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Frage an die Dominanten Frauen


Se****

Empfohlener Beitrag

Vor 10 Stunden, schrieb LadyViolet_:

Ich finde den Fokus der Frage falsch. Es geht nicht in erster Linie darum, ob das ein toller Kerl ist und was der nicht alles drauf hat.

 

Es geht ja erstmal um diese Fragen:

Will ich einen Sklaven? 

Was will ich für eine Dynamik? 

Was für ein Mensch passt in mein Leben wie es gerade ist?

Harmoniert meine Art der Dominanz mit der Devotion des potentiellen Sklaven?

Mag ich die Person, so als Mensch? 

Hab ich gerade die Zeit, Lust und Nerven mich darauf einzulassen? Ist manchmal auch tagesformabhängig, an manchen Tagen wäre ich da nicht offen, selbst als ich gesucht habe 

Wird die Person und ich werden wir auf eine ähnliche, passende Art von BDSM berührt?

Verstehen wir einander öfter als dass wir uns missverstehen? Weiß die Person häufig sofort was ich meine?

Gibt es Dinge über BDSM hinaus, die uns verbinden?

Respektiert er Frauen auch wenn es nicht erotisiert wird?

 

 

Vieles ist also persönliche Passung. Da könnte also "feinste Ware" angeschwemmt werden und trotzdem nichts dabei 🤷‍♀️ Es passt oder eben nicht 

Ich gebe dir recht, vielleicht wäre eine andere Fragestellung tatsächlich besser gewesen. Mir ging es bei der Frage speziell darum, mal die andere Seite zu hören. Ich weiß als devoter Mann ja, was für mich eine gute Herrin ausmacht. Aber was macht aus Sicht dominanter Frauen eigentlich einen guten Sklaven aus?

Und genau deshalb fand ich die Antworten spannend. Teilweise gibt es da sogar Überschneidungen mit dem, was mir selbst wichtig ist: als Mensch gesehen zu werden und nicht nur in der Rolle.

Dazu kommen die ganzen unterschiedlichen Formen, wie Menschen BDSM leben. Nur Sessions, ein leichtes Gefälle im Alltag, 24/7, klassische Partnerschaft mit festen Zeiten oder auch Switcher. Es gibt da eben nicht die eine richtige Form.

Genau diese unterschiedlichen Sichtweisen interessieren mich. Was braucht eine dominante Frau, was braucht ein devoter Mann und wo überschneidet sich das so weit, dass es für beide passt? Vielleicht hätte ich genau danach fragen sollen, aber über die Frage, was einen guten Sklaven ausmacht, wollte ich im Grunde genau auf diese verschiedenen Antworten kommen.

Vor 3 Minuten , schrieb Bösewichtin:

Das Problem an diesen allgemein gestellten Fragen ist, dass man sie nicht allgemeingültig beantworten kann.

Ich bin sehr, sehr oft einer Meinung mit @LadyViolet_ und @Madame_Velvet, oft schreiben sie mir quasi aus dem Kopf.

Und trotzdem weiß ich, dass wir alle drei völlig andere Bedürfnisse und Kinks haben, die uns zu völlig unterschiedlichen Männern schauen lassen. 

Das ist ja gerade das Spannende - es gibt nicht ‚one fits all‘. 

Genau, darauf wollte ich ja hinaus, verschiedene Sichtweisen und nicht die eine allgemeine! Aber wie schon zugegeben ich hätte die Fragestellung besser gestalten sollen!

Vor 4 Minuten , schrieb Madame_Velvet:

Ein Thema, eine Frage darf sich ja auch im Verlauf eines Threads entwickeln. 😊

 

Stimmt, das ist ja sogar gut, wenn daraus ein Austausch entsteht.

  • 1 Monat später...

Ich klinke mich hier mal als submissives Little ein, weil das Vorurteil einen wichtigen Punkt trifft. Man wird mit diesem Kink leider oft sofort in die reine Fürsorgeecke geschoben. Mir wurde auf einer anderen Plattform bei einer Gruppenanmeldung sogar mal eiskalt abgesagt mit der Begründung, ich könne kein Sub sein, weil ich ein AgePlayer bin.

Dabei wird völlig verkannt, dass für mich das Littlesein und ein tiefes Verlangen nach Dominanz, Lenkung und Züchtigung absolut Hand in Hand gehen. Die Kontrolle komplett abzugeben und getadelt zu werden, ist für mich eine echte Obsession. Die meisten glauben leider immer, es geht nur um Kuscheln und Geborgenheit.

Ich lese hier auf jeden Fall sehr gespannt mit, was die dominanten Frauen zum Thema Schubladendenken sagen.

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