Dom_76 Geschrieben vor 5 Stunden Autor vor 8 Stunden, schrieb Igel: Ob sich @Dom_76 hier noch mal meldet und uns erklärt, was er mit "„Gentle Dom“, mit „alte Werte“ meinte und wo er den Zusammenhang mit „vielen Möglichkeiten wie Gendern usw.“ sieht? @Igeles war mir wichtig, die Substanz umfassend zu erklären und zu erfragen, also alle mir wichtigen Begriffe unterzubringen! Die Kernaussage finde ich hingegen durchaus klar und deutlich.: Gefällt dir der Ist Zustand oder verwirrt er dich eher. Beispiel: Mich amüsiert eher, dass eine bestimmte Gruppe hart Argumentierender sich ausgerechnet nach den alten Werten sehnt (ein Paradoxon). Daran kritisiere ich in Foren, man darf sich nicht nur „die Rosinen heraus picken“ und das dann auch noch Gleichberechtigung nennen. Über echte und ehrliche Emanzipation hingegen bin ich total begeistert.
Es**** Geschrieben vor 5 Stunden Vor 13 Minuten , schrieb Rosenrot82: Dir auch einen guten Morgen. Für mich stellt die "neue Zeit" nichts dar. Ich lebe in meiner kleinen Bubble, sehr glücklich und zufrieden. Hier sind die Hierarchien klar festgelegt. Über mir steht mein Master und das 24/7, er ist mein Gott, darunter kommt das - wie es hier genannt wurde minderwertige Geschlecht und ich bin stolz mich zu diesem zu zählen. Ja , das ist auch für mich eine natürliche Ordnung. Das war's. Alles was außerhalb meiner Bubble abgeht, ist so ganz und gar irrelevant. Provokanten Thema - durchaus. Ich würde sagen es steht jedem gut mal aus seiner bubble raus zu gehen und mal die so zu sehen wie sie ist. die ist halt leider nicht so bequem wir jeder von uns die gerne hätte. ich sehe aber auch nicht das du dich beschwerst, von daher sei es dir gegönnt.
Dom_76 Geschrieben vor 5 Stunden Autor vor 12 Stunden, schrieb Violet_Fog: Ich habe den BDSM Kosmos zu Beginn und mehrheitlich so wahrgenommen, dass sich sehr viel und sehr genau damit befasst wird. Wie stellt man Konsens sicher? Wie kann ich sicher gehen, mich nicht missbräuchlich zu verhalten/nicht in missbräuchliche Strukturen zu gelangen. Wie kann ich mich als männlicher Dom abgrenzen von frauenverachtendem Verhalten? Wo muss ich mich da selbst noch reflektieren? Ich halte da die BDSM Welt sogar der Gesellschaft in diesen Fragen voraus was Konsens, Achtsamkeit, Vielfalt, Anerkennung der Identität und Unterschiedlichkeit usw. betrifft. Natürlich begegnet einem da auch tagtäglich das Gegenteil und ich habe auch keine konkreten Zahlen. Aber wäre das Eingangs erwähnte nicht mein Eindruck gewesen, hätte ich mich auch nicht tiefer in diese Gewässer gewagt. Denn das ist mit was ich am allermeisten an den Menschen geschätzt habe, dass diese für mich wichtigen Fragen so viel Raum haben. Das ist es, auf den Punkt genau, was ich am BDSM liebe! Achtsamkeit, man nimmt sich bewusster wahr und entdeckt im besten Fall neue Horizonte. Da war es jede Sekunde wert, kam also nicht auf die gemeinsamen Jahre an, sondern wie intensiv und bereichernd die gemeinsame Zeit ist oder war @Violet_Fog. Auch mein Beuteschema als Dom änderte sich. Zitat: „Willst du deinem Leben mehr Zeit schenken oder deiner Zeit mehr Leben.“ Ob diesen scheinbar einfachen Satz auch wirklich jede/r durchdringt? Für mich jedenfalls ein Schlüsselsatz inzwischen. LG O.
Ro**** Geschrieben vor 5 Stunden Gerade eben, schrieb EsIch: Ich würde sagen es steht jedem gut mal aus seiner bubble raus zu gehen und mal die so zu sehen wie sie ist. die ist halt leider nicht so bequem wir jeder von uns die gerne hätte. ich sehe aber auch nicht das du dich beschwerst, von daher sei es dir gegönnt. Mir ist es sowas von egal wie andere meine Bubble sehen. Da wird sich immer beschwert wie schwer es ist in dieser "modernen" Welt seinen Platz zu finden und und und.... Vielleicht wäre es dann eine Überlegung wert zum kleinen 1x1 zurückzukehren und die Welt kleiner zu fassen. Es kann sehr einfach sein, es steht das Wort und es folgt die Ausführung.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Arasjal Geschrieben vor 5 Stunden Dies ist ein beliebter Beitrag. Vor 29 Minuten , schrieb Rosenrot82: Dir auch einen guten Morgen. Für mich stellt die "neue Zeit" nichts dar. Ich lebe in meiner kleinen Bubble, sehr glücklich und zufrieden. Hier sind die Hierarchien klar festgelegt. Über mir steht mein Master und das 24/7, er ist mein Gott, darunter kommt das - wie es hier genannt wurde minderwertige Geschlecht und ich bin stolz mich zu diesem zu zählen. Ja , das ist auch für mich eine natürliche Ordnung. Das war's. Alles was außerhalb meiner Bubble abgeht, ist so ganz und gar irrelevant. Provokanten Thema - durchaus. Du kannst dich gerne selbst als minderwertig bezeichnen und auch stolz darauf sein. Aber spreche bitte für dich. Frauen sind kein Minderwertiges Geschlecht 😉
Es**** Geschrieben vor 5 Stunden Vor 24 Minuten , schrieb Dom_76: @Igeles war mir wichtig, die Substanz umfassend zu erklären und zu erfragen, also alle mir wichtigen Begriffe unterzubringen! Die Kernaussage finde ich hingegen durchaus klar und deutlich.: Gefällt dir der Ist Zustand oder verwirrt er dich eher. Beispiel: Mich amüsiert eher, dass eine bestimmte Gruppe hart Argumentierender sich ausgerechnet nach den alten Werten sehnt (ein Paradoxon). Daran kritisiere ich in Foren, man darf sich nicht nur „die Rosinen heraus picken“ und das dann auch noch Gleichberechtigung nennen. Über echte und ehrliche Emanzipation hingegen bin ich total begeistert. naja man kann alles... sich auch die rosinen rau picken. verpflichtet bin ich niemanden außer vielleicht meinem gewissen. (und dem finanzamt) grundsätzlich gehe ich damit dakor das ältere/alte werte durchaus ein gesünderes miteinander geschaffen haben. is halt die frage wie weit man in die vergagenheit blicken möchte. Kultur anhänig ist es noch dazu. es ragen sich aber auch viele mythen und sagen darum was die frau damlas so war und was nicht. historich gesehen war die frau immerhin ein zu schüzendes objekt. der man hingegen verschleißbar. mal eine kleine anekdote ich hatte mal ein buch von meiner großmutter in der hand. das war so aus den 50er 60er jahren nannte sich "die gute hausfrau" (oder so ähnlich) darin wurde die ideale familie beschrieben. da darf gerne mal jeder raten und spekulieren was ihr glaubt. wer hatte zuhause das sagen wer hat das einkommen verwaltet wer hat taschengeld bekommen wer hat die interessen der frau nach außen vertreten müßen. ziemlich interesant dieses buch wiederspricht so ziemlich allen was heute so aus dieser zeit und das frauenbild überliefert ist. und tatsächlich hat es auch das Verhältnis zwischen meiner Großmutter und meinem großvater wiedergespiegelt. zumindest in einigen teilen.
Ro**** Geschrieben vor 5 Stunden vor 2 Minuten, schrieb Arasjal: Du kannst dich gerne selbst als minderwertig bezeichnen und auch stolz darauf sein. Aber spreche bitte für dich. Frauen sind kein Minderwertiges Geschlecht 😉 Und wer verallgemeinert nun?
Dom_76 Geschrieben vor 5 Stunden Autor vor 20 Stunden, schrieb Alexiel_Mistress: Was hat meine Beziehung und mein bdsm mit gendern zu tun? Ich bin verwirrt Musst du nicht sein @Alexiel_Mistress, denn womöglich bist du nicht betroffen. Faktisch leben wir aber in dieser Welt und werden von äußeren Eindrücken beeinflusst, auch vom Gendern. Gerade aber in der BDSM Community werde ich, als maskulin definierter Dom von zweierlei Archetyp Frau angesprochen. Wie soll ich mich verhalten, wenn ich mich für eine biologisch definierte Heterofrau interessiere, zumal androgyne Homosexuelle oder Trans wirklich heiß aussehen? Man will keine biologische Heterofrau mit einer Frage beleidigen! Und wie man hier sieht, ist sogar der Sprachgebrauch schwierig, sofern man niemandem „auf den Schlips treten will“.
