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Dom/Dom/Sub


de****

Empfohlener Beitrag

Es besteht die Gefahr, daß bottom bei zwei unterschiedlichen Tops auf der Strecke bleibt, es sei denn bottom steht auf ziellose Verwirrung. Muß jeder für sich selbst entscheiden.

Wow das wird eine Herausforderung, was die Kommunikation angeht. Sub ist ja manchmal schon mit einem Dom überfordert 😂
Die andere Frage wäre: welcher Dom spielt gerne die zweite Geige?
Das eine ist eine tiefe/gefestigte Beziehung und der Rest „nur“ eine Spielbeziehung.

Viel Erfolg beim Finden.

(bearbeitet)

Also ich könnte mit keinem zweiten Top klar kommen, weder im Spiel noch sonst irgendwie. Für mich gibt es nur meinen Top und da ist kein Platz für einen anderen. Sorry  Die einzige Ausnahme wäre ein weiblicher top. 

bearbeitet von OkkyundKitty

Hallo,
ich denke und ich weiß auch, das ist gar nicht so schwer und kann gut funktionieren. Kommunikation, Absprache ist das A und O. Aber wo ist es das nicht? Sympathie, Wertschätzung und Respekt untereinander ist Voraussetzung UND dass die Herren beide in ihrer „Mitte“ sind. Ruhig, gelassen, sicher.
Wünsche euch viel Erfolg.
Lg.

Sehr schwierig.  Genau das hatten wir in meiner Ex-Beziehung probiert. Es scheitere daran dass die männlichen Doms, die wir kennenlernten "Bauchschmerzen" wegen meines damaligen Top hatten. Es sollte etwas regelmäßiges zu dritt sein. Ist nie passiert.

Gelegentliche Fremdbenutzung wäre da sicher einfacher in der Umsetzung.

Bis jetzt hatte ich damit kein Glück...nicht einmal bis zum ersten Date °°
(Zwei 100% Dom = aber a sagt. B sagt f)
.
Aber ich verfolge gerade eine neue Idee...
.
Ich habe eine Sklavin und nehme einen Switcher als Sub...meiner Sklavin gegenüber ist er dann höher gestellt aber macht nur auf mein Geheiß. Wenn die Sklavin angebunden im Kämmerchen wartet... darf Sub, im Wohnzimmer switchen und ein wenig mit mir spielen ^^
.
Soweit die Idee...
Dann geht es los mit Eifersucht und der Wahl des Standortes... etc. pp
.
Es ist zum Haare raufen🫣
(Irgendwelche Tipps zum Mindset???)

Geht es um gleichzeitig immer zu dritt spielen? Oder jeder Top spielt für sich alleine mit Bottom? Welche Schwerpunkte betrifft das?

In der Theorie kann so etwas funktionieren, kann allerdings auch genauso gut scheitern. Es braucht dann den richtigen Menschen, der mindestens gut, besser sehr gut zu beiden(!) passen muss und zufällig die gleiche Beziehungsdynamik sucht und passende Gegenbedürfnisse hat.

In nicht monogamen Konstrukten ist es nicht selten, dass auf Bottom mehrere Tops kommen, diese stellen oftmals getrennte Beziehungen dar, die dennoch gemeinsam agieren können. Hier stellt sich halt die Frage, ob eine Herachie entsteht durch eine (vor)herrschende Dynamik, ob D/s oder Regeln oder so etwas wie Keuschhaltung in andere Beziehungen (damit meine ich auch Spielbeziehung) eingreifen, selbst blaue Flecken können Einfluss haben. Selbst Defizite in der Kommunikation, Bindungsarten, Traumata, schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit etc. werden Einfluss nehmen und ggf. negative Erfahrungen starten, die es zu lösen/meistern gilt. Eifersucht ist ebenfalls ein Thema mit dem sich Mensch auseinander setzen sollte und zwar alle. Und vor allem: Was, wenn zweite Topperson doch Gefühle entwickelt und mehr möchte? Wird sie dann aus eurem Leben verbannt? Dann kommuniziert das vorab und sucht nach einer passenden Person, der das wirklich klar ist. Seid hier immer richtig fair oder steht dazu, wenn euretwegen etwas schief gelaufen ist und arbeitet das gemeinsam auf.

Einhörner (dritte Person in Beziehung zu einem Paar) sind keine Spielbälle für Paare, die nur ihre eigenen Bedürfnisse im Kopf haben. Die Bedürfnisse des Einhorns sind genauso wichtig und Einhörner sind selten. Stellt euch also auf viel Suche, viel Reden, Grenzen besprechen etc. ein. Und auf einige Fehlschläge. Klärt vorab wie genau ihr es handhaben wollt, Sessions immer nur zu zweit? Darf etwas in den Alltag hinein kommen und wenn ja was und von wem?

