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Wie erlebt ihr euren Masochismus ?


Mo50321

Empfohlener Beitrag

vor 38 Minuten, schrieb LadyViolet_:

Meinst du auf Befehl oder ganz frei wie sie wollen?

Frei.

vor 9 Minuten, schrieb SirTorben:

Deine Frage richtet sich ja eigentlich an Bottoms, aber aus meiner Top Sicht:

Natürlich weiß ich, dass einige diese Tendenz (ich nenne es mal so) haben.

Ich würde es nicht erlauben und wenn es Sub dennoch machen würde und ich würde es mitbekommen, dann müsste ich einschreiten und dann hätte das Konsequenzen.

Warum würdest du es nicht erlauben? Warum müsstest du einschreiten?

Was wären die Konsequenzen?

vor 3 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Warum würdest du es nicht erlauben? Warum müsstest du einschreiten?

Was wären die Konsequenzen?

Die ersten zwei Fragen:
Sieh es als Teil der Verantwortung.

Was genau die Konsequenzen wären, kann ich nicht sagen, das ist zu individuell. Sicher wäre dann ganz individuell das WARUM zu betrachten, auch als Top selbstkritisch und man müsste dann Wege finden, das zu unterbinden. Einfach akzeptieren würde ich es keinesfalls.

Gerade eben, schrieb SirTorben:

Die ersten zwei Fragen:
Sieh es als Teil der Verantwortung.

Was genau die Konsequenzen wären, kann ich nicht sagen, das ist zu individuell. Sicher wäre dann ganz individuell das WARUM zu betrachten, auch als Top selbstkritisch und man müsste dann Wege finden, das zu unterbinden. Einfach akzeptieren würde ich es keinesfalls.

Warum darf der Top die sub verletzen aber die sub sich nicht selbst? Weil der Top sich sonst übergangen fühlt?

Das wäre die einzig logische Erklärung für mich.

(bearbeitet)
vor 15 Minuten, schrieb Rosenrot82:

Warum darf der Top die sub verletzen aber die sub sich nicht selbst? Weil der Top sich sonst übergangen fühlt?

Das wäre die einzig logische Erklärung für mich.

Verantwortung setzt Verantwortlichkeit voraus. Und wenn Top gar nicht will, dass Sub verletzt wird, dann ist das auch noch so.

Du irritierst mich aber. Denn Du legst doch immer Wert auf die Feststellung, dass dir als Sub/Sklavin oder wie auch immer du dich definierst, gewisse Entscheidungen einfach nicht zustehen.

Also, dann auf dieser Ebene, vielleicht verstehst Du das so besser:

Es steht dir nicht zu!

bearbeitet von SirTorben
(bearbeitet)
vor 24 Minuten, schrieb SirTorben:

Verantwortung setzt Verantwortlichkeit voraus. Und wenn Top gar nicht will, dass Sub verletzt wird, dann ist das auch noch so.

Du irritierst mich aber. Denn Du legst doch immer Wert auf die Feststellung, dass dir als Sub/Sklavin oder wie auch immer du dich definierst, gewisse Entscheidungen einfach nicht zustehen.

Also, dann auf dieser Ebene, vielleicht verstehst Du das so besser:

Es steht dir nicht zu!

Ja es steht mir nicht zu, das stimmt.  

Aber gibt es denn niemanden dem das zu steht?

Ich finde dieses Thema gerade schwierig. Die Erklärung es steht mir nicht zu, okay - das ist die die ich kenne. Aber andere Dinge stehen mir doch auch zu. Ich trinke z.b wenn ich durst habe. 

Oder ist da der Unterschied der, dass der Dom eben die Regeln macht? 

 

Und ich denke, diese allgemeingültige Aussage, trifft nicht den Kern.

Verantwortung. Verantwortung für was genau?

 

bearbeitet von Rosenrot82
vor 1 Minute, schrieb Rosenrot82:

Ja es steht mir nicht zu, das stimmt.  

Aber gibt es denn niemanden dem das zu steht?

Ich finde dieses Thema gerade schwierig. Die Erklärung es steht mir nicht zu, okay - das ist die die ich kenne. Aber andere Dinge stehen mir doch auch zu. Ich trinke z.b wenn ich durst habe. 

