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Fantasie und Wirklichkeit


Su****

Empfohlener Beitrag

Kenne ich, war früher beim schauen ein NoGo, jetzt schaue ich es gerne, und könnte mir sogar überlegen es auszuprobieren.

Ich glaube solche einmaligen Dinge kann ich eher probieren als was langfristiges, wie 24/7 Peniskäfig, was mich auch anmacht im Kopf.

Das wiederum, liebe @Silky , regt meine Fantasie an, wenn auch ergebnislos.

vor 8 Stunden, schrieb Subjekt0815:

Meine Frage ist, wie groß ist bei euch der Unterschied zwischen Fantasie und Realität. I

Das kann man erst wissen, wenn man beide Seiten kennt. Sonst ist es nur eine Fantasie über die Realität.

Manches kann lieber Fantasie bleiben. Irgend etwas gleichgeschlechtliches schwirrt mir manchmal durch den Kopf. Dabei kann es ruhig bleiben. D. h. ... wenn der richtige Moment ..., nein, ist gut so ... glaube ich.

vor 2 Stunden, schrieb Windgust:

Das wiederum, liebe @Silky , regt meine Fantasie an, wenn auch ergebnislos.

Meine Fantasie regt deine Fantasie an?

Ist irgendwie schräg, oder?

vor 12 Stunden, schrieb Silky:

Meine Fantasie regt deine Fantasie an?

Ist irgendwie schräg, oder?

Jetzt hast du mich zum Lachen gebracht😄. Danke dafür ❤️

Ich habe einige Non Consent Fantasien und diese umzusetzen wäre mit einem enormen Aufwand verbunden. Das es CNC gibt und man sich der Fantasie zumindest annähern könnte weiss ich — trotzdem, viele Dinge sind in der Fantasie sehr geil, in der Realität wären sie aber überhaupt nicht geil und sehr destruktiv.
Also bleibt es eine sehr schöne Fantasie. Und das ist vollkommen okay so. Auch tut das dem Möglichen in der Realität keinen Abbruch.
Und sonst gibt es das Warschauer Prison.

vor 13 Stunden, schrieb Silky:

Meine Fantasie regt deine Fantasie an?

Ist irgendwie schräg, oder?

Ein Fantasie, so sehnsuchtsvoll, so geheimnisvoll, dass sie dich bis ins Mark berührt. Und doch, ist sie nicht gemacht um jemals das Licht der Welt zu erblicken, es gibt keine Hoffnung auf Erfüllung.

Vor 52 Minuten , schrieb Silky:

So tiefsinnig, und so wahr.

Und dennoch hält sie vielleicht gerade deshalb seit Ewigkeiten an. 

Der Versuch, diese Fantasie annähernd umzusetzen, wäre mit grosser Wahrscheinlichkeit eher enttäuschend und würde mich folglich gegebenenfalls der Möglichkeit berauben, mental auf dieses Szenario zurückzugreifen, wenn ich Bedarf danach habe.

Ich habe das Problem, dass ich in einer Situation bin, in der ich meine Giftschrankphantasien verhältnismäßig sicher ausleben könnte. Aber das war in den Jahrzehnten meines Lebens nie auch nur ansatzweise angedacht. Und ich habe keine Ahnung, wie es mir danach gehen würde und ob es die Beziehung zerstören würde.

vor 40 Minuten, schrieb TaliX:

 

Ich habe das Problem, dass ich in einer Situation bin, in der ich meine Giftschrankphantasien verhältnismäßig sicher ausleben könnte. Aber das war in den Jahrzehnten meines Lebens nie auch nur ansatzweise angedacht. Und ich habe keine Ahnung, wie es mir danach gehen würde und ob es die Beziehung zerstören würde.

Hast du diese Fantasien in der "aktuellen Situation" denn bereits kommuniziert?

@TaliX

Ich habe meine Szenerie erst einmal einem Partner gegenüber offenbart. Gottlob war sie für ihn in keinster Weise und auch nicht annähernd umsetzbar, was mir natürlich vorab schon bewusst war. 😉

@TaliX & @Silky

 

Meine Fantasien habe ich alle schon ausgeplaudert. Und soll ich euch was sagen, er war nicht überrascht.  Die kurzen "Einblicke" in Fantasien anderer submissiven Frauen, die er mir verbalisiert zuteil werden ließ, haben mich geschockt. Denn sie waren alle sehr ähnlich und meine nicht wirklich anders , als die- die er zig Mal zuvor gehört hatte.

Das war ernüchternd.

