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Warum ein Nein genauso wichtig ist wie ein Ja


LouisCyphre666

Empfohlener Beitrag

Vor 3 Minuten , schrieb TaliX:

Diese Schwemme an Threads mit selbstverständlichen bis nichtssagenden Inhalten in dieser sozialpädagogisch-KI-verdächtigen Schreibe - was erwartet man davon? Die Schulter getätschelt bekommen? Als Subversteher gerühmt werden? Danke für die Erklärung, was Nein bedeutet. Meine Grenzen sind mit Natodraht verstärkte Elektrozäune und es riecht häufig nach Dom-Schinken.

Keine Sorge, hier steht tatsächlich ein Mensch – mit dementsprechend langjähriger Lebens- und Berufserfahrung und durchaus in der Lage, selbst zu entscheiden, was er schreibt und warum.

Was dagegen bemerkenswert nichtssagend ist: unter einem Beitrag ausführlich zu erklären, wie nichtssagend du ihn findest. Wenn meine Kommentare für dich weder interessant noch ansprechend noch erkenntnisreich sind, gibt es dafür eine erstaunlich elegante Lösung: einfach weiterklicken. Das Internet hält diese Funktion seit Jahren zuverlässig bereit.

Du musst nicht jeden Text mögen. Du musst ihn nicht einmal zu Ende lesen. Aber dich über vermeintlich überflüssige Kommentare auszulassen und dafür selbst einen überflüssigen Kommentar zu hinterlassen, hat schon eine gewisse unfreiwillige Komik.

Also: Gefällt dir nicht? Weiterklicken. Funktioniert ganz ohne Natodraht, Elektrozaun und Dom-Schinken.

Ich denke, dass sich Grenzen auch verschieben können.
Es kommt natürlich auch immer darauf an, was für mich persönlich als Grenze gilt. Bestimmte Situationen fühlen sich vielleicht einfach im Moment nicht stimmig an, was aber nicht gleich als Grenze gesehen werden sollte.
Wenn man lang genug Vertrauen aufgebaut hat und das Zusammenspiel ineinander fließt, kann man auch über sich hinaus wachsen.

Vor 1 Minute , schrieb BlackCreek4891:

Ich denke, dass sich Grenzen auch verschieben können.
Es kommt natürlich auch immer darauf an, was für mich persönlich als Grenze gilt. Bestimmte Situationen fühlen sich vielleicht einfach im Moment nicht stimmig an, was aber nicht gleich als Grenze gesehen werden sollte.
Wenn man lang genug Vertrauen aufgebaut hat und das Zusammenspiel ineinander fließt, kann man auch über sich hinaus wachsen.

Genau so sehe ich es auch. Grenzen sind nicht zwangsläufig in Stein gemeißelt. Mit wachsendem Vertrauen, Erfahrung und einem stimmigen Zusammenspiel können sie sich verschieben. Entscheidend ist für mich, dass das aus eigener Bereitschaft geschieht – nicht durch Druck. Manchmal beginnt persönliches Wachstum eben genau dort, wo man sich sicher genug fühlt, über bisherige Grenzen hinauszugehen.

Vor 3 Minuten , schrieb Pfote:

Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen. Du hast das schon sehr gut beschrieben.

Danke dir, freut mich sehr. Entgegen mancher Meinung, die solche Beiträge für überflüssig hält, geht es mir vor allem darum, Erfahrungen zu teilen. Gerade in der BDSM-Szene begegnen mir immer wieder Menschen, die mit falschen Vorstellungen hineingehen oder sich der damit verbundenen Verantwortung kaum bewusst sind. Deshalb teile ich meine Erfahrungen und Gedanken – vielleicht helfen sie dem einen oder anderen, der noch neu in diesem Bereich ist, sich etwas bewusster damit auseinanderzusetzen.

vor 22 Minuten, schrieb LouisCyphre666:

 

Danke dir, freut mich sehr. Entgegen mancher Meinung, die solche Beiträge für überflüssig hält, geht es mir vor allem darum, Erfahrungen zu teilen. Gerade in der BDSM-Szene begegnen mir immer wieder Menschen, die mit falschen Vorstellungen hineingehen oder sich der damit verbundenen Verantwortung kaum bewusst sind. Deshalb teile ich meine Erfahrungen und Gedanken – vielleicht helfen sie dem einen oder anderen, der noch neu in diesem Bereich ist, sich etwas bewusster damit auseinanderzusetzen.

Ja das kann ich gut verstehen. Erst gestern musste ich feststellen, dass es hier sogar manche gibt, die Konsens für "überflüssig" halten und dies bei "längeren Chats" als gegeben sehen. Solche Personen landen dann bei mir regelmäßig auf der Igno-Liste. 

 

Scih selbst seiner Grenzen bewusst zu sein und diese auch Kommunizieren zu können hat nichts mit Schwäche zu tun oder mit "weniger Sub" sein zu tun. Ganz im Gegenteil. 

Vor 5 Minuten , schrieb Pfote:

Ja das kann ich gut verstehen. Erst gestern musste ich feststellen, dass es hier sogar manche gibt, die Konsens für "überflüssig" halten und dies bei "längeren Chats" als gegeben sehen. Solche Personen landen dann bei mir regelmäßig auf der Igno-Liste. 

 

Scih selbst seiner Grenzen bewusst zu sein und diese auch Kommunizieren zu können hat nichts mit Schwäche zu tun oder mit "weniger Sub" sein zu tun. Ganz im Gegenteil. 

Ja, Pfote, genau diese Erfahrungen habe ich leider auch gemacht. Sich seiner eigenen Grenzen bewusst zu sein und sie klar kommunizieren zu können, hat für mich überhaupt nichts mit Schwäche oder mit „weniger Sub sein“ zu tun. Im Gegenteil: Für mich ist das eine wesentliche Voraussetzung für eine verantwortungsvolle BDSM-Dynamik.

Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass sich unter dem Begriff BDSM inzwischen sehr unterschiedliche Menschen und Vorstellungen finden – teilweise auch solche, bei denen ich mich frage, ob überhaupt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Konsens, Grenzen und Verantwortung stattgefunden hat.

Gerade für Neulinge ist es deshalb unglaublich schwer zu erkennen, wer BDSM nicht nur als Etikett benutzt, sondern sich tatsächlich mit dem auseinandergesetzt hat, was eine solche Dynamik mit sich bringt. Und genau darin sehe ich eines der größeren Probleme.

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