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Unterforderung oder Überforderung des Sub anzeigen oder Dom erkennen?


Vapesklave

Empfohlener Beitrag

Geschrieben
Kommunikation. Das ist doch gar nicht anders, als in den meisten Beziehungen auch… vielleicht weniger dezidiert, aber auch da muss man sich an die persönlichen Grenzen und Befindlichkeiten herantasten. Allerdings finde ich, dass im SM deutlich einfacher offen kommuniziert wird. Das ist schon als solches eine präventive Maßnahme. Und natürlich muss man anzeigen, wenn irgendwas nicht geht. Oder anzeigen, wenn eine Überforderung stattfindet… gerade am Anfang. Später ist es relativ einfach vieles zu erkennen, weil man sich kennt und sich in stressigen Situationen kennt. Gerade am Anfang ist ein Recap der Session total wichtig. Um genau über solche Situationen auch zu sprechen und vielleicht in die Tiefe zu gehen, auch warum bestimmte Dinge wie abgelaufen sind und um eben die Erwartungshaltung zu klären. 
Geschrieben
Achtsamkeit(und Empathie und offene Kommunikation) sind sehr hilfreich, über/unterforderung zu erkennen. Bedenke auch, man kann nicht nicht kommunizieren. Non-verbale Kommunikation(Mikro/Makroexpressionen) gibt es immer. Es gibt auch nicht EIN in Stein gemeißeltes BDSM, macht daraus euer BDSM(und wenn das Timeouts, Wunschlisten whatever beinhaltet, dann ist das so). Quick Fix: nutzt die Ampel(oder erweiterte Ampel). So kannSub genau kommunizieren was bei ihr geht.
Herr_Graf
Geschrieben
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Für mich hat sich diese Frage nie gestellt. Die Sub ist der Boss und entscheidet was ok. ist. Ich würde keine hundertstel Sekunde etwas tun oder verlangen, was die Sub nicht will. Wenn man sich gut kennt und vertraut, dann kann man das völlig problemlos, wie auch immer, kommunizieren. Unter anderen Bedingungen würde ich mich auf kein Spiel einlassen.
Geschrieben
Vor 8 Stunden, schrieb Herr_Graf:
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Für mich hat sich diese Frage nie gestellt. Die Sub ist der Boss und entscheidet was ok. ist. Ich würde keine hundertstel Sekunde etwas tun oder verlangen, was die Sub nicht will. Wenn man sich gut kennt und vertraut, dann kann man das völlig problemlos, wie auch immer, kommunizieren. Unter anderen Bedingungen würde ich mich auf kein Spiel einlassen.

Dem ist nichts hinzuzufügen

Geschrieben
vor 10 Stunden, schrieb Vapesklave:

Die Sub ist der Boss.  Ähmn sorry nenne mich engstirnig.  Aber das ist in dem, wie ich BDSM (und in meiner "Rolle" als Sub)  am liebsten leben würde, genau das, was ich eigentlich gar nicht will. 

Mein Streben als Sub, hat den Ursprung,  das ich eigentlich der Körper meiner Herrin sein möchte. Tun möchte was ihr gut tut. Ich will für Sie da sein, ihre Maschine (ihr zweiter Körper) der eben das tut, was ihr gut tut.  Als solches ist es eben widersprüchlich, wenn ich als Sub der Boss bin. 

Als devoter Mensch verstehe ich deine Intention dahinter gut. Nur, wenn man mal den reinen sehnsüchtigen Gedanken bzw. das unterwürfig-devote Verlangen ein wenig beiseite schiebt, dann wird man eventuell zu dem Schluss kommen, dass du eben nur die Art „Körper“ für sie sein kannst, der du zu sein im Stande bist. 
Deine Nogos, Limits, Grenzen (whatever) bilden unwillkürlich den Rahmen dessen, was ein anderer Mensch mit dir erleben/ dir abverlangen kann, ohne dir ernsthaften Schaden zuzufügen. 
 

Ich glaube in diesem Kontext kann man die Aussage von @Herr_Graf interpretieren. Somit gibst du, mit dem was du mitbringst, vermagst, liebst oder ablehnst automatisch auch das Setting eurer BDSM-Interaktion vor. 
Im diesem Rahmen kannst du dann aber stetig bemüht sein ihr zu dienen, deiner Hingabe Ausdruck zu verleihen und ihr jeden Wunsch bestmöglich zu erfüllen und jedes Bedürfnis, soweit möglich, zu befriedigen. 
 

Stell dir nur mal vor, die Angebetete würde nach einiger Zeit Interesse an Nadelspielen, Vomit, Verleih, Feeding (ergänze eine Leidenschaft, die dir maximal Zuwider sein würde…) entwickeln. Dann kannst du mitunter nicht das mitmachen was sie dahingehend reizt. Ergo gibst du vor, was möglich ist. Auf diese Weise verstehe ich die oben zitierte Aussage. 

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