Wö**** Geschrieben vor 20 Stunden Vor 6 Minuten , schrieb Eiskalt: Ich finde das allgemeine Verständnis von D/s Macht und Konsen das hier erwähnt wird erst mal für mich, richtig. es sticht für mich aber explizit eine Aussage, die du getroffen hast, heraus: „Macht kann nur abgegeben werden, wenn man sie hat.“ Jetzt stellt sich mir die Frage unabhängig und abgekoppelt von Selbstbestimmung und eigenen Willen, worin liegt denn diese Macht einer der devoten Person?  So wie sich das hier alles ließt, ist es ausschließlich der „Rahmen“ in dem gespielt wird.
original-LuDa Geschrieben vor 20 Stunden Ich sehe in der Devotion nicht wirklich Macht. Grundlegend muss der devote Mensch Emanzipation erreichen um sich überhaupt entscheiden zu können, die Kontrolle abzugeben. Wenn diese Person die Kontrolle an einen anderen Menschen abtritt, stellt das eine Vertrauensbasis dar, die nicht ständig wiederholt oder bestätigt werden muss. Der dominierende Mensch hat ab hier die Verantwortung, diesem Menschen keinen Schaden zuzufügen, sollte aber selbst emanzipiert sein, um Grenzen zu erkennen. Ich Frage mich, ob devote Menschen, die von devoter Macht sprechen, wirklich devot sind oder nur nach einem starken Ruhepol suchen bzw. an Menschen geraten sind, die die menschlichen Grenzen nicht verstehen wollen. Dominanz ist eine weitaus größere Verantwortung als die Kindererziehung und die ist schon eine Herausforderung.
Ro**** Geschrieben vor 19 Stunden Wenn das Machtgefälle 24/7 aufrecht steht - wo hat da der devote Mensch Macht? Es geht immer tiefer in die Psyche des Bottom, wie kann er sich lossagen? Es fängt vielleicht mit einem kleinen Rahmen an, aber der vergrößert sich immer mehr. Hat Bottom also Macht weil er es zulässt, dass der Top nimmt? Tiefe Verbindung wird doch sehr häufig angestrebt. Was soll das eigentlich genau sein? Abhängigkeit? Liebe? Oder das "ich-brauche-das"?
Al**** Geschrieben vor 18 Stunden vor 18 Stunden, schrieb Persephoneia: Heute sagte eine Kollegin etwas, das bei mir hängen geblieben ist: „Devote haben mehr Macht, als ihnen bewusst ist.“ Ich musste sofort zustimmen, auch wenn ich im ersten Moment gar nicht sagen konnte, warum. Vielleicht liegt genau darin die Stärke von Submission: Du gibst Macht ab, aber nur, weil du selbst die Macht hast, sie zu geben. Oder sehe ich das zu einfach? Wo liegt für euch die eigentliche Macht der devoten Person? Mich würde interessieren wie sie das begründet hat? Am Anfang ja, in der ds nein. Immerhin hat sub mir dieses Befugnis gegeben und will diese macht gar nicht. Auflösen der ds /Beziehung können beide, immer und überall. Also hat da auch sub nicht mehr macht 🤔.... Hat die Dame das iwie begründet 👀 ich bin so fu* neugierig
Pe**** Geschrieben vor 18 Stunden Autor vor 58 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress: Mich würde interessieren wie sie das begründet hat? Am Anfang ja, in der ds nein. Immerhin hat sub mir dieses Befugnis gegeben und will diese macht gar nicht. Auflösen der ds /Beziehung können beide, immer und überall. Also hat da auch sub nicht mehr macht 🤔.... Hat die Dame das iwie begründet 👀 ich bin so fu* neugierig Nein, wir kamen nicht mehr dazu
Vi**** Geschrieben vor 17 Stunden Ich glaube tatsächlich, dass da sehr viel Wahres dran ist. Für mich liegt die Macht der devoten Person vor allem darin, dass sie selbst entscheidet, wem sie diese Macht überträgt und wie weit sie bereit ist, sich hinzugeben. Allerdings finde ich die Aussage, dass die devote Person eigentlich die Macht hat, auch etwas schwierig. Denn wenn ich am Ende doch alles kontrolliere, wo bleibt dann das Machtgefälle? Für mich ist Hingabe eben nicht gleich Machtlosigkeit. Ich möchte Kontrolle abgeben, mich fallen lassen und vertrauen dürfen. Und genau da liegt für mich auch die eigentliche Stärke. Sich bewusst verletzlich zu machen und darauf zu vertrauen, dass der andere verantwortungsvoll damit umgeht. Und ich glaube, gerade in einer tiefen, gewachsenen D/s-Beziehung geht es gar nicht darum, wer nun mehr Macht hat. Beide tragen Verantwortung, nur eben auf unterschiedliche Weise. Für mich ist die größte Stärke einer devoten Person deshalb nicht, heimlich die Fäden in der Hand zu halten, sondern sich wirklich hingeben zu können, ohne sich dabei selbst zu verlieren.😊