Auch ich sage bei einem D/s Schwerpunkt sollte einer Top 1 sein. Oder zumindest beide sehr eng zusammen arbeiten. Wenn Regeln oder Anweisungen Bottom am Ende handlungsunfähig machen und das dann bestraft wird, wird es unfair.
Es sollte sich auch an das niedrigste/unerfahrenste Level angepasst werden. Im Shibari heißt das, auf dem Level der Person zu fesseln, die weniger Erfahrung hat. Sprich ggf auf Suspensions zu vermeiden oder Patterns wählen, die beide Tops können.

Ich wurde schon von zwei bis drei Tops gleichzeitig bespielt und habe es auch als Co Top schon selbst gemacht. Gerade als Top hat es mir echt Inspiration gegeben und als Anfänger auch mehr Sicherheit. Das gab meinem Sadismus ziemlich einen Schub 😁 Als Bottom bekam ich bsp gleichzeitig Care und Fiesheiten. Hatte zwei Personen die mich auffangen konnten. Und bisher hatte ich hier nicht den Eindruck des mich aufteilen müssens um allen gerecht zu werden.
Die reinen Sessions haben sich einfach so entwickelt, wir waren alle miteinander verbunden über Freundschaft mit Option zu BDSM bis romantische Beziehung. Die zusätzlichen Tops oder Bottoms wurden demnach nicht extra gesucht, sondern wir sind in ein offenes Treffen reingegangen, sodass der Vorgang vorab etwas anders war.

Würde ich als Beispiel jetzt für Sessions zu dritt jemanden suchen, würde ich gemeinsam mit meinem Partny, wo das mit mir erleben möchte, erst einmal besprechen und den Rahmen festlegen. Wen für was suchen wir? Was können wir anbieten? Was möchte und möchte mein Partny nicht? Wird es eine Machtfolge geben?

Bei mir wäre jetzt beispielsweise wichtig, dass es kein reines Dreier Ding ist. Keine einmalige Sache, keine Fremdbenutzung/Ausleihen. Und das der Schwerpunkt im SM, ggf. sogar eher im Shibari liegt. Wenn Switcher, dann jemand, wo ich nicht gezwungen bin zu toppen. Bieten würde ich allein Minimum eine Freundschaft, einen klaren Rahmen / Kommunikation, Reaktionen für einen Reaktionsfetischisten, Offenheit für die Wünsche meines Gegenübers bzw. ehrliches Nein/Absage, wenn diese nicht erfüllbar sind.
Dann kommt der Rahmen von Partny dazu und darauf basierend wird geschaut was passt.

Es hilft nichts eine Person zu nehmen, die zwar nett und attraktiv ist, aber ein vollkommen anderes BDSM lebt als wir und vieles sich wünscht, was meine Tabus sind. Da kann ich natürlich vorab immer hoffen, Mensch ist ehrlich und versucht nicht irgendwas zu bekommen um nicht leer auszugehen. Allerdings machen sich solche Lügen schnell bemerkbar.
Oder es passt wörtlich super toll und in einer ersten Session fühlt es sich falsch und nicht erfüllend an, dann wird das Thema beendet - es hilft nichts, wenn ein Mensch, zwei Menschen oder alle drei irgendwo damit unglücklich sind. Es kann auch sein, dass eine Session Super toll läuft und trotzdem danach festgestellt wird, dass es so nicht passt und/oder 1:1 getrenntes spielen besser wäre.
Aftercare und Nachgespräche sind somit erst Recht wichtig, genauso wie Check ins, selbst wenn die Gespräche davor schon sehr ausführlich waren.

Ich denke das kann zu Problemen führen wenn unterschiedliche Grundlagen dann da sind. An was soll sich Sub dann halten?

Aber es kommt immer drauf an, was man
möchte, rein SM ist kein Problem. Je mehr D/S dazu kommt und das fester Bestandteil ist schwer.

vor 7 Stunden, schrieb rootcause:

Und immer etwas haben, was exklusiv nur zwischen Primär-Dom und Sub passiert und nie zwischen Sekundär-Dom und Sub.

Magst du teilen, warum du das wichtig empfindest bzw. Wozu dies dienen soll? Wovor soll es schützen?

Vor 10 Minuten , schrieb Candala:

Magst du teilen, warum du das wichtig empfindest bzw. Wozu dies dienen soll? Wovor soll es schützen?

