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Umgehen mit Tiefs nach Treffen, Sessions und derartiges


Aldursauge

Empfohlener Beitrag

Woran würdest du dein nachhaltiges Unwohl-Gefühl festmachen?  Am fehlenden Aftercare oder schwieriger Kommunikation? 

Das tut mir sehr leid. Ich kann bei gewerblichen Dingen nicht mitreden, da mir da die Erfahrung fehlt (ich sie auch nicht machen werden).
Wenn die Kommunikation und Aftercare nicht gepasst hat, hätte ich das noch vor Ort nach der Session angesprochen. Ich kenne mich wirklich nicht aus, aber wenn die Dame ihren Job mit einer gewissen Professionalität nachgeht, hätte das eigentlich nicht passieren dürfen.

Aber umso erfreulicher wenn du dich Freunden anvertrauen konntest. Vielleicht braucht es ein wenig zeitlichen Abstand, um das Ganze differenzierter zu sehen.

Bei mir war es so, dass ich nach einem Absturz sehr stark über mich selbst nachgedacht habe. Manchmal sind mir dann Dinge aufgefallen, die ich im Nachhinein angestellt habe. Insofern bin ich in der Regel an derlei Erfahrungen gewachsen. Ich hatte aber wohl auch immer Glück und es war immer km Rahmen von D/s-Beziehungen, in denen der Faktor Kommunikation das A und O waren.

Aftercare nach einer rein professionellen Verabredung ist natürlich auch sehr schwierig, da einfach keine wirkliche Basis da ist.

Vielleicht hättet ihr Beide ehrlicher/besser kommunizieren müssen… sie als Dom hätte die Aufgabe gehabt dich zu lesen und zu verstehen (ist bei einem einmaligen Treffen schwierig) und du hättest vielleicht sagen müssen, dass dir etwas fehlt.
Habt ihr denn im Nachhinein noch miteinander gesprochen? Nur so kann Jeder von euch Beiden vielleicht etwas mitnehmen.
Schön ist es, dass du dich deinen Freunden anvertrauen konntest, aber so ein Drop ist natürlich nicht angenehm.
Vielleicht ist die professionelle und somit auch kühlere Verbindung nichts für dich. Manche Subs brauchen einfach viel mehr Intimität/Nähe danach und dafür braucht man einen vertrauten Menschen.

Würdest du noch ein Mal eine Domina buchen?

Ich hatte das jetzt 2x dass es mir nach einer Session mental nicht so gut ging und Aftercare nicht ausreichte, und hab das danach bei nächster Gelegenheit kommuniziert. Die Doms haben die Kritik angenommen und Besserung gelobt.

Bei einer anderen Spielbeziehung fehlte Aftercare komplett mit einem 24/7 Machtgefälle, was nach den Sessions zwar zu keinem Drop führte, aber irgendwann dafür sorgte, dass ich mich nicht wertgeschätzt fühlte. Die Kritik bzw mein Wunsch wurden übergangen. Hab es dann beendet.

Ansonsten, wie ich mit einem Drop umgegangen war, wenn ich allein war: Ich hab so gut es ging, für mich gesorgt. Schöne Sachen gemacht, Süsses gegessen, und hab eine spezielle Musik Spotify Liste dafür.

Auf mich wirkt es, als hättest du die Zusammenhänge und Gründe bereits gut reflektiert bzw. ausgemacht. 
Ich hoffe die nächsten Tage helfen dir, auch noch den Rest des Unwohlseins abzulegen.
 

Zu meinen Anfängen habe ich gelegentlich Momente mit Menschen verbracht, mit denen ich nicht auf einer Wellenlänge war. Meine Neugier hinsichtlich gewisser und überhaupt vieler unterschiedlicher BDSM-Erfahrungen war damals größer, als innere Bedenken, weil es gerade nicht sonderlich matcht.
Danach ging ich dann auch manchmal mit gemischten Gefühlen nach Hause. 
 

Mir half dann immer mich abzulenken und mit Herzensmenschen zu umgeben. Nach der nächsten Erfahrung mit einer herzlichen Person war das dann allerspätestens ganz verdaut.  

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