Dies ist ein beliebter Beitrag. Pe**** Geschrieben vor 17 Stunden Autor Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich habe mir sehr interessiert all eure Antworten durchlesen und fand es wirklich spannend zu sehen, wie unterschiedlich oder eben ähnlich dieses Thema gesehen und bewertet wird. Ich möchte nur meine persönliche Anmerkung dazu kurz machen: egal in welches Verhältnis man zwischenmenschlich zueinander steht, wir sind immer in Machtverhältnissen. Manchmal nur ganz subtil und manchmal ganz eindeutig. Macht bedeutet auch nicht immer Kontrolle und Macht zu haben oder eben nicht ist auch grundsätzlich nichts verkehrtes. Ich denke es kommt eben wie alles im Leben, darauf an wie und in welchem Umfang ich es nutze. Mein Interesse bezog sich auch auf das gegensätzliche. Im allgemeinen ist die devote Person ja bewusst in der Position und trotzdem hat AUCH sie Macht. Wie bewusst diese erlebt und ausgelebt wird war der interessante Teil für mich zusätzlich. Danke für all eure Gedanken und Ideen zu dem Thema 😊
DominantesHerz Geschrieben vor 16 Stunden Die/Der Sub hat maximal Macht über dich selbst. Die Macht darüber zu entscheiden wie viel er oder sie davon abgeben möchte. Über den Dom oder die Beziehung egal in welcher Form besitzt Sub maximal die Macht es zu beenden oder das Safewort auszusprechen. Auf jedenfall nicht mehr als das. Also mehr Macht als Dom empfinde ich als fälschliche Wahrnehmung oder Wunschgedanken.
Al**** Geschrieben vor 16 Stunden vor einer Stunde, schrieb Persephoneia: Nein, wir kamen nicht mehr dazu Schade 🫤 aber vielleicht kommt ihr ja noch dazu und du kannst berichten 😊
Dies ist ein beliebter Beitrag. La**** Geschrieben vor 16 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. (bearbeitet) Naja eine devote Person hat keine Macht über mich, sondern über sich selbst - so wie jede andere Person auch. Ich nehme nur, was mir gegeben ist, aber das sind ja eben Teile des Lebens und der Welt die mir gar nicht gehören, sondern die mir gegeben und anvertraut werden, obwohl sie mir nicht gehören. Also übt sie in meiner Welt und meinem Leben keine Macht aus, sondern über sich selbst und ich nehme sie ihr nicht, weil mir natürlich wie uns allen Konsens alles bedeutet. Wo ich allerdings mit "gefangen" bin ist in Aufgaben und Ritualen. Ich kann keine Aufgabe erteilen, die mich selbst nicht auch bindet. Ich werde nie vergessen, wie eine Femdom am Stammtisch meinte, sie muss gehen, weil ihr Partnersub so früh aufstehen muss. Da war die Verwunderung groß und sie ergänzte: "Er bringt mir morgens wenn er aufsteht immer einen Kaffee und daher stehe ich mit ihm auf." Solche Dinge gibt es dann an allen Enden und Ecken, weil ich als Dom natürlich kontrollieren und empfangen muss/darf. Aber auch das ist keine Macht, die die devote Person ausübt, sondern der man gemeinsam unterliegt, auch wenn Dom sie ausübt. Was ich tue, was aber teilweise als Unding gesehen wird und als undominant: Ich lasse mich durchaus verführen. Ich sage immer, es ist manchmal die Beute die so unwiderstehlich süß ist, dass man ja nun nicht anders kann als sie zu erbeuten. Ein*e aufmerksame*r Sub, geschickt, verspielt und hinreissend und gefällig kann das durchaus hinbekommen ein Spiel loszutreten. Sobald ich aber das Zepter annehme, ist es doch wieder meins. bearbeitet vor 15 Stunden von LadyViolet_
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ro**** Geschrieben vor 13 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Beide Seiten haben genau die gleiche Macht - die Macht, die Dynamik zu beenden... (oder erst keine miteinander zu beginnen) Ansonsten kann Sub wünsche äußern und hoffen, dass die berücksichtigt werden - aber sie/er hat nicht die Macht zu entscheiden, ob und wann etwas passiert. 🤷🏻♂️ Eigene Grenzen setzen ist keine Macht über jemand anderen, nur weil dieser Mensch die respektiert...
