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Warum gefallen euch Schmerzen?


Co****

Empfohlener Beitrag

vor 14 Stunden, schrieb Teaspoon:

Die Frage war nicht als Kritik gemeint. Jede Beschreibung ist ein Blick in etwas Intimes und in sich schön.

vor 21 Stunden, schrieb Igel:

Fast jeder beschreibt (leicht) unterschiedliche Nuancen, aber bei fast allen geht es doch um recht ähnliche Punkte.

Ich wollte wissen, welche gemeinsamen Punkte du siehst, um zu sehen, ob ich es ebenso sehe.

Die Frage war tatsächlich (auch) als Kritik, oder besser: als kritisches Hinterfragen bei mir an geklommen. Das lag aber nicht nur an der Frage, sondern vor allem an meiner aktuellen seelischen Situation; habe gerade eine sehr bittere Enttäuschung einstecken müssen, die soll hier aber nicht zum Thema werden. 

Wenn ich jetzt nochmal neu auf die Frage 

Am 27.4.2026 at 17:50, schrieb Teaspoon:

Kern von was?

und dann

vor 15 Stunden, schrieb Teaspoon:

Ich wollte wissen, welche gemeinsamen Punkte du siehst, um zu sehen, ob ich es ebenso sehe. 

eingehe, tja, da kann ich schon fast Euch, @Teaspoon und @Paco2022 einfach zitieren. Ihr habe den Unterschied zwischen masochistischer Freude und devotem Aushalten (wollen) so schön eingegrenzt und die Übergänge beschrieben, jeder auf seine Art. 

Und der Kern steht ja in der Überschrift: warum gefallen uns Schmerzen? Dieses „uns“ statt dem „euch“ schließt uns Sadisten nicht aus, denn wir haben ja auch unsere Freude daran.

 

 

vor 5 Stunden, schrieb Igel:

Das ist doch mal eine knackige Zusammenfassung der Gründe, warum sich manche Leute gerne hauen lassen - und das sogar lieben! 👍☺️

Würde ich nicht ganz so unterschreiben.

Es gibt Menschen die lieben Schmerzen. Die sind Masochisten.

Es gibt Menschen die lieben das leiden und Qualen. Die sind Masochisten.

Es gibt Menschen die halten Schmerzen und dementsprechend das leiden, aus devotion,  für die Herrschaft aus. Sie ziehen keine Befriedigung aus dem puren Schmerz und Leid, sondern mehr aus den Reaktionen der Herrschaft.

Zwang kann es bei beiden geben. Es gibt Masochisten die brauchen den Zwang, andere wiederum brauchen ihn nicht. Es gibt devote, die den Zwang brauchen, andere wiederum brauchen ihn nicht. 

vor einer Stunde, schrieb slavejaykay:

Würde ich nicht ganz so unterschreiben.

Es gibt Menschen die lieben Schmerzen. Die sind Masochisten.

Es gibt Menschen die lieben das leiden und Qualen. Die sind Masochisten.

Es gibt Menschen die halten Schmerzen und dementsprechend das leiden, aus devotion,  für die Herrschaft aus. Sie ziehen keine Befriedigung aus dem puren Schmerz und Leid, sondern mehr aus den Reaktionen der Herrschaft.

Zwang kann es bei beiden geben. Es gibt Masochisten die brauchen den Zwang, andere wiederum brauchen ihn nicht. Es gibt devote, die den Zwang brauchen, andere wiederum brauchen ihn nicht. 

Hmmm ... so ähnlich hab ich eben auch gedacht. Mein Gedanke war die Frage: Gibt es noch andere Motivation außer Masochismus und Devotion? Einen dritten Weg zum Genuss oder Hinnehmen von Schmerzen? Oder gar noch mehr Wege?

vor 4 Minuten, schrieb Igel:

Hmmm ... so ähnlich hab ich eben auch gedacht. Mein Gedanke war die Frage: Gibt es noch andere Motivation außer Masochismus und Devotion? Einen dritten Weg zum Genuss oder Hinnehmen von Schmerzen? Oder gar noch mehr Wege?

Was sollte es denn noch geben, außer Masochismus und Devotion? Alles außerhalb wäre wieder toxisch. 

