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Brat Bestrafung?


41****

Empfohlener Beitrag

Vor 2 Stunden, schrieb SkyLucy:

Ohne Worte...

Nicht verstanden... das Ignorieren das falsche Mittel ist.

Warum etwas bestrafen, das ich zu lieben gelernt habe? Wenn mir die Art einer Brat nicht gefällt, dann lasse ich die Finger davon 🤷🏼‍♂️
 

Ich liebe den verbalen Schlagabtausch und wer sagt denn, dass eine sub nicht mit Wortwitz und Schlagfertigkeit glänzen darf? Eine wahre Brat kennt die Grenzen und wird sich nicht respektlos verhalten. Sie genießt das Spiel mit dem Feuer genauso wie ihr Top und wenn er auf ihr Spiel eingeht, ist das für sie die schönste Bestätigung, dass sie einiges richtig macht. 

Und so zeigt sich, dass wenn der Verstand nicht eingesetzt wird, das Zusammenspiel nicht funktioniert.
Eine Brat wird "bestraft", wenn sie es verlangt. Darum stelle ich erneut in Frage, MUSS Brat Sub / devot sein???

Muss Brat devot sein?

 

Natürlich muss sie essen und trinken und spaß am Leben haben,aber devot muss niemand.

 

Ich kann nur von mir sprechen, ich bin bei dem richtigen gegen über devot, ergeben und anschmiegsam.

 

Alle anderen kriegen zasta 😈😈🎉🎊

vor einer Stunde, schrieb Morgana_Le_Fay:

Eine Brat wird "bestraft", wenn sie es verlangt. Darum stelle ich erneut in Frage, MUSS Brat Sub / devot sein???

nein, musse nich...
zumal devotion und bewusstes provoziern für mich nich einklang geht

und wie hemingway schrieb- wenn einem ne brat nich 'passt', dann sollt mans lassen
wenn einem ne sub nich passt, dann sollts man lassen...etc

Da muss ich towel wiedersprechen.

Ich bin Brat und ich bin definitiv devot.Nur nicht so oft oder einfach wie bei na SUB oder Sklavin.

Das wiedersprechen,reitzen, spielen ist ein Teil von uns genau so wie devotion!

Ich bin das was ich bin und will.

Wenn ich pisacke will ich spielen,ergo mich unterwerfen lassen.Also ist da devotion.

So sehe ich das.

Aber es wird immer eine Diskussion hier bleiben 😁

Also dann,alle los Texten.

Ich bin gespannt 🎊🎉😈🎉😈🥳

Vielleicht kann ich mit einem anderem Ansatz behilflich sein.

Viele denken bei devot oder Devotion zuerst an Unterwürfigkeit was grundlegend nicht falsch ist. Devotion steht aber auch für Demut,  Hingabe und Leidenschaft. 

Die Frage ob Brat/Sub devot sein MUSS stellt sich also für mich gar nicht sondern nur ob mein Gegenüber sich der Bedeutung all dessen bewusst ist. 

jaa, das gehört zu den neverending-stories^^
genau wie sub und slave
oder 'strafe'
oder oder, lach

der punkt iss, dass devotion auf zeit oder devotion, wenn ich grad will halt immer n spielerischen charakter hat..wie bei reinen 'bettdevotlern'
das iss völlig ohne wertung! iss halt iss einfach so..
glaub, da kann man gar nich wirklich den andren nachvollziehn...man kann aber respektiern! :)

daher- nö, nix disku von meiner seite aus...heut nich ;)

Da wird es ja schon wieder dekradiert,auf spielerischen karakter.

 

Ich suche mir das nicht aus wie ich es gerade will.

Ich fühle es,es kommt von innen und entscheidet allein wann es will und wann nicht.

Ich habe das nicht nur im Schlafzimmer.

Im ganzen Leben bin ich neckend und eben ich.Das es hier Brat genannt wird, dafür kann ich nix.

Und ja,es gibt nicht um sonnst brattamers 😉

Also jeder sucht sich was er braucht und wird glücklich 🎊🎉🥂🍾🍿🦄

 

Ne ordentliche stinkbombe da lass und raus flitzt 😈

FISHERMANS_FRIEND

Ich stelle hier mal eine Frage um zu verstehen was ich nicht verstehe.

Was ist dieses Wort " Brat ".....

Was sollte Brat darstellen....

Wie lange gibt es dieses " Wort " schon im Kontext mit Bdsm....

Wo kommt es her....

Was ist das Ziel.....

Eine Brat ist übersetzt eine Göre und verhält sich eben so.

Das ist kein Theater, sondern Teil des Wesens.
Wenn man sie richtig behandelt, werden sie jedoch lammfromm und anschmiegsam. Brauchen aber viel Aufmerksamkeit.
Wie das mit little eben so ist.