Ro**** Geschrieben vor 5 Stunden Gerade eben, schrieb Dom_76: Musst du nicht sein @Alexiel_Mistress, denn womöglich bist du nicht betroffen. Faktisch leben wir aber in dieser Welt und werden von äußeren Eindrücken beeinflusst, auch vom Gendern. Gerade aber in der BDSM Community werde ich, als maskulin definierter Dom von zweierlei Archetyp Frau angesprochen. Wie soll ich mich verhalten, wenn ich mich für eine biologisch definierte Heterofrau interessiere, zumal androgyne Homosexuelle oder Trans wirklich heiß aussehen? Man will keine biologische Heterofrau mit einer Frage beleidigen! Und wie man hier sieht, ist sogar der Sprachgebrauch schwierig, sofern man niemandem „auf den Schlips treten will“. Das Problem ist, es wird sich immer jemand auf den Schlips getreten fühlen. Kannst du machen was du willst bzw auch machen was die anderen wollen... Problem ist die anderen sind Individuen. Diese Rechnung wird nie aufgehen.
Dom_76 Geschrieben vor 4 Stunden Autor (bearbeitet) vor 20 Minuten, schrieb Arasjal: Du kannst dich gerne selbst als minderwertig bezeichnen und auch stolz darauf sein. Aber spreche bitte für dich. Frauen sind kein Minderwertiges Geschlecht 😉 Das heißt sprich @Arasjalund nicht spreche in der Befehlsform! Allerdings versteht niemand deine Zurechtweisung, denn sie spricht ja für sich und greift niemals jemanden an. Kann man das eventuell mal respektieren und honorieren. Ihre Argumente sind schlüssig und klar, sollten also nicht mit Befindlichkeiten relativiert werden. bearbeitet vor 4 Stunden von Dom_76
BP**** Geschrieben vor 3 Stunden (bearbeitet) vor 20 Stunden, schrieb Teaspoon: Ist das einzige Sprachverbot in diese Richtung, das es m.W.n. in Deutschland gibt, auch wenn manche ja meinen, dass sie diejenigen wären, die etwas nicht (mehr) sagen dürften. 🤷🏻 Idi Amin: "There is freedom of sp/e/e/ch, but I cannot guarantee freedom after sp/e/e/ch" - trifft es generell in letzter Zeit wohl am ehesten. Sagen darf man alles, ja...... bearbeitet vor 3 Stunden von BP139
Br**** Geschrieben vor 3 Stunden (bearbeitet) Ich finde das jetzt alles gar nicht schlimm. Ob da wer Frauen abschätzig sieht oder nicht. Mich braucht das ja nicht zu interessieren. Warum sollte ich mich denn darüber aufregen? Gibt bestimmt auch welche, die Männer hassen. Bdsm kann ich immer machen und auch mit verschiedenen Meinungen. 🤷♀️ Das meinte mein Herr auch direkt, dass er mich vergew.altigen kann, wenn er möchte. Das muss man dann natürlich nicht so nennen. "Erzwungerner" Sex würde auch reichen. Man geht ja ein Machtgefälle ein, das ist dann Konsens. Aber bei mir, hat der Mann dann das Recht dazu. Wäre bei mir in einer Ehe allerdings auch der Fall. Dem stimmt man natürlich vorher zu dem Machtgefälle. Also wäre es dann keine Verge.waltigung. Wäre es in meiner Ehe auch nicht. Der Mann hat ja Bedürfnisse. Darum hat er eine Frau. Ich bin richtig glücklich, dass es meinen Herrn wirklich noch nie gestört hat, wenn ich eine andere Meinung hatte. Oder nicht die *korrekte*. Sowas ist dann auch nur vermeintlich tolerant. Nein, wir können über dieses und jenes diskutieren. Mein Herr interessiert sich auch für meine Meinung. Wenn er keine Lust mehr hat, kann er mit den Mund verbieten, aber das wäre keine inhaltliche Frage. Manchmal stört ihn dann einfach mein "Plappermaul". Bei einer Sub wäre ihm das ganz egal. Da würde er bei der ein oder anderen selbst sagen: "mit der könnte ich nie zusammen sein". Warum nennt man Subs "Objekt" oder so. Es gibt in einigen Zusammenhängen keine "Persönlichkeiten" und die lernt man erstmal kennen. Alles sind Objekte. Ist egal, was Petra über Diversität denkt. Man spricht nicht mit Petra, bevor man der was reinsteckt. Es ist sogar ihre Aufgabe zu schweigen. Die kann auch ne Leuchte sein und als Juwel in der Ecke stehen. Mit zwei Kerzen in der Hand. Dann erhellt sie den Raum ein wenig. Während die Herren in ihrer Runde ne Zigarre rauchen. Vielleicht grapscht man der zwischendurch an die Titten. Mein Herr möchte das in einer Herrenrunde auch mal mit mir machen. Ich schäme mich immer extrem, wenn ich mich bücken und meine Pobacken auseinander ziehen soll. Nur um das Loch anzuschauen. Damit demütigt er mich gerne. Er meint, es kann auch ruhig wer was reinstecken. Und unvorhergesehne Dinge können immer sein. Ich finde das richtig geil. Bestimmt denken alle, ich sei intelligent. Er findet auch, dass Dom Kurt mich nach seinem Ermessen bestrafen kann, wenn ich da nicht so funktioniere... Ich weiß nicht, was Dom Hans denkt. Interessiert mich ja auch nicht. Ich bin dafür da, um den aufzugeilen. Weil ich Brüste habe. Und eine Spalte. Vielleicht möchte der die anfassen. Dann soll ich schweigen. Einmal stand mein Mund dabei offen. Mein Herr meinte zum Glück nur, dass ich den schließen soll. Der braucht ja nicht dumm offen zu stehen, wenn danach nicht gefragt ist. Wenn er findet, dass jemand meine Spalte anfassen kann. Nur Sex hatte ich als Fremdbenutzung noch nicht. Davor habe ich auch Angst. Aber ist ja gut, wenn Frauen sich dafür zur Verfügung stellen. Ich glaube auch nicht, dass da alle Männer die Frauen "wertschätzend" betrachten. Sie sagen es nur nicht so direkt. Ich finde das richtig toll, wenn man ein Nutzobjekt ist. 👍 Aber als Partner Sub brauche ich schon Gleichwertigkeit. Da sehe ich mich nicht als weniger. Mein Herr mich auch nicht. Nur gleichberechtigt sind wir nicht. Sadisten sind meine besonderen Freunde. Mit denen kann man einfach gut! Also mein "Typ" von Sadist. Das gleicht sich ohnehin wieder aus, wen die wie sehen. Ich weiß selbst, dass der Sadist selbst *Schwächen* hat. Freundliche Menschen. Richtige Frohnaturen. 👍 Mit denen kann man auch gut Leute verarschen. Ich mach das manchmal mit meinem Herrn. Oder er gibt es sogar vor. Telefonstreiche bei ganz wichtigen Instituten oder so. Da darf man nur nicht lachen. Ich rufe da als Fußball Fan an. Mir wird sogar der Einsatzleiter (also der vom äh Spaßtelefon) bei meiner brisanten Frage ans Telefon geholt. Ich platze fast vor lachen... Wir amüsieren uns dann prächtig! 👍 Ein paar Witze werden ja noch erlaubt sein...🤭 Aber einige verstehen leider auch nie Spaß. Die bewerten alles "über" und so. Das macht mich immer noch trauriger, als wenn ich auf dem Boden schlafen muss.. 😔 P.S.: meine Moral bildet sich am meisten durch die katholische Kirche^^ Die nehme ich sehr ernst und beichte immer alles. Beim perversen Pfarrer Jürgen. Gut, manchmal schaut der, ob ich nen feuchten Fleck habe. Nein, nicht um sich aufzugeilen! Was denkt ihr denn? Nur um zu kontrollieren, ob die Frau sittlich ist. Und sie dann zu bestrafen. Das tut er nicht gerne. Das ist seine moralische Pflicht! Ich finde das toll, wenn solche Menschen mich wieder auf den Pfad der wirklichen Tugenden führen. 🙏😇 bearbeitet vor 3 Stunden von Bratty_Lo
Es**** Geschrieben vor 3 Stunden der witz ist es sieht sich auch so gut wie jeder über den anderen. es sieht auch jeder seine fleisch und blut über anderen. sogar seine freunde und die liste geht weiter in Abstufungen. mit ausnahmen. es sagt nur keiner es will niemand wahrhaben das es so ist. den das würde ein philosophisches fass aufmachen und Ideologien rechtfertigen die im allgemein Verständnis als "das böse" gebrandmarkt sind. sicherlich kann man dennoch dagegen argumentieren. es ist allerdings dann doch unbequem, wenn man sich die welt doch so viel einfacher erklären kann.
