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Warum ein Nein genauso wichtig ist wie ein Ja


DerStilleDom

Empfohlener Beitrag

Ich denke, dass sich Grenzen auch verschieben können.
Es kommt natürlich auch immer darauf an, was für mich persönlich als Grenze gilt. Bestimmte Situationen fühlen sich vielleicht einfach im Moment nicht stimmig an, was aber nicht gleich als Grenze gesehen werden sollte.
Wenn man lang genug Vertrauen aufgebaut hat und das Zusammenspiel ineinander fließt, kann man auch über sich hinaus wachsen.

Vor 1 Minute , schrieb BlackCreek4891:

Ich denke, dass sich Grenzen auch verschieben können.
Es kommt natürlich auch immer darauf an, was für mich persönlich als Grenze gilt. Bestimmte Situationen fühlen sich vielleicht einfach im Moment nicht stimmig an, was aber nicht gleich als Grenze gesehen werden sollte.
Wenn man lang genug Vertrauen aufgebaut hat und das Zusammenspiel ineinander fließt, kann man auch über sich hinaus wachsen.

Genau so sehe ich es auch. Grenzen sind nicht zwangsläufig in Stein gemeißelt. Mit wachsendem Vertrauen, Erfahrung und einem stimmigen Zusammenspiel können sie sich verschieben. Entscheidend ist für mich, dass das aus eigener Bereitschaft geschieht – nicht durch Druck. Manchmal beginnt persönliches Wachstum eben genau dort, wo man sich sicher genug fühlt, über bisherige Grenzen hinauszugehen.

Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen. Du hast das schon sehr gut beschrieben.

Vor 3 Minuten , schrieb Pfote:

Eigentlich ist dem nichts hinzuzufügen. Du hast das schon sehr gut beschrieben.

Danke dir, freut mich sehr. Entgegen mancher Meinung, die solche Beiträge für überflüssig hält, geht es mir vor allem darum, Erfahrungen zu teilen. Gerade in der BDSM-Szene begegnen mir immer wieder Menschen, die mit falschen Vorstellungen hineingehen oder sich der damit verbundenen Verantwortung kaum bewusst sind. Deshalb teile ich meine Erfahrungen und Gedanken – vielleicht helfen sie dem einen oder anderen, der noch neu in diesem Bereich ist, sich etwas bewusster damit auseinanderzusetzen.

vor 22 Minuten, schrieb LouisCyphre666:

 

Danke dir, freut mich sehr. Entgegen mancher Meinung, die solche Beiträge für überflüssig hält, geht es mir vor allem darum, Erfahrungen zu teilen. Gerade in der BDSM-Szene begegnen mir immer wieder Menschen, die mit falschen Vorstellungen hineingehen oder sich der damit verbundenen Verantwortung kaum bewusst sind. Deshalb teile ich meine Erfahrungen und Gedanken – vielleicht helfen sie dem einen oder anderen, der noch neu in diesem Bereich ist, sich etwas bewusster damit auseinanderzusetzen.

Ja das kann ich gut verstehen. Erst gestern musste ich feststellen, dass es hier sogar manche gibt, die Konsens für "überflüssig" halten und dies bei "längeren Chats" als gegeben sehen. Solche Personen landen dann bei mir regelmäßig auf der Igno-Liste. 

 

Scih selbst seiner Grenzen bewusst zu sein und diese auch Kommunizieren zu können hat nichts mit Schwäche zu tun oder mit "weniger Sub" sein zu tun. Ganz im Gegenteil. 

Vor 5 Minuten , schrieb Pfote:

Ja das kann ich gut verstehen. Erst gestern musste ich feststellen, dass es hier sogar manche gibt, die Konsens für "überflüssig" halten und dies bei "längeren Chats" als gegeben sehen. Solche Personen landen dann bei mir regelmäßig auf der Igno-Liste. 

 

Scih selbst seiner Grenzen bewusst zu sein und diese auch Kommunizieren zu können hat nichts mit Schwäche zu tun oder mit "weniger Sub" sein zu tun. Ganz im Gegenteil. 

Ja, Pfote, genau diese Erfahrungen habe ich leider auch gemacht. Sich seiner eigenen Grenzen bewusst zu sein und sie klar kommunizieren zu können, hat für mich überhaupt nichts mit Schwäche oder mit „weniger Sub sein“ zu tun. Im Gegenteil: Für mich ist das eine wesentliche Voraussetzung für eine verantwortungsvolle BDSM-Dynamik.

Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass sich unter dem Begriff BDSM inzwischen sehr unterschiedliche Menschen und Vorstellungen finden – teilweise auch solche, bei denen ich mich frage, ob überhaupt eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Konsens, Grenzen und Verantwortung stattgefunden hat.

Gerade für Neulinge ist es deshalb unglaublich schwer zu erkennen, wer BDSM nicht nur als Etikett benutzt, sondern sich tatsächlich mit dem auseinandergesetzt hat, was eine solche Dynamik mit sich bringt. Und genau darin sehe ich eines der größeren Probleme.

vor 12 Minuten, schrieb LouisCyphre666:

Ein weiteres Problem sehe ich darin, dass sich unter dem Begriff BDSM inzwischen sehr unterschiedliche Menschen und Vorstellungen finden

Das enttäuscht mich gerade ein winziges bißchen...... 

 

Gerade eben, schrieb LouisCyphre666:

 

Was genau enttäuscht dich ein bisschen?

Ich habe das Gefühl, dass du Menschen (ab-/be-) wertest, weil sie nicht genau so leben und agieren wie es starre und theoretische BDSM-Dynamiken vorgeben.

Sub's Nein , wird hier ja fast schon in den Himmel gehoben.

Was ist mir uns anderen die kein Nein haben? 

 

Vor 5 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Ich habe das Gefühl, dass du Menschen (ab-/be-) wertest, weil sie nicht genau so leben und agieren wie es starre und theoretische BDSM-Dynamiken vorgeben.

Sub's Nein , wird hier ja fast schon in den Himmel gehoben.

Was ist mir uns anderen die kein Nein haben? 

 

Ich möchte weder Menschen noch ihre Beziehungen be- oder abwerten – und schon gar keine starre BDSM-Dynamik vorgeben, nach der irgendjemand zu leben hat.

Was ich hier teile, sind meine Erfahrungen, meine Sichtweisen und meine Haltung zu BDSM. Nicht mehr, aber eben auch nicht weniger.

Gerade BDSM ist so vielfältig, dass ich einen Teufel tun werde, anderen vorzuschreiben, wie ihre Dynamik auszusehen hat. Wenn eure Vereinbarung mit deinem Dom anders aussieht und ihr eure Machtverteilung anders definiert, dann ist das eure Beziehung und eure gemeinsame Entscheidung – und die respektiere ich genauso.

Mir geht es mit meinem Content vielmehr darum, unterschiedliche Facetten sichtbar zu machen. Denn es gibt nicht die eine richtige BDSM-Dynamik. Es gibt das, was Menschen miteinander vereinbaren und für sich stimmig leben.

Ich finde es komisch das immer Grenzen verschoben werden *müssen * ob jetzt oder später... 

Frag mal deinen Nachbarn ob du in 5 Jahren nen schuppen auf seinem Grundstück im Beet bauen darfst das sie seit 50 Jahren pflegen... 

Soft und Hard Limit... 

So leicht zu vetstehen.....das eine ist in Stein gemeißelt mit Natodraht verstärkt in panzerglas eingelassen und im luvre ausgestellt... 

Über das andere kann man reden... 

Also ja meine Grenze ist dort und bleibt dort wo sie die letzten 15 Jahren war....🤷🏻‍♀️ 

Vor 2 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Ich finde es komisch das immer Grenzen verschoben werden *müssen * ob jetzt oder später... 

Frag mal deinen Nachbarn ob du in 5 Jahren nen schuppen auf seinem Grundstück im Beet bauen darfst das sie seit 50 Jahren pflegen... 

Soft und Hard Limit... 

So leicht zu vetstehen.....das eine ist in Stein gemeißelt mit Natodraht verstärkt in panzerglas eingelassen und im luvre ausgestellt... 

Über das andere kann man reden... 

Also ja meine Grenze ist dort und bleibt dort wo sie die letzten 15 Jahren war....🤷🏻‍♀️ 

Da bin ich bei dir. Eine Grenze hat kein Verfallsdatum und muss auch nicht irgendwann verschoben werden.

Manche Grenzen verändern sich mit Erfahrung und Vertrauen, andere bleiben ein Leben lang genau dort, wo sie sind. Beides ist völlig legitim.

Und wenn eine Grenze nach 15 Jahren noch genauso steht, dann steht sie eben genau da. 🤷🏻‍♀️

Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch einen Unterschied macht ob diese Grenzen einem Dom gehören oder einer sub. Und auch wie tief die emotionale Bindung zueinander ist.

