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Was ist "die Szene" !


Ei****

Empfohlener Beitrag

vor 20 Stunden, schrieb Ademar:

und das jemand den Rohrstock falsch herum hält (das ist übrigens Ironie).

Dankeschön für deinen Hinweis @Ademar

Und ich hatte gerade nach dem Ende geschaut. 🤭 Weil, dann müsste ich meinen Herrn korrigieren, wenn er den falsch herum halten würde. 

Ich persönlich glaube, dass ich auch bei einer Art "Szene" mitmache sozusagen. 

Also gerne, wenn das hochgradig Perverse sind. 😭 Ich finde die SM Szene ganz gut. 👍 

Wir haben bestimmte Gruppen, und je nachdem verschiedene Veranstaltungen. Mein Herr führt dann sozusagen den Schriftverkehr, meldet mich auch mal unwissentlich wo an oder involviert jemanden, wovon ich dann nichts weiß. Ich kann natürlich auch selbst hier schreiben usw. 😅 Aber bestimmte Dinge macht mein Herr für mich. 

Die Seite kennt ja jeder, wo man gut Veranstaltungen findet und darüber dann auch wieder intensivere Kontakte privat, wenn sich das ergibt. 

Angefangen mit Anfänger Stammtisch bei unserem 3. Treffen plus anschließende Play Möglichkeit vor und mit anderen. Aber dass wir dann da erst das dritte Mal zusammen bdsm gemacht haben, dachten die so jetzt gar nicht...🤭 "Euer wievieltes Treffen ist das heute?" 👀 "Unser drittes." 😃

Gut, man fühlt sich da als Sub jetzt schon etwas beklemmt. Und hat dann ein mulmiges Gefühl. Aber ich habe das immer. ✌ Im Prinzip habe ich schon früh bei der Szene mitgemacht,  sofern das jetzt außerhalb was meint. 

Grundsätzlich ist ja auch das sehr verschieden. Jeder kann sich der "Szene" zugehörig fühlen und einige machen bdsm intensiver als "Szenegänger", sofern damit Musik&Tanz, bdsm mäßig "angehaucht" mit besagten "Showlaufen" gemeint ist. 

Dann gibt es spezielle "Szenen". Ich fand das ja recht interessant, wenn man sich für weiterführende Events nicht einfach nur anmelden, sondern Bögen ausfüllen soll. Mit Härtegraden, Belastungsgrenzen usw. Muss man auch erstmal kennen. Ich hatte spaßeshalber bei einem O-Event geschaut. Dort konnte man wählen, zwischen "sexuelle Benutzung" oder "sexuelle Benutzung und SM". Natürlich noch mit Unterpunkten. Aber nur SM konnte man gar nicht wählen. 

Die Richtung finden wir in Sachen Benutzung sicher schon irgendwie interessant, aber auch in einem masochistischen Sinne. Das sind dann widerrum nicht alle "O"s. 

Ich selbst schließe da nichts aus und mein Herr auch nicht, wir haben aber auch nicht Sex als Mittelpunkt. Und da war es dann so, dass die dafür zur Verfügung stehen sollten, außer der Herr widerspricht. Das wäre für meinen Herrn eher was Gesondertes. 

Sicher gibt es auch da wieder "niedrigschwellige" Angebote. Abend der O und die meisten stehen nur am Rand rum, wie ich schon gehört habe... Es kommt also immer drauf an. 

Shibari. 

Interessant mit Seilen. Aber wir würden uns jetzt nicht als Shibari Leute bezeichnen und in der "Szene" drin". 

Am meisten für uns dann irgendwie, ohne spezielle Richtung, "klassisches" D/S und unser Spezialgebiet sicher SM. 🤭:whipping:

Swingerszene? Nein. Wobei es auch da Überschneidungen gibt. 

Also wir mögen bdsm Gruppen, Veranstaltungen allgemein, die jetzt alles potentiell im bdsm irgendwie  machen und ein D/S Verständnis haben, gerne auch Schmerz als Schmerz sehen. 

Letzeres ist auf einigen Veranstaltungen dann schon so eine Sache... Unser Händchen da aber recht gut. 

Bdsm nach Grimme? Ich habe die Standard Lektüre nicht (es mangelt überall an Fachkenntnis bei mir 😔), aber einige Inhalte gelesen und: Joah... Kommt schon hin. 