BlackownsPurple
(bearbeitet)

Viele meiner Fantasien wurden über die Jahre immer wieder von der Realität überholt. Oft sind die tatsächlichen Reaktionen, Gefühle und Emotionen deutlich stärker als ich mir das in der Fantasie ausgemalt hatte, manchmal geht es auch einfach nochmals etwas weiter als gedacht.

Manche Dinge sind und bleiben Fantasie, weil sie schlicht nicht "verlustfrei" realisiebar wären. Manche Dinge will ich gar nicht realisieren, bleiben ganz bewusst im Reich der Träume, weil ich weiß, dass sie dann "entzaubert" wären, weil sie mehr versprechen als sie in der Realität je bringen können.

Selbstverständlich rede ich mit meiner Frau und Sklavin über Fantasien, nicht konkret, nicht im Detail, es soll ja Spielraum bleiben. Wir reden auch viel über Fantasien und Vorhaben, die ich nicht mit ihr, sondern nur mit meiner Spielbeziehung umsetzen kann. Das kleine Unten geht sehr sparsam um mit genauen Schilderungen ihrer Vorstellungen, aber wir haben eine gemeinsame Richtung in der ich doch sehr kreativ sein kann, in der noch viel Raum für Neues ist.

Vielleicht ist das auch der Schlüssel. Keine konkreten Vorhaben, Gefühls- und Erlebnisräume nur grob und schemenhaft umreißen, Raum lassen für etwas das dann aus 2 oder 3 einzelnen Fantasien gemeinsam neu eintstehen kann.

 

LG, BoP (m)

bearbeitet von BlackownsPurple
vor 7 Minuten, schrieb BlackownsPurple:

Dinge will ich gar nicht realisieren, bleiben ganz bewusst im Reich der Träume, weil ich weiß, dass sie dann "entzaubert" wären, weil sie mehr versprechen als sie in der Realität je bringen können.

"entzaubernd", oder eben bezaubernd - wie passend mir dieses Wort erscheint auf meine Fantasie bezogen. 

🫶

Vor 8 Stunden, schrieb Silky:

Hast du diese Fantasien in der "aktuellen Situation" denn bereits kommuniziert?

Oh, ja. Zum Glück gibt es keinen Druck. Aber es ist, wie vor einem Abgrund zu stehen, ein hypnotischer Sog. Den ich die meiste Zeit gut verdränge.

Für mich scheitert es in der Realität daran, dass in meiner Vorstellung die andere Person so reagiert und so mitmacht, wie ich es mir vorstelle - in der Realität ist es sehr viel Arbeit sie dazu zu bringen und viele Enttäuschungen, viel Geduld, viel Erklären  - bis ich irgendwann keine Lust mehr habe. Ich bin mir aber meistens auch im Nachhinein sicher, dass es hätte gut sein können, hätte sich die Person drauf einlassen können. Aber das ist nicht so einfach wie man es sich wünscht.

Phantasien sind etwas tolles, eben weil man sich Dinge vorstellen kann, die nicht umsetzbar sind.

Sobald aber ein Partner/in dazu kommt, wird jede Phantasie zum Risiko. Entweder male ich mir als sub Dinge aus, die die Dom Partnerin gar nicht möchte.
Oder die Dom-Partnerin erwartet eine Reaktion, die nicht so kommt. Weil ich als sub halt meine eigenen Empfindungen habe.

Von daher: Sobald es um echte Personen geht, versuche ich nicht mehr zu phantasieren. Letztlich erzeugt man sonst Erwartungen, die fast immer daneben liegen.
Und wenn die eigene Phantasie nicht erfüllt wird, folgt oft Enttäuschung.

BlackownsPurple
vor 2 Stunden, schrieb LadyViolet_:

Für mich scheitert es in der Realität daran, dass in meiner Vorstellung die andere Person so reagiert und so mitmacht, wie ich es mir vorstelle - in der Realität ist es sehr viel Arbeit sie dazu zu bringen und viele Enttäuschungen, viel Geduld, viel Erklären  - bis ich irgendwann keine Lust mehr habe. Ich bin mir aber meistens auch im Nachhinein sicher, dass es hätte gut sein können, hätte sich die Person drauf einlassen können. Aber das ist nicht so einfach wie man es sich wünscht.

Dieses problem hatte ich ganz am Anfang auch. Ich habe versucht, mein Kopfkino, meine Fantasie auf "irgendeeine Frau" zu projezieren. Ich haben damit begonnen bevor ich mein Gegenüber wirklich kannte, und damit unbewusst Enttäuschungen auf beiden Seiten hervorgerufen.