Pe**** Geschrieben vor 12 Stunden Autor vor 32 Minuten, schrieb Ropamin: Beide Seiten haben genau die gleiche Macht - die Macht, die Dynamik zu beenden... (oder erst keine miteinander zu beginnen) Ansonsten kann Sub wünsche äußern und hoffen, dass die berücksichtigt werden - aber sie/er hat nicht die Macht zu entscheiden, ob und wann etwas passiert. 🤷🏻♂️ Eigene Grenzen setzen ist keine Macht über jemand anderen, nur weil dieser Mensch die respektiert... Grenzen haben die Macht den Handlungsspielraum zu beeinflussen. Das gilt grundsätzlich. Ich als Sub brauche nicht hoffen, dass meine wünsche berücksichtigt werden. Ich darf und sollte für mich klar haben was Wünsche und was Grenzen sind, Um das eine kann ich bitten, das anderen fordere ich mir ein, egal welche Position mein gegenüber hat
DerKater Geschrieben vor 12 Stunden Weder der/die Dom noch der/die Sub haben letztlich Macht. Die Macht des Doms endete sobald der Sub sagt.."Hör auf ich will das nicht(mehr) ,du bist nicht mehr mein Dom." Die des Sub endete genauso an der Stelle wo der Dom sagt.."Ich möchte das nicht mehr."
mondjz Geschrieben vor 12 Stunden Macht ist meistens recht flüchtig ... vermutlich macht es genau deswegen süchtig (in beide Richtungen)
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ro**** Geschrieben vor 11 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. vor 53 Minuten, schrieb Persephoneia: Grenzen haben die Macht den Handlungsspielraum zu beeinflussen. Nein - wenn ich im Kennenlernen feststelle, mir wäre der Handlungsspielraum zu eng, schränke ich mich da nicht ein sondern suche mir jemand passenderes... 🤷🏻♂️ Genau wie ich sage, dass ich nicht der Richtige für Dinge bin, die ich nicht tun oder zulassen möchte. Das hat nichts mit Macht zu tun sondern mit der richtigen Wahl des Gegenübers
Ta**** Geschrieben vor 11 Stunden (bearbeitet) Am 8.10.2026 at 19:42, schrieb Persephoneia: „Devote haben mehr Macht, als ihnen bewusst ist.“ Menschen haben allgemein viel mehr Macht, als ihnen bewusst ist. Ängste, Sorgen, Gewohnheit, falsche Ratschläge, Mutlosigkeit, Erziehung, Gesellschaft blockieren. Use the For.ce, Luke. bearbeitet vor 11 Stunden von Tau08
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ladyfine Geschrieben vor 11 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. wer sich freiwillig unterwirft macht dies nicht ohne Gedanken und Vertrauen. Ich bin nur so gut wie es mein Gegenüber zulässt... alles andere wäre meiner Meinung nicht echt. ;-)
MikeMcFly24 Geschrieben vor 9 Stunden vor 11 Stunden, schrieb Mrs_Chrisky: Natürlich gibt sie den größten, überhaupt möglichen Rahmen vor. Ob Dom dann alles was sie will und mag umsetzt, weil es evtl. nicht seinen Vorlieben entspricht ist ja eine andere Sache und darüber besitzt er dann die Macht, sie aber nie. Ist wie meine Spieltasche, die ich zur Verfügung stelle. Darin befinden sich vier Flogger, mein Daddy mag aber keine Flogger, also hat er die Macht, diese nicht zu benutzten. Ich biete den Verfügungsrahmen, in welchem Umfang darüber verfügt wird, unterliegt dann Dom. Und alleine, dass ich diesen Rahmen bieten kann, verleiht mir Macht. Ob Verfügungsrahmen und Vorlieben vom Dom deckungsgleich sind, ist ja dann wieder eine ganz andere Sache. Denn wovon Sub und als auch Dom haben immer die freie Wahl. Aber die Macht der Wahl wird auf Dom Seite selten angezweifelt. 50/50 Als Dom ist meine Macht ihr gegenüber, mein Wissen über ihre Vorlieben und Fantasien... und ob ich ihr diese gewähre. Ihre Macht ist es mir das Vertrauen zu schenken, ihre Wünsche mit mir zu teilen.
DerAußergewöhnliche Geschrieben vor 7 Stunden Grenzen: „Die kannst du nicht übersehen“. Interessant, fragt sich wie immer nur wie viel Charakter und Intelligenz dahinter steckt, die einzig wahre Macht, die hier die wenigsten zu besitzen scheinen.