Was ist bdsm Szene? Kinky? Kann bdsm sein oder irgendwie "bunt". 

Da gibt es ja inzwischen meiner Meinung nach, nicht mehr die bdsm Szene, sollte es die mal gegeben haben, aber da bin ich nicht (mehr) im Bilde. 

Würde bei meinem Herrn wohl "klassische" Herrenrunden usw. meinen, die wir auch heute noch mögen. In den Sesseln, diesen bestimmten "Flair". Auch nicht mehr für alle das Nonplusultra. 🙃

Ja, das finde ich gut. Man stelle sich mal vor: da soll jetzt eine vor den anderen Hiebe erhalten. Und dann lässt der Herr zur Demonstration den Rohrstock so richtig durch die Luft sausen, auf diesen Sessel, der trifft! Diese Staubwolke. Die Sub hat dann natürlich entsprechend Angst... 

Ich weiß es nicht. Einige sehen mich wohl in der "Szene". Ich selbst so jetzt nicht unbedingt. Das meiste bdsm bei uns findet zuhause statt, bei irgendwelchen engen "Modellen" machen wir nicht mit und der Begriff "Szene" ist anders herum natürlich auch inzwischen sehr aufgeweicht und verschieden zu deuten. 

Das darf am Ende jeder selbst wissen, ob man sich in einer bdsm-Szene sieht. 

Wir bekennen uns zu bdsm. Was dann aber irgendwie noch bdsm sein soll, teilweise peinlich! Nicht nur, dass einfach viele die schnelle Nummer suchen, Subs werden dann eben mal betatscht oder das Glied entblößt. Ich selbst kenne solche übergriffigen Situationen. Wenn man da auf dem Spanking-Bock liegt, der Dom das nächste Schlagteil sucht, man nicht allzu weit hochschauen kann, aber ein wenig, und dann nen Dödel vor sich sieht... Wobei mein Herr natürlich auf einen gewissen Abstand wert legt, aber manchmal kannste so schnell nicht schauen (wie die "Flitzer" im Stadion, nur weniger lustig 😅).

Dabei höre ich immer von bdsm "Kodex". Ob man beiwohnen darf, Abstände, nur ein Ja ist ein Ja und so kenne ich das auch. Interessant bei Swingern, dass ein Nein ein Nein ist! Davon habe ich hier mal was gelesen und ob das immer so ist, kann ich bei einem einzigen Besuch im Swingerclub mit bdsm Abend natürlich nicht sagen... Aber man wird "vorsichtig" angefasst. Ist nichts für mich, wenn dann erst das "Nein!" kommen muss. 

Bdsm'ler haben eigentlich klar die Linie das "Ja" zu erfragen. Sicher dann bei der vergebenen Sub beim Dom. Wobei das auch aufweicht, ob man da Sub oder Dom fragt oder beide irgendwie, aber das "Ja" ist zumindest einzuholen. 

Umso trauriger, dass man dann an der Toilette abgefangen wird, bedrängt wird, Leute sich da nach schnellen Sex Abenteuern verirren....🤦‍♀️

Hier der Hinweis, dass natürlich kommerzielle Clubs unter Umständen andere Sicherheitsmechanismen als bdsm Vereine haben (wobei erstere nicht schlecht sein müssen, zweitere aber schon allgemein sicherer sind). 

Und man sich als Sub auch explizit vorab als Single anmelden kann. Auf Stammtische würde ich da auch alleine gehen, bestimmte Veranstaltungen wären so eine Sache... 

Man tut wohl gut daran, mit den Anfänger Stammtischen anzufangen, ein gewisses "Händchen" dafür zu entwickeln, was es dann ist oder nicht. Und dann kann man weiter schauen, Empfehlungen usw., ein gewisses Gespür dafür entwickeln, was mit welchen Veranstaltungen gemeint ist usw. 

"Szene" ist am Ende (heutzutage) auch vielfältig. Im Positiven, wie im Negativen. 

Positiv: natürlich die Diversität. Da findet jeder was. 

Negativ: wenn bdsm nicht ernst genommen wird, Anfänger mal eben irgendwelche Geräte ausprobieren unter Drogen, weil bdsm ja was zwischen "Disko", "Sex", "SM" und vor allen Dingen "geil" ist... Bdsm als "schnelle Nummer". 

