Wö**** Geschrieben vor 7 Stunden Vor 6 Minuten , schrieb Eiskalt: Ich finde das allgemeine Verständnis von D/s Macht und Konsen das hier erwähnt wird erst mal für mich, richtig. es sticht für mich aber explizit eine Aussage, die du getroffen hast, heraus: „Macht kann nur abgegeben werden, wenn man sie hat.“ Jetzt stellt sich mir die Frage unabhängig und abgekoppelt von Selbstbestimmung und eigenen Willen, worin liegt denn diese Macht einer der devoten Person?  So wie sich das hier alles ließt, ist es ausschließlich der „Rahmen“ in dem gespielt wird.
original-LuDa Geschrieben vor 7 Stunden Ich sehe in der Devotion nicht wirklich Macht. Grundlegend muss der devote Mensch Emanzipation erreichen um sich überhaupt entscheiden zu können, die Kontrolle abzugeben. Wenn diese Person die Kontrolle an einen anderen Menschen abtritt, stellt das eine Vertrauensbasis dar, die nicht ständig wiederholt oder bestätigt werden muss. Der dominierende Mensch hat ab hier die Verantwortung, diesem Menschen keinen Schaden zuzufügen, sollte aber selbst emanzipiert sein, um Grenzen zu erkennen. Ich Frage mich, ob devote Menschen, die von devoter Macht sprechen, wirklich devot sind oder nur nach einem starken Ruhepol suchen bzw. an Menschen geraten sind, die die menschlichen Grenzen nicht verstehen wollen. Dominanz ist eine weitaus größere Verantwortung als die Kindererziehung und die ist schon eine Herausforderung.
Ro**** Geschrieben vor 6 Stunden Wenn das Machtgefälle 24/7 aufrecht steht - wo hat da der devote Mensch Macht? Es geht immer tiefer in die Psyche des Bottom, wie kann er sich lossagen? Es fängt vielleicht mit einem kleinen Rahmen an, aber der vergrößert sich immer mehr. Hat Bottom also Macht weil er es zulässt, dass der Top nimmt? Tiefe Verbindung wird doch sehr häufig angestrebt. Was soll das eigentlich genau sein? Abhängigkeit? Liebe? Oder das "ich-brauche-das"?
Al**** Geschrieben vor 6 Stunden vor 18 Stunden, schrieb Persephoneia: Heute sagte eine Kollegin etwas, das bei mir hängen geblieben ist: „Devote haben mehr Macht, als ihnen bewusst ist.“ Ich musste sofort zustimmen, auch wenn ich im ersten Moment gar nicht sagen konnte, warum. Vielleicht liegt genau darin die Stärke von Submission: Du gibst Macht ab, aber nur, weil du selbst die Macht hast, sie zu geben. Oder sehe ich das zu einfach? Wo liegt für euch die eigentliche Macht der devoten Person? Mich würde interessieren wie sie das begründet hat? Am Anfang ja, in der ds nein. Immerhin hat sub mir dieses Befugnis gegeben und will diese macht gar nicht. Auflösen der ds /Beziehung können beide, immer und überall. Also hat da auch sub nicht mehr macht 🤔.... Hat die Dame das iwie begründet 👀 ich bin so fu* neugierig
Pe**** Geschrieben vor 5 Stunden Autor vor 58 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress: Mich würde interessieren wie sie das begründet hat? Am Anfang ja, in der ds nein. Immerhin hat sub mir dieses Befugnis gegeben und will diese macht gar nicht. Auflösen der ds /Beziehung können beide, immer und überall. Also hat da auch sub nicht mehr macht 🤔.... Hat die Dame das iwie begründet 👀 ich bin so fu* neugierig Nein, wir kamen nicht mehr dazu
Vi**** Geschrieben vor 5 Stunden Ich glaube tatsächlich, dass da sehr viel Wahres dran ist. Für mich liegt die Macht der devoten Person vor allem darin, dass sie selbst entscheidet, wem sie diese Macht überträgt und wie weit sie bereit ist, sich hinzugeben. Allerdings finde ich die Aussage, dass die devote Person eigentlich die Macht hat, auch etwas schwierig. Denn wenn ich am Ende doch alles kontrolliere, wo bleibt dann das Machtgefälle? Für mich ist Hingabe eben nicht gleich Machtlosigkeit. Ich möchte Kontrolle abgeben, mich fallen lassen und vertrauen dürfen. Und genau da liegt für mich auch die eigentliche Stärke. Sich bewusst verletzlich zu machen und darauf zu vertrauen, dass der andere verantwortungsvoll damit umgeht. Und ich glaube, gerade in einer tiefen, gewachsenen D/s-Beziehung geht es gar nicht darum, wer nun mehr Macht hat. Beide tragen Verantwortung, nur eben auf unterschiedliche Weise. Für mich ist die größte Stärke einer devoten Person deshalb nicht, heimlich die Fäden in der Hand zu halten, sondern sich wirklich hingeben zu können, ohne sich dabei selbst zu verlieren.😊
