Jump to content

Topping from the bottom


Empfohlener Beitrag

Ein altes Thema, aber immer wieder aktuell.

 

Wer bestimmt was läuft?

Ist es der Dom, der auf Grund seiner Stellung, Möglichkeiten, Charakter, Erfahrung die Marschroute vorgibt

oder eher Sub, der/die auf Grund von Einschränkungen oder evtl. NoGo's bzw. Vorlieben eigentlich die Zügel

in der Hand hält und Dom nur eine Art Erfüllungsgehilfe ist?

 

Ich habe in vielen Jahren tatsächlich schon beide Varianten und einige Paarungen gesehen in denen Sub

bestimmte wo es lang geht und Dom das so nicht wirklich mitbekommen oder stillschweigend akzeptiert hat.

 

Gibt es Erfahrungsbericht?

Jap kenne und lebe ich genauso. Also das ich als Sub die Zügel in der Hand habe und natürlich die Grenzen aufzeige. Und in dem Handlungsfeld mit den Go´s kann sich der Dom natürlich frei bewegen. Sonst wäre es ja gewallt und gegen den Willen solch ein Spiel, wenn man zu etwas gezwungen wird. Schließlich muss es beiden Spaß machen und nicht nur einem. Daher müssen die Vorlieben ja auch gut zueinander passen sonst funktioniert sowas nicht.
Naja in der Hand nicht, aber sub bestimmt was läuft und was nicht. Ansonsten ist es gegen ihren Willen und dann....
Also wenn die Doms das nicht wahrhaben wollen, ist das ein schlechtes Zeichen. Wenn sub natürlich akzeptiert alles abzugeben, kann der Dom schalten und walten. Aber hier hat sie wieder das ok geben.
Der Dom bestimmt alles! Er sollte natürlich die Nogoes und Tabus der Sub im Hinterkopf haben, aber innerhalb dieses Rahmens bestimmt er Ablauf und Handlung! (Aber das ist nur meine Meinung/Vorstellung/Sichtweise)
Egal ob Sub oder Dom die Frauen suchen sich die Männer aus und sie bestimmen was ist oder auch nicht.
vor 12 Minuten, schrieb BlackStarRuler:

Das Spektrum der Möglichkeiten ergibt sich aus den Interessen beider, den Fähigkeiten und Willen des aktiven, sowie den Grenzen und Vorlieben des passiven parts.

Hey, passiv heißt nicht automatisch inkompetent und willenlos. Ich will damit nicht unterstellen, dass das die gewünschte Aussage war, aber es gelten alle Faktoren für beide Seiten. Ich bitte um ein bisschen mehr Sorgfalt.

Je besser und attraktiver man seine eigenen Bedürfnisse zum Ausdruck bringt, um so leichter und lieber kann sie das Gegenüber erfüllen.

Unterwürfigkeit und Dominanz wirken dabei anziehend (oder öfter ausziehen) aufeinander. Auf jeden Fall suchen sie die Nähe des Anderen.

(bearbeitet)

Wie Eingangs bereits erwähnt wird dieses Thema seit Jahren ausgiebig diskutiert und ich finde es großartig wie weit die Meinungen auseinander gehen, bzw. beieinander liegen.

Selbstverständlich kann Dom nicht automatisch tun was er möchte, immerhin muss ein Konsens zustandegekommen sein, auf dessen Basis das Zusammenspiel funktioniert.

Aber wie ebenfalls erwähnt ist mir aufgefallen das die Rollen so manches Mal nicht so klar verteilt sind wie es den Anschein hat und möglicherweise bin ich nicht der Einzige der das bemerkt hat.

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
Deine Aktualität hängt, wenn ich die Beteiligung hier sehe. Und nicht nur da hängt es, auch bei deiner Behauptung. Erkläre mir wann Buttom die Führung,die Session oder ähnliches übernimmt??? Nie.... Und die Rollenverteilung ist auch klar und geregelt. Nur weil Bottom die Grenzen absteckt ist er/sie kein Top und daher ist Topping from the Buttom ein Ausdruck den sich irgendjemand, irgendwann mal einfallen lassen hat und oft nicht akzeptiert wird und nicht stimmt.... Gruß und schönen Abend noch
Kommt halt individuell auf die Dynamik an.
Klar haben beide quasi die Zügel in der Hand, aber wer nun tatsächlich dran zieht ist doch nochmal was anderes.
LG, Sue

Ich trete nun bestimmt wieder irgendwem auf die Füße aber das macht nichts. Für mich ist topping from the bottom irgendwie eine Art Ausrede die gern genutzt wird wenn es nicht so läuft wie man es gern hätte. 
 

vor 3 Stunden, schrieb OnkelTomsOnkel:

Dom nur eine Art Erfüllungsgehilfe ist?

Sind denn nicht beide eine Erfüllungshilfe, Sub ebenso wie Dom? Irgendwie fehlt mir bei diesen Sichtweisen immer der Kern. Beziehungen egal welcher Art funktionieren doch nicht wenn nur einer gibt und einer nur nimmt. Wenn ein devoter Mensch Führung braucht, ein dominanter Mensch es liebt zu führen, erfüllen beide dem anderen ein Bedürfnis. Was ist daran falsch? Nichts.

vor 3 Stunden, schrieb OnkelTomsOnkel:

oder eher Sub, der/die auf Grund von Einschränkungen oder evtl. NoGo's bzw. Vorlieben eigentlich die Zügel

Hat Dom denn nicht auch Vorlieben die er erfüllt haben will und sogar NoGos die Sub bitte zu achten hat? 