Es**** Geschrieben vor 3 Stunden klar vermiche ich da viel. bdsm ist ja nun wirklich etwas das auch ins normale leben miteinander ausstrahlt. is ja nicht so als würde man das mal eben so abschalten. "jetzt bin ich Despot für 2h und danach der liebe Frauenrechtsbeaftragte" aber klar gibt bdsm natürlich auch als rollenspiel behaupte mal das das auch die am weitesten verbreitete form davon ist. und selbst da ist bdsm nicht nur sex. oder glaubst du mal in den hintern zwicken beim verkehr oder die plüch Handschellen sind schon bdsm? ich erkläre mich hir durchaus ziemlich umfänglich muss ich mal sagen. antworte auch mit besten wissen und gewissen auf die meisten fragen und das ausführlicher als ich es müsste. aber ich muss ja auch nen bisschen image pflege betreiben ;) da darf die damenwelt gerne wissen in welchem schatten sie stehen dürfen. habe ich schon Straftaten begangen? ja habe ich schäme ich mich auch nicht für. waren jetzt alle so schlau.....hmm kann man drüber streiten. und weil du recht hast das ich hier vieles vermische. nennen wir es "vollumfängluchen inklusiven bdsm als Lebensstil mit Soziologicher awarenes". vieleicht fühlst du dich damit besser
Br**** Geschrieben vor 2 Stunden Das habe ich nicht geschrieben. Ich fand das bei den Gürteltieren süß. Vor allen Dingen der Kommentator. Der hat das alles so romantisch kommentiert. Ja, es gibt auch Tiere da dominieren die Weibchen. Ist mir schon bewusst. Ich fand es halt toll, wie er die Gürteltierdame gejagt hat. Die war ganz erschöpft und konnte nicht mehr. Der Kommentator meinte dann, dass sein Aufwand belohnt wurde! Finde ich toll, der kleine Racker hat sich auch mächtig ins Zeug gelegt. Glaube, der hat die Gürteltierdame verehrt. Von Trieben würde ich da jetzt nicht nur sprechen. Aber dass Menschen sozusagen oft noch niedere Triebe haben, finde ich auch gut. Ich gehöre ja auch dazu. Ich denke oft nur mit "untenrum". Mein Herr erniedrigt mich damit immer. Er sagt, dass es immer heißt, Männer würden nur mit dem Schwanz denken... Bei uns sei das umgekehrt. Ich würde nur mit meiner F*** denken.
Arasjal Geschrieben vor 2 Stunden Vor 8 Minuten , schrieb EsIch: klar vermiche ich da viel. bdsm ist ja nun wirklich etwas das auch ins normale leben miteinander ausstrahlt. is ja nicht so als würde man das mal eben so abschalten. "jetzt bin ich Despot für 2h und danach der liebe Frauenrechtsbeaftragte" aber klar gibt bdsm natürlich auch als rollenspiel behaupte mal das das auch die am weitesten verbreitete form davon ist. und selbst da ist bdsm nicht nur sex. oder glaubst du mal in den hintern zwicken beim verkehr oder die plüch Handschellen sind schon bdsm? ich erkläre mich hir durchaus ziemlich umfänglich muss ich mal sagen. antworte auch mit besten wissen und gewissen auf die meisten fragen und das ausführlicher als ich es müsste. aber ich muss ja auch nen bisschen image pflege betreiben ;) da darf die damenwelt gerne wissen in welchem schatten sie stehen dürfen. habe ich schon Straftaten begangen? ja habe ich schäme ich mich auch nicht für. waren jetzt alle so schlau.....hmm kann man drüber streiten. und weil du recht hast das ich hier vieles vermische. nennen wir es "vollumfängluchen inklusiven bdsm als Lebensstil mit Soziologicher awarenes". vieleicht fühlst du dich damit besser Puh was die Damenwelt betrifft bin ich versorgt von daher brauche ich kaum Imagepflege 🤔 klappt es denn? Und tatsächlich gibt es viele Menschen in Führungsposition etc die zuhause im Bdsmkontext ganz weit unten sind🤔 da gibt es denn den Reiz am Ausgleich… so Venus im Pelz Bücher Kram🤷♀️ich antworte auch erlich. Warum sollte ich was verstecken.
Es**** Geschrieben vor 2 Stunden obs klappt? ich kann jetzt nicht klagen. aber ich bin da auch flexibel ich habe keine hemmungen einen auf der nette dienstleister dom zu machen um mir auf die tour zu hohlen. das know how ist ja vorhanden. und ich war ja auch nicht immer so ein dufter typ wie jetzt. gab ja mal ne zeit da war ich auch so ein 99% lappen. und hab auch dran geglaubt. das Problem dabei ist ich bin schon recht faul und mach mir nicht so gerne arbeit. und sowas auf dauer ist mir schlicht zu anstrengend. klar gibt es die vorstandsleute die zuhause sich den hintern versohlen lassen. zweifelt auch keiner an. gibt auch doms die maso sind und sadistische subs. alles keine neuen erkentnisse. die motivation allerdings ausgleich? is wohl zu einfach gedacht macht sinn bei den einfältigen. ganz oft wird da was ganz anderes dahinter stecken. muss aber auch sagen das ich mich da nicht wirklich hinein versetzen kann noch kenne ich solche leute persönlich.
Arasjal Geschrieben vor 2 Stunden Vor 4 Minuten , schrieb EsIch: obs klappt? ich kann jetzt nicht klagen. aber ich bin da auch flexibel ich habe keine hemmungen einen auf der nette dienstleister dom zu machen um mir auf die tour zu hohlen. das know how ist ja vorhanden. und ich war ja auch nicht immer so ein dufter typ wie jetzt. gab ja mal ne zeit da war ich auch so ein 99% lappen. und hab auch dran geglaubt. das Problem dabei ist ich bin schon recht faul und mach mir nicht so gerne arbeit. und sowas auf dauer ist mir schlicht zu anstrengend. klar gibt es die vorstandsleute die zuhause sich den hintern versohlen lassen. zweifelt auch keiner an. gibt auch doms die maso sind und sadistische subs. alles keine neuen erkentnisse. die motivation allerdings ausgleich? is wohl zu einfach gedacht macht sinn bei den einfältigen. ganz oft wird da was ganz anderes dahinter stecken. muss aber auch sagen das ich mich da nicht wirklich hinein versetzen kann noch kenne ich solche leute persönlich. Ich denke die Intension bei Doms die sub sind kann eine ähnliche sein.. wie die wenn du auf Dienstleister machst.🤷♀️ oder auch nicht am Ende ist es doch egal.
Br**** Geschrieben vor 2 Stunden Es gibt ja extra die, die sich "Peasure-Dom" oder "Verwöhn-Dom" oder so nennen. Als Sub jetzt mal, wenn ich eine Unterwerfungsneigung habe, wollte ich ja keinen Handlanger. Das ist doch dann reine Illusion von Unterwerfung. Für mich zumindest. Mein Herr macht aber auch mal Sachen, die ich mag...😁🤫
Moderator CaraVirt Geschrieben vor 1 Stunde Moderator Ich habe diverse Beiträge entfernt. Weil sie entweder beleidigend, persönlich angreifend waren oder zu sehr in "Nebenkriegs-Schauplätze" bzw Politik geraten sind. Und natürlich die zugehörigen Reaktionen. Bitte achtet mehr darauf, beim eigentlichen Thema zu bleiben und verlagert persönliche Differenzen in PN, Mail oder wohin auch immer - jedenfalls nicht hier in den Diskussionen austragen. Danke. LG Carmen, FET Team
Arasjal Geschrieben vor 1 Stunde Vor 4 Minuten , schrieb CaraVirt: Ich habe diverse Beiträge entfernt. Weil sie entweder beleidigend, persönlich angreifend waren oder zu sehr in "Nebenkriegs-Schauplätze" bzw Politik geraten sind. Und natürlich die zugehörigen Reaktionen. Bitte achtet mehr darauf, beim eigentlichen Thema zu bleiben und verlagert persönliche Differenzen in PN, Mail oder wohin auch immer - jedenfalls nicht hier in den Diskussionen austragen. Danke. LG Carmen, FET Team Danke aber mal ne Frage zu dem Minderwertigen Geschlecht? Nur zum Verständnis sowas kann man hier schreiben? Weil dann etabliere ich dieses gerne in meinen Sprachgebrauch.
Dies ist ein beliebter Beitrag. Igel Geschrieben vor 1 Stunde Dies ist ein beliebter Beitrag. Also, wenn hier weiter über minderwertiges Geschlecht diskutiert wird und das von der Moderation als nicht beleidigend und nicht persönlich angreifend gesehen wird, bin ich erst mal weg hier. Adieu!