Oder ist da der Unterschied der, dass der Dom eben die Regeln macht? 

Mal ganz generell. Man kann doch nicht von Tops zurecht immer fordern, dass diese Verantwortung übernehmen sollen und dann gegen den ausdrücklichen Wunsch des Tops oder hinter dem Rücken selbst aktiv agieren.

Kann man machen, aber dann nicht wundern, wenn Top dann jegliche Verantwortung ablehnt. 

Das hat auch nicht mal wirklich was mit D/s zu tun, sondern sollte für jede Beziehung selbstverständlich sein, dass die Person, die aktiv oder bestimmend handelt Verantwortlich ist und auch die Verantwortung trägt- Ob der Partner/die Partnerin dann bereit ist Verantwortung mit zu tragen, für Entscheidungen, die entgegen dem ausdrücklichen Willen oder hinter dem Rücken erfolgten, muss jeder selbst wissen. Ich würde nicht davon ausgehen, dass das immer so ist.

Und bitte nicht Trinken wenn man Durst hat mit selbst-schädigendem Verhalten vergleichen. 

vor 13 Minuten, schrieb SirTorben:

Mal ganz generell. Man kann doch nicht von Tops zurecht immer fordern, dass diese Verantwortung übernehmen sollen und dann gegen den ausdrücklichen Wunsch des Tops oder hinter dem Rücken selbst aktiv agieren.

Kann man machen, aber dann nicht wundern, wenn Top dann jegliche Verantwortung ablehnt. 

Das hat auch nicht mal wirklich was mit D/s zu tun, sondern sollte für jede Beziehung selbstverständlich sein, dass die Person, die aktiv oder bestimmend handelt Verantwortlich ist und auch die Verantwortung trägt- Ob der Partner/die Partnerin dann bereit ist Verantwortung mit zu tragen, für Entscheidungen, die entgegen dem ausdrücklichen Willen oder hinter dem Rücken erfolgten, muss jeder selbst wissen. Ich würde nicht davon ausgehen, dass das immer so ist.

Und bitte nicht Trinken wenn man Durst hat mit selbst-schädigendem Verhalten vergleichen. 

Ja nun, hinter seinem Rücken agieren, das würde ich auch nicht tun. Das war gar nicht mein Gedanke. Es hat mich einfach interessiert.  

Danke dir, für deine Antworten.

Vor 2 Stunden, schrieb Rosenrot82:

Ich würde mir sehr gerne Schmerzen selbst zu fügen dürfen. Ich darf es nicht. Gibt es denn überhaupt Bottoms die das mit Erlaubnis dürfen?

Ich glaube, das ist bei sehr wenigen Thema - außer eben bei starken Tendenzen zu selbstschädigendem Verhalten. Da wollen dann Subs, dass lieber stellvertretend jemand verletzt - oder Tops wollen/können das schlecht mit ansehen. Also überall da, wo SVV von auch nur einer Seite als Problem angesehen wird, wird es wahrscheinlich unterbunden/umgeleitet. Ich habe keine Ahnung, wie sinnvoll oder effektiv das dann ist, insbesondere, wenn es zu Streit/Trennung kommt und das Verhalten dann wieder selbst reguliert werden muss.

(bearbeitet)
vor 1 Stunde, schrieb Rosenrot82:

Warum darf der Top die sub verletzen aber die sub sich nicht selbst? Weil der Top sich sonst übergangen fühlt?

Das wäre die einzig logische Erklärung für mich.

Meinst du nicht, dass dein Master dich in einem möglichst unversehrten, körperlich und mentalen Zustand haben möchte, so dass er nach seiner freien Entscheidung über dich verfügen kann?

