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  1. In der letzten Stunde
  2. Vielfalt ist nicht neu, sie wird nur heute offener diskutiert und findet auch mehr Akzeptanz. Früher war die Welt kleiner, fragmentierter. Die lokal stärkste Gruppe hat festgelegt, was akzeptiert wird und was nicht. "Die Anderen" wurden ausgegrenzt und sozial isoliert. Heute hat man Möglichkeiten, sich zu finden. Man muss nicht mehr so tun als wäre man "normal", um soziale Kontakte zu pflegen. Das erlaubt einen freieren Umgang mit dem eigenen Sein, ein Präsentieren der eigenen Andersartigkeit. Ein Beispiel aus dem BDSM: Früher gab es einzelne Zirkel mit festen Regeln. Wer gegen diesen Verhaltenskodex verstieß, war nicht willkommen. Wohin sollte man dann mit seiner Neigung? Heute kann man seine Vorlieben und Neigungen wesentlich freier ausleben, man findet sich einfacher, Stammtische müssen nicht mehr im Sexclub stattfinden, online gibt es Communities für alles. Nun frage ich mich, warum immer wieder dieses Aufjaulen kommt, wie kompliziert alles geworden ist, weil die alten Werte nichts mehr zählen. Ist es der Machtverlust? "Die Anderen" sind auf einmal auf der gleichen Stufe wie "die Normalen". Oder ist es tatsächlich eine Überforderung damit, sich auf die Bedürfnisse des Partners einzulassen, sie zu akzeptieren? Weil früher musste sich ein Partner schließlich "normal" verhalten.
  3. Ich möchte gar nicht mal sagen, dass „die vielen Möglichkeiten“ verwirren oder bereichern. Das ist für mich keine Frage des Menschen selbst, sondern dessen Haltung und seiner Perspektive auf seine Umwelt. Wir alle haben mal Pronomen gelernt, wenn da welche hinzukommen ist das jetzt für mich kein Grund überfordert zu sein. Früher waren Frauen extrem unterrepräsentiert, was ihre Inklusion in Sprache anbelangte. Das kann nun durch das Gendern besser werden. Wir haben heute viel mehr Wissen über intersektionelle Diskriminierung, das Zusammenspiel von Privilegen und Macht etc. Das eröffnet uns neue Perspektiven, Möglichkeiten und Chancen. Wenn man das belächelt, ignoriert oder sich davon „verwirren“ lässt, ist das in meinen Augen das Letzte. Nicht zuletzt, weil es so oft ein vorgeschobenes Argument ist, um den eigenen Platz an der Sonne nicht mit anderen Teilen zu müssen und an der Unterdrückung anderer aktiv mitwirken zu können.
  4. Ich hatte unter "Gentledom" immer jemanden verstanden, der kein Sadist ist und keine Strafspielchen spielt. 🤷🏻 Führen durch Präsenz und nicht durch Geschrei. Doms, die zudem ein Safeword nicht als topping from the bottom abtun.
  5. Heute
  6. "Cats" - das Musical oder was?
  7. Verzeihung, aber da muss ich Dich leider korrigieren (oder zumindest ergänzen): ... wenigsten "absolut albern", eigentlich aber überflüssig.
  8. Was ist „Die Antwort auf die Träume“ und wer oder was ist „R.W.“?
  9. Ja? Ist das so? Kann sein. Meistens bin ich über meinen PC hier online und wenn mit dem Handy, dann auch nicht über die Handy-App, sondern über den Browser im Handy und dort dann die Desktopvariante. Mit der App kam ich nicht zurecht, scheint aber für viele gut zu funktionieren (FET in der alten Version?!? - keine Ahnung). Und ja, diese neue Version ist zum Abkotzen 🤢🤮 (in dieser Reiherfolge, nee, ReiheNfolge). Vieles funktioniert nicht, hab ich auch fleißig und ausführlich in den Befragungen immer wieder beschrieben, was aber nicht heißt, dass das dann bearbeitet oder behoben wird. Ich komme mir da mittlerweile reichlich verarscht vor. Was mich allerdings wundert ist, dass ich auf der Startseite der neuen Version Inhalte angezeigt bekomme, die ich in der alten Version nicht wiederfinde. Ob das alles die neuen User sind, die in der neuen Version „gefangengehalten“ werden?