Igel Geschrieben vor 1 Stunde (bearbeitet) vor 4 Stunden, schrieb Dom_76: ... es war mir wichtig, die Substanz umfassend zu erklären ... Nö, hast Du nicht. Hier wird seitenweise darüber gestritten, was denn nun mit „Gentle Dom“ „alte Werte“gemeint sein könnte und das hat ja alles nichts mit der Frage zu tun, ob mir der Ist-Zustand gefällt oder ob er mich verwirrt. Also die Diskussion geht hauptsächlich um diese Begriffe und nicht um die Frage. Ist echt ein komischer Thread. Aber ich bin jetzt eh raus. bearbeitet vor 1 Stunde von Igel
Dies ist ein beliebter Beitrag. Ch**** Geschrieben vor 1 Stunde Dies ist ein beliebter Beitrag. Ich versuche mal, den Bogen zurück zum ursprünglichen Thema zu schlagen. Die Ausgangsfrage war ja, ob Entwicklungen rund um Freizügigkeit, Emanzipation, moderne Rollenbilder und Sprache – etwa Gendern – persönlich eher als Bereicherung oder eher als Verwirrung erlebt werden. Da ich mich beruflich wie auch privat seit langer Zeit intensiv mit Sprache, Kommunikation, Rhetorik und deren Wirkung beschäftige, möchte ich die Beiträge von SIch einmal genau unter diesem Blickwinkel betrachten. Denn aus meiner Sicht sieht man daran sehr gut, wie Sprache in solchen Diskussionen wirken kann: Sie kann erklären und differenzieren, aber auch abwerten, provozieren, Feindbilder erzeugen und vom eigentlichen Thema wegführen. Mir geht es deshalb nicht darum, eine neue Grundsatzdebatte über Gendern zu starten oder SIch persönlich zu diagnostizieren. Ich möchte anhand seiner eigenen Formulierungen zeigen, welche rhetorischen Muster dort auftauchen, warum sie problematisch sind und worauf man als Mitleser achten sollte. Gerade weil das Ursprungsthema fragt, ob gesellschaftliche und sprachliche Veränderungen bereichern oder verwirren, finde ich diese Analyse passend: Hier wird sichtbar, wie solche Veränderungen offenbar als Bedrohung gelesen und dann sprachlich in Abwertung, Übertreibung und Provokation übersetzt werden. - Und das will icj gerne für alle nachvollziehbar erklären: 1. „Ideologie“ als Kampfbegriff Zitat: „Der Gender-Disk ist keine natürliche Sprachentwicklung. Das basiert ausschließlich auf einer Ideologie.“ Kritik: „Ideologie“ wird hier nicht sauber definiert, sondern als Abwertung benutzt. Deine eigene Sicht erscheint dadurch als „natürlich“ oder „realistisch“, die Gegenseite als ideologisch verblendet. Das ist ein Framing, kein Beleg. --- 2. Falsche Gegenüberstellung: natürlich oder diktiert Zitat: „Wie sich Sprache entwickelt, wird nicht diktiert in Form von einem Appell an die Moral.“ Kritik: Du stellst es so dar, als gäbe es nur natürliche Sprachentwicklung oder ideologisches Diktat. Sprache entsteht aber immer durch soziale Gruppen, Medien, Institutionen, Milieus, Technik, Politik, Jugendkultur und Alltag. Bewusste Sprachveränderung ist nicht automatisch Zwang. --- 3. Totalbehauptung ohne Beleg Zitat: „Das basiert ausschließlich auf einer Ideologie.“ Kritik: Das Wort „ausschließlich“ macht die Aussage extrem. Es lässt keine anderen Motive zu: Höflichkeit, Sichtbarkeit, Rücksicht, Gewohnheit, institutionelle Sprache oder persönliche Überzeugung werden komplett ausgeschlossen, ohne dass das belegt wird. --- 4. Abwertung statt Argument Zitat: „...die mitmachen, weil sie entweder zu dumm sind, das Spiel zu verstehen...“ Kritik: Das ist keine Sachkritik, sondern eine pauschale Abwertung Andersdenkender. Wer gendert oder Gendern nicht ablehnt, wird als dumm dargestellt. Damit ersetzt du Argumente durch Herabsetzung. --- 5. Unterstellung schlechter Motive Zitat: „...oder weil sie vorauseilenden Gehorsam üben...“ Kritik: Auch hier lässt du keine ernsthafte Überzeugung zu. Menschen gendern bei dir nicht aus Haltung, Rücksicht oder Gewohnheit, sondern aus Dummheit oder Feigheit. Das ist eine pauschale Motivunterstellung. --- 6. Diffuse Bedrohungsrhetorik Zitat: „Die Tragweite ist dir, glaube ich, nicht bewusst, wohin das früher oder später führt.“ Kritik: Du deutest eine große Gefahr an, erklärst aber nicht konkret, wohin es führen soll und durch welchen Mechanismus. Das erzeugt Alarm, ohne argumentativ belastbar zu sein. --- 7. Geschichtsbezug als Überlegenheitsgeste Zitat: „Aber auch aus der Geschichte zu lernen, ist für die meisten nur Finger zeigen.“ Kritik: Das klingt, als hättest du die wahren historischen Mechanismen verstanden, während andere nur oberflächlich urteilen. Gleichzeitig erklärst du nicht sauber, was genau die historische Lehre sein soll. --- 8. Pseudo-Bildungskritik Zitat: „Bildung auf Werbeniveau muss sich eben gut anhören und verkaufen.“ Kritik: Das wertet die Gegenseite als oberflächlich und manipuliert ab. Es klingt intellektuell, bleibt aber inhaltlich vage. Die Funktion ist vor allem: Du stellst dich als durchblickend dar, andere als Konsumenten billiger Parolen. --- 9. Überzogene NS-Analogie Zitat: „Den selben Zweck erfüllt zum Beispiel auch das Heben des rechten Arms.“ Kritik: Der Vergleich zwischen Gendern und rechtem Gruß ist eine extrem schwache Analogie. Nur weil beides Gruppenzugehörigkeit signalisieren kann, ist es nicht sinnvoll vergleichbar. Sonst wären auch Vereinskleidung, Dialekte, Fan-Schals oder Fachsprache mit dem Hitlergruß vergleichbar. --- 10. Eskalation statt Klärung Zitat: „Der Vergleich ist durchaus passend...“ Kritik: Als andere den Vergleich kritisieren, erklärst du ihn nicht differenziert, sondern behauptest nur, er sei passend. Das ist keine Klärung, sondern eine weitere Eskalation. --- 11. Persönlicher Angriff Zitat: „...dass ich es nicht einfach genug erklärt habe, dass auch du es verstehen kannst.“ Kritik: Hier wird nicht die Sache erklärt, sondern der Gesprächspartner herabgesetzt. Die Botschaft ist: Nicht mein Argument ist unklar, sondern du bist zu begriffsstutzig. --- 12. Pseudo-Erklärung ohne Erklärung Zitat: „...dass ich es nicht einfach genug erklärt habe...“ Kritik: Du behauptest, es gebe eine Erklärung, lieferst sie aber nicht. Stattdessen wird das Nicht-Verstehen der anderen als deren Defizit dargestellt. Das immunisiert deine Aussage gegen Kritik. --- 13. Selbstwiderspruch: „Ist mir egal“ Zitat: „Mir ist das Gendern persönlich herzlich egal, dennoch habe ich eine Meinung dazu.“ Kritik: Wenn einem ein Thema wirklich herzlich egal ist, schreibt man normalerweise nicht seitenweise darüber und verbindet es mit NS-Vergleichen, Gesellschaftsverfall, Narzissmus und Geschlechterabwertung. --- 14. Provokation durch Unklarheit Zitat: „...das minderwertige Geschlecht wird dadurch erst in ein schlechtes Licht gerückt.“ Kritik: Der Begriff „minderwertiges Geschlecht“ ist extrem aufgeladen. Gleichzeitig bleibt unklar, was genau gemeint ist. Das erzeugt maximale Provokation bei minimaler Verantwortung. --- 15. Verantwortung vermeiden Zitat: „Komm, wir wissen beide, wer gemeint war...“ Kritik: Du präzisierst deine eigene Aussage nicht, sondern behauptest, alle wüssten ohnehin, was gemeint sei. So kannst du andeuten, ohne dich klar festlegen zu müssen. --- 16. Falscher Konsens Zitat: „Wir wissen beide...“ Kritik: Diese Formulierung tut so, als gäbe es eine gemeinsame offensichtliche Wahrheit. Wer widerspricht, wirkt dadurch automatisch naiv, unehrlich oder absichtlich begriffsstutzig. --- 17. Unterstellung von Unehrlichkeit Zitat: „...dass du dich dumm stellst.“ Kritik: Damit wird eine Nachfrage nicht als ernsthafte Nachfrage behandelt, sondern als böse Absicht. Das zerstört die Möglichkeit einer sachlichen Diskussion. --- 18. Ausweichen bei konkreter Nachfrage Zitat: „Welches Geschlecht soll denn ganz konkret minderwertig sein?“ — „Sage ich nicht.“ Kritik: Du bringst selbst den Begriff „minderwertiges Geschlecht“ ein, verweigerst aber auf Nachfrage die Klärung. Das wirkt nicht wie Diskussion, sondern wie ein Spiel mit Provokation. --- 19. Rhetorische Falle Zitat: „Du musst sagen, niemand ist minderwertig. Alle sind gleich viel wert.