Ich denke, du würdest ihn in seiner Inspiration einschränken, wenn du ihm mit eigens zugefügten Verletzungen unter die Augen trittst.

bearbeitet von Silky
Vor 9 Minuten , schrieb LadyViolet_:

@Rosenrot82 ich sehe das wie @Arasjal wenn man mit dem Verständnis von Eigentum spielt, gehört für mich dazu dass dieses nicht sich selbst bespielt, erniedrigt, wehtut 

Find den Aspekt aber interessant 🤔 wenn ich zb eine Borderlinerin Date. Und ihr weh tuhe… dann kann es sein das ich der verlängerte Arm bin für ihr selbstzerstörerisches Verhalten. Ist so etwas im einem geschützten Rahmen zu vertreten. Kann eine dominante Person der zwangsläufig der Indikator sein… das es nicht destruktiv ist…

Vor 1 Stunde, schrieb Arasjal:

Find den Aspekt aber interessant 🤔 wenn ich zb eine Borderlinerin Date. Und ihr weh tuhe… dann kann es sein das ich der verlängerte Arm bin für ihr selbstzerstörerisches Verhalten. Ist so etwas im einem geschützten Rahmen zu vertreten. Kann eine dominante Person der zwangsläufig der Indikator sein… das es nicht destruktiv ist…

Ich weiß, dass einige das machen, und ein paar davon verbrennen sich ziemlich die Finger. Bin zeitweise auf etliche Domprofile gestoßen, die explizit keine Borderlinerinnen suchen, mit vielen Ausrufezeichen oft.
(Und wieder Disclaimer - ich date männliche Cis-Doms, das ist die einzige Gruppe, die ich seit Jahren beobachte).
Ich kenne auch einige Männer, die schon sehr auf Borderlinerinnen stehen (und sich ab und an die Pfoten verbrannt haben). Sie stehen auf die Verletzlichkeit und das Temperament, die Risikofreude, die Extreme. Und wollen Fels in der Brandung sein, beschützen...manche wollen auch formen.
Nun kenne ich auch einige Borderlinerinnen recht gut. Sie wirken teils verletzlich, sind auch verletzlich...Aber eben auch sehr tough. Und die, die ihre Krankheit am besten kennen, wissen, dass sie sie am besten selbst managen können. Sie sind die Expertinnen. Es wird dann oft daran scheitern, auch wenn sich beide darauf einigen - dass ein Nicht-Borderliner es nie ganz verstehen wird, und Fehler machen wird. Mit sich machen lässt, statt Grenzen zu haben. Oder versucht übermäßig zu kontrollieren. Oder schlicht: Gut gemeint, aber nicht gut gemacht.
Borderliner*innen sind Überlebenskünstler*innen. Und wer nicht versteht, was sie überlebt haben, was sie triggert, wozu sie SVV brauchen, wie sie sich bisher schon selbst gerettet haben - der kann sie einfach nicht "lenken". Bei allem guten Willen und beidseitiger Sehnsucht nicht. Vor allem, wenn Top entweder nur das Manipulative sieht, oder meint, das Toughe brechen zu können....oder nur ein zartes Pflänzchen sieht.

Hi @Rosenrot82

Nein, ich darf das nicht. Mein Herr möchte mir Schmerz zufügen. Als Disziplinierung oder im SM. Gerne über die Komforzone hinaus, wobei ein Leiden mich ja auch befriedigt (allerdings nicht jedes). Jedenfalls möchte er das in der Hand haben und wollte aus bestimmten Gründen auch keine Masochistin, die jedem Schmerz und jeder Intensität was abgewinnen kann (die gibt es so aber ohnehin nicht). 

Ich bin da schon eher extrem und mich befriedigen Spuren danach. Das ist natürlich schon ein sich spüren durch Schmerz. Und man könnte die Frage nach dem "Warum" durchaus stellen. 

Es gibt Schmerz nur, wie mein Herr mag und sehr intensiv auch nicht ständig (dann eher fies häufiger mal). Grundsätzlich soll Schmerz bei uns auch an DS geknüpft sein und das gefällt mir auch. 

Aber eine masochistische Befriedigung kann er sicher auch verstehen. Und ich sage mal so: er als Sadist mag es und kann auch quälen, gerne sogar, wenn die Sub gar nicht masochistisch ist. Aber "gewissermaßen" soll ihr das natürlich auch was geben. Das wäre sonst einfach nicht seine "Moral", eine Nicht-Masochistin zu quälen. Also sucht er Masochistinnen (aber nicht jede Variante von denen). Etwas kompliziert...😉 Jedenfalls ist er da von einem gewissen Masochismus natürlich auch abhängig (und der Lenkung davon). Und na ja, der kommt häufig nicht aus dem Nichts... 