  10. Genau. Daher wollte ich dir in Bezug auf "Dumm-Dom" und Gesäusel gerade auch recht geben. Dass einige vermeintliche Gentledoms ihre eigenen Werte wie Ehrlichkeit, Vertrauen, Anstand, dann auch nicht ganz so ernst nehmen, ist schon klar. Stichwort: "biete Diskretion". (und erwarte diese auch 🤣). Es gäbe so weitere Wörtchen, wo man dann mal hellhörig werden kann. Das klingt halt stilvoller als: "möchte ficken und betrüge meine Ehefrau".
  11. Jo sehe ich ähnlich glaube liest sich fickbarer🤷‍♀️😂
  12. Ja, das mag auch eine Beschreibung sein @Arasjal. Aber wie gesagt, da wäre ich auch vorsichtig. Die Seite "Gentledom" kennt man ja. Die Person dort steht auch schon auf ra.pe, Verleih (nicht die Partnerin), bestimmten Zwang, Ohrfeigen uvm. Ob das immer sanfte Dominanz meint, lasse ich mal dahingestellt, je nach "Gentledom". 😉
  13. Jepp, sehe ich absolut genauso. Also, @Dom_76, bitte erkläre uns doch mal, was Du mit „Gentle Do“, mit „alte Werte“ meinst und wo Du der Zusammenhang mit „vielen Möglichkeiten wie Gendern usw.“ siehst. Denn so verstehe ich Deine Frage(n) nicht.
  14. 1. Was ist ein Gentledom? Obwohl dieser Begriff englische Wurzeln hat, ist sein Ursprung tatsächlich im deutschen Sprachraum zu finden. Er wurde zunächst als Künstlername von einem deutschen Blog-Autor geprägt und hat mittlerweile das Spektrum vieler BDSM-Beziehungen entscheidend geprägt. Dabei handelt es sich um eine Bezeichnung für das Selbstverständnis vieler Doms, die das Wohl ihrer Sub ebenso im Auge haben wie ihr eigenes. Ein Gentledom ist zwar kein Märchenprinz — aber er verkörpert das neue, feinfühlige Gesicht im BDSM: dominant wie respektvoll, führend wie sanft. Ein gentle dom hat verstanden, dass das Spiel aus Macht und Hingabe nur dann funktioniert, wenn das Gegenüber respektiert und wertgeschätzt ist. Sanfte Dominanz trifft hier auf emotionale Intelligenz. Dabei stehen Vertrauen, Sicherheit und Hingabe auf Augenhöhe im Mittelpunkt – ebenso wie das Erleben von Lust, Tiefe und Verbundenheit. Der dominante Gentleman ist für viele die Antwort auf die Frage: Geht BDSM auch liebevoll? Ja, das geht. Und zwar genauso aufregend wie respektvoll. Ist ausm Netz… ist wie das Handy meines Bruders. ( nicht meins)
  15. Die komplette neue Version ist "sinnbefreit".. und nicht nur "etwas"! Wer die alte Version noch von früher kennt und nun gezwungen ist, die neue zu benutzen, k*tzt regelmäßig ab.. Keine Ahnung was man sich davon verspricht, aber neue "Kundengewinnung" dürfte es nicht sein.. 🤷‍♀️
  16. 😂 Keine Ahnung. Gentleman ist oft so die Richtung Stil, Etikette, gerne Anzug. Ich fühle mich nicht davon angezogen, wenn es eine softe bdsm Variante meint. Aber die meinen auch nicht alle Gentledoms.
  17. Neueren Profile können nicht mehr zur alten Version "wechseln"!
  18. Schließe mich dir und @Bratty_Lo komplett an; darauf wollte ich nämlich hinaus, was die Bezeichnung "GentleDom" angeht. Gentledom beschreibt auch aus meiner Sicht einen konkreten Stil, aber gewiss keine erzkonservativen, politischen Ansichten. Wäre mir ja völlig neu. Vielleicht mag der TE nochmal etwas Klarheit mit einbringen, @Dom_76?