Primär-Dom untermauern und nicht beliebig Austauschbar erscheinen...dies ist wenn, die Position für den Sekundär-Dom "austauschbar"
Ist was mir zu dem Punkt einfällt...

Für mich ist es recht eindeutig, wenn man eine feste D/S Beziehung hat, kann es in dem Sinne nur einen übergeordneten Dom geben, welcher die Fäden in der Hand hat. 

Das heißt Treffen zustimmt, die Sub ggf. auch alleine verleiht. Die zweite Person nicht einfach spontan Aufgaben erteilt und in den Alltag eingreift. Außer der Sub würde jetzt für eine Session etwas aufgetragen, das fände ich vollkommen in Ordnung.

Wir hatten Fremdverleih nur auf Veranstaltungen, was männliche Doms betrifft. Diese konnten dann auch ihr SM machen. Mein Herr würde da nicht eingreifen (außer im Notfall). Sicher hatten wir auch Fendoms. Die er dann für mich gesucht hatte. 

Hier hat es sich auch schon ergeben, dass ich privat zu Femdoms geschickt wurde. 

Ebenso hat mein Herr sich von der Femdom seiner Ex-Sub einige Dinge in Richtung Nadeln und medizinischen Dingen zeigen lassen, die allerdings nur was am Rande für ihn sind. 

Mit einem Paar könnte sich gerade auch ein gemeinsames Spiel meines Doms mit der Femdom ergeben. Sie hat zwar einen Sub, mag aber auch Sklavinnen. Wir haben da im Ansatz auch schon bdsm gemacht und sie mir Dinge aufgetragen. Mein Herr und sie verstehen sich einfach sehr gut, sodass es auch für ein gemeinsames Spiel passen könnte. Ihr männlicher Sub gibt in Sachen bdsm nicht ganz ihre Vorstellungen her...🙈 Ein glückliches Paar sind sie dennoch. Dieser würde allerdings keine Rolle spielen. 

Zuschauen tut mein Herr Femdoms gerne bei Ihren Quälereien und ist weniger an männlichen Doms interessiert. 

Ergänzungen sind also auch im Laufe der Zeit für uns interessant geworden. Eine weitere Sub zu finden, wäre mal interessant, ist hier allerdings nicht das Thema und auch nicht ganz so einfach. 

Ich glaube, dass es sehr stark davon abhängt, ob man eine 24/7 Beziehung mit einem Dom hat oder ob eben eine Sub für sich selbst mehrere Doms hat und auch frei entscheidet, wann sie sich mit wem treffen möchte und diese dann in einer Session natürlich nach ihrer Art dominieren. 

Ob es sich also "aufteilt" zwischen mehreren Doms nebeneinander oder es einen festen Dom gibt und andere eine Ergänzung wären, ist vermutlich der entscheidende Unterschied. 

Was nicht heißen mag, wenn sich zu dieser Ergänzung nicht eine intensive Freundschaft entwickelt, sich da der Rahmen nicht auch vergrößern kann und dieser Freund oder Freundin irgendwann recht logisch auch von sich aus der Sub gelegentlich Aufgaben außerhalb von Sessions erteilen kann, nicht alles beim Erstdom mehr erfragen oder abklären muss usw. Aber das wird dann eine langfristige Entwicklung sein. 

Tatsächlich ist SM immer recht einfach, D/S die größere Frage. 

Guten Abend!!
Ich bin es1.
Probleme kann es immer und überall und in jeder Konstellation geben.
Aber als Sub ist es ganz einfach ,solange sie /ich weiß wohin ich gehöre und meiner immer einen anderen Stellenwert haben wird weis sie Sub sehr wohl an was sie sich zu halten hat

Und ja wie hier schon das ein oder andere mal in den Antworten gelesen zu haben.
Es ist uns sehr wohl klar das es in einer klassischen D/S Konstellation nicht gang und gängig ist das er an seine von einem.anderem Dom hand anlegen lassen will !