Wie gesagt, kann man sich bei Masochismus und Befriedigung an Schmerz die "Warum Frage" schon stellen. Allerdings kann ich die auch in ganz anderen Bereichen im bdsm stellen! Warum will jemand permanent abhängig sein? Warum will jemand gänzlich Verantwortung abgeben? Warum will jemand für seinen kleinen Penis erniedrigt werden? Warum will jemand ein Leben lang keusch bleiben? (von sich aus). Warum will der kleiner Wurm genannt werden? Oder Taugenichts? Ja, Warum, Warum? Die Fragen kann man sich natürlich stellen, aber für mich war bdsm noch nie normal. Das, was ich unter "Neigung" verstehe, folgt keiner Normalität. 🤷‍♀️ Man kann es nur möglichst gut ausleben und es erfüllt...

Und was "schädlich" betrifft: da sind für mich ein paar rote Striemen (und auch ein paar mehr!) auf dem Hintern wesentlich harmloser als andere Dinge: KV gesundheitlich bedenklich, einer wollte mal abgestandenen Urin trinken, am besten tagelang in der Hitze, Fesselungen, Würgespiele, Sex ohne Kondom usw.) 

Im SM muss das irgendwie auch jeder selbst definieren. Natürlich kann der Dom da auch Grenzen haben. 

Wenn der das jetzt gar nicht mag: 

Ich habe bei dir schon häufiger eine Sehnsucht gelesen, mal Schmerz zu erfahren. Und daher fragst du, ob du das selbst machen darfst...

Wenn mein Herr nicht so sadistisch wäre, würde er mich vielleicht alle paar Wochen an einen Dom oder eine Femdom verleihen. Macht er ohnehin gelegentlich mal gerne. Verleih und Dienen ist ja nicht nur für Sex zur Verfügung gestellt werden. Der Sadist erlangt halt Befriedigung, wenn er Schmerz zufügen kann... Dann könnte das einfach eine andere Person machen. 

Dann würde mein Herr allerdings auch sagen: Der Dom oder die Femdom kann das dann nach eigenem Gusto machen! Und ich hätte das dann masochistisch so hinzunehmen (sicher innerhalb bestimmter Grenzen). Nur aussuchen könnte ich mir die Gestaltung dann nicht. 

Bei sich selbst Schmerz zufügen wäre er auch eher weniger, das kann man auch nicht begleiten. Käme ggf. aber auch in Betracht und da gibt es Möglichkeiten, aber nicht "frei nach Laune"...

Er würde erstmal den DS Hut darüber setzen. 

Ich persönlich lebe Hingabe. Und das tust du ja auch. 🥰 Ich mache auch dieser heraus auch so einige Dinge, die mir nichts geben, außer eben den Gedanken an die Hingabe... 

Und natürlich kann man das einseitig sehen, Sub gibt sich Dom hin und nur dem, was der mag (und findet darin ewige Erfüllung). Das ist auch so mein Gedanke und in erster Linie liebe ich Unterwerfung vor Schmerz. Ohne würde mir vermutlich aber doch was fehlen... Und kann da nicht jede Sub Sehnsüchte haben? Ist doch egal, woher die kommen... 

Nein, einen Anspruch darauf sehe ich nicht. Steht einer Sub nicht zu. Sehe ich sogar genauso. Aber man lebt ja auch nur einmal. Mein Herr würde der Sub Dinge, die er nicht mag und sie erleben wollte, ermöglichen. Das ist großzügig. Er mag nicht alles im Bereich Klinik zum Beispiel, aber wenn ich da was erleben wollte, könnte ich das (und würde ja gleichzeitig noch eine andere Person befriedigen 😅). Spielt nur momentan keine Rolle, bin ausgelastet... 

Ich finde den Ausspruch "steht einer Sub nicht zu", nicht falsch. Ich finde ihn dann teilweise aber auch etwas "flach" gedacht... 

Schön wäre es an der Stelle Kompromisse zu finden. Ob durch Verleih oder wie du das in einem vertretbaren Rahmen selbst machen könntest... 