Und da reden die leute immer von horizont erweitern....
Was will mann da erweitern wo es nie einen gegeben hat.

vor 7 Stunden, schrieb Igel:

Und der Kern steht ja in der Überschrift: warum gefallen uns Schmerzen? Dieses „uns“ statt dem „euch“ schließt uns Sadisten nicht aus, denn wir haben ja auch unsere Freude daran.

Dann kann man analog fragen: Freude am Schmerz oder Freude daran, dass man das mit einer Person machen kann und diese es aushalten muss/ will.

vor 3 Stunden, schrieb slavejaykay:

Es gibt Menschen die lieben Schmerzen. Die sind Masochisten.

Es gibt Menschen die lieben das leiden und Qualen. Die sind Masochisten.

Was unterscheidet für dich Schmerz von Qual?

Bei der Variante Schmerz ausschließlich für die Herrschaft aus Devotion auszuhalten, kommen die meisten allerdings schneller an ihre Grenzen. Das kann man sooo weit nicht ausbauen. Gab es schon oft die Frage: "Wie halte ich mehr aus?" usw. Wenn man nicht masochistisch ist, ich meine trainieren kann man alles, ist da irgendwann ne Grenze erreicht. Mein Herr hatte da auch mal ne Sub, die meinte, dass sie bemerken würde, dass das was bei ihm einen Anfang darstellen soll, bereits ihre dauerhaften Grenzen sind. Dann ist das so. Da macht es auch wenig Sinn in 20 weiteren Sessions zu versuchen das nach oben zu schieben. 

Ich mag vorallem Schmerz in Verbindung mit Angst. Breiter, dumpfer Schmerz oder spitzer Schmerz bei dem Blut fließt wie z.b beim  Cutting.

(bearbeitet)
vor 19 Stunden, schrieb Teaspoon:

Was unterscheidet für dich Schmerz von Qual?

Schmerz ist für mich nicht gleich automatisch quälend. Es gibt Schmerzarten die ich regelrecht aufsauge und genieße. Mehr mental, als sexuell. Es ist der pure Schmerz, der mich befriedigt. 

Dann gibt es Schmerzarten die sehr unangenehm sind, die ich nicht genießen kann. Das ist dann für mich quälend und ich leide. Ich ziehe aber aus dem Leid meine masochistische Befriedigung. Qualen können auch durch andere Praktiken erfolgen. Das muss kein Schmerz sein. Keuschheit oder Erniedrigung ist auch quälend für mich. 

Und dann gibt es noch das Ertragen aus reiner Devotion. Kommt aber selten vor. Wenn ich an dem Punkt komme, in dem ich keine masochistische Befriedigung aus Schmerz oder Leid ziehen kann. Dann greift bei mir die Devotion, die für mich genauso erfüllend ist.

bearbeitet von slavejaykay

Mich erregt auch immer die Angst vor Schmerz. Reinen Lustschmerz gibt es so jetzt nicht, mein Herr baut immer auch quälende Dinge ein. Meistens befriedigen die mich dann allerdings, da ich gerne leide. Aber natürlich nicht jede Art von Schmerz und plötzliche Intensität gleichermaßen. 

Es gibt direkt befriedigenen Schmerz für mich. Durchaus aber auch indirekt eher. Da ich den Schmerz und die Spuren danach genieße. Außerdem natürlich das ganze Machtgefälle. Da würde Angst auch nicht richtig wirken, wenn Schmerz nicht wirklich manchmal schlimm wäre. Einige Arten sind einfach auch kein Tabu und nur des Machtgefälles wegen. 

Hiebe auf die Fußsohlen sind so eine Sache. Die führt mein Herr auch qualvoll aus. Ich weine, komme aber nie rein und möchte nur weg. Bei jedem weiteren Hieb. Die haben jetzt ja auch keinen "Gewöhnungseffekt" in dem Sinne wie der Hintern. Ich bin danach auch nicht befriedigt, ich finde es danach immer noch schlimm. 

Dann gibt es direkt harte Hiebe auf kalter Haut. Dieses bewusste Ertragen müssen und dabei auch zu leiden, liebe ich sehr. Es ist dieser plötzlich starke Schmerz. Ich mag das sicher nicht, wenn es "Strafhiebe" sind. Nicht alles sind riesen Bestrafungen bei uns. Aber ein paar sehr starke und fiese Hiebe "übergezogen". 

