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Jahrzehnte der Freizügigkeit und Emanzipation


Dom_76

Empfohlener Beitrag

Du kannst mir auch mal verraten warum es für dich so wichtig ist welches ich meine.

Spielt das etwa eine rolle ob nun das eine oder das andere minderwertig ist?

Wäre die Tatsache nicht alleine schon tragisch das es eins ist?

Oder haben wir da nen bisschen eine Doppelmoral?

Daran ist ja grundsätzlich nichts falsches.
Ich hab durchaus eine Doppelmoral.

Vor 10 Minuten , schrieb EsIch:

Ich nicht schwach gesagt.
Ich habe gesagt minderwertig.

Ja welches Geschlecht soll minderwertig sein. Nicht ablenken. Welches Geschlecht soll minderwertig sein 🙃?

Aber um dich nicht länger auflaufen zu lassen.

Du musst sagen.
"Niemand ist minderwertig alle sind gleich viel wert"
"Kein Geschlecht ist besser oder schlechter als das andere"

Das wäre aus deiner sicht die richtige Argumentationslinie.

Sollte zumindest so sein.
Es sei den du bist da anderer Meinung und Präferierst eins über das andere.

Da wären wir ja zumindest relativ einer Meinung wen das so ist.

Wobei ich sagen muss das das so auch nicht ganz Richtig ist.
Es gibt einzelne Individuen jeden Geschlechts die ich durchaus respektiere.

Aber grundsätzlich würde mein bdsm nicht Funktionieren mit so einem Quatsch wie Gleichwertigkeit.

Und das zu untergraben wäre kink shaming.
Und gemein

Du musst als König nicht die gesamte Revolte wütender Bauern zurück schlagen. Du musst nur die Bauern mit den Mistgabeln davon überzeugen, dass die Bauern mit den Fackeln ihnen die Mistgabeln wegnehmen wollen. Und umgekehrt.

Das Problem sind nicht Menschen, die gleichberechtigt und mit Respekt behandelt werden wollen. Sie nehmen auch nicht wirklich irgendwem was weg. Ok, vielleicht muss man etwas Energie darein stecken, den anderen verstehen zu wollen.

Aber jede Minute, in der man sich darin aufreibt, beschäftigt man sich nicht mit den eigentlichen Problemen und merkt nicht, was einem wirklich gerade weggenommen wird. Etwas was viel mehr weh tut, als nett zu anderen Menschen sein zu müssen.

Für die, die missverstehen wollen,
neutrale Form, so sie griffig ist ohne das es verkrampft wirkt!
Kein gesprochenes Leerzeichen, kein Sternchen und im Normalen Leben das Maskulinum. aArasjel………….

Vor 16 Minuten , schrieb Intensität:

Für die, die missverstehen wollen,
neutrale Form, so sie griffig ist ohne das es verkrampft wirkt!
Kein gesprochenes Leerzeichen, kein Sternchen und im Normalen Leben das Maskulinum. aArasjel………….

Ist denn das Maskulinum neutral? Ich denke nicht. Allerdings halte ich in einem Text auch nichts von Sternchen oder der gleichen. Auch wenn ich es manchmal nutze. Schreibe dann lieber beide Formen aus. Liest sich besser und ist grammatikalisch korrekt. Wenn ich z.B. von Feuerwehrmann schreibe, schreibe ich nicht nur Feuerwehrmann. Sondern Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau. Bricht kein Bein. Lässt sich gut lesen. Beiße extreme im Geschlechter Spektrum sind vertreten und vor allem sichtbar.

Vor 2 Stunden, schrieb DreamGirlYuki:

Also keine Eier

deine trans feindlichkeit nehme ich mal so zur kentniss.

vor 15 Stunden, schrieb Chris-Corax:

Zum eigentlichen Hauptthema: Ich habe das Gefühl, dass hier sehr viele Begriffe in einen Topf geworfen werden, die so nicht automatisch zusammenhängen:

„GentleDom“ beschreibt erstmal einen Stil von Dominanz: fürsorglich, achtsam, liebevoll dominant. Das sagt aber noch nichts darüber aus, ob jemand „alte Werte“ vertritt — zumal gar nicht definiert wird, was mit „alten Werten“ überhaupt gemeint ist.

Auch der Zusammenhang zwischen langjährigen kinky Beziehungen, devoten Frauen, die „ihr Abenteuer auskosten“, und Gendern erschließt sich mir nicht wirklich. Da werden Themen verbunden, ohne dass erklärt wird, warum sie zusammengehören sollen.

Vielleicht wäre die Diskussion ergiebiger, wenn die Begriffe erstmal sauber getrennt und definiert würden. Sonst bleibt es eher ein Sammelbecken aus Assoziationen als eine konkrete Fragestellung.