Das ist natürlich so, wenn einige auf den rein kommerziellen Zug aufspringen, während andere ums Überleben kämpfen. 

Denn "Sex sells" ist natürlich hoch im Kurs. Teilweise gibt es bei "bdsm" Veranstaltungen gratis Sekt oder die alkoholische Speisekarte wird empfohlen... Äh? 

Die bdsm'ler die auch genau dafür kommen, verzehren natürlich nicht viel und insbesondere keine alkoholischen Getränke. Stattdessen werden ausgiebig die Spielflächen genutzt und müssen zum nackt Auspeitschen zumindest angemessen geheizt werden...🤭

Somit verdient man an denen im Endeffekt wenig. Das kann sich eher in größeren Städten etablieren, wenn das dann der SM Club ist und extra genug Leute dafür kommen, der Umsatz stimmt (auch ohne Gewinnmaximierung am Ende vielleicht, da man ne Nische bedient oder aus Überzeugung). Oder Vereine. Da steht dann natürlich auch jeder mal am Thresen und schenkt aus. Das ist dann sozusagen "Vereinsarbeit" für den Zweck. Da muss man sich zu Diensten einteilen lassen, um das auch aufrecht zu erhalten. 

Gewürdigt wird sowas natürlich auch nicht unbedingt (sondern eher abgegriffen). Das weiß jeder, der mal Vereinsarbeit für den guten Zweck geleistet hat...

Und dann müssen einige Vereine natürlich Veranstalter von außen einbuchen (oft so "Party-Flair"), ob sie dann da gänzlich hinter stehen oder nicht... Sonst rechnet sich das am Ende nicht. 

Also entweder macht man etwas  beim "Mainstream" mit, besondere Acts, Mottparties zwischendurch oder sucht Nischen und ist dann der SM Club oder viele fahren auch "mehrgleisig". Haben dann Gang-Bang und reine SM Abende usw. 

@Einfach-Ich die Themenabende oder auch Tage sind ja dann teilweise verschieden. Du sprachst mal vom "Hemmungslos". Waren wir ne Zeit lang oft (manchmal immer noch) zum "schwarzen Donnerstag". Gut, "schwarz" wurde inzwischen auch ein wenig korrigiert zu: Liebhaber der schwarz-bunten Welt. 🤭 Jedenfalls ging unser bdsm da immer. Und waren auch immer bdsm'ler (bis auf einige Verirrer^^). Wobei die früher ja Swingerclub waren, den bdsm Zug entdeckt haben, aber immer noch gemischte Sachen anbieten. 

Also unter der Woche ist dann auch unter Umständen was. Wir hatten da mit unserem SM nie Probleme.

Auf dem "Bondage-Stammtisch" wären wir dann auch vorsichtiger, auch wenn man da SM machen kann. Also kommt es immer drauf an. 

SSC ist überhaupt gar nicht unser Grundsatz. CNC, Metakonsens. 

D.e.b.r.i.s würde ich allerdings nicht dazuzählen. Aber da scheiden sich die Geister dann auch. 

Die wollen ja oft genug selbst nicht zum bdsm gehören. 😅 Oder zumindest nicht zur bdsm "Szene". 

Suchen da natürlich dennoch, sind da natürlich irgendwie zugange, meistens nicht präsent und das aus bestimmten Gründen. Auch Richtungen in Sachen "Zuhälterei" usw. 

vor 6 Stunden, schrieb Aberration:

und ärgere die Hardliner ein wenig: Alles hängt von der Definition des Szene-Begriffs ab. Fasst man den weit, reicht ein bisschen Beißen beim Sex und man gehört unbewusst dazu

So, so @Aberration, ein wenig ärgern nennst du das...🤭

Deine Sub in Spe kann glücklich sein. 

Die kann das bei dir vermutlich alles sehr weit auslegen. 👍🤭

Eigentlich ja auch nicht verkehrt, finde ich. 

Vor 3 Minuten , schrieb Bratty_Lo:

So, so @Aberration, ein wenig ärgern nennst du das...🤭

Deine Sub in Spe kann glücklich sein. 