Dann gibt es die Variante, dass der Schmerz sich langsam steigert und immer intensiver wird. Harte Auspeitschungen gehen auch nur mit einem vorherigen Aufwärmen. Am Hintern und auch den Schenkeln kann mein Herr dann mit der Peitsche richtig durchziehen. Ich kann dabei schreinen, weinen oder auch stöhnen. Jedenfalls bin ich in meinem Tunnel und der Schmerz befriedigt mich immer mehr. Bestimmte Ausreißer, wenn die Peitsche den Hüftknochen trifft oder so, das schmerzt dann natürlich sehr. In einen "Space" oder Tunnel komme ich jedenfalls nur, wenn die Steigerung da ist. 

Das kann allerdings auch bei direkt harten Hieben der Fall sein. Die mich anfangs aber fast "überfordern". Ich auch eher weg will. Und mein Herr das mag, wenn ich mich winde oder tatsächlich leide. Die Hiebe sind dann heftig und schnell und ich weine eher und beiße die Zähne zusammen. Aber dann nehme ich das auch immer mehr an und jeder Schlag geht tiefer und befriedigt mich irgendwann nur noch mehr. Die Steigerung ist sicher die "angenehmere" Variante. Ist aber auch ein Leiden und kann mit einigen fiesen Ausreißern einhergehen. 

Den ganzen Körper auszupeitschen, da muss man am Rücken und so, etwas aufpassen. Dazu eignet sich für uns auch nicht die schwerere Peitsche, da mein Herr schon gerne "richtig" schlägt und ausholt. Bzw. die geht auch, muss er aber mehr dosieren als auf dem Hintern, sonst können Hiebe da fürchterlich sein. Die Bullwhip finde ich da geeigneter. Im Impact nicht so "wuchtig". Dennoch kann sie natürlich ziehen, Striemen bilden und diese roten Punkte vom kleinen Knoten mag ich sehr. Auch unsere andere Peitsche kann in die Haut ziehen oder wenn nur die Spitze trifft, einen tief roten "Biss" hinterlassen. 

Einige Dinge mag ich immer. Unser Vampire Paddel oder so. Da es blutige Spuren macht, nimmt mein Herr es nicht so häufig. Das kann allerdings auch der Rohrstock, wenn die Haut aufplatzt. Das Gefühl genieße ich sehr.

Ja, unsere ganzen Schlagteile sind natürlich alle nochmal anders. Die jetzt zu beschreiben würde dauern. 

Der Rohrstock ist eines meiner Lieblingsteile. Ich mag weder nur dumpf oder flächig, noch die ganz scharfen Hiebe (die kann unsere Dressurgerte). Der dünne Rohrstock zwiebelt und zieht natürlich eher, dicke sind "wuchtiger". Ich mag es, den Treffer genau zu spüren, aber eher die dickeren Rohrstöcke. Das ist dann ein gezielter Schlag, der auch tief gehen kann. Aber "scharf" würde ich das nicht nennen. Kratzen, Cutting, da mag ich diese Schärfe sicher. 

Es gäbe mit dem Rohrstock noch gezielte Hiebe auf die Nippel oder die Klitoris (dafür muss ich meine Schamlippen auseinander ziehen). Das finde ich fürchterlich und kann das immer kaum, dabei weine ich auch schnell. Ein Peitschen untenrum und auf den Brüsten einfach, kann es natürlich auch geben. Sicher bin ich da empfindlicher als auf dem Hintern. 🙈 Die Schenkel, das mag ich auch, aber kann auch sehr schmerzhaft sein. Hier die Innenseiten mehr als die Außenseiten. 

Körpernahes Spanking wäre die Tawse. Wobei mein Herr "stabmäßiges" eigentlich immer mag. Die ist durch das Sattelleder nochmal schwerer als normale "Paddel". Brennt und zieht sehr. Durch die Zunge kann sie dann auch mit mehr Geschwindigkeit treffen. 

Am Ende gibt es da viele Varianten und Arten von Schmerz. 

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