Ich habe dartaus gelernt, mein "Spielzeug" besser zu betrachten und zu untersuchen für was es denn überhaupt geeignet ist, bevor ich damit an die Grenzen gehe. Das heißt, dass ich mit unterschiedlichen Menschen auch teils völlig unterschiedliche Fantasien verwirkliche und verwirklicht habe.
Allerdings sind meine Fantasien auch sehr breit aufgestellt und nicht in bestimmten klaren Vorstellungen gefangen. Das verschafft mir, trotzdem ich sehr anspruchsvoll bin, auch heute noch einen sehr großen Spielraum, ohne dass ich für mich wesentliche Kompromisse eingehe. Jede Frau die ich bislang kennengelernt habe hatte für sich so viel individuelles Potenzial, dass es keinen Grund gab Dinge zu versuchen, die ausserhalb der gemeinsamen Schnittmengen liegen. Bleibt man innerhalb dieser Schnittmengen, wachsen sie in der Regel ganz von selbst. Geht man drüber, werden sie oft kleiner.

 

LG, BoP (m)

vor 1 Minute, schrieb BlackownsPurple:

Dieses problem hatte ich ganz am Anfang auch. Ich habe versucht, mein Kopfkino, meine Fantasie auf "irgendeeine Frau" zu projezieren. Ich haben damit begonnen bevor ich mein Gegenüber wirklich kannte, und damit unbewusst Enttäuschungen auf beiden Seiten hervorgerufen.

Ich habe dartaus gelernt, mein "Spielzeug" besser zu betrachten und zu untersuchen für was es denn überhaupt geeignet ist, bevor ich damit an die Grenzen gehe. Das heißt, dass ich mit unterschiedlichen Menschen auch teils völlig unterschiedliche Fantasien verwirkliche und verwirklicht habe.
Allerdings sind meine Fantasien auch sehr breit aufgestellt und nicht in bestimmten klaren Vorstellungen gefangen. Das verschafft mir, trotzdem ich sehr anspruchsvoll bin, auch heute noch einen sehr großen Spielraum, ohne dass ich für mich wesentliche Kompromisse eingehe. Jede Frau die ich bislang kennengelernt habe hatte für sich so viel individuelles Potenzial, dass es keinen Grund gab Dinge zu versuchen, die ausserhalb der gemeinsamen Schnittmengen liegen. Bleibt man innerhalb dieser Schnittmengen, wachsen sie in der Regel ganz von selbst. Geht man drüber, werden sie oft kleiner.

 

LG, BoP (m)

Ich gehe stark auf mein Gegenüber ein, das ist Teil meiner Art zu spielen. Ich müsste aber so weit abweichen von dem was mir Freude macht, dass davon nichts mehr übrig bleiben würde, wenn ich noch weiter gehe. Wie gesagt ich nehme mir Zeit, bringe Geduld, aufkläre, weise auf usw.. aber oft reicht das eben nicht für eine Schnittmenge, die funktioniert und mich zufrieden zurücklässt. Die Arbeit ist exorbitant oft hoch zu dem was ich dafür zurückbekomme, falls überhaupt. 

Du liegst hier völlig falsch damit, mich belehren zu wollen.

(bearbeitet)
vor 13 Minuten, schrieb LadyViolet_:

Ich gehe stark auf mein Gegenüber ein, das ist Teil meiner Art zu spielen. Ich müsste aber so weit abweichen von dem was mir Freude macht, dass davon nichts mehr übrig bleiben würde, wenn ich noch weiter gehe. Wie gesagt ich nehme mir Zeit, bringe Geduld, aufkläre, weise auf usw.. aber oft reicht das eben nicht für eine Schnittmenge, die funktioniert und mich zufrieden zurücklässt. Die Arbeit ist exorbitant oft hoch zu dem was ich dafür zurückbekomme, falls überhaupt. 

Du liegst hier völlig falsch damit, mich belehren zu wollen.

Ich will dich in keiner Weise belehren, ich habe lediglich von mir und meinen Erfahrungen berichtet. Das es für dich anscheinend doch schwieriger ist eine befriedigende Schnittmenge zu finden, tut mir leid. 
Und ja, der Aufwand manchmal sehr hoch, aber ich habe bislang in den meisten Fällen ungefähr das bekommen, was ich mir davon versprochen habe, oft sogar deutlich mehr.

 

LG, BoP (m)

bearbeitet von BlackownsPurple
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