Vor 6 Minuten , schrieb TaliX:

Ich weiß, dass einige das machen, und ein paar davon verbrennen sich ziemlich die Finger. Bin zeitweise auf etliche Domprofile gestoßen, die explizit keine Borderlinerinnen suchen, mit vielen Ausrufezeichen oft.
(Und wieder Disclaimer - ich date männliche Cis-Doms, das ist die einzige Gruppe, die ich seit Jahren beobachte).
Ich kenne auch einige Männer, die schon sehr auf Borderlinerinnen stehen (und sich ab und an die Pfoten verbrannt haben). Sie stehen auf die Verletzlichkeit und das Temperament, die Risikofreude, die Extreme. Und wollen Fels in der Brandung sein, beschützen...manche wollen auch formen.
Nun kenne ich auch einige Borderlinerinnen recht gut. Sie wirken teils verletzlich, sind auch verletzlich...Aber eben auch sehr tough. Und die, die ihre Krankheit am besten kennen, wissen, dass sie sie am besten selbst managen können. Sie sind die Expertinnen. Es wird dann oft daran scheitern, auch wenn sich beide darauf einigen - dass ein Nicht-Borderliner es nie ganz verstehen wird, und Fehler machen wird. Mit sich machen lässt, statt Grenzen zu haben. Oder versucht übermäßig zu kontrollieren. Oder schlicht: Gut gemeint, aber nicht gut gemacht.
Borderliner*innen sind Überlebenskünstler*innen. Und wer nicht versteht, was sie überlebt haben, was sie triggert, wozu sie SVV brauchen, wie sie sich bisher schon selbst gerettet haben - der kann sie einfach nicht "lenken". Bei allem guten Willen und beidseitiger Sehnsucht nicht. Vor allem, wenn Top entweder nur das Manipulative sieht, oder meint, das Toughe brechen zu können....oder nur ein zartes Pflänzchen sieht.

Danke ☺️ ja aus diesem Grund lehne ich persönlich Subs mit bestimmten psychischen Erkrankungen oder Mustern ab. Ist mir zu heiß will weder mir noch der Person schaden. Weder direkt noch auf Umwegen.

vor 1 Stunde, schrieb Silky:

Meinst du nicht, dass dein Master dich in einem möglichst unversehrten, körperlich und mentalen Zustand haben möchte, so dass er nach seiner freien Entscheidung über dich verfügen kann?

Ich denke, du würdest ihn in seiner Inspiration einschränken, wenn du ihm mit eigens zugefügten Verletzungen unter die Augen trittst.

Ich würde es ja nicht tun liebe Silky. Und ich wäre gerne wesentlich mehr isoliert, als ich es sowieso schon bin, um möglichst frei von ungebetenen Input zu sein. Aber was kann ich schon tun ein unreines Wesen wird nie die unbefleckte Jungfrau sein. 

vor 22 Minuten, schrieb TaliX:

 

Ich weiß, dass einige das machen, und ein paar davon verbrennen sich ziemlich die Finger. Bin zeitweise auf etliche Domprofile gestoßen, die explizit keine Borderlinerinnen suchen, mit vielen Ausrufezeichen oft.
(Und wieder Disclaimer - ich date männliche Cis-Doms, das ist die einzige Gruppe, die ich seit Jahren beobachte).
Ich kenne auch einige Männer, die schon sehr auf Borderlinerinnen stehen (und sich ab und an die Pfoten verbrannt haben). Sie stehen auf die Verletzlichkeit und das Temperament, die Risikofreude, die Extreme. Und wollen Fels in der Brandung sein, beschützen...manche wollen auch formen.
Nun kenne ich auch einige Borderlinerinnen recht gut. Sie wirken teils verletzlich, sind auch verletzlich...Aber eben auch sehr tough. Und die, die ihre Krankheit am besten kennen, wissen, dass sie sie am besten selbst managen können. Sie sind die Expertinnen. Es wird dann oft daran scheitern, auch wenn sich beide darauf einigen - dass ein Nicht-Borderliner es nie ganz verstehen wird, und Fehler machen wird. Mit sich machen lässt, statt Grenzen zu haben. Oder versucht übermäßig zu kontrollieren. Oder schlicht: Gut gemeint, aber nicht gut gemacht.
Borderliner*innen sind Überlebenskünstler*innen. Und wer nicht versteht, was sie überlebt haben, was sie triggert, wozu sie SVV brauchen, wie sie sich bisher schon selbst gerettet haben - der kann sie einfach nicht "lenken". Bei allem guten Willen und beidseitiger Sehnsucht nicht. Vor allem, wenn Top entweder nur das Manipulative sieht, oder meint, das Toughe brechen zu können....oder nur ein zartes Pflänzchen sieht.

