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Perspektivwechsel


Ca****

Empfohlener Beitrag

(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb BP139:

Gehen wir mal von unserer Gesellschaft hier in diesem Land, bzw. diesem Kulturkreis aus. Welchen Einschränkungen begegnen Frauen hier und jetzt, in diesem Land? 

Welche historisch bedingten Nachteile - weil ja immer wieder die alten Kamellen hervorgekramt werden - haben Frauen aktuell in unserer Gesellschaft? 

Geringere Löhne und dadurch auch geringere Renten bei gleicher Tätigkeit.

Frauen bekommen schwieriger Jobs in Führungspositionen.

Altersdiskriminierung. Frauen bekommen in den Zwanzigern schlechter Jobs, weil sie noch schwanger werden könnten. Dazu bekommen sie jenseits der 50 deutlich schwerer Jobs als Männer.

Frauen sind weitaus mehr in Teilzeit abgestellt.

Unbezahltes social working. Kinderbetreuung, Haushaltsarbeit, Pflege von Angehörigen wird hauptsächlich von Frauen ausgeführt.

Medizinische Forschung und Technische Entwicklung sind auf den Durchschnittsmann ausgelegt.

*Auflistung ist fragmentarisch*

bearbeitet von last_of_us
vor 58 Minuten, schrieb last_of_us:

Wollen wir @Dom_76 und @Tau08 kurz Nachhilfe geben? ;)

 

Der Satz soll aussagen, dass das Bild des männlichen Versorgers eine Konstruktion der Moderne ist.

Frauen haben schon immer ihren Teil zum wirtschaftlichem Überleben der Familie beigetragen. Zur gleichen Zeit wurden sie aber politisch, rechtlich und sozial eingeschränkt, so dass sie nie völlig unabhängig und eigenständig agieren konnten.

Es war also von @Candela kein Statement, sondern eine Zusammenfassung von Historikern, die in diesem Wortlaut im Internet kursiert.

 

Es könnte so einfach sein ...

Das ist aber kein Perspektivwechsel 🤷 

 

Vor 59 Minuten , schrieb last_of_us:

Wollen wir @Dom_76 und @Tau08 kurz Nachhilfe geben?

 

Der Satz soll aussagen, dass das Bild des männlichen Versorgers eine Konstruktion der Moderne ist.

Frauen haben schon immer ihren Teil zum wirtschaftlichem Überleben der Familie beigetragen. Zur gleichen Zeit wurden sie aber politisch, rechtlich und sozial eingeschränkt, so dass sie nie völlig unabhängig und eigenständig agieren konnten.

Es war also von @Candela kein Statement, sondern eine Zusammenfassung von Historikern, die in diesem Wortlaut im Internet kursiert.

 

Es könnte so einfach sein ...

Jain, der Satz sollte „einfach“ nur ein Beispiel für einen Wechsel der Perspektive sein. Das Beispiel selbst nicht zum Thema zu machen, ist aber im ganzen Verlauf des Threads schon eine Herausforderung gewesen, auch wenn ich verstehe, dass es dazu einlädt. Die Einladung bestand ursprünglich eher darin, sich mit dem Perspektivwechsel an sich, mit dem Gefühl und auch dem Potential was damit einhergeht, auseinander zu setzen. Statt den Inhalt zu bewerten und die Männer/Frauen-Debatte aufzumachen, kann alternativ auch der Gedanke entstehen - spannend, wo begegnet mir das noch? Was macht das mit mir? Lasse ich überhaupt zu, dass sich vermeintliche Wahrheiten ändern dürfen? Platz für Weiteres

vor 21 Minuten, schrieb last_of_us:

Geringere Löhne und dadurch auch geringere Renten bei gleicher Tätigkeit.

Frauen bekommen schwieriger Jobs in Führungspositionen.

Altersdiskriminierung. Frauen bekommen in den Zwanzigern schlechter Jobs, weil sie noch schwanger werden könnten. Dazu bekommen sie jenseits der 50 deutlich schwerer Jobs als Männer.

Frauen sind weitaus mehr in Teilzeit abgestellt.

Unbezahltes social working. Kinderbetreuung, Haushaltsarbeit, Pflege von Angehörigen wird hauptsächlich von Frauen ausgeführt.

Medizinische Forschung und Technische Entwicklung sind auf den Durchschnittsmann ausgelegt.

*Auflistung ist fragmentarisch*

Ein Teil ist unwahr, der andere Teil ist nicht Schuld der Männer.

Und nu?  ;)  

vor 3 Minuten, schrieb BP139:

Und nu?  ;)  

Ich bin nicht Don Quichotte ...

vor 23 Minuten, schrieb Candala:

 

Jain, der Satz sollte „einfach“ nur ein Beispiel für einen Wechsel der Perspektive sein. Das Beispiel selbst nicht zum Thema zu machen, ist aber im ganzen Verlauf des Threads schon eine Herausforderung gewesen, auch wenn ich verstehe, dass es dazu einlädt. Die Einladung bestand ursprünglich eher darin, sich mit dem Perspektivwechsel an sich, mit dem Gefühl und auch dem Potential was damit einhergeht, auseinander zu setzen. Statt den Inhalt zu bewerten und die Männer/Frauen-Debatte aufzumachen, kann alternativ auch der Gedanke entstehen - spannend, wo begegnet mir das noch? Was macht das mit mir? Lasse ich überhaupt zu, dass sich vermeintliche Wahrheiten ändern dürfen? Platz für Weiteres

Die Sache ist die, es gibt nicht nur eine oder zwei Perspektiven, sondern mehrere. Und das übergeordnet aus noch mehr verschiedenen Blickwinkeln. Es wird kompliziert. Und Menschen neigen dann zu der angenehmsten und plausibelsten Perspektive. 

Vor 27 Minuten , schrieb Tau08:

Die Sache ist die, es gibt nicht nur eine oder zwei Perspektiven, sondern mehrere. Und das übergeordnet aus noch mehr verschiedenen Blickwinkeln. Es wird kompliziert. Und Menschen neigen dann zu der angenehmsten und plausibelsten Perspektive. 

Was genau empfindest du als kompliziert? 🙂 Dass es mehrere Perspektiven gibt, wird ja zu keiner Zeit infrage gestellt, auch eigtl nicht, welche davon nun wahrer als eine andere sein soll.

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