Jump to content

Switcher/Devot


Pr****

Empfohlener Beitrag

Für mich ist das ganze ein Spektrum.

Ich sehe mich als überwiegend devot an.
Ausgeprägt ist das jedoch nur gegen über ausgewählten Personen. Ich habe nicht das Bedürfnis, jeder Frau, die sich domme nennt, zu gehorchen.
Umgekehrt habe ich aber bei den Personen gegenüber denen ich devot bin, auch nicht das Bedürfnis plötzlich zu switchen.

Umgekehrt gibt es aber auch Personen, die selbst devot sind und wo sich für mich eine aktive Rolle einfach richtig anfühlt. Denen gegenüber könnte ich mir aber auch nie vorstellen, devot zu sein. Einfach weil ich mich da null unterordnen könnte.

Ich für meinen Teil hatte noch nie das Bedürfnis innerhalb einer Beziehung, plötzlich die Rollen zu switchen.


Ich hatte schon Dates mit Doms, bei denen sich mein inneres Bedürfnis direkt (im Restaurant) hätte vor ihn hin knien wollen. Und dann gab es auch viele Andere, bei denen ich eher das Gefühl hatte, sie an die Hand nehmen zu müssen, um ihnen die Welt zu erklären. 

Bin ich nun deswegen eine Switch? Oder sind es eben doch die Anderen? 🤷🏼‍♀️

Spoiler: Nein, ich bin keine Switcherin!

Auch wenn ich Führung übernehmen könnte (Beruf, Familie, Freunde, begleitend, zielorientiert, etc) fühle ich mich im BDSM-Kontext nicht dazu berufen, weil es mich nicht erfüllt. Weil es nicht meiner "Natur" entspricht.

Also ja, es hängt alleine vom Gegenüber ab, ob meine Devotion angesprochen wird. Und wenn nicht, passt es einfach nicht.

Switcher halte ich daher für flexibler. Tritt ein Gegenüber sicher und dominat auf, kann ein Switch die eigene Hingabe durchaus in vollen Zügen geniessen. Die grosse Herausforderung dabei scheint mir, sich ohne Plan und Erwartung in eine Dynamik begeben zu wollen. Dieser Aspekt fällt mir, als reine Devota wahrscheinlich weniger schwer, wenn das Gefühl der Sicherheit gegeben ist.

×
×
  • Neu erstellen...