Sehr schön beschrieben.  Manche Doms können einfach nicht damit umgehen. So ein weinerlicher Kerl, wird so eine sub nicht führen können. Es gibt zum Glück Doms die gut damit zu Recht kommen. Was zusammengehört findet sich.

vor 21 Minuten, schrieb Arasjal:

Danke ☺️ ja aus diesem Grund lehne ich persönlich Subs mit bestimmten psychischen Erkrankungen oder Mustern ab. Ist mir zu heiß will weder mir noch der Person schaden. Weder direkt noch auf Umwegen.

@Arasjal das ist ja mit den psychischen "Erkrankungen" ohnehin ein heißes Thema. Ich habe Adhs, sehe das aber nicht als Krankheit...

Meine Neigung (und auch der Masochismus) kommt wie gesagt nicht aus dem Nichts. Es ist nicht "normal", es erfüllt. 

Ich glaube, es gibt da auch verschiedene Ausprägungen psychischer "Erkrankungen". Denn irgendwie einen weg haben nicht gerade wenige Leute...😅 Das wäre also eine Frage der Ausprägung und Stabilität, zudem welche Reize bdsm ausmacht... 

Wenn eine psychische Erkrankung alles überlagert und der Dom das händeln soll, finde ich das gelinde gesagt mehr als "schwierig"...

Zudem möchte kein Dom "Handlanger" sein... 

Dass Neigungen irgendwie auch entstanden sein können und sich positiv ausleben lassen, sehe ich allerdings auch mit gewissen psychischen "Ticks". 

Daher kann ich nicht sagen, dass das zwangsläufig ein Ausschlusskriterum wäre...

vor 25 Minuten, schrieb Bratty_Lo:

Hi @Rosenrot82

Nein, ich darf das nicht. Mein Herr möchte mir Schmerz zufügen. Als Disziplinierung oder im SM. Gerne über die Komforzone hinaus, wobei ein Leiden mich ja auch befriedigt (allerdings nicht jedes). Jedenfalls möchte er das in der Hand haben und wollte aus bestimmten Gründen auch keine Masochistin, die jedem Schmerz und jeder Intensität was abgewinnen kann (die gibt es so aber ohnehin nicht). 

Ich bin da schon eher extrem und mich befriedigen Spuren danach. Das ist natürlich schon ein sich spüren durch Schmerz. Und man könnte die Frage nach dem "Warum" durchaus stellen. 

Es gibt Schmerz nur, wie mein Herr mag und sehr intensiv auch nicht ständig (dann eher fies häufiger mal). Grundsätzlich soll Schmerz bei uns auch an DS geknüpft sein und das gefällt mir auch. 

Aber eine masochistische Befriedigung kann er sicher auch verstehen. Und ich sage mal so: er als Sadist mag es und kann auch quälen, gerne sogar, wenn die Sub gar nicht masochistisch ist. Aber "gewissermaßen" soll ihr das natürlich auch was geben. Das wäre sonst einfach nicht seine "Moral", eine Nicht-Masochistin zu quälen. Also sucht er Masochistinnen (aber nicht jede Variante von denen). Etwas kompliziert...😉 Jedenfalls ist er da von einem gewissen Masochismus natürlich auch abhängig (und der Lenkung davon). Und na ja, der kommt häufig nicht aus dem Nichts... 

Wie gesagt, kann man sich bei Masochismus und Befriedigung an Schmerz die "Warum Frage" schon stellen. Allerdings kann ich die auch in ganz anderen Bereichen im bdsm stellen! Warum will jemand permanent abhängig sein? Warum will jemand gänzlich Verantwortung abgeben? Warum will jemand für seinen kleinen Penis erniedrigt werden? Warum will jemand ein Leben lang keusch bleiben? (von sich aus). Warum will der kleiner Wurm genannt werden? Oder Taugenichts? Ja, Warum, Warum? Die Fragen kann man sich natürlich stellen, aber für mich war bdsm noch nie normal. Das, was ich unter "Neigung" verstehe, folgt keiner Normalität. 🤷‍♀️ Man kann es nur möglichst gut ausleben und es erfüllt...