Hm es stimmt, wörtlich übersetzt bedeutet Brat Göre, also unerzogenes,  aufsässiges Kind.

Im BDSM Kontext liegt die Verbindung zum Little daher erst einmal nahe und viele gehen auch davon aus das es so ist.

Aber, wie immer, bin ich gegen Verallgemeinerung. Und wie immer kann ich nur für mich sprechen. 

Ich bin defintiv kein Little. Müsst ich zwangsläufig irgendeine Kategorie angeben käme dabei maximal Middle raus. Ja, ich habe eine verspielte Seite, ja ich mag es ab und zu mal mein Erwachsenendasein mit all der Verantwortung die ich trage hinter mir zu lassen. Das macht mich aber noch lange nicht zum Ageplayer. 

Seit wann es den Begriff Brat im BDSM gibt kann ich nicht sagen. Ich kann aber sagen das es in meiner Anfangszeit für mich noch schwierig war zu erklären wo ich stehe. Das ich keine unterwürfige Sklavin bin war schnell klar, ebenso das ich gerne Regeln verdrehe, hinterfrage und deren Sinn suche, sie dann eben nicht einhalte wenn sie mir unlogisch erscheinen. Aufgaben so auszulegen wie es mir gerade passt gehört auch dazu. Den Top zu piesacken, ein seinen Nerven zu zupfen, zu testen ob er sein Position halten kann oder ob er ein knickt...Dies und mich einiges mehr gehört für mich dazu. Und wie @RedyforBratschon schrieb, es ist in mir drin. Ich kann es nicht steuern. Mal ist es stärker und mal tritt es in den Hintergrund was auch von meinem Top abhängt. Fühle ich mich unwohl oder habe ich das Gefühl er kann damit nicht umgehen, tritt diese Seite in den Hintergrund und die Beziehung wird nicht funktionieren. 

Möglich das Brat auch gerade eine Art Modetrend ist. So muss ich schmunzeln oder auch den Kopf schütteln wenn Brats sich zusammen tun um sie die besten Streiche auszudenken, wenn ich etwas vom Bratkodex lese und Brats sich gegenseitig erzählen wie eine Brat zu sein hat. Es ist für mich genauso sinnlos und zweifelhaft wie Vorgaben wie eine Sklavin, ein Dom, ein Daddy usw. zu sein hat. 

Möglich das diese Mädels ebenso wie ich in meinen Anfängen noch nach ihrem Selbst suchen. Am Ende steht aber immer, egal in welche Richtung es geht, die individuelle Persönlichkeit eines jeden. 

Ich grenze mich da etwas ab denn einen Teil dessen was dort so kommuniziert wird, erfülle ich gar nicht. Mein Ziel ist auch nicht meinem Top 24/7 auf den Sack zu gehen. Letzlich möchte ich dann ja auch das es ihm ebenso gut geht wie mir und manchmal passt ein brattieges Verhalten einfach nicht. 

Ich plane keine Streiche. Sie ergeben sich aus einer Situation. Mein Top sagt etwas und in meinem Kopf ploppt etwas auf. 

Ein Beispiel: Mein Exidomsi schickte mir eine WA das ich am Abend Chips mit bringen soll. Was er vor hatte war klar, ein gemütlichet Abend mit TV und kuscheln und er wollte das ich dafür Knabberzeug mit bringe.

Mein Kopf verdrehte diese eigentlich klare Ansage aber.

Ich fuhr zum Mediamarkt und kaufte die kompletten Staffeln der TV Serie Chips (die Mottorrad Cops).

So etwas kann man nicht planen, es passiert einfach. Und das ist es was mich ausmacht. Das Wort Brat ist an dieser Stelle für mich nur ein Anhaltspunkt um dem Gegenüber einen Hinweis darauf zu geben was ihn bei mir erwartet. Eine folgsame, stets bemühte und brave Sub oder Sklavin jedenfalls nicht. 

Als Fazit würde ich sagen man sollte vielleicht nicht zu sehr ein einzelnen Worten hängen. BDSM ist so vielfältig wie die Menschheit selbst. Es gibt so viele Richtungen und Möglichkeiten das Begriffe nur der Orientierung dienen aber kein Gesetz sein können/sollen/müssen. 

 

 

 

 

 

vor 1 Minute, schrieb SkyLucy:

Ich fuhr zum Mediamarkt und kaufte die kompletten Staffeln der TV Serie Chips (die Mottorrad Cops).

mal unabhängig davon, dassich die serie als kind geliebt hab-
wie hatter reagiert?

vor 2 Minuten, schrieb towel:

mal unabhängig davon, dassich die serie als kind geliebt hab-
wie hatter reagiert?