Vor 18 Stunden, schrieb jackXjacqueline:

jack@jackXjacqueline:

Wir leben dieses Szenario seit einiger Zeit relativ regelmäßig im Rahmen einer Fremdbenutzung, wobei man "fremd" in Anführungszeichen setzen sollte, da der zweite Dom (im Rahmen der Session) für uns beide mittlerweile darüber hinaus zu einem guten Freund geworden ist. Da er selbst seinen submissiven Gegenpart hat, läuft hier auch niemand Gefahr, die zweite Geige spielen zu müssen. Entweder er lebt seinen Sadismus allein mit meiner Sklavin aus, ich schaue zu und befriedige damit meinen Voyeurismus, oder wir beschäftigen uns seit kurzem auch gemeinsam mit ihr. Dabei wird niemand verwirrt, wir ergänzen uns gegenseitig und für meine Sklavin führt die Tatsache, dass sich zwei Sadisten gleichzeitig mit ihr beschäftigen, eher dazu, dass ihr Erleben noch intensiver wird. Sie hat aber auch eindeutig ein Faible in diese Richtung.

Aber ich bemerke, dass es im BDSM sehr den Hang zu Exklusivität gibt, vielleicht u.a. auch aus dem Irrglauben, dass bei drei Menschen automatisch einer zum dritten Rad am Wagen werden muss. Dass man auch symbiotisch miteinander agieren kann, wenn es von den Voraussetzungen her passt, wird dabei vermutlich gern übersehen.

Der 2 Dom sollte natürlich mit beiden Parteien klar kommen.
Die dritte Person sollte definitiv nicht das.dritte Rad sein.
Er sollte mit meinem matchen was die Benutzung an mir angeht aber zugleich auch muss es allen Beteiligten dabei gut gehen und alle eine erfüllende Zeit haben!
Rücksicht, Kommunikation ,Respekt, Absprachen und Ehrlichkeit muss und sollte ich nicht erwähnen müssen. Da diese grundlegende Dinge selbstverständlich sein müssen !

Vor 15 Minuten , schrieb slavejaykay:

Ganz genau. Es braucht eben viel Kommunikation, Absprachen und Vertrauen. Es kommt auch darauf an, in wie weit der zweite Dom in dise D/s Beziehung mit integriert wird. "Nur" in Sessions oder generell auch im Alltag. Letzteres ist schwieriger umzusetzen, aber auch machbar. Beide Herrschaften müssen sich über Regeln, Aufgaben, Strafen etc. einig sein. Die Hauptherrschaft hat das letzte Wort. 

Die erste Konstellation kann eine wunderschöne Erfahrung sein. Es bietet auch ganz neue Möglichkeiten. Es braucht aber den passenden Menschen dafür. Schließlich muss es bei allen dreien gut passen. 

Ich weiß wohin ich gehöre, immer, auch wenn mich der "zweite" Dom/Sadist, in Sessions dominiert und sadistisch behandelt. In dem Augenblick, in dem mein Herr mich dem "zweiten" Dom überlässt, bin ich in seinem Besitz, aber ich bin nicht sein Eigentum. Eigentum bin ich nur von meinem Herrn. 

"Zweite" bewusst mit Anführungszeichen versehen, weil in unserer Konstellation der Dom mehr eine Erweiterung und Bereicherung darstellt. 

Ja ,da geb ich dir in somanchen Punkten 100 % recht !
Meiner wird immer das letzte Wort haben ,da gibt es nichts zu wackeln oder diskutieren.
Dem.2 Dom zu übergeben werden heißt ja nicht seie Werte und Einstellungen abzugeben.
Eigentlich ganz klar!.
Allerdings dennoch sehr schwierig , da es generell nicht verstanden wird um was es uns geht bzw was wir suchen

vor 3 Minuten, schrieb devote83:

Allerdings dennoch sehr schwierig , da es generell nicht verstanden wird um was es uns geht bzw was wir suchen

Ich denke, Diejenige die sich ernsthaft auf eine solche Konstellation einlassen wollen würden, die verstehen schon um was es geht.

Ich lese hier immer wieder mal in Profilen von Doms, dass sie gerne eine stabile D/s-Dynamik mit wiederholenden Treffen haben möchten. Genauso ist aber auch aus deren Texten zu lesen, dass sie sich der vollumfänglichen Verantwortung einer festen Beziehung nicht unbedingt stellen wollen.

Ich kann mir vorstellen, dass ein solcher Dom wunderbar zu euch passen könnte. 

(bearbeitet)
vor 40 Minuten, schrieb devote83:

Allerdings dennoch sehr schwierig , da es generell nicht verstanden wird um was es uns geht bzw was wir suchen

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass generell suchen nicht viel bringt. Die besonderen Begegnungen waren nicht geplant, sie entstanden per Zufall. Bisher hat das aktive Suchen noch nie geklappt. Erst mit der Begegnung, entstanden Ideen, Möglichkeiten, die man nicht aktiv verfolgt oder gar nicht auf dem Schirm hatte. 

bearbeitet von slavejaykay
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