“ Kritik: Du schreibst dem Gegenüber vor, was die „richtige“ Antwort wäre. Dadurch machst du dich zum Prüfer und die anderen zu Prüflingen. Das ist eine Dominanzgeste, keine offene Diskussion. --- 20. Doppelmoral als Schutzschild Zitat: „Ich habe auch eine Doppelmoral.“ Kritik: Doppelmoral wird hier nicht reflektiert, sondern vorsorglich eingeräumt, damit Kritik daran weniger greift. Nach dem Motto: Wenn ich es selbst zugebe, kann man es mir nicht mehr vorwerfen. --- 21. BDSM-Rolle vs. Menschenwert Zitat: „Aber grundsätzlich würde mein BDSM nicht funktionieren mit so einem Quatsch wie Gleichwertigkeit.“ Kritik: Hier vermischst du einvernehmliche Rollen innerhalb von BDSM mit tatsächlicher Gleichwertigkeit von Menschen. Dominanz und Unterwerfung können im Kink vereinbart sein. Daraus folgt aber nicht, dass Menschen real weniger wert sind. --- 22. „Kink-Shaming“ als Abwehrschild Zitat: „Und das zu untergraben wäre ein Kink-Shaming und gemein.“ Kritik: Kritik an Menschenabwertung ist nicht automatisch Kink-Shaming. Niemand muss deinen Kink bewerten. Aber sobald du daraus Aussagen über den Wert von Menschen oder Geschlechtern machst, ist es keine reine Privatsache mehr. --- 23. Bubble-Vorwurf Zitat: „...mal aus seiner Bubble rauszugehen und mal die Welt so zu sehen, wie sie ist.“ Kritik: Auch das ist eine Selbstüberhöhung: Die anderen leben angeblich in einer Bubble, du selbst siehst angeblich die Realität. Das ist ein klassisches „Ich sehe die unbequeme Wahrheit“-Framing. --- 24. Nostalgie-Framing Zitat: „Ältere, alte Werte [haben] durchaus ein gesünderes Miteinander geschaffen.“ Kritik: Das ist eine große historische Behauptung ohne Beleg. Welche alten Werte? Welche Zeit? Für wen war es gesünder? Für Frauen, Kinder, queere Menschen, Abweichende oder nur für bestimmte Gruppen? --- 25. Anekdote als Beweisersatz Zitat: „Ich hatte mal ein Buch von meiner Großmutter... die gute Hausfrau oder so ähnlich.“ Kritik: Ein altes Haushaltsbuch und eine Familienanekdote beweisen nicht, wie eine Gesellschaft insgesamt funktioniert hat. Persönliche Beispiele können interessant sein, ersetzen aber keine historische Analyse. --- 26. Paternalismus wird romantisiert Zitat: „Historisch gesehen war die Frau immerhin ein zu schützendes Objekt, der Mann hingegen verschleißbar.“ Kritik: „Zu schützendes Objekt“ klingt positiv, enthält aber selbst das Problem: Objekt. Schutz kann auch Kontrolle, Bevormundung und fehlende Autonomie bedeuten. Dass Männer ebenfalls funktionalisiert wurden, macht Frauen nicht automatisch gleichgestellt. --- 27. Offene Frauenabwertung Zitat: „...die moderne Frau... null Respekt verdient und ist der Bodensatz dieser Gesellschaft.“ Kritik: Das ist keine Kritik an Verhalten mehr, sondern pauschale Gruppenabwertung. „Bodensatz“ ist entmenschlichende Sprache und erzeugt Verachtung statt Argumentation. --- 28. Sexuelle Objektifizierung Zitat: „Ich bin allerdings moralisch flexibel genug, die trotzdem zu ficken. Solange die die Beine breit machen, soll es mir reichen.“ Kritik: Hier werden Frauen, denen du Respekt absprichst, auf sexuelle Nutzbarkeit reduziert. Das ist besonders problematisch, weil Abwertung und sexuelle Objektifizierung zusammenkommen. --- 29. Egotripp als Ethik Zitat: „Ich will nur Gutes für mich. Wenn dadurch jemand anders ebenfalls profitiert, dann soll es so sein.“ Kritik: Das steht im Widerspruch zu deiner vorherigen Rede von gesundem Miteinander. Die Interessen anderer erscheinen hier nur noch als Nebenprodukt des eigenen Vorteils. --- 30. Selbstüberhöhung als Tugend Zitat: „...halte ich es für respektabel, sich selbst über anderen Menschen zu sehen...“ Kritik: Hier wird nicht nur beschrieben, dass Menschen manchmal egoistisch sind. Es wird moralisch aufgewertet, sich über andere zu stellen. Das ist eine klare Absage an Diskussion auf Augenhöhe. --- 31. Projektion des eigenen Menschenbildes Zitat: „...es sieht sich auch so gut wie jeder über den anderen.“ Kritik: Du erklärst dein eigenes hierarchisches Menschenbild zur allgemeinen Wahrheit. Nur weil du Menschen so betrachtest, folgt daraus nicht, dass alle anderen das heimlich genauso tun. --- 32. Whataboutism über politische Systeme Zitat: „...sei es der Untermensch im Nationalsozialismus, Klassenfeinde im Kommunismus...“ Kritik: Selbst wenn viele Systeme Feindbilder erzeugt haben, rechtfertigt das nicht deine eigenen Abwertungen. Der Verweis auf andere schlimme Beispiele lenkt von der konkreten Kritik an deinen Aussagen ab. --- 33. Politische Uneinordenbarkeit als Nebelwand Zitat: „Du hast keinen blassen Schimmer, wo ich politisch einzuordnen bin.“ Kritik: Das ist für die konkrete Kritik nicht entscheidend. Man muss dich nicht exakt politisch einordnen, um frauenabwertende, menschenabwertende oder NS-vergleichende Aussagen problematisch zu finden. --- 34. Selbstmystifizierung Zitat: „...im Anarchomonarchismus, dessen größter Anhänger ich bin.“ Kritik: Das wirkt weniger wie eine sauber erklärte politische Position, sondern eher wie Selbstinszenierung: widersprüchlich, schwer greifbar, originell klingend. Es macht dich schwer einordenbar, ohne inhaltlich viel zu klären. --- 35. Verachtung der Gesprächspartner Zitat: „Das sind Perlen für die Säue.“ Kritik: Das ist offene Geringschätzung der anderen Diskutierenden. Gleichzeitig verweigerst du damit die Erklärung, die du angeblich liefern könntest. --- 36. Themenflut statt roter Faden Zitatmuster: Gendern, POC, Digger, rechter Gruß, NS-Zeit, menschliche Natur, alte Werte, Hausfrauenbuch, moderne Frauen, BDSM, Monarchie, Anarchismus, Straftaten. Kritik: Du wirfst extrem viele Themen auf einmal in den Raum. Dadurch entsteht der Eindruck von Tiefe, aber es wird fast unmöglich, die einzelnen Behauptungen sauber zu prüfen. --- 37. Ständige Kampfplatzwechsel Zitatmuster: Erst Gendern, dann NS-Vergleich, dann Geschlechterwert, dann BDSM, dann alte Werte, dann politische Systeme. Kritik: Das ursprüngliche Thema wird ständig verlassen. Wer antwortet, muss immer neue Baustellen bearbeiten. Das erschwert Klärung und begünstigt Verwirrung. --- 38. Viel Text, wenig geklärte Begriffe Zitat: „Ich erkläre mich hier durchaus ziemlich umfänglich...“ Kritik: Du schreibst viel, aber zentrale Fragen bleiben offen: Was heißt „natürlich“? Warum ist der rechte-Gruß-Vergleich passend? Welches Geschlecht meinst du? Warum soll BDSM reale Ungleichwertigkeit begründen? --- 39. Imagepflege statt Klärung Zitat: „Aber ich muss ja auch ein bisschen Imagepflege betreiben.“ Kritik: Damit sagst du selbst, dass es nicht nur um Sachklärung geht, sondern auch um Selbstdarstellung. Das passt zum gesamten Stil: provokant, dominant, abwertend, vermeintlich überlegen. --- 40. Koketterie mit Grenzüberschreitung Zitat: „Habe ich schon Straftaten begangen? Ja, habe ich, schäme mich auch nicht für.“ Kritik: In einem Kontext aus Abwertung, Dominanzgesten und sexueller Herabwürdigung wirkt so eine Aussage nicht harmlos, sondern einschüchternd oder provozierend. Sie vermittelt: Ich überschreite Grenzen und schäme mich nicht. --- 41. Ironisierung von Kritik Zitat: „...nennen wir es vollumfänglich einen inklusiven BDSM als soziologische Awareness. Vielleicht fühlst du dich damit besser.“ Kritik: Begriffe wie „inklusiv“ oder „Awareness“ werden hier ironisch benutzt, um Kritik lächerlich zu machen. Inhaltlich wird dadurch nichts beantwortet. --- 42. Moralismus-Vorwurf als eigener Moralismus Zitat: „...so tut, als wäre er der Heilige, der nur Gutes für alle möchte.“ Kritik: Du wirfst anderen moralische Selbstgerechtigkeit vor, urteilst aber selbst die ganze Zeit moralisch: über Gendern, moderne Frauen, Gleichwertigkeit, alte Werte, Gesellschaft und andere Nutzer. --- 43. Gleichwertigkeit wird lächerlich gemacht Zitat: „...so einem Quatsch wie Gleichwertigkeit.