Und was "schädlich" betrifft: da sind für mich ein paar rote Striemen (und auch ein paar mehr!) auf dem Hintern wesentlich harmloser als andere Dinge: KV gesundheitlich bedenklich, einer wollte mal abgestandenen Urin trinken, am besten tagelang in der Hitze, Fesselungen, Würgespiele, Sex ohne Kondom usw.) 

Im SM muss das irgendwie auch jeder selbst definieren. Natürlich kann der Dom da auch Grenzen haben. 

Wenn der das jetzt gar nicht mag: 

Ich habe bei dir schon häufiger eine Sehnsucht gelesen, mal Schmerz zu erfahren. Und daher fragst du, ob du das selbst machen darfst...

Wenn mein Herr nicht so sadistisch wäre, würde er mich vielleicht alle paar Wochen an einen Dom oder eine Femdom verleihen. Macht er ohnehin gelegentlich mal gerne. Verleih und Dienen ist ja nicht nur für Sex zur Verfügung gestellt werden. Der Sadist erlangt halt Befriedigung, wenn er Schmerz zufügen kann... Dann könnte das einfach eine andere Person machen. 

Dann würde mein Herr allerdings auch sagen: Der Dom oder die Femdom kann das dann nach eigenem Gusto machen! Und ich hätte das dann masochistisch so hinzunehmen (sicher innerhalb bestimmter Grenzen). Nur aussuchen könnte ich mir die Gestaltung dann nicht. 

Bei sich selbst Schmerz zufügen wäre er auch eher weniger, das kann man auch nicht begleiten. Käme ggf. aber auch in Betracht und da gibt es Möglichkeiten, aber nicht "frei nach Laune"...

Er würde erstmal den DS Hut darüber setzen. 

Ich persönlich lebe Hingabe. Und das tust du ja auch. 🥰 Ich mache auch dieser heraus auch so einige Dinge, die mir nichts geben, außer eben den Gedanken an die Hingabe... 

Und natürlich kann man das einseitig sehen, Sub gibt sich Dom hin und nur dem, was der mag (und findet darin ewige Erfüllung). Das ist auch so mein Gedanke und in erster Linie liebe ich Unterwerfung vor Schmerz. Ohne würde mir vermutlich aber doch was fehlen... Und kann da nicht jede Sub Sehnsüchte haben? Ist doch egal, woher die kommen... 

Nein, einen Anspruch darauf sehe ich nicht. Steht einer Sub nicht zu. Sehe ich sogar genauso. Aber man lebt ja auch nur einmal. Mein Herr würde der Sub Dinge, die er nicht mag und sie erleben wollte, ermöglichen. Das ist großzügig. Er mag nicht alles im Bereich Klinik zum Beispiel, aber wenn ich da was erleben wollte, könnte ich das (und würde ja gleichzeitig noch eine andere Person befriedigen 😅). Spielt nur momentan keine Rolle, bin ausgelastet... 

Ich finde den Ausspruch "steht einer Sub nicht zu", nicht falsch. Ich finde ihn dann teilweise aber auch etwas "flach" gedacht... 

Schön wäre es an der Stelle Kompromisse zu finden. Ob durch Verleih oder wie du das in einem vertretbaren Rahmen selbst machen könntest... 

Liebe Bratty_Lo, wow was für ein langer Text 😊 schön das du wieder da bist. 😍

 

Ich möchte gerne für den Master leiden, auch wenn ich keine körperliche Masochistin bin, mein Wunsch erwächst da aus Hingabe. Er ist Sadist. Ich will ihn stolz machen. Und ja, er ermöglicht mir auch Erlebnisse, die er nicht erfüllen will. Nicht alles natürlich, aber hin und wieder -schon. 

 

Vor 5 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

@Arasjal das ist ja mit den psychischen "Erkrankungen" ohnehin ein heißes Thema. Ich habe Adhs, sehe das aber nicht als Krankheit...

Meine Neigung (und auch der Masochismus) kommt wie gesagt nicht aus dem Nichts. Es ist nicht "normal", es erfüllt. 

Ich glaube, es gibt da auch verschiedene Ausprägungen psychischer "Erkrankungen". Denn irgendwie einen weg haben nicht gerade wenige Leute...😅 Das wäre also eine Frage der Ausprägung und Stabilität, zudem welche Reize bdsm ausmacht... 