Die kann das bei dir vermutlich alles sehr weit auslegen. 👍🤭

Eigentlich ja auch nicht verkehrt, finde ich. 

Hast einen guten Tag, was? 😉

Die "Szene " hat unter anderem für die Akzeptanz in der Gesellschaft gekämpft.

 

Moin,

@Seilfuchs

Richtig, es gibt viele Untergruppierungen, welche zum einem sich nach Neigungen orientieren, zum anderen nach der Region. Die regionalen Szenen gab es schon Mitte der 90er , dem Zeitraum im welchen die Szene offensiv sich als, eine von vielen Subkultur, aufmachte sich aus der Schmuddelecke zu befreien.

Allein in Hamburg gibt es unzählige Themenstammtische. 

Auch eine "Tüddelgrppe" welche sich mit Shibari beschäftigt.

Diese "Tüddler" konnte man allerdings nicht perse zum BDSM zählen, da zumindestens in Hamburg viele Tantra-Fans eine Suspension als Relaxen beim Abhängen erbrachten.

 

vor 21 Stunden, schrieb Ademar:

Szene ist die Gesantheit aller Personen, die etwas mit ihrer Anwesenheit füllen. Wobei ich da unterscheide, ob es hier online ist oder draußen.

Da gehe ich fast mit.

> Allerdings würde ich das Wort "Anwesend" durch  wahlweise durch eins die Wörter " Prägen, Mitgestalten, Gestalten" ersetzen würde.

Warum?

Anwesend sehr n, kann man in bdsm-Szene-Treffpunkten, auf dem  Stammtisch und auf Partys. Man könnte mmt allerdings n mit Partner oder Gruppe, bestellt etwas zu trinken, schaut sich das Treiben an, unterhält sich maximal mit dem Partner/der mitgekommen Gruppe und geht irgendwann wieder.

Da wird auf Partys nicht "gespielt". Und egal ob bei der Party,  auf dem Szene Treff oder dem Stammtisch spricht ein Gast, der Gastgeber diese Person/en direkt an, wird so etwas von diesem Personen sehr, sehr häufig als Übergriffig gewertet. Man wolle nur Schauen und die direkte Ansprache wäre respektlos.

@SM-Art-5-GG,

den n Einwand, die Szene wäre nicht organisiert, wundert nun nicht wirklich , da Du ja häufig anmwkat, dass Die Szene deinen Erwartungen nicht genüge tut.

 

Diese Aussage ist von Dir eine Vermutung, die dummerweise falsch ist.

Die Szene stimmt sich sehr wohl ab. Auf regionaler Ebene aber auch national  sogar Europaweit.

Stammtische versucht man regional so zulegen, dass Überschneidungen möglichst vermieden werden. Man schaut sich schön an, welche Zielgruppe spricht der Stammi an. Der Feme-Stammi in HH überschneidet auch mit mit dem Nadelstammi, da beide die gleiche Zielgruppe ansprechen.

Überregional sprechen die Obsession und die Exravaganxa in Hamburg, der Fetishballnigt in Berlin, das ***-Ship in Lindau sowie WSteland" in Amsterdam das gleiche Publikum an. Keine Überschneidung.

Und der CSD in den v

 Städten hat fast immer eine Bdsm-Gruppe mit an Bord. Es gibt i Hamburg Bdsm'er welche sich zu einer Gruppe stets zum CSD zusammen schließen um im Zug mit zu laufen, um den infi Pavilion zu besetzen. 

Sue Hamburger Unterstützen andere BDSM - Gruppen zum CSD in deren Städten, genauso bekommt Hamburg Unterstützung aus anderen Städten.

Selbst auf dem Katholikentag, sind BDSM"er mit einem Infistand vertreten, desen Besetzung Deutschlandweit organisiert wird.

Das einzige was organisatorisch gescheitert ist, ist der Bundesverband der bdsm'er 

 

@Brighid, als DJ AMAR dürfte ich schon live erleben, der hat was.

Zum Thema Bürger. Das Thema ist nicht neu, in den 90er könnte man als "Neuling" auf viele Partys nur gehen, wenn man 1 oder 2 Bürgen hatte.

Ja die Pandemie, viele Su d online geflüchtet, FB war mit dabei. Allerdings gab es Fetisch und co ja bereits schon vorher.