“ Kritik: Das ist vielleicht der zentrale Punkt. Es geht längst nicht mehr nur um Gendern. Du greifst Gleichwertigkeit als Prinzip an. Damit verlässt du die Ebene einer Sprachdebatte und landest bei einem grundsätzlich hierarchischen Menschenbild. --- 44. „Moderne Gesellschaft“ als Feindbild Zitat: „...was uns die moderne Gesellschaft geführt hat...“ Kritik: „Moderne Gesellschaft“ wird hier zum Sammelbegriff für alles, was du ablehnst: Gendern, Gleichwertigkeit, Toleranz, moralische Kritik, Sensibilität. Das ist ein sehr grobes Feindbild. --- 45. Strohmann gegen Toleranz Zitat: „Und das alles im Namen der Toleranz, des Guten und der Moral.“ Kritik: Toleranz und Moral werden so dargestellt, als seien sie nur Tarnbegriffe für Egoismus und Narzissmus. Das verzerrt die Gegenseite und macht echte Auseinandersetzung schwer. --- 46. Selektiver Freiheitsbegriff Zitat A: „Erheblicher sozialer Druck und Notstand gehören eben dazu zum Menschsein.“ Zitat B: „Wie sich Sprache entwickelt, wird nicht diktiert in Form von einem Appell an die Moral.“ Kritik: Sozialer Druck ist für dich offenbar legitim, wenn er traditionelle Anpassung oder Hierarchie stützt. Er ist aber illegitim, wenn er aus Richtung Gleichstellung oder inklusiver Sprache kommt. Das wirkt nicht konsequent, sondern selektiv. --- 47. Verachtung als Diskussionsstil Zitatmuster: „zu dumm“, „dumm stellen“, „Perlen für die Säue“, „Bodensatz“, „kein blasser Schimmer“. Kritik: Die Verachtung ist kein einzelner Ausrutscher, sondern ein wiederkehrendes Stilmittel. Sie soll nicht überzeugen, sondern dominieren und andere abwerten. --- 48. Populistisches Erkenntnis-Framing Zitat: „...mal die Welt so zu sehen, wie sie ist. Die ist halt leider nicht so bequem...“ Kritik: Das ist das typische Muster: Die anderen sind naiv, bequem oder verblendet; du selbst siehst angeblich die harte Wahrheit. Dadurch wird deine Position emotional als mutiger Realismus verkauft, ohne sie wirklich beweisen zu müssen. --- 49. Provokation als Strategie Zitatmuster: rechter Gruß, „minderwertiges Geschlecht“, Nazis seien schlau, moderne Frauen seien Bodensatz, Straftaten ohne Scham. Kritik: Das sind keine neutralen Formulierungen. Das sind bewusst starke Reizpunkte. Wenn andere emotional reagieren, kannst du sie anschließend als überempfindlich, moralisch oder dumm darstellen. Die Provokation erzeugt also die Reaktion, die du später gegen andere verwendest. --- 50. Das Gesamtmuster Aus meiner Sicht ist das keine stringente Kritik am Gendern. Gendern wirkt eher wie der Einstieg in eine viel größere Selbstinszenierung und Weltanschauung. Die wiederkehrenden Muster sind: - andere als dumm, gehorsam oder verblendet darstellen, - die eigene Sicht als „Natur“ oder „Realität“ verkaufen, - NS-Vergleiche zur Eskalation nutzen, - Begriffe wie „minderwertig“ bewusst unklar lassen, - Nachfragen als Dummheit oder Unehrlichkeit rahmen, - BDSM mit realer Ungleichwertigkeit vermischen, - Frauen pauschal und sexuell herabwürdigen, - Gleichwertigkeit lächerlich machen, - viel behaupten, wenig belegen, - ständig das Thema wechseln, - Kritik als Moralismus, Bubble oder Kink-Shaming abwehren. Mein Fazit: Für mich zeigen diese Beiträge weniger eine sachliche Auseinandersetzung mit Gendern oder Emanzipation, sondern eher eine starke Abwehrreaktion auf gesellschaftliche Veränderung. Man muss Gendern nicht mögen und darf moderne Entwicklungen kritisch sehen. Aber wenn daraus NS-Vergleiche, Begriffe wie „minderwertiges Geschlecht“, pauschale Frauenabwertung, sexuelle Objektifizierung und Verachtung anderer Nutzer werden, ist das keine normale Skepsis mehr, sondern ein problematischer Kommunikationsstil. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Inhalt solcher Aussagen zu schauen, sondern auch auf ihre rhetorische Funktion: Was wird behauptet? Was bleibt unbelegt? Wer wird abgewertet? Welche Emotionen werden erzeugt? Und wie wird Kritik daran abgewehrt? Für mich ist das ein gutes Beispiel dafür, wie Sprache nicht nur Meinung ausdrückt, sondern auch Macht, Abwertung, Gruppendenken und Eskalation herstellen kann. Danke für eure Aufmerksamkeit ✌️
Arasjal Geschrieben vor 1 Stunde Vor 20 Minuten , schrieb Chris-Corax: Ich versuche mal, den Bogen zurück zum ursprünglichen Thema zu schlagen. Die Ausgangsfrage war ja, ob Entwicklungen rund um Freizügigkeit, Emanzipation, moderne Rollenbilder und Sprache – etwa Gendern – persönlich eher als Bereicherung oder eher als Verwirrung erlebt werden. Da ich mich beruflich wie auch privat seit langer Zeit intensiv mit Sprache, Kommunikation, Rhetorik und deren Wirkung beschäftige, möchte ich die Beiträge von SIch einmal genau unter diesem Blickwinkel betrachten. Denn aus meiner Sicht sieht man daran sehr gut, wie Sprache in solchen Diskussionen wirken kann: Sie kann erklären und differenzieren, aber auch abwerten, provozieren, Feindbilder erzeugen und vom eigentlichen Thema wegführen. Mir geht es deshalb nicht darum, eine neue Grundsatzdebatte über Gendern zu starten oder SIch persönlich zu diagnostizieren. Ich möchte anhand seiner eigenen Formulierungen zeigen, welche rhetorischen Muster dort auftauchen, warum sie problematisch sind und worauf man als Mitleser achten sollte. Gerade weil das Ursprungsthema fragt, ob gesellschaftliche und sprachliche Veränderungen bereichern oder verwirren, finde ich diese Analyse passend: Hier wird sichtbar, wie solche Veränderungen offenbar als Bedrohung gelesen und dann sprachlich in Abwertung, Übertreibung und Provokation übersetzt werden. - Und das will icj gerne für alle nachvollziehbar erklären: 1. „Ideologie“ als Kampfbegriff Zitat: „Der Gender-Disk ist keine natürliche Sprachentwicklung. Das basiert ausschließlich auf einer Ideologie.“ Kritik: „Ideologie“ wird hier nicht sauber definiert, sondern als Abwertung benutzt. Deine eigene Sicht erscheint dadurch als „natürlich“ oder „realistisch“, die Gegenseite als ideologisch verblendet. Das ist ein Framing, kein Beleg. --- 2. Falsche Gegenüberstellung: natürlich oder diktiert Zitat: „Wie sich Sprache entwickelt, wird nicht diktiert in Form von einem Appell an die Moral.“ Kritik: Du stellst es so dar, als gäbe es nur natürliche Sprachentwicklung oder ideologisches Diktat. Sprache entsteht aber immer durch soziale Gruppen, Medien, Institutionen, Milieus, Technik, Politik, Jugendkultur und Alltag. Bewusste Sprachveränderung ist nicht automatisch Zwang. --- 3. Totalbehauptung ohne Beleg Zitat: „Das basiert ausschließlich auf einer Ideologie.“ Kritik: Das Wort „ausschließlich“ macht die Aussage extrem. Es lässt keine anderen Motive zu: Höflichkeit, Sichtbarkeit, Rücksicht, Gewohnheit, institutionelle Sprache oder persönliche Überzeugung werden komplett ausgeschlossen, ohne dass das belegt wird. --- 4. Abwertung statt Argument Zitat: „...die mitmachen, weil sie entweder zu dumm sind, das Spiel zu verstehen...“ Kritik: Das ist keine Sachkritik, sondern eine pauschale Abwertung Andersdenkender. Wer gendert oder Gendern nicht ablehnt, wird als dumm dargestellt. Damit ersetzt du Argumente durch Herabsetzung. --- 5. Unterstellung schlechter Motive Zitat: „...oder weil sie vorauseilenden Gehorsam üben...“ Kritik: Auch hier lässt du keine ernsthafte Überzeugung zu. Menschen gendern bei dir nicht aus Haltung, Rücksicht oder Gewohnheit, sondern aus Dummheit oder Feigheit. Das ist eine pauschale Motivunterstellung. --- 6. Diffuse Bedrohungsrhetorik Zitat: „Die Tragweite ist dir, glaube ich, nicht bewusst, wohin das früher oder später führt.“ Kritik: Du deutest eine große Gefahr an, erklärst aber nicht konkret, wohin es führen soll und durch welchen Mechanismus. Das erzeugt Alarm, ohne argumentativ belastbar zu sein. --- 7. Geschichtsbezug als Überlegenheitsgeste Zitat: „Aber auch aus der Geschichte zu lernen, ist für die meisten nur Finger zeigen.“ Kritik: Das klingt, als hättest du die wahren historischen Mechanismen verstanden, während andere nur oberflächlich urteilen. Gleichzeitig erklärst du nicht sauber, was genau die historische Lehre sein soll. --- 8. Pseudo-Bildungskritik Zitat: „Bildung auf Werbeniveau muss sich eben gut anhören und verkaufen.