Ich weiß, ich bin weit entfernt von so vielem aus der Schema F Ecke aber ich kann mir nicht helfen, wenn man mit Blick auf eine D/S Verbindung von Einschränkungen spricht anstatt sich an dem zu erfreuen was man sich gegenseitig geben kann, dann läuft irgendwas nicht richtig. 

 

 

Das Entscheidene sind doch im wesentlichen 3 Punkte: Die generelle Einstellungsache vom Bottom, das Vertrauensverhältnis was 2 Menschen haben und genug Restverstand beim Top. Dann brauch es weder Bottoming noch Topping.

Als ich zum ersten Mal den Begriff "Spielen" in Verbindung mit BDSM-Praktiken hörte, kam mir das recht lächerlich vor. 

Inzwischen denke ich, es beschreibt genau das, was passiert. Denn in einer freien Gesellschaft kann niemand jemanden unterwerfen, züchtigen, seiner Freiheit berauben ..und so weiter, ohne sich strafbar zu machen. 

Also kann all das, was ich hier und anderswo zu lesen bekomme, ..und was ich selbst schon erlebt und mit Freude getan habe, nur geschehen weil die Frau, die sich mir zur Sub angeboten hat, all das erlaubte. 

Insofern hat sie die Zügel in der Hand. Und wenn sie klug ist, schafft sie mich denken und vor allem fühlen zu lassen, ich wäre der echte Dom. ;-)

Auch Doms haben no goes und Einschränkung... Diese Dinge sind für mich dementsprechend nicht ein Zeichen wer die Zügel in der Hand hat, sonder schlicht und einfach Sozialverhalten oder Spielregeln, wenn man so will. Sie gehören zum täglichen miteinander auch außerhalb von bdsm. Und wie es läuft bestimmt der Umstand ob topping fromm the bottom betrieben wird oder eben nicht.... Wenn nicht... Bestimmt der/die Dom den Weg... Je nach Beziehungslage nur in bestimmten Situationen oder darüber hinaus... Menschen, die eine solche Bindung eingehen, haben oft aber eh eine ähnliche Denkweise und würden ähnliche Entscheidungen treffen.
vor 4 Stunden, schrieb AndersimNorden:

  Dann brauch es weder Bottoming noch Topping.

Aber wenn keiner etwas macht und niemand mit sich machen lässt, dann passiert doch einfach nichts... 🤔

 

vor 1 Stunde, schrieb Ropamin:

Aber wenn keiner etwas macht und niemand mit sich machen lässt, dann passiert doch einfach nichts... 🤔

Das war auf "Steuern von unten" oder "Auf unten verlassen" bezogen... vergleich es mit Tanzen.

kommt wohl wohl auch auffe beziehungsform an!

wenn liebesbeziehung und 'wir klären, wann wir spielen' is ja nu was wandres als 24/7!

(bearbeitet)

Eine lupenreine Machtverteilung wird es auch in diesem Kontext nicht geben, solange soziale Wesen von sich selbst aus miteinander! agieren und kommunizieren. Bottom als PC betrachten, der auf deinen Wunsch angeschaltet wird, in dem man Befehle einhämmert und danach wieder ausschaltet, treten wie einen Ball, der da liegenbleibt, wo er vom Top nicht mehr bewegt wird, mag für beide Parts durchaus eine Fantasie darstellen. Das hat sich jedoch in einer Gesellschaft  mit sozialem Gepräge nicht als sehr bewundernswert herausgestellt .

Vielleicht ist es dann doch besser sich nen PC anzueignen oder Machtfantasien mit aufgestellten Dominosteinen auszuleben.

 

Mit topping from the bottom verbinde ich in der Regel ein Verhalten, dass den Zeitpunkt und Grund einer  "Bestrafung" vorgibt. Ich verbinde damit auch eher ein "Brat-Verhalten". 

Können die Beteiligten machen. Aber die eine Seite im klassischen Sinne dann weiter als Top und Bottom bezeichnen, empfinde ich als irreführend.

 

bearbeitet von Gelöschter Benutzer
vor 15 Stunden, schrieb Windelmädchen-Steffi:

Jap kenne und lebe ich genauso. Also das ich als Sub die Zügel in der Hand habe und natürlich die Grenzen aufzeige. Und in dem Handlungsfeld mit den Go´s kann sich der Dom natürlich frei bewegen. Sonst wäre es ja gewallt und gegen den Willen solch ein Spiel, wenn man zu etwas gezwungen wird. Schließlich muss es beiden Spaß machen und nicht nur einem. Daher müssen die Vorlieben ja auch gut zueinander passen sonst funktioniert sowas nicht.

Widerspreche ich von der Logik her. Wenn du keine No-gos hättest, kann der Dom machen was er will, ohne das er dich dazu zwingen muss, denn du hast ihm ja dann schon vorab alle rechte übertragen 

×
×
  • Neu erstellen...