Al**** Geschrieben vor 1 Stunde vor 7 Stunden, schrieb MikeMcFly24: 50/50 Als Dom ist meine Macht ihr gegenüber, mein Wissen über ihre Vorlieben und Fantasien... und ob ich ihr diese gewähre. Ihre Macht ist es mir das Vertrauen zu schenken, ihre Wünsche mit mir zu teilen. Sie kennt deine Vorlieben und Phantasie doch auch, kann sich dem entsprechend verhalten oder auch nicht. Also ist die Logik daraus das sie dann auch die Macht hat weil sie es weiss... Vertrauen schenken ist keine Macht. Es ist ein Entschluss. Wir vertrauen darauf das mit dem Entschluss sorgsam umgegangen wird, wenn nicht gibt's Konsequenzen. Die Konsequenz ist somit die Macht... Bist du loyal, fair, sorgsam, stillst die Bedürfnisse etc wird sie die Entscheidung (Konsequenz) fällen alles gut ich kann bleiben. Bist du das Gegenteil wird sie gehen. Nehmen wir als Beispiel eine missbräuchliche Beziehung. Das Vertrauen( es wird besser iwann, Person hat gerade nur viel Stress, wir lieben uns ja, früher war Person nicht so es gibt Gründe an denen muss man arbeiten etc iwann wird aus Vertrauen das besser wird zu hoffnung und dann zur ausrede) hält die Person in der Beziehung. Der Entschluss das zu tun gibt dem Täter die Macht, denn eigentlich könnte Person jederzeit gehen. wäre schön wenn es wirklich so einfach wäre, ist nur das logische Beispiel nicht die Realität
Ro**** Geschrieben vor 1 Stunde vor 5 Stunden, schrieb DerAußergewöhnliche: Grenzen: „Die kannst du nicht übersehen“. Interessant, fragt sich wie immer nur wie viel Charakter und Intelligenz dahinter steckt, die einzig wahre Macht, die hier die wenigsten zu besitzen scheinen. Ich erkenne jetzt nicht von welchem User dieses "Zitat "( ?) stammt. Das Forum ist doch auch ein Sammelbecken der Gedanken. Und diese können sehr flüchtig sein. Da sind einige schnell dabei sich Meinungen über die Intelligenz anderer zu bilden, die dann doch eher weniger mit der Realität des Einzelnen, in Einklang zu bringen sind.
Al**** Geschrieben vor 1 Stunde Oder anders.. Ich vertraue darauf das fremde mir nichts tun, Leute die Autos/Bus/LKW fahren keine scheisse bauen etc aber macht haben die nicht über mich. Ich bleib aber aufmerksam und sollte ich Anzeichen sehen handle ich.
Ro**** Geschrieben vor 1 Stunde vor 20 Minuten, schrieb Alexiel_Mistress: Oder anders.. Ich vertraue darauf das fremde mir nichts tun, Leute die Autos/Bus/LKW fahren keine scheisse bauen etc aber macht haben die nicht über mich. Ich bleib aber aufmerksam und sollte ich Anzeichen sehen handle ich. Würdest du also in einer Beziehung immer in dieser "Hab-acht-Stellung" bleiben?
Windgust Geschrieben vor 47 Minuten vor 6 Stunden, schrieb DerAußergewöhnliche: Grenzen: „Die kannst du nicht übersehen“. Interessant, fragt sich wie immer nur wie viel Charakter und Intelligenz dahinter steckt, die einzig wahre Macht, die hier die wenigsten zu besitzen scheinen. Auch ein - echter - Sklave kann Charakter und Intelligenz haben. Das sind Fähigkeiten.
Ta**** Geschrieben vor 26 Minuten Nur auf das EP bezogen halte ich das für einen guten Rat an Subs, die ganz neu im BDSM sind oder mit sehr wenig Wissen eingestiegen sind. Ansonsten bleiben wir allesamt mündige Staatsbürger, die jederzeit eine Beziehung verlassen können, die für uns nicht taugt. Es ist immer eine Basis der Freiwilligkeit, mit der man sich in jedwedes Beziehungskonzept begibt. Natürlich gibt es Abhängigkeit und Missbrauch - BDSM kann das verschleiern bzw einige Instrumente können Hörigkeit erzeugen, ob das nun gewollt ist oder nicht. Dann ist es deutlich schwieriger, sich und den Ausweg zu finden. Aber, das gilt in allen Verstrickungen, in Vanilla-Beziehungen auch. Und es gibt Doms, die abhängig von Subs sind - in Verstrickungen ist es wesentlich schwieriger, sich an Macht und Freiwilligkeit zu erinnern und klar zu denken.
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