“ Kritik: Das wertet die Gegenseite als oberflächlich und manipuliert ab. Es klingt intellektuell, bleibt aber inhaltlich vage. Die Funktion ist vor allem: Du stellst dich als durchblickend dar, andere als Konsumenten billiger Parolen. --- 9. Überzogene NS-Analogie Zitat: „Den selben Zweck erfüllt zum Beispiel auch das Heben des rechten Arms.“ Kritik: Der Vergleich zwischen Gendern und rechtem Gruß ist eine extrem schwache Analogie. Nur weil beides Gruppenzugehörigkeit signalisieren kann, ist es nicht sinnvoll vergleichbar. Sonst wären auch Vereinskleidung, Dialekte, Fan-Schals oder Fachsprache mit dem Hitlergruß vergleichbar. --- 10. Eskalation statt Klärung Zitat: „Der Vergleich ist durchaus passend...“ Kritik: Als andere den Vergleich kritisieren, erklärst du ihn nicht differenziert, sondern behauptest nur, er sei passend. Das ist keine Klärung, sondern eine weitere Eskalation. --- 11. Persönlicher Angriff Zitat: „...dass ich es nicht einfach genug erklärt habe, dass auch du es verstehen kannst.“ Kritik: Hier wird nicht die Sache erklärt, sondern der Gesprächspartner herabgesetzt. Die Botschaft ist: Nicht mein Argument ist unklar, sondern du bist zu begriffsstutzig. --- 12. Pseudo-Erklärung ohne Erklärung Zitat: „...dass ich es nicht einfach genug erklärt habe...“ Kritik: Du behauptest, es gebe eine Erklärung, lieferst sie aber nicht. Stattdessen wird das Nicht-Verstehen der anderen als deren Defizit dargestellt. Das immunisiert deine Aussage gegen Kritik. --- 13. Selbstwiderspruch: „Ist mir egal“ Zitat: „Mir ist das Gendern persönlich herzlich egal, dennoch habe ich eine Meinung dazu.“ Kritik: Wenn einem ein Thema wirklich herzlich egal ist, schreibt man normalerweise nicht seitenweise darüber und verbindet es mit NS-Vergleichen, Gesellschaftsverfall, Narzissmus und Geschlechterabwertung. --- 14. Provokation durch Unklarheit Zitat: „...das minderwertige Geschlecht wird dadurch erst in ein schlechtes Licht gerückt.“ Kritik: Der Begriff „minderwertiges Geschlecht“ ist extrem aufgeladen. Gleichzeitig bleibt unklar, was genau gemeint ist. Das erzeugt maximale Provokation bei minimaler Verantwortung. --- 15. Verantwortung vermeiden Zitat: „Komm, wir wissen beide, wer gemeint war...“ Kritik: Du präzisierst deine eigene Aussage nicht, sondern behauptest, alle wüssten ohnehin, was gemeint sei. So kannst du andeuten, ohne dich klar festlegen zu müssen. --- 16. Falscher Konsens Zitat: „Wir wissen beide...“ Kritik: Diese Formulierung tut so, als gäbe es eine gemeinsame offensichtliche Wahrheit. Wer widerspricht, wirkt dadurch automatisch naiv, unehrlich oder absichtlich begriffsstutzig. --- 17. Unterstellung von Unehrlichkeit Zitat: „...dass du dich dumm stellst.“ Kritik: Damit wird eine Nachfrage nicht als ernsthafte Nachfrage behandelt, sondern als böse Absicht. Das zerstört die Möglichkeit einer sachlichen Diskussion. --- 18. Ausweichen bei konkreter Nachfrage Zitat: „Welches Geschlecht soll denn ganz konkret minderwertig sein?“ — „Sage ich nicht.“ Kritik: Du bringst selbst den Begriff „minderwertiges Geschlecht“ ein, verweigerst aber auf Nachfrage die Klärung. Das wirkt nicht wie Diskussion, sondern wie ein Spiel mit Provokation. --- 19. Rhetorische Falle Zitat: „Du musst sagen, niemand ist minderwertig. Alle sind gleich viel wert.“ Kritik: Du schreibst dem Gegenüber vor, was die „richtige“ Antwort wäre. Dadurch machst du dich zum Prüfer und die anderen zu Prüflingen. Das ist eine Dominanzgeste, keine offene Diskussion. --- 20. Doppelmoral als Schutzschild Zitat: „Ich habe auch eine Doppelmoral.“ Kritik: Doppelmoral wird hier nicht reflektiert, sondern vorsorglich eingeräumt, damit Kritik daran weniger greift. Nach dem Motto: Wenn ich es selbst zugebe, kann man es mir nicht mehr vorwerfen. --- 21. BDSM-Rolle vs. Menschenwert Zitat: „Aber grundsätzlich würde mein BDSM nicht funktionieren mit so einem Quatsch wie Gleichwertigkeit.“ Kritik: Hier vermischst du einvernehmliche Rollen innerhalb von BDSM mit tatsächlicher Gleichwertigkeit von Menschen. Dominanz und Unterwerfung können im Kink vereinbart sein. Daraus folgt aber nicht, dass Menschen real weniger wert sind. --- 22. „Kink-Shaming“ als Abwehrschild Zitat: „Und das zu untergraben wäre ein Kink-Shaming und gemein.“ Kritik: Kritik an Menschenabwertung ist nicht automatisch Kink-Shaming. Niemand muss deinen Kink bewerten. Aber sobald du daraus Aussagen über den Wert von Menschen oder Geschlechtern machst, ist es keine reine Privatsache mehr. --- 23. Bubble-Vorwurf Zitat: „...mal aus seiner Bubble rauszugehen und mal die Welt so zu sehen, wie sie ist.“ Kritik: Auch das ist eine Selbstüberhöhung: Die anderen leben angeblich in einer Bubble, du selbst siehst angeblich die Realität. Das ist ein klassisches „Ich sehe die unbequeme Wahrheit“-Framing. --- 24. Nostalgie-Framing Zitat: „Ältere, alte Werte [haben] durchaus ein gesünderes Miteinander geschaffen.“ Kritik: Das ist eine große historische Behauptung ohne Beleg. Welche alten Werte? Welche Zeit? Für wen war es gesünder? Für Frauen, Kinder, queere Menschen, Abweichende oder nur für bestimmte Gruppen? --- 25. Anekdote als Beweisersatz Zitat: „Ich hatte mal ein Buch von meiner Großmutter... die gute Hausfrau oder so ähnlich.“ Kritik: Ein altes Haushaltsbuch und eine Familienanekdote beweisen nicht, wie eine Gesellschaft insgesamt funktioniert hat. Persönliche Beispiele können interessant sein, ersetzen aber keine historische Analyse. --- 26. Paternalismus wird romantisiert Zitat: „Historisch gesehen war die Frau immerhin ein zu schützendes Objekt, der Mann hingegen verschleißbar.“ Kritik: „Zu schützendes Objekt“ klingt positiv, enthält aber selbst das Problem: Objekt. Schutz kann auch Kontrolle, Bevormundung und fehlende Autonomie bedeuten. Dass Männer ebenfalls funktionalisiert wurden, macht Frauen nicht automatisch gleichgestellt. --- 27. Offene Frauenabwertung Zitat: „...die moderne Frau... null Respekt verdient und ist der Bodensatz dieser Gesellschaft.“ Kritik: Das ist keine Kritik an Verhalten mehr, sondern pauschale Gruppenabwertung. „Bodensatz“ ist entmenschlichende Sprache und erzeugt Verachtung statt Argumentation. --- 28. Sexuelle Objektifizierung Zitat: „Ich bin allerdings moralisch flexibel genug, die trotzdem zu ficken. Solange die die Beine breit machen, soll es mir reichen.“ Kritik: Hier werden Frauen, denen du Respekt absprichst, auf sexuelle Nutzbarkeit reduziert. Das ist besonders problematisch, weil Abwertung und sexuelle Objektifizierung zusammenkommen. --- 29. Egotripp als Ethik Zitat: „Ich will nur Gutes für mich. Wenn dadurch jemand anders ebenfalls profitiert, dann soll es so sein.“ Kritik: Das steht im Widerspruch zu deiner vorherigen Rede von gesundem Miteinander. Die Interessen anderer erscheinen hier nur noch als Nebenprodukt des eigenen Vorteils. --- 30. Selbstüberhöhung als Tugend Zitat: „...halte ich es für respektabel, sich selbst über anderen Menschen zu sehen...“ Kritik: Hier wird nicht nur beschrieben, dass Menschen manchmal egoistisch sind. Es wird moralisch aufgewertet, sich über andere zu stellen. Das ist eine klare Absage an Diskussion auf Augenhöhe. --- 31. Projektion des eigenen Menschenbildes Zitat: „...es sieht sich auch so gut wie jeder über den anderen.“ Kritik: Du erklärst dein eigenes hierarchisches Menschenbild zur allgemeinen Wahrheit. Nur weil du Menschen so betrachtest, folgt daraus nicht, dass alle anderen das heimlich genauso tun. --- 32. Whataboutism über politische Systeme Zitat: „...sei es der Untermensch im Nationalsozialismus, Klassenfeinde im Kommunismus...