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Wie erlebt ihr euren Masochismus ?


Empfohlener Beitrag

Für mich ist es Hingabe. Ich hasse Schmerz und kann es nur für Menschen ertragen. Die mir wirklich am Herzen liegen.

Wie mein Vorredner.
Für mich ist das auch Hingabe. Ich möchte der Herrin gefallen und das Sie stolz auf mich ist was ich für Sie aushalte.

vor einer Stunde, schrieb Diener84:

Wie mein Vorredner.
Für mich ist das auch Hingabe. Ich möchte der Herrin gefallen und das Sie stolz auf mich ist was ich für Sie aushalte.

Das hört sich echt schön an und ist lieb von Dir!

Kann einen stolz machen, das Vertrauen muss sich aber der dominante Part auch erst verdienen. Sprich am Anfang mit vorsichtig und sich langsam rantasten. Wenn ich alleine bin, hält der Sport für meine Masoart die Stange.

Hier geht es doch um Masochismus und nicht um ertragen aus Devotion?

Zu der Frage: Ich liebe Schmerzen und genieße sie. Ich liebe auch das leiden und genieße auch das. Es ist kein ertragen, sondern Genuss. Ich werde mental, nicht sexuell masochistisch befriedigt. 

Ich brauch dafür aber einen Sadisten der mich wirklich leiden sehen will. Mir selbst Schmerzen zufügen bringt mir nichts. Und es würde mir auch nicht viel bringen, wenn die Herrschaft nicht sadistisch wäre und nur mir zuliebe Schmerzen zufügt und mich quält. Zusätzlich brauch ich auch das Machtgefälle. 

Wir haben uns langsam ran getastet, mittlerweile gehen wir schon recht weit, zumindest für unsere Verhältnisse. Blut, Narben, CNC und Rack ist kein Tabu und gehört zu unserem SM dazu. Wir sind sehr neugierig und offen für neue Praktiken wie zum Beispiel Nadelspiele. Aber SM ist für uns kein Spiel. Dafür ist es auch zu gefährlich.  

Ich will Schmerz, das reguliert mich. Das ist für mich eine Herausforderung. Damit meine ich nicht nur körperlichen Schmerz, sondern bis an an meine Grenzen gehen für Anforderungen. 

Vor 24 Minuten , schrieb slavejaykay:

Hier geht es doch um Masochismus und nicht um ertragen aus Devotion?

Zu der Frage: Ich liebe Schmerzen und genieße sie. Ich liebe auch das leiden und genieße auch das. Es ist kein ertragen, sondern Genuss. Ich werde mental, nicht sexuell masochistisch befriedigt. 

Ich brauch dafür aber einen Sadisten der mich wirklich leiden sehen will. Mir selbst Schmerzen zufügen bringt mir nichts. Und es würde mir auch nicht viel bringen, wenn die Herrschaft nicht sadistisch wäre und nur mir zuliebe Schmerzen zufügt und mich quält. Zusätzlich brauch ich auch das Machtgefälle. 

Wir haben uns langsam ran getastet, mittlerweile gehen wir schon recht weit, zumindest für unsere Verhältnisse. Blut, Narben, CNC und Rack ist kein Tabu und gehört zu unserem SM dazu. Wir sind sehr neugierig und offen für neue Praktiken wie zum Beispiel Nadelspiele. Aber SM ist für uns kein Spiel. Dafür ist es auch zu gefährlich.  

Der einwand ist berechtigt und trotzdem würde ich mich als masochistische Person sehen. Nicht weil ich Schmerzen mag. Sondern weil ich sie suche. Obwohl ich sie hasse aber die Zeit danach. Das liebe ich. Die Spuren zu sehen. Den zufriedenen Blick. Das lässt mich stolz verspüren. Und deswegen suche ich aktiv danach.

Bei mir spielen da mehrere Aspekte zusammen. Bis zu einem gewissen Grad kann ich Lustschmerz regelrecht genießen aber der wesentliche Antrieb ist Hingabe, der dominanten Person damit eine Freude zu machen und im Umkehrschluß das Gefühl dafür geliebt zu werden.

Für mich ist der Schmerz ein abtauchen in eine andere Welt, aber es muss dieser Energieaustausch dabei sein. Mir alleine Schmerzen zuzufügen bringt mir gar nichts. Ich brauche schon das Gefühl, dass mein gegenüber dabei Spaß empfindet. Ich bin auch jemand, der bei großen Schmerzen noch lacht und lächelt. Das kann schon mal falsch verstanden werden, deswegen erwähne ich das schon immer vorne weg. Ich will damit nicht provozieren oder herausfordern, ich bin einfach in dem Moment der Extase. Und was ich dabei liebe ist der Augenkontakt zwischen den Schläge, die Kommunikation ohne ein Wort zu wechseln.

vor 5 Stunden, schrieb Paco2022:

Bei mir spielen da mehrere Aspekte zusammen. Bis zu einem gewissen Grad kann ich Lustschmerz regelrecht genießen aber der wesentliche Antrieb ist Hingabe, der dominanten Person damit eine Freude zu machen und im Umkehrschluß das Gefühl dafür geliebt zu werden.

Wäre DS ohne Schmerz für dich denkbar, wenn die dominante Person nicht sadistisch ist und keinen Schmerz zufügt, auch nicht mentalen Schmerz durch Erniedrigung?

(bearbeitet)

Mein Verhältnis zu Schmerz ist sehr ambivalent.  Ich sehne ihn herbei. Bekomme ich ihn will ich, dass es aufhört. Wenn er aufhört will ich, dass es weitergeht. Bitte Stop, aber hör bloß nicht auf.

Schmerz und Leid ordnet mich. Erregt mich. Und ich bin stolz es ausgehalten zu haben.

Mir selbst Schmerzen zu zufügen ist mir verboten.

bearbeitet von Rosenrot82
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