das so negativ bewertest.

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