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Erfahrungsaustausch: Edge Play mit Klingen (Knife Play) – eure Meinungen?


He****

Empfohlener Beitrag

ich lese gespannt mit!

Ich denke, es kommt natürlich darauf an, mit welchem Emotionen man spielen möchte. Ob es eher um Angst geht, ums Ausgeliefert sein - oder um die Schmerzen und (möglichen) Verletzungen, oder beides. Stell es mir aber sehr spannend vor!

Kann leider nicht viel dazu beitragen, bin da ein Feigling.

Würde mit Nadeln als Vorstufe anfangen.
Ansonsten natürlich steril arbeiten, möglichst scharfe klingen (glatte Schnitte heilen besser) und weg bleiben von größeren Blutgefäßen.

Verbandszeug immer griffbereit, auch für einen Druckverband.

Aber das wäre jetzt nur meine Herangehensweise, bin da eher ängstlicher Laie.

Auch wenn es eine reizvolle Vorstellung ist.

Vor 59 Minuten , schrieb Sunstone_1983:

Kann leider nicht viel dazu beitragen, bin da ein Feigling.

Würde mit Nadeln als Vorstufe anfangen.
Ansonsten natürlich steril arbeiten, möglichst scharfe klingen (glatte Schnitte heilen besser) und weg bleiben von größeren Blutgefäßen.

Verbandszeug immer griffbereit, auch für einen Druckverband.

Aber das wäre jetzt nur meine Herangehensweise, bin da eher ängstlicher Laie.

Auch wenn es eine reizvolle Vorstellung ist.

Da möchte ich widersprechen. Glatte Schnitte, wie zum Beispiel von einem Skalpell heilen sehr schlecht. Chirurgen nehmen deshalb auch oft die Rückseite und „rupfen“ etwas, damit die Wunde besser verheilt.

Vor 3 Stunden, schrieb Zosse:

Da möchte ich widersprechen. Glatte Schnitte, wie zum Beispiel von einem Skalpell heilen sehr schlecht. Chirurgen nehmen deshalb auch oft die Rückseite und „rupfen“ etwas, damit die Wunde besser verheilt.

Das geschieht, um Muskelfasern/Nerven nicht zu zerschneiden sondern „nur“ auseinander zu ziehen.
Das machen Chirurgen in tieferen Gewebe, aber nicht bei der Haut.

(bearbeitet)

Würde es am besten lassen, Klingen sind kein Spielzeug, ob stumpf oder scharf, das Risiko für bleibende Schäden ist immense und denke selbst mit Konsens verlässt es die grau Zone.

bearbeitet von JSanarii

Der Weg der Veränderung, SUB fest markieren, Skarifizierung, im Konsens ginge es weit, bis zum Dolcett. Ein Nervenrad zum Anfang, scharf kann man gut verwenden um erste, doch dezent sichtbare Spuren zu setzen. Eine geschärfte Gabel kann ebenfalls SUB erfreuen. Hygiene ist natürlich angezeigt!
Ein gewisses Maß an Gefühl ist wichtig, ein unerwartetes „abrutschen“ könnte schwerwiegende Folgen haben!
Dieser Leidenschaft sind auch kaum Grenzen zu setzen, wer angefixt ist will mehr und immer mehr, hier wird es dann schwierig!

Wenn man nicht mit Messern umgehen kann bzw das nicht gelernt hat (beim Militär beispielsweise) sollte man das lassen. Das ist kein Spaß. Wenn jemand Lust hat auf derartige Spiele, dann nur bei einem Profi. Ich persönlich kann sehr gut mit messern umgehen und würde das niemals für kinkplay einsetzen. Sollte es doch jemand wollen, dann gibt es hierfür spezielle Messer zum spielen die sich echt und scharf anfühlen, es jedoch nicht sind. Wenn jemand dadurch Verletzungen haben möchte und zum Beispiel einen Kink für Blut hat, dann wirklich nur mit einem Profi. Wenn das "Opfer" ein Amateur ist dann nur unter vollkommener Fixierung (insofern mit einem echten Messer gespielt wird). Wenn der Jäger, Messerdom ein Amateur ist dann kein Hals, kein Gesicht, keine Bauchregion. Man könnte am Oberschenkel anfangen, der ist relativ unkaputtbar. Wenn noch fragen bestehen, dann raus damit ♥️ Ach und NIEMALS am Hals. Eine falsche Bewegung der Spielenden und da hilft dir dein Erste Hilfe Koffer auch nicht mehr.

 

Ich verlinke hier mal 2 Themen die eventuell für den TE interessant sein könnten.

