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Für wen ist eine Plattform mit BDSM/Kink-Kontext?


Ro****

Empfohlener Beitrag

Vor 5 Minuten , schrieb Silky:

Okay

Ich dachte, weil du dich auf das Play bezogen hast, wolltest du damit einen Unterschied aufzeigen. 

Hab ich doch.

Vor 7 Minuten , schrieb Silky:

Dann nochmal die Frage an dich @Marushko

Mich würde interessieren, weshalb bei R@peplay das Play elementar zu sein scheint, um sich nicht im strafrechtlichen Bereich zu verhalten, aber trotz dem Play in Racesplay diese Vorliebe als "Rassismus" abgewertet wird?

Ist etwas zu bezeichnen immer gleichgesetzt mit einer (Ab)wertung?

vor 39 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress:

Weil man beimR@peplay immer abbrechen kann als *opfer* gewisse Grenzen (hardlimits) nie überschritten werden wäre mein take... 

 

Zum anderen Beispiel kann ich nix sagen hatte noch keine Berührung damit oder mit Leuten die es praktizieren 

Hatte ich im Sinne eines Kinks auch nicht.

Aber da ich ein sehr heller Typ bin, wurde mir auch schon gesagt, "Sorry, aber ich stehe auf andere Ethnien."

Wobei ich persönlich grundsätzlich in Ethnien oder Herkunft einordne und nicht in Rassen.

vor 2 Minuten, schrieb Candala:

Ist etwas zu bezeichnen immer gleichgesetzt mit einer (Ab)wertung?

Da hast du wohl recht. 

Ich selbst habe es als abwertend eingestuft. Was vielleicht daran liegt, dass ich Menschen nicht nach Rassen definiere. Selber aber nicht selten im negativen Kontext damit konfrontiert werde.

 

vor 17 Minuten, schrieb Handcuffs_1985:

Hab ich doch.

Ja, im R@peplay schon, aber eben nicht in Bezug auf Raceplay.

vor 52 Minuten, schrieb TaliX:

 

Und das ist eben der Punkt, den Rosenrot82 vor mir gemacht in weniger Worten. Raceplay umfasst in der Regel auch nicht, die Vorfahren von Sub zu enteignen mit nem bisschen Genozid, Sub auf Arbeit diskriminieren, beim Doktor weniger ernst zu nehmen, von Fremden auf offener Straße anspucken und von Staatsmächten schikanieren zu lassen - -play ist in so vielen Dingen drin. Es ist auch Sklaverei-Play, auch wenn DS-Romantiker da Schnappatmung kriegen - 99,9% der Subs wären nämlich nicht damit einverstanden, den eigenen erwachsenen Nachwuchs ein paar Bundesländer weiterverkauft zu sehen, für 500,00 nach Dubai als Putzsklavin oder in einen Sweatshop zum Nähen verkauft zu werden, weil Top wen Attraktiveres gefunden hat. Und die allermeisten Tops sind nicht so aufgestellt, dass sie ihre Subs bis ans Lebensende finanziell tragen und sie bei sich wohnen lassen müssten. Das ist alles -play.

Ich gebe dir in sofern Recht, dass all die Dinge die du genannt hast in einer moralischen Bewertung - zu keinem unterschiedlichen Ergebnis führen. 

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