“ Kritik: Selbst wenn viele Systeme Feindbilder erzeugt haben, rechtfertigt das nicht deine eigenen Abwertungen. Der Verweis auf andere schlimme Beispiele lenkt von der konkreten Kritik an deinen Aussagen ab. --- 33. Politische Uneinordenbarkeit als Nebelwand Zitat: „Du hast keinen blassen Schimmer, wo ich politisch einzuordnen bin.“ Kritik: Das ist für die konkrete Kritik nicht entscheidend. Man muss dich nicht exakt politisch einordnen, um frauenabwertende, menschenabwertende oder NS-vergleichende Aussagen problematisch zu finden. --- 34. Selbstmystifizierung Zitat: „...im Anarchomonarchismus, dessen größter Anhänger ich bin.“ Kritik: Das wirkt weniger wie eine sauber erklärte politische Position, sondern eher wie Selbstinszenierung: widersprüchlich, schwer greifbar, originell klingend. Es macht dich schwer einordenbar, ohne inhaltlich viel zu klären. --- 35. Verachtung der Gesprächspartner Zitat: „Das sind Perlen für die Säue.“ Kritik: Das ist offene Geringschätzung der anderen Diskutierenden. Gleichzeitig verweigerst du damit die Erklärung, die du angeblich liefern könntest. --- 36. Themenflut statt roter Faden Zitatmuster: Gendern, POC, Digger, rechter Gruß, NS-Zeit, menschliche Natur, alte Werte, Hausfrauenbuch, moderne Frauen, BDSM, Monarchie, Anarchismus, Straftaten. Kritik: Du wirfst extrem viele Themen auf einmal in den Raum. Dadurch entsteht der Eindruck von Tiefe, aber es wird fast unmöglich, die einzelnen Behauptungen sauber zu prüfen. --- 37. Ständige Kampfplatzwechsel Zitatmuster: Erst Gendern, dann NS-Vergleich, dann Geschlechterwert, dann BDSM, dann alte Werte, dann politische Systeme. Kritik: Das ursprüngliche Thema wird ständig verlassen. Wer antwortet, muss immer neue Baustellen bearbeiten. Das erschwert Klärung und begünstigt Verwirrung. --- 38. Viel Text, wenig geklärte Begriffe Zitat: „Ich erkläre mich hier durchaus ziemlich umfänglich...“ Kritik: Du schreibst viel, aber zentrale Fragen bleiben offen: Was heißt „natürlich“? Warum ist der rechte-Gruß-Vergleich passend? Welches Geschlecht meinst du? Warum soll BDSM reale Ungleichwertigkeit begründen? --- 39. Imagepflege statt Klärung Zitat: „Aber ich muss ja auch ein bisschen Imagepflege betreiben.“ Kritik: Damit sagst du selbst, dass es nicht nur um Sachklärung geht, sondern auch um Selbstdarstellung. Das passt zum gesamten Stil: provokant, dominant, abwertend, vermeintlich überlegen. --- 40. Koketterie mit Grenzüberschreitung Zitat: „Habe ich schon Straftaten begangen? Ja, habe ich, schäme mich auch nicht für.“ Kritik: In einem Kontext aus Abwertung, Dominanzgesten und sexueller Herabwürdigung wirkt so eine Aussage nicht harmlos, sondern einschüchternd oder provozierend. Sie vermittelt: Ich überschreite Grenzen und schäme mich nicht. --- 41. Ironisierung von Kritik Zitat: „...nennen wir es vollumfänglich einen inklusiven BDSM als soziologische Awareness. Vielleicht fühlst du dich damit besser.“ Kritik: Begriffe wie „inklusiv“ oder „Awareness“ werden hier ironisch benutzt, um Kritik lächerlich zu machen. Inhaltlich wird dadurch nichts beantwortet. --- 42. Moralismus-Vorwurf als eigener Moralismus Zitat: „...so tut, als wäre er der Heilige, der nur Gutes für alle möchte.“ Kritik: Du wirfst anderen moralische Selbstgerechtigkeit vor, urteilst aber selbst die ganze Zeit moralisch: über Gendern, moderne Frauen, Gleichwertigkeit, alte Werte, Gesellschaft und andere Nutzer. --- 43. Gleichwertigkeit wird lächerlich gemacht Zitat: „...so einem Quatsch wie Gleichwertigkeit.“ Kritik: Das ist vielleicht der zentrale Punkt. Es geht längst nicht mehr nur um Gendern. Du greifst Gleichwertigkeit als Prinzip an. Damit verlässt du die Ebene einer Sprachdebatte und landest bei einem grundsätzlich hierarchischen Menschenbild. --- 44. „Moderne Gesellschaft“ als Feindbild Zitat: „...was uns die moderne Gesellschaft geführt hat...“ Kritik: „Moderne Gesellschaft“ wird hier zum Sammelbegriff für alles, was du ablehnst: Gendern, Gleichwertigkeit, Toleranz, moralische Kritik, Sensibilität. Das ist ein sehr grobes Feindbild. --- 45. Strohmann gegen Toleranz Zitat: „Und das alles im Namen der Toleranz, des Guten und der Moral.“ Kritik: Toleranz und Moral werden so dargestellt, als seien sie nur Tarnbegriffe für Egoismus und Narzissmus. Das verzerrt die Gegenseite und macht echte Auseinandersetzung schwer. --- 46. Selektiver Freiheitsbegriff Zitat A: „Erheblicher sozialer Druck und Notstand gehören eben dazu zum Menschsein.“ Zitat B: „Wie sich Sprache entwickelt, wird nicht diktiert in Form von einem Appell an die Moral.“ Kritik: Sozialer Druck ist für dich offenbar legitim, wenn er traditionelle Anpassung oder Hierarchie stützt. Er ist aber illegitim, wenn er aus Richtung Gleichstellung oder inklusiver Sprache kommt. Das wirkt nicht konsequent, sondern selektiv. --- 47. Verachtung als Diskussionsstil Zitatmuster: „zu dumm“, „dumm stellen“, „Perlen für die Säue“, „Bodensatz“, „kein blasser Schimmer“. Kritik: Die Verachtung ist kein einzelner Ausrutscher, sondern ein wiederkehrendes Stilmittel. Sie soll nicht überzeugen, sondern dominieren und andere abwerten. --- 48. Populistisches Erkenntnis-Framing Zitat: „...mal die Welt so zu sehen, wie sie ist. Die ist halt leider nicht so bequem...“ Kritik: Das ist das typische Muster: Die anderen sind naiv, bequem oder verblendet; du selbst siehst angeblich die harte Wahrheit. Dadurch wird deine Position emotional als mutiger Realismus verkauft, ohne sie wirklich beweisen zu müssen. --- 49. Provokation als Strategie Zitatmuster: rechter Gruß, „minderwertiges Geschlecht“, Nazis seien schlau, moderne Frauen seien Bodensatz, Straftaten ohne Scham. Kritik: Das sind keine neutralen Formulierungen. Das sind bewusst starke Reizpunkte. Wenn andere emotional reagieren, kannst du sie anschließend als überempfindlich, moralisch oder dumm darstellen. Die Provokation erzeugt also die Reaktion, die du später gegen andere verwendest. --- 50. Das Gesamtmuster Aus meiner Sicht ist das keine stringente Kritik am Gendern. Gendern wirkt eher wie der Einstieg in eine viel größere Selbstinszenierung und Weltanschauung. Die wiederkehrenden Muster sind: - andere als dumm, gehorsam oder verblendet darstellen, - die eigene Sicht als „Natur“ oder „Realität“ verkaufen, - NS-Vergleiche zur Eskalation nutzen, - Begriffe wie „minderwertig“ bewusst unklar lassen, - Nachfragen als Dummheit oder Unehrlichkeit rahmen, - BDSM mit realer Ungleichwertigkeit vermischen, - Frauen pauschal und sexuell herabwürdigen, - Gleichwertigkeit lächerlich machen, - viel behaupten, wenig belegen, - ständig das Thema wechseln, - Kritik als Moralismus, Bubble oder Kink-Shaming abwehren. Mein Fazit: Für mich zeigen diese Beiträge weniger eine sachliche Auseinandersetzung mit Gendern oder Emanzipation, sondern eher eine starke Abwehrreaktion auf gesellschaftliche Veränderung. Man muss Gendern nicht mögen und darf moderne Entwicklungen kritisch sehen. Aber wenn daraus NS-Vergleiche, Begriffe wie „minderwertiges Geschlecht“, pauschale Frauenabwertung, sexuelle Objektifizierung und Verachtung anderer Nutzer werden, ist das keine normale Skepsis mehr, sondern ein problematischer Kommunikationsstil. Deshalb lohnt es sich, nicht nur auf den Inhalt solcher Aussagen zu schauen, sondern auch auf ihre rhetorische Funktion: Was wird behauptet? Was bleibt unbelegt? Wer wird abgewertet? Welche Emotionen werden erzeugt? Und wie wird Kritik daran abgewehrt? Für mich ist das ein gutes Beispiel dafür, wie Sprache nicht nur Meinung ausdrückt, sondern auch Macht, Abwertung, Gruppendenken und Eskalation herstellen kann. Danke für eure Aufmerksamkeit ✌️ Ich möchte ergänzend nochmal einfügen offen Rechte politische Kampf Begriffe werden nicht als solche erkannt und Gesellschaftspolitische Themen sollen nicht politisch diskutiert werden. Irgendwie frustrierend man versucht sich an Regeln zu halten die hier jeder anders auslegt. Dennoch ist ja zumindest eine klare Richtung in anderer Hinsicht zu erkennen.
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