Dies ist ein beliebter Beitrag. Pe**** Geschrieben vor 4 Stunden Autor Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich habe mir sehr interessiert all eure Antworten durchlesen und fand es wirklich spannend zu sehen, wie unterschiedlich oder eben ähnlich dieses Thema gesehen und bewertet wird. Ich möchte nur meine persönliche Anmerkung dazu kurz machen: egal in welches Verhältnis man zwischenmenschlich zueinander steht, wir sind immer in Machtverhältnissen. Manchmal nur ganz subtil und manchmal ganz eindeutig. Macht bedeutet auch nicht immer Kontrolle und Macht zu haben oder eben nicht ist auch grundsätzlich nichts verkehrtes. Ich denke es kommt eben wie alles im Leben, darauf an wie und in welchem Umfang ich es nutze. Mein Interesse bezog sich auch auf das gegensätzliche. Im allgemeinen ist die devote Person ja bewusst in der Position und trotzdem hat AUCH sie Macht. Wie bewusst diese erlebt und ausgelebt wird war der interessante Teil für mich zusätzlich. Danke für all eure Gedanken und Ideen zu dem Thema 😊
DominantesHerz Geschrieben vor 3 Stunden Die/Der Sub hat maximal Macht über dich selbst. Die Macht darüber zu entscheiden wie viel er oder sie davon abgeben möchte. Über den Dom oder die Beziehung egal in welcher Form besitzt Sub maximal die Macht es zu beenden oder das Safewort auszusprechen. Auf jedenfall nicht mehr als das. Also mehr Macht als Dom empfinde ich als fälschliche Wahrnehmung oder Wunschgedanken.
Al**** Geschrieben vor 3 Stunden vor einer Stunde, schrieb Persephoneia: Nein, wir kamen nicht mehr dazu Schade 🫤 aber vielleicht kommt ihr ja noch dazu und du kannst berichten 😊
La**** Geschrieben vor 3 Stunden (bearbeitet) Naja eine devote Person hat keine Macht über mich, sondern über sich selbst - so wie jede andere Person auch. Ich nehme nur, was mir gegeben ist, aber das sind ja eben Teile des Lebens und der Welt die mir gar nicht gehören, sondern die mir gegeben und anvertraut werden, obwohl sie mir nicht gehören. Also übt sie in meiner Welt und meinem Leben keine Macht aus, sondern über sich selbst und ich nehme sie ihr nicht, weil mir natürlich wie uns allen Konsens alles bedeutet. Wo ich allerdings mit "gefangen" bin ist in Aufgaben und Ritualen. Ich kann keine Aufgabe erteilen, die mich selbst nicht auch bindet. Ich werde nie vergessen, wie eine Femdom am Stammtisch meinte, sie muss gehen, weil ihr Partnersub so früh aufstehen muss. Da war die Verwunderung groß und sie ergänzte: "Er bringt mir morgens wenn er aufsteht immer einen Kaffee und daher stehe ich mit ihm auf." Solche Dinge gibt es dann an allen Enden und Ecken, weil ich als Dom natürlich kontrollieren und empfangen muss/darf. Aber auch das ist keine Macht, die die devote Person ausübt, sondern der man gemeinsam unterliegt, auch wenn Dom sie ausübt. Was ich tue, was aber teilweise als Unding gesehen wird und als undominant: Ich lasse mich durchaus verführen. Ich sage immer, es ist manchmal die Beute die so unwiderstehlich süß ist, dass man ja nun nicht anders kann als sie zu erbeuten. Ein*e aufmerksame*r Sub, geschickt, verspielt und hinreissend und gefällig kann das durchaus hinbekommen ein Spiel loszutreten. Sobald ich aber das Zepter annehme, ist es doch wieder meins. bearbeitet vor 2 Stunden von LadyViolet_
Ro**** Geschrieben vor 33 Minuten Beide Seiten haben genau die gleiche Macht - die Macht, die Dynamik zu beenden... (oder erst keine miteinander zu beginnen) Ansonsten kann Sub wünsche äußern und hoffen, dass die berücksichtigt werden - aber sie/er hat nicht die Macht zu entscheiden, ob und wann etwas passiert. 🤷🏻♂️ Eigene Grenzen setzen ist keine Macht über jemand anderen, nur weil dieser Mensch die respektiert...
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