 

 

Vor 22 Stunden, schrieb LadyViolet_:

ich lese gespannt mit!

Ich denke, es kommt natürlich darauf an, mit welchem Emotionen man spielen möchte. Ob es eher um Angst geht, ums Ausgeliefert sein - oder um die Schmerzen und (möglichen) Verletzungen, oder beides. Stell es mir aber sehr spannend vor!

Danke für deine Gedanken, und schön, dass du so gespannt mitliest!

Du hast recht, es hängt stark davon ab, welche Emotionen man ansprechen will. Bei mir geht es eher in Richtung Sensorik: Ich will erst einmal erforschen, wie sich verschiedene Berührungen, Temperaturen und Texturen anfühlen. Deshalb starte ich bewusst, mit Holzmessern und einem Brieföffner, die nur leicht scharf sind.
Angst kann dabei als Nebenprodukt auftauchen, das lässt sich kaum ganz ausblenden.
Im Fokus steht sie aber nicht.

Mir geht es um Aufmerksamkeit und Spannung, nicht um Schrecken.

Vor 23 Stunden, schrieb Sunstone_1983:

Kann leider nicht viel dazu beitragen, bin da ein Feigling.

Würde mit Nadeln als Vorstufe anfangen.
Ansonsten natürlich steril arbeiten, möglichst scharfe klingen (glatte Schnitte heilen besser) und weg bleiben von größeren Blutgefäßen.

Verbandszeug immer griffbereit, auch für einen Druckverband.

Aber das wäre jetzt nur meine Herangehensweise, bin da eher ängstlicher Laie.

Auch wenn es eine reizvolle Vorstellung ist.

Danke für den ehrlichen Beitrag, das sehe ich ähnlich. Ich bin selbst noch ein ambitionierter Laie in dem Bereich und lasse aus diversen Gründen bewusst die Finger von scharfen Klingen.

Bei mir steht vorrangig erstmal das Thema Sensorik auf der Speisekarte, und da gibt es für mich noch genug zu entdecken und zu lernen, bevor ich mich an etwas Riskanteres wage.

Gut, dass du das Thema Sicherheit und Vorbereitung ansprichst. Zu wissen, wo die eigenen Grenzen und Kenntnisse liegen, ist meiner Meinung nach die beste Grundlage.

Ängstlicher Laie zu sein ist da kein Makel, eher gesunder Respekt.

Vor 8 Stunden, schrieb DominantesHerz:

Wenn man nicht mit Messern umgehen kann bzw das nicht gelernt hat (beim Militär beispielsweise) sollte man das lassen. Das ist kein Spaß. Wenn jemand Lust hat auf derartige Spiele, dann nur bei einem Profi. Ich persönlich kann sehr gut mit messern umgehen und würde das niemals für kinkplay einsetzen. Sollte es doch jemand wollen, dann gibt es hierfür spezielle Messer zum spielen die sich echt und scharf anfühlen, es jedoch nicht sind. Wenn jemand dadurch Verletzungen haben möchte und zum Beispiel einen Kink für Blut hat, dann wirklich nur mit einem Profi. Wenn das "Opfer" ein Amateur ist dann nur unter vollkommener Fixierung (insofern mit einem echten Messer gespielt wird). Wenn der Jäger, Messerdom ein Amateur ist dann kein Hals, kein Gesicht, keine Bauchregion. Man könnte am Oberschenkel anfangen, der ist relativ unkaputtbar. Wenn noch fragen bestehen, dann raus damit ♥️ Ach und NIEMALS am Hals. Eine falsche Bewegung der Spielenden und da hilft dir dein Erste Hilfe Koffer auch nicht mehr.

Absolut richtig, Messer sind kein Spielzeug. Außer natürlich, sie sind aus Holz, dann sind sie genau das.

Ich pflege seit über 25 Jahren täglich einen professionellen Umgang mit Messern und kenne die Risiken sehr genau. Meine Play-Partnerinnen kennen sie ebenfalls und vertrauen mir. Dieses Vertrauen ist für mich die wichtigste Grundlage, noch vor jeder Klinge.

Deshalb kommen bei mir erstmal nur relativ unscharfe Holzmesser zum Einsatz. Mir geht es vor allem um die Sensorik: das Spiel mit Kopfkino, Temperatur, Druck und dem Moment, in dem der Körper glaubt, es könnte ernst werden.
Dafür braucht es keinen einzigen Tropfen Blut.
Und ja: Hals ist tabu. Immer. Da hilft auch der beste Erste-Hilfe-Koffer nichts mehr. 🖤
Danke fürs Teilen, das Thema kann man nicht oft genug Offen ansprechen.

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