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Sugar&Spice Part 2


Empfohlener Beitrag

Der Text ist heiß!

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Der Zunge folgten Lippen, heiß, spröde, nussig, bitter, süß. Du wolltest protestieren. Hände fassten sanft um Deine Schultern, zogen Dich auf einen Schoß. Im Hintergrund: Klangfetzen "Huuh", "UH" gefolgt von "Oh ja". Zwei Stimmen, zwei Frauen.

Eine Hand legte sich auf Dein eines Knie. Wieder schob sich etwas in Deinen Mund, erschmolz sich den Schlüssel zu Deinem Gaumen. Süß und zart im Schmelz, sanfte Bitterkeit. 60% Kakao. Du glittest zusammen mit der Schokolade dahin. Genossest. Dein Wille wurde cremige Cónche. Der Schmelz, als rührte der Maître die Schoki in der Lindt-Werbung. Die Hände zogen Dich vollends auf den Schoß, schoben Saum und Spitze nach oben. Haut saugte sich an Haut. Hände umfassten Deine Unterarme, erneut ein Kuss. Nicht hier in aller Öffentlichkeit!

Aus dem Off erklang ganz offen Stöhnen, gepresstes, kehliges, brunzendes, nüsterngeblasenes Männerhauchen durchsetzt von spitzen Frauenseufzern. Botenstoffe rasten unangeschnallt in Dein Gehirn. Fluchtinstinkt? SEINE Lippen kamen wieder, erstickten Protest, wo keiner war. Etwas nestelte am Reißverschluss Deines Kleides,
unbeholfen, zerrend, ziepend, der arme Nupsi.

Nässender Nebel umwallte deine Gehirnschlingen. ohne kundigen Führer waren alle frischen Gedanken verloren. und dennoch schicktest Du Deine Zunge im Stoßtrupp vor, seinen Lippen zu folgen. Doch nicht hier! Eine solche Offenheit war Dir fremd. Was würden die anderen bloß denken.
Die anderen dachten nicht, sie stöhnten, seufzten, sangen Fermone. Eben. Wieso NICHT hier? Wieso überhaupt nicht? Du warst unabhängig. Starke Frau, ohne Bindung, ohne Verpflichtung. Warum nicht hier und jetzt? Gellend verhallte der Schrei des Funkens Deiner Nüchternheit ohne Zündung. Absturz ins Hemmungslose um Dich herum. Ein letzter Kuss, ein herzhafter Zieper für Deine Unterlippe. Ein beherzter Griff an Deinen Po. Unvermittelt ließ dich hinuntergleiten von seinem Schoß. Och nee!

Kaum standest du wie auf krummen Amphoren. Wackelnd, wankend, wehleidig ob des plötzlichen Interruptus, da schob sich schon sein Unterarm unter deine Schenkel, der andere fasste unter deinen Arm. Zusammen hoben sie dich wie Hubkräne, trugen dich fort. Als seiest du nichts und nur Feder.

Du fühltest dich Daunen gleich. du warst leicht, fließend, da du die Bürden des Alltags im Keller zurückließest. Im süffigen Muff. Beginnendes Altern, wann
beginnt eigentlich Altern?, manchmal monotoner Job, graue Zeit, die bald Haus für Haus im Häuserkampf einnehmen würde, das, was du nun - nicht ganz freiwillig - Stadt, Heimat nanntest. Manch bittere Enttäuschung im Menschen. Gelegentliche Einsamkeit des Süßwassertropfens im salzigen Toten Meer.

All das blieb zurück. Stufe für Stufe trug er dich empor, summte verhaltene Melodie. Zzurück blieb die Schwere und aufgeregt schwatzende Stimmen. Eine Tür fiel ins
Schloss. dann setzte er dich ab - in eine Nische an kühler Wand. fasste erneut deine Arme, führte sie über dem Kopf zusammen, du spürtest seinen Atem am Ohr, als er um Genehmigung hauchte: 'Möchtest du weitermachen?' Dein Ja purzelte über dein heftiges Nicken. Sorgfältig richtete er die Augenbinde. Blicke lenken nur ab. Sogleich drängte er mit einer Hüfte zwischen deine Beine, presste dich erkundend und doch merklich gegen die feuchtkühle Wand....und küsste dich wieder mit wüstenen, glatten Schlangenhauchlippen. Sausend entfuhr gekerkerte Luft aus deinem Mund. einen Teil von dieser machte er zu seinen Gefangenen, bedrohte sie Rasierwasserschärfe und stieß sie mit quirliger Zunge.
Deine Augen sahen samtene Schwärze und doch fassten sie seinen Blick. Du spürtest seine Brust durch den Stoff des Kleides. Vornehm hielt sich der BH noch
zurück, vergaß dann alle Scham, als sich Warzen willig an ihm rieben. Kein Blatt passte zwischen euch. Und seine Zunge fand die deine. Sein Stöhnen wuchs an deinem Ohr. Sein Duft spross in deiner Nase. Testosteron entließ den Scham aus deinem Schoß. Den Rest erahntest du kaum. Seidenraupen krochen über Deine Zunge, feines, kaum merkliches Kratzen eines lebendigen Tapas. 'A tongue's tip tatooing' - sein fleißiger Bote malte Formen aus in Deinem Mund, stanzte feine Nadelstiche in Deine Zunge. Steppte, nahm sie zum Tango.

Plötzliches Ende. Du zucktest zusammen, als seine Zähne unvermittelt Deine Unterlippe fassten und an ihr ziepten, auf ihr kauten, sein Atem beerig
weinschwer, lakritzig in Deine Nase stieg. Seine arbeitslos gewordenen Finger strichen über dein Haar, deine Wange, deinen Hals hinab, suhlten sich in den Kuhlen, die rechte Winkel zwischen Brust- und Schlüsselbein bildete. Gruben sich ein im Windschatten dieser Sicheldüne.
Wieder spürtest Du seine Lippen, auf deiner Stirn diesmal, auf verbundenen Augen, seine Zunge berührte ein zerstreut chillendes Ohrläppchen. Sidestepp zum
Hals. Es war warm in diesem Dunkel, stammten die Schweißtropfen von zu großer Wärme? Feuchtigkeit begann ganz sachte, eng anliegenden Stoff zu benetzen. Seine Hand zog es weiter gen Süden, der Heerstraße folgend, dem Hohlweg ins Gebirge.

Zwei Finger fuhren in den Ausschnitt Deines Kleides. Die andere Hand befreite eine Schulter von bloß geduldetem Träger. Zupfte am Körbchen - zu harte
Matratze für sonst weiche Rundung. Entwaldete die Anhöhe, entfernte künstliche Bodendecker, legte frei naturbelassenen Grund, enthüllte Deinen rechten Busen. Sein Daumen und Zeigefinger griffen die Gelegenheit beim Schopfe, stellten die sich windende Warze. Fassten ganz leicht zu, strichen ihre Bäuche an ihr. Genossen offensichtlich ihre Härte. Wichen irritiert zurück als Du zusammenzucktest, so fest war es doch gar nicht.... .
Etwas anderes Hartes schien sich derweil an Deinen Oberschenkel zu drängen, Hüftknochen zwangen Kleidersäume in die Flucht, drängten Deine Beine weiter
auseinander. Sein Kuss wurde .... Unterbrochen durch forderndes Pochen an der Tür. Gefolgt von männlichem Gemurmel und weiblichen Glucksen

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