😏  Wir gingen zusammen zu Rewe um Chips zu kaufen wobei ich in den "Genuss" einer kleinen Sonderausstattung kam.

Lieben dank Lucy,du hast es genau so wieder gegeben wie ich es fühle. Ich kann es nur manchmal schwer erklären.Aber genau so ist es,es kommt aus der Situation heraus und entweder hast du den passenden Partner der mit Spielt oder den falschen der es unterdrückt.

Und middle ist auch korrekt,aber wie gesagt.Begriffe, Begriffe : zum Schluss zählt das Individuum 💝

(bearbeitet)
vor 5 Stunden, schrieb MARBUS:

Ich stelle hier mal eine Frage um zu verstehen was ich nicht verstehe.

Was ist dieses Wort " Brat ".....

Was sollte Brat darstellen....

Wie lange gibt es dieses " Wort " schon im Kontext mit Bdsm....

Wo kommt es her....

Was ist das Ziel.....

Ich versuche mal, deine Fragen zu beantworten. Wobei immer zu beachten ist, dass es keine verallgemeinerne Antworten geben kann, da es sich immer um Individuen handelt, die auch individuell behandelt werden wollen.

"Brat" kommt aus dem Englischen und bedeutet nicht nur Göre. Auch Frechdachs, Quälgeist, Fratz, sowie Rotzlöffel, Schreihals u.s.w werden mit "Brat" übersetzt.
"Bratty-Verhalten" stellt also eine Form von Frechsein oder Aufmüpfigkeit da.

Dabei ist "Brat" nicht an ein Geschlecht gebunden. So sind berühmte "Brattys" der Literatur z.B. Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga.
Um mich nicht in Genderismus zu verlieren, spreche ich hier einfachhalber von "die Brat" und "der Tamer".

Im Kontext zu BDSM (hier wird es für mich etwas schwierig, da mir der Einblick in die tiefen des BDSM fehlt) wird "Brat" tendenziell eher als devot betrachtet. Im Allgemeinen sind die Grenzen aber fließend.
Ich sehe aber Brat und Tamer nicht als Rolle, sondern als besondere Eigenschaft, bzw. Fähigkeit. Tatsächlich geht es dabei um eine Abwägung von Dominanz zwischen den Beteiligten.
Ich persönlich spreche daher von "The Dominance of the Brat" . Denn die Brat wird immer ihrem eigenen Kopf folgen.
Ein Tamer zeichnet sich aus durch Intelligenz, Gelassenheit und ganz wichtig viel Humor. Dinge, die absolut wichtig sind, um eine Brat zu beeindrucken und gegebenenfalls an sich zu binden. Nicht zu vergessen, dass Brat Unmengen an Aufmerksamkeit benötigt. 
Die Kunst des Tamers ist es, seinen Willen so zu "verkaufen", dass Brat es als ihren eigenen Willen sieht und es auch dann so auslebt ohne dabei das Gefühl zu bekommen, gebogen oder gebrochen zu werden. Daher scheitern auch soviele Herren, Doms, Master, Lords und Sirs an einer Brat.

Die Form der "Bestrafung" ist also nun auch nicht im Sinne einer Brat auszuführen, sondern in Form dessen, welche Rolle die Brat tatsächlich innewohnt. Die Rolle kann dann wie schon mehrfach erwähnt Little, Middle, Masosub etc. sein. Da es aber, wenn auch im BDSM eher unwahrscheinlich, vorkommen kann, dass Brat gar nicht devot ist, können "Strafen" im Miteinander sogar nicht vorkommen.

Falsch ist es auf jeden Fall, wie soviel im BDSM, hier eine Schublade zu öffnen und festzulegen, Brat hat so und so zu sein, bzw. etwas so und so zu machen.

Ich hoffe, lieber Marb, ich konnte dir ein wenig deine Fragen beantworten.

LG von einer "ehemaligen Brat" außerhalb des BDSM.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
FISHERMANS_FRIEND

Na endlich...

Endlich Jemand der sich wirklich mit dem Thema beschäftigt, und vor allem auseinandergesetzt hat. Vieles andere hier ist oft nur Quelle von Getuschel hinter vorgehaltener Hand, Halbwissen, oder ein kläglich gescheiterter Versuch, sich für seine Art zu entschuldigen die er/sie/ es inne trägt.

Ich hätte es nicht besser schreiben können.

Und bei vielen vermisse ich den Hinweis auf Einzigartigkeit und Individualität, die berühmte Schublade.

Und mal zusammengefasst im kompletten Hier....

Natürlich bestraft man Brat, den hinter "Brat" steht ein einzigartiges Individuum....