Vor 1 Stunde, schrieb TaliX:

Diese Schwemme an Threads mit selbstverständlichen bis nichtssagenden Inhalten in dieser sozialpädagogisch-KI-verdächtigen Schreibe - was erwartet man davon? Die Schulter getätschelt bekommen? Als Subversteher gerühmt werden? Danke für die Erklärung, was Nein bedeutet. Meine Grenzen sind mit Natodraht verstärkte Elektrozäune und es riecht häufig nach Dom-Schinken.

Vielleicht handelt es sich ja auch um eine Gegenreaktion zu der massiven Zahl an grenzwertigen Aussagen, die ich in letzter Zeit lese.

"Du bist kein echter Dom, wenn du deine Sub als vollwertige Person siehst."
"Du bist kein Dom, wenn du auch mal um Rar fragst und nicht überzeugt von allem bist, was du tust."
"Du bist keine Sub, wenn du Safewords auch benutzt."
"Du bist keine Sub, wenn du dich nicht jedem Menschen unterwirfst."
"Du bist keine Sub, wenn du Grenzen hast."

Scheinbar handelt es sich nich um Selbstverständlichkeiten...

vor 14 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Ich kann mir gut vorstellen, dass es auch einen Unterschied macht ob diese Grenzen einem Dom gehören oder einer sub. Und auch wie tief die emotionale Bindung zueinander ist.

Warum sollte eine sub Person keine festen tabus haben dürfen?

Ich kene einige die explizite Fetische oder dritte ausschließen. 

Nicht jeder führt tpe, cis, derbis und alle anderen Abkürzungen

vor 1 Minute, schrieb Alexiel_Mistress:

Warum sollte eine sub Person keine festen tabus haben dürfen?

Ich kene einige die explizite Fetische oder dritte ausschließen. 

Nicht jeder führt tpe, cis, derbis und alle anderen Abkürzungen

Das habe ich eben doch gar nicht geschrieben.

Es waren nur Gedanken zur Verschiebbarkeit von Grenzen.

vor 36 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Ich habe das Gefühl, dass du Menschen (ab-/be-) wertest, weil sie nicht genau so leben und agieren wie es starre und theoretische BDSM-Dynamiken vorgeben.

Sub's Nein , wird hier ja fast schon in den Himmel gehoben.

Was ist mir uns anderen die kein Nein haben? 

 

Und darum unterstellst du hier etwas was nie gesagt wurde im et in der Kombi das du enttäuscht bist davor? 

vor 4 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Das habe ich eben doch gar nicht geschrieben.

Es waren nur Gedanken zur Verschiebbarkeit von Grenzen.

Ergibt keinen Sinn... 

 

Gerade eben, schrieb Alexiel_Mistress:

Und darum unterstellst du hier etwas was nie gesagt wurde im et in der Kombi das du enttäuscht bist davor? 

Ergibt keinen Sinn... 

 

?????

Ich bin dann mal raus. Ich habe gerade keinen Nerv für sowas.

vor 1 Minute, schrieb Rosenrot82:

?????

Ich bin dann mal raus. Ich habe gerade keinen Nerv für sowas.

Viel Spaß draußen. 

Vor 56 Minuten , schrieb Alexiel_Mistress:

Warum sollte eine sub Person keine festen tabus haben dürfen?

Ich kene einige die explizite Fetische oder dritte ausschließen. 

Nicht jeder führt tpe, cis, derbis und alle anderen Abkürzungen

Jede gesunde Person hat Tabus und Grenzen und sollte diese achten. Grenzen kann man verschieben aber tabus nicht und die kann kein anderer Mensch bestimmen oder darf diese überschreiten.

(bearbeitet)
vor 3 Minuten, schrieb DreamGirlYuki:

 

Jede gesunde Person hat Tabus und Grenzen und sollte diese achten. Grenzen kann man verschieben aber tabus nicht und die kann kein anderer Mensch bestimmen oder darf diese überschreiten.

Das Problem ist.... 

Grenze fasst jeder anders auf. 

Die eine sagen das ist verschiebbar die anderen sagen Grenze heisst bis hier hin und nicht weiter... Darum mag ich das Wort nicht nutzen. 

Hard Limit, nogo, tabu

Alles andere ist soft Limit, ein kann muss aber nicht. 

bearbeitet von Alexiel_Mistress
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