Wenn eine psychische Erkrankung alles überlagert und der Dom das händeln soll, finde ich das gelinde gesagt mehr als "schwierig"...

Zudem möchte kein Dom "Handlanger" sein... 

Dass Neigungen irgendwie auch entstanden sein können und sich positiv ausleben lassen, sehe ich allerdings auch mit gewissen psychischen "Ticks". 

Daher kann ich nicht sagen, dass das zwangsläufig ein Ausschlusskriterum wäre...

ADHS ist anderes Spektrum hat meine Sub auch🤷‍♀️ gewisse Erkrankungen bilden aber zb ein großes Manipulations Potenzial.. egal in welcher Ausprägung. Aber ist meine Präferenz 😉 ich neige dazu diese als Krankheit zu benennen … weil ich weiß wie schwer es ist zb einen GDB zu bekommen damit… weil so etwas oft nicht ausreichend anerkannt wird und Betroffene dann auf der Arbeit mangels Rücksicht darunter leiden. Und Ärzte nennen das auch so

vor 27 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Danke ☺️ ja aus diesem Grund lehne ich persönlich Subs mit bestimmten psychischen Erkrankungen oder Mustern ab. Ist mir zu heiß will weder mir noch der Person schaden. Weder direkt noch auf Umwegen.

Alles kann schaden anrichten. BDSM wird immer Spuren auf der Seele, im Herz und dem Körper hinterlassen. 

Wenn man jemanden nicht schaden will, warum verletzt man, schneidet, schlägt oder verbrennt. Auch wenn Konsens besteht, sind die Verletzungen real. Oder etwa nicht?

Vor 15 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Sehr schön beschrieben.  Manche Doms können einfach nicht damit umgehen. So ein weinerlicher Kerl, wird so eine sub nicht führen können. Es gibt zum Glück Doms die gut damit zu Recht kommen. Was zusammengehört findet sich.

Ich finde halt interessant, dass BPD bei einigen auf so eine Hassliebe stößt, dass es die triggert, die sich anfangs so angezogen gefühlt haben.
Selbst habe ich viel zu wenig Merkmale, um als Borderlinerin zu qualifizieren - aber eben doch genug, um die anzuziehen, die sich von BPD angezogen fühlen. Von denen mich manche gern als solche beleidigen wollten...Was ich nur gar nicht als beleidigend empfinde. Da ich Menschen respektiere, die ein sehr viel härteres Los als ich gezogen haben.
Leute, die sich auf ihrem Profil über die/den Ex auskotzen und deren/dessen Personengruppe beleidigen - die respektiere ich weniger.

Vor 7 Minuten , schrieb Rosenrot82:

Alles kann schaden anrichten. BDSM wird immer Spuren auf der Seele, im Herz und dem Körper hinterlassen. 

Wenn man jemanden nicht schaden will, warum verletzt man, schneidet, schlägt oder verbrennt. Auch wenn Konsens besteht, sind die Verletzungen real. Oder etwa nicht?

Spuren im herzen oder Seele sind doch nicht schaden 😂 ich hab nen Tattoo hab ich mir ausgesucht… Tat weh …. Kein Trauma.

vor 1 Minute, schrieb TaliX:

 

Ich finde halt interessant, dass BPD bei einigen auf so eine Hassliebe stößt, dass es die triggert, die sich anfangs so angezogen gefühlt haben.
Selbst habe ich viel zu wenig Merkmale, um als Borderlinerin zu qualifizieren - aber eben doch genug, um die anzuziehen, die sich von BPD angezogen fühlen. Von denen mich manche gern als solche beleidigen wollten...Was ich nur gar nicht als beleidigend empfinde. Da ich Menschen respektiere, die ein sehr viel härteres Los als ich gezogen haben.
Leute, die sich auf ihrem Profil über die/den Ex auskotzen und deren/dessen Personengruppe beleidigen - die respektiere ich weniger.

So trägt jeder sein Päckchen. Es gibt eben verschiedene Schwierigkeitsstufen und wer sich dom nennt und dann nicht liefern kann, darf gerne einen niedrigeren Level wählen. Es muss passen. Wenn es nicht passt, wird es schief gehen. 

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