 

 

vor 4 Minuten, schrieb MARBUS:

Und mal zusammengefasst im kompletten Hier....

Natürlich bestraft man Brat, den hinter "Brat" steht ein einzigartiges Individuum....

 

 

und genau deswegen müssen Strafen eben genau auf dieses Individuum abgestimmt sein !

Hmmm...

Ein Rezept für eine Brat und wie man mit ihr umgeht? Als allererste und wichtigste Regel: ein Brat ist ein Mensch. Mit Menschen kommuniziert man. Menschen sind individuell

 

Ist ja nicht so als ob ich so etwas stets und ständig wiederhole.

 

Vor 12 Minuten , schrieb SkyLucy:

Hmmm...

Ein Rezept für eine Brat und wie man mit ihr umgeht? Als allererste und wichtigste Regel: ein Brat ist ein Mensch. Mit Menschen kommuniziert man. Menschen sind individuell

 

Ist ja nicht so als ob ich so etwas stets und ständig wiederhole.

 

Mmh. Ich habe dies explizit nicht erwähnt, weil es eine Grundsätzlichkeit ist.
Egal wie, wo und wann. Selbst im banalsten Alltag weit außerhalb jeglicher Neigungen, ist eine Kommunikation mit seinen Mitmenschen unverzichtbar und Voraussetzung eines jeglichen Tuns.

vor 3 Stunden, schrieb towel:

aber du sagst es doch selbst, ready
aber mir willst wertung unterstellen?

provoziere nich mich

Ich mach was ich will 😁

vor 2 Stunden, schrieb Morgana_Le_Fay:

Ich versuche mal, deine Fragen zu beantworten. Wobei immer zu beachten ist, dass es keine verallgemeinerne Antworten geben kann, da es sich immer um Individuen handelt, die auch individuell behandelt werden wollen.

"Brat" kommt aus dem Englischen und bedeutet nicht nur Göre. Auch Frechdachs, Quälgeist, Fratz, sowie Rotzlöffel, Schreihals u.s.w werden mit "Brat" übersetzt.
"Bratty-Verhalten" stellt also eine Form von Frechsein oder Aufmüpfigkeit da.

Dabei ist "Brat" nicht an ein Geschlecht gebunden. So sind berühmte "Brattys" der Literatur z.B. Pippi Langstrumpf und Michel aus Lönneberga.
Um mich nicht in Genderismus zu verlieren, spreche ich hier einfachhalber von "die Brat" und "der Tamer".

Im Kontext zu BDSM (hier wird es für mich etwas schwierig, da mir der Einblick in die tiefen des BDSM fehlt) wird "Brat" tendenziell eher als devot betrachtet. Im Allgemeinen sind die Grenzen aber fließend.
Ich sehe aber Brat und Tamer nicht als Rolle, sondern als besondere Eigenschaft, bzw. Fähigkeit. Tatsächlich geht es dabei um eine Abwägung von Dominanz zwischen den Beteiligten.
Ich persönlich spreche daher von "The Dominance of the Brat" . Denn die Brat wird immer ihrem eigenen Kopf folgen.
Ein Tamer zeichnet sich aus durch Intelligenz, Gelassenheit und ganz wichtig viel Humor. Dinge, die absolut wichtig sind, um eine Brat zu beeindrucken und gegebenenfalls an sich zu binden. Nicht zu vergessen, dass Brat Unmengen an Aufmerksamkeit benötigt. 
Die Kunst des Tamers ist es, seinen Willen so zu "verkaufen", dass Brat es als ihren eigenen Willen sieht und es auch dann so auslebt ohne dabei das Gefühl zu bekommen, gebogen oder gebrochen zu werden. Daher scheitern auch soviele Herren, Doms, Master, Lords und Sirs an einer Brat.

Die Form der "Bestrafung" ist also nun auch nicht im Sinne einer Brat auszuführen, sondern in Form dessen, welche Rolle die Brat tatsächlich innewohnt. Die Rolle kann dann wie schon mehrfach erwähnt Little, Middle, Masosub etc. sein. Da es aber, wenn auch im BDSM eher unwahrscheinlich, vorkommen kann, dass Brat gar nicht devot ist, können "Strafen" im Miteinander sogar nicht vorkommen.

Falsch ist es auf jeden Fall, wie soviel im BDSM, hier eine Schublade zu öffnen und festzulegen, Brat hat so und so zu sein, bzw. etwas so und so zu machen.

Ich hoffe, lieber Marb, ich konnte dir ein wenig deine Fragen beantworten.

LG von einer "ehemaligen Brat" außerhalb des BDSM.

Das hast du sehr schön geschrieben Fay 🎊🎉

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