Die Frage war ja u.a. @Chris-Corax, ob dich persönlich der Ist Zustand eher verwirrt oder begeistert? Ich genieße zum Beispiel die Freizügigkeit und das Selbstverständnis der Frauen. Noch immer sollte man zwar auf seinen Ruf achten! Was aber heute vorallem mit der Wahl des Gegenüber einhergeht.

vor 1 Minute, schrieb Rosenrot82:

WoW worum geht es hier? Ich bin beeindruckt.  

Um ein gewollt provokantes Thema @Rosenrot82und wie sich die „Neue Zeit“ für dich persönlich anfühlt. Guten Morgen. Und ich fange gerade eben erst an zu lesen.

LG

O.

(bearbeitet)

Ich habe eher eine positive Assoziation mit der Bezeichnung Gentledom. Ich assoziiere damit allerdings immer in erster Linie einen Blog, der bis heute über "niveauvollen BDSM" aufklärt.

Alte Werte: Ich finde es grundsätzlich richtig, dass Werte im Wandel sind, denn die Gesellschaft verändert sich ebenso. Ja, auch ich sehe Werte, die verloren gehen. Als Beispiel zur Veranschaulichung nenne ich hier mal das "Tür aufhalten", welches "früher" zur Aufgabe von Männern erklärt wurde, wenn eine Frau durch wollte. Ein Wert der im Wandel war, weil Frauen zurecht darauf hinwiesen, dass sie auch allein eine Tür öffnen können. Und heute: Ein Glücksspiel: Wenn du vor dir jemanden hast, der, die oder dey sich nochmal nach hinten umschaut wird dir noch die Tür aufgehalten. Wenn du Pech hast, will die Person aber unbedingt "Erste(r)" sein und läuft einfach weiter, während die Tür genau dann zufällt, wenn du an sie herangetreten bist.

Manchen alten Werten kann man hinterher trauern. Andere leben weiter, indem Menschen jeden Geschlechts einfach die Tür für andere Menschen aufhalten, egal ob diese Frauen sind oder nicht.

Dann gibt es aber auch einige alte Werte, wo es nicht schade ist, wenn sie verschwinden: z.B. Vergw. in der Ehe, Abtreibungsverbote, dass unverheiratete Frauen als "Fräulein" bezeichnet werden sollten (geht niemanden per se was an, ob jemand verheiratet ist oder nicht)...

Und trotz dieser Fortschritte gibt es immer noch Baustellen, z.B. die rechtliche Definition einer Vergw., die Voraussetzungen unter denen Schwangerschaftsabbrüche stattfinden können oder Menschen, die weiterhin an solchen Sprachregelungen festhalten.

bearbeitet von P-enby
(bearbeitet)
vor 10 Minuten, schrieb Dom_76:

Um ein gewollt provokantes Thema @Rosenrot82und wie sich die „Neue Zeit“ für dich persönlich anfühlt. Guten Morgen. Und ich fange gerade eben erst an zu lesen.

LG

O.

Dir auch einen guten Morgen.

Für mich stellt die "neue Zeit" nichts dar. Ich lebe in meiner kleinen Bubble, sehr glücklich und zufrieden. Hier sind die Hierarchien klar festgelegt. Über mir steht mein Master und das 24/7, er ist mein Gott, darunter kommt das - wie es hier genannt wurde minderwertige Geschlecht und ich bin stolz mich zu diesem zu zählen. Ja , das ist auch für mich eine natürliche Ordnung. Das war's. Alles was außerhalb meiner Bubble abgeht, ist so ganz und gar irrelevant. 

Provokanten Thema - durchaus.

bearbeitet von Rosenrot82
vor 8 Stunden, schrieb Igel:

Ob sich @Dom_76 hier noch mal meldet und uns erklärt, was er mit "„Gentle Dom“, mit „alte Werte“ meinte und wo er den Zusammenhang mit „vielen Möglichkeiten wie Gendern usw.“ sieht?

@Igeles war mir wichtig, die Substanz umfassend zu erklären und zu erfragen, also alle mir wichtigen Begriffe unterzubringen! Die Kernaussage finde ich hingegen durchaus klar und deutlich.: Gefällt dir der Ist Zustand oder verwirrt er dich eher.

Beispiel: Mich amüsiert eher, dass eine bestimmte Gruppe hart Argumentierender sich ausgerechnet nach den alten Werten sehnt (ein Paradoxon). Daran kritisiere ich in Foren, man darf sich nicht nur „die Rosinen heraus picken“ und das dann auch noch Gleichberechtigung nennen. Über echte und ehrliche Emanzipation hingegen bin ich total begeistert.

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