  19. Ich glaube ja das Gentledoms oftmals inflationär von dummdoms verwendet wird 🤣
  20. Sagst du dann auch, wenn du jemanden nicht leiden kannst?
  21. Ein Gentleman richtete sich früher auch nach einem bestimmten "Verhaltens-Kodex" der Schwächere unter Schutz stellte. Es ging dabei um Tugenden und natürlich auch einen entsprechenden Umgang, Höflichkeiten und Rücksichtnahme. "Gentledoms" meinen auch häufiger einen bestimmten "Verhaltenskodex" im bdsm. Die Sub keinem Machtmissbrauch auszusetzen, sofortige Achtung des Safeworts, Einhaltung von Tabus, keine willkürlichen Bestrafungen usw. Auch sie zu schützen. Oft ist damit natürlich auch eine entsprechende Höflichkeit ihr gegenüber als "Dame" gemeint, gerade auch in der Öffentlichkeit. Gentledom kann meinen "Gentleman" und "Dom". Gewissermaßen bezeichnet sich auch mein Herr als Gentleman. Er würde sich allerdings nie "Gentledom" nennen. Genug haben den Spruch: "Gentleman... bis zu geschlossenen Türen." Gentledom bezeichnet nicht zwangsläufig ein softes bdsm. Der auf der Seite bekannte "Gentledom" steht selbst auf ra.pe und härtere Praktiken, Impact usw. Bei einigen ist allerdings auch die Führung im bdsm sehr "weich", tendenziell kein sehr stark ausgeprägter SM usw. Aber das muss nicht der Fall sein. Einige meinen wie gesagt Gentleman + Dom und praktizieren durchaus sehr harten SM.
  22. Da bleibt sich eben jemensch treu.
  23. Zum eigentlichen Hauptthema: Ich habe das Gefühl, dass hier sehr viele Begriffe in einen Topf geworfen werden, die so nicht automatisch zusammenhängen: „GentleDom“ beschreibt erstmal einen Stil von Dominanz: fürsorglich, achtsam, liebevoll dominant. Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob jemand „alte Werte“ vertritt — zumal gar nicht definiert wird, was mit „alten Werten“ überhaupt gemeint ist. Auch der Zusammenhang zwischen langjährigen kinky Beziehungen, devoten Frauen, die „ihr Abenteuer auskosten“, und Gendern erschließt sich mir nicht wirklich. Da werden Themen verbunden, ohne dass erklärt wird, warum sie zusammengehören sollen. Vielleicht wäre die Diskussion ergiebiger, wenn die Begriffe erstmal sauber getrennt und definiert würden. Sonst bleibt es eher ein Sammelbecken aus Assoziationen als eine konkrete Fragestellung.
  24. Hat nen Moment gedauert. Hab dann mehr gelacht, als ich gesollt hätte 😅
  25. Also auch ich komme übers Handy und klicke täglich grundsätzlich erstmal die alte Version an. Denn auch mit dem Handy steige ich da einfacher durch. Die Partnerseite Poppen scheint generell schon zur alten Version zurückgekehrt zu sein, da muss ich nicht mehr umstellen...
  26. Soweit öffentlich belegbar, wurden solche Räume gerade NICHT genehmigt oder eingeführt. Es gab ne Handvoll einzelne Kita-Konzepte oder Entwürfe mit problematischen Formulierungen; diese wurden gestoppt, zurückgezogen, dementiert oder überarbeitet. Zu "stattgegebenen Selbsterkundungsräumen" konnte ich nicht eine einzige Quelle finden 🤔 Lasse mich aber gerne überraschen ;)
  27. Winnetou ist im übrigen auch nicht verboten kannste kaufen bei Thalia andere indianer Filme ja auch nicht🤣🤣 nur falls das jetzt auch noch kommt. Aso und Dragqueens in Deutschen Kindergärten gibs och nicht.
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