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Anal verwöhnen lassen


Empfohlener Beitrag

Vor 1 Stunde, schrieb Kumbhaka:

Ich finde alles anale bei meinem Dom entwürdigend und verliere den Respekt vor ihm.
Aber das ist nur meine Meinung.
Wir wären dann einfach nicht kompatibel.

Kannst du greifen warum du so empfindest?

(bearbeitet)
Am 15.5.2026 at 16:47, schrieb Kumbhaka:

Ich finde alles anale bei meinem Dom entwürdigend und verliere den Respekt vor ihm.
Aber das ist nur meine Meinung.
Wir wären dann einfach nicht kompatibel.

Für mich als Sub können anale Sachen auch erniedrigend sein. Benutzung ohnehin. Damit verbinden wir bdsm auch irgendwie. Für uns sind die Löcher der Sub zur Benutzung da. Wenn was reingesteckt wurde, dass ggf. abzulecken, kann dazu gehören usw. Da gibt es jetzt keine Einschränkungen. 

Wir verbinden das auch nicht mit "verwöhnen". Mein Herr hat daran kein Interesse und hätte er es, dann würde er sich von der Sub nichts in den Hintern stecken lassen. Womöglich noch dabei bücken...

Ich kann es schon verstehen, dass so etwas nicht passt. Ich meine, der Dom kann im Prinzip alles von der Sub verlangen, aber ob das von der Stimmung und vom Mindset her Sinn macht, wäre eine andere Frage. Manche machen auch Dinge dann eher "notgedrungen" am Dom, ihrer Neigung entspricht das aber nicht. 

Spätestens wenn der Dom sich fesseln lassen will. Klar kann er verbal dann noch Macht ausüben, aber eben nicht unmittelbar. Und sich fesseln lassen ist eine Einschränkung und Auslieferung. Der Sub sowas dann zu diktieren, ist dann ja auch keine reale Auslieferung. Sowas werde ich nie ganz verstehen. 

Letzendlich verbinde ich schon Dinge im bdsm mit Macht und Verfügung und auch Benutzung, wo das mal eben umgedreht nicht für mich passen würde. Da gäbe es durchaus ein paar Beispiele. Aber mein Herr hätte da von sich aus kein Interesse dran. 

Ich finde es auch nicht schlimm, wenn Sub im Sinne des Machtgefälles einige Dinge als "undommig" sieht. Er wäre Dom und würde auf Windeln stehen oder so. 

Auch Doms finden einige Dinge "unsubbig". 

Warum man da allerdings den Respekt verlieren sollte, nur weil ein Dom auch mal bestimmte Dinge erfahren möchte, kann ich nicht nachvollziehen. Dieser bemisst sich ja nicht an Praktiken.

Manches kann man am Ende vielleicht eher mit einer anderen Person ausleben. 

Und Nein, wenn ich Femdom wäre, würde auch kein anales "Verwöhnen" verlangen. Es gibt ja auch Subs, die haben einen Dom und sind masochistisch veranlagt, sind Frauen gegenüber aber durchaus auch dominant. 

Die könnten dann ja auch in der Rolle der Femdom der Sub befehlen sie zu spanken oder so. Passt für mich auch nicht. Ich denke Masochismus lebt man dann anderweitig aus, mit einem Dom oder wenn es in Betracht kommt, auch eine andere Sub schlagen zu sollen, unter der Führung eines Doms. 

Ich würde jedenfalls nie jemandem diktieren, wie ich gespankt werden wollte. 

Also im Sinne einer Machtdynamik passt es für mich nicht, dass man Praktiken dreht und wendet wie man will, wo diese gerade den Reiz in der Machtausübung, Auslieferung, Abhängigkeit usw. haben und das ja auch ein Machtgefälle ausmacht. 

So zusammen an Praktiken kann man alles machen. Aber nur weil das jemand vorgibt, ist es nicht unbedingt bdsm für mich, sondern dann eher gemeinsam irgendwie schon eher eine Vanilla Richtung für mich, wo der eine etwas mehr bestimmt. So würde sich das bei mir anfühlen und nicht "machtvoll". Und irgendwann dann gar krude Switcher Ideen....

bearbeitet von Bratty_Lo
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