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Was macht es aus...


Sü****

Empfohlener Beitrag

Das Spannendste an BDSM ist für mich nicht Schmerz, Macht oder irgendein Klischee.
Es ist dieser Moment, in dem aus einem Gespräch Vertrauen wird, aus Vertrauen Spannung und aus einem einzigen Blick plötzlich die Frage entsteht: Wie weit würdest du dich fallen lassen, wenn du weißt, dass dich jemand sicher auffängt?
Ich glaube, gute Dominanz erkennt man nicht daran, wie viel sich jemand nimmt – sondern daran, wie genau er wahrnimmt, was ihm freiwillig gegeben wird.
Mich würde besonders die weibliche Sicht interessieren: Was macht Dominanz für euch wirklich attraktiv?

Ich liebe diesen Moment wo sich die Stimmung dreht.
Wenn man zb spazieren geht sich über Gott und die Welt unterhält und dann irgendwann kommt der Griff ins Genick , der Blick in ihre Augen , und sie direkt merkt was es bedeutet.
Für mich einfach magisch.

Am 13.8.2026 at 07:41, schrieb Südwind:

Mich würde besonders die weibliche Sicht interessieren: Was macht Dominanz für euch wirklich attraktiv?

Das ist auch so eine Frage, die unglaublich häufig kommt @Südwind. Das kann man so spontan nicht sagen. Erstmal wie immer Authentizität. Ich mag Ruhe. Stimme, Blicke... Und ja, es darf sich der Moment auch mal recht zügig ändern... Aber auf Dominanz in Form von plötzlichen Griffen usw. stehen ja auch nicht alle. 

Dann kann Dominanz fordernd sein, auch mal etwas Druck in der Stimme, aber auch eher sanft oder motivierend. 

Das ist irgendwie situationsbedingt variabel. Und jeder hat so seine Art und Ausstrahlung. Letzere muss irgendwie passen. Blicke, Bewegungen usw. 

Und nee, laut ist sie nicht. Wobei ich diesen "Floskelspruch" auch nicht mehr hören kann...😅 Dass man die Sub nicht anbrüllen muss, sollte ja irgendwie logisch sein...

Ich meine, außer die hohle Nuss hat mal wieder vergessen, das Bier kalt zu stellen! Das setzt was! Aber nicht zu knapp! 🤬

Letzer Satz ist natürlich Spaß. 

Ich kann gut wahrnehmen, was mir gegeben wird, weil ich dumm nachfrage und abspreche und tatsächlich auch auch enthusiastischen Konsens bestehe einerseits - und weil es auch meinen Konsens braucht mir etwas zu überlassen, andererseits. Kontrolle die von mir erwartet oder gefordert wird ohne dass ich mich einverstanden gezeigt habe diesen Bereich zu kontrollieren: Übergriffig.

Konsens ist sehr wichtig in jeder Beziehung, daher würde ich nicht sagen, dass es Dominanz im Speziellen ausmacht. Und auch die Wertschätzung dafür, was man an einander hat und einander schenkt - ist für mich kein BDSM Thema.

Zum Thema Zwang und Freiwilligkeit muss man sagen, wenn man alles richtig macht ist das Erzwungene auch von Beiden so ersehnt und gewollt, dass es so geschieht.

Für mich macht es aus, dass mir ein Mensch gibt, was man im Grunde von niemanden erwarten oder verlangen kann, weil es über alles hinaus geht, weil sich der Mensch mir hingibt und in meine Hand gib und zu Dingen bereit ist für mich, die über die Konvention gehen und auch über eigene Grenzen, die Überwindung für mich, das Ertragen, das Opfern. Nicht weil BDSM so ist, sondern MEINE Kinks da angesiedelt sind.

 

vor 32 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Dominanz die für mich interessant ist, ist für mich strikte Führung und Skrupellosigkeit.

BDSM das für mich interessant ist, ist für mich Ohnmacht zu spüre, unterdrückt zu werden, gequält, manipuliert, ausgebeutet und sich einfach glücklich fühlen.

Oh Gott, da könnte es ja glatt sein, dass du als Sub die Kontrolle verlierst, @Rosenrot82. Ist das dann noch BDSM? :confused:

(bearbeitet)
vor 14 Minuten, schrieb Windgust:

Oh Gott, da könnte es ja glatt sein, dass du als Sub die Kontrolle verlierst, @Rosenrot82. Ist das dann noch BDSM? :confused:

Seit wann hat eine sub Kontrolle (ich bin übrigens keine sub) ? Und warum sollte mein BDSM kein BDSM sein? Und ehrlich gesagt, ist es mir herzlich egal ob jemand der Meinung ist mein BDSM sei keines.

bearbeitet von Rosenrot82
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