Grundsätzlich hat man als Teil der Szene den Vorteil, dass sich einem  viele Türen öffnen, welche für Andere im verborgenen liegen.

Auch kommt man häufig noch an Karten, auch wenn die Veranstaltung Sold Out ist und das seit Wochen.

 

@Aberration

Szene hat nichts mit Soft oder Hardcore zu tun. Hardliner oder Elitär sind auch fehl am Platz.

Abschließend.

Eine Online-Szene gibt es für mich nicht.

 

 

 

@@Einfach-Ich: nbsp;Ich denke, geneigte Lesende haben meine Aussage schon verstanden 😉

vor 1 Minute, schrieb Aberration:

Hast einen guten Tag, was? 😉

Genau, ich wurde wieder von der Kette gelassen. 🤭

Und wenn ich ständig meinen Herrn ärgere, ist der ja auch mal überfordert. Dann lieber etwas Freigang gewähren...

(bearbeitet)
vor 12 Stunden, schrieb Einfach-Ich:

 

@Brighid, als DJ AMAR dürfte ich schon live erleben, der hat was.

Zum Thema Bürger. Das Thema ist nicht neu, in den 90er könnte man als "Neuling" auf viele Partys nur gehen, wenn man 1 oder 2 Bürgen hatte.

Ja die Pandemie, viele Su d online geflüchtet, FB war mit dabei. Allerdings gab es Fetisch und co ja bereits schon vorher.

Grundsätzlich hat man als Teil der Szene den Vorteil, dass sich einem  viele Türen öffnen, welche für Andere im verborgenen liegen.

Auch kommt man häufig noch an Karten, auch wenn die Veranstaltung Sold Out ist und das seit Wochen.

In den 90ern war ich nicht dabei. Habe es aber gehört.

 

Auch wenn es mir anfänglich peinlich war, bin ich einem sehr guten Freund dankbar das er mich damals immer überall persönlich vorstellte. Mir kommt es da weniger auf die Karten für Veranstaltungen, oder Rabatte bei Shops an, sondern viel mehr auf die Art der Kommunikation die dann folgt. Es ist doch etwas anderes wenn jemand anfänglich sagt "ah, du bist eine Freundin von xxx" und man dann auf Augenhöhe weiter spricht, als wenn man irgendeine Fremde ist.

 

Gerade nach Shades of Grey wollte gefühlt jeder BDSM erleben. Selbst Swingerclubs richteten BDSM-Räume ein. Die neuen Superdoms und Supersubs waren wie eine Sinnflut. Es entstand dabei eine Art Mainstream mit Schaulaufen. Das sich viele Ältere verschlossen und abkapselteten ist nachvollziehbar. Dadurch entstanden zwei Subkulturen. Der  "Geist" des BDSM und des Fetischs blieb dabei aber erhalten.

 

Was ich dabei sehr spannend finde gerade die junge Generation die Shades of Grey verpassten, oder es nur am Rande mitbekamen sind diejenigen die am wenigsten Wert auf Mainstream legen, sich auch nicht profilieren müssen, sondern einfach nur ihr eigenes schräges Ding machen und sich mit Freunden austauschen.

 

Als Beispiel kann ich da meinen Sohn nehmen. Seine erste Fetisch-Party hatte er bei der SRD. Ich bin mit ihm rein, zeigte ihm kurz alles und bin dann mit meinem Schatzi auf eine parallele private Party. Klar fand er es mit seiner Freundin toll. Einmal im Leben sollte man definitiv auf der SRD und BoundCon gewesen sein. Aber das war es dann auch, zumindest sieht er es so. Was die neue Generation braucht, baut sie sich wie vor dem Mainstream selbst, kauft es online, oder über Bekannte und Partys finden im Privaten statt.

 

Der Mainstream wird daher langfristig wieder verschwinden. Dennoch trug er einen enormen Teil zur Akzeptanz in der Gesellschaft bei.

bearbeitet von Brighid
(bearbeitet)
vor 17 Stunden, schrieb Einfach-Ich:

 

@SM-Art-5-GG,

den n Einwand, die Szene wäre nicht organisiert, wundert nun nicht wirklich , da Du ja häufig anmwkat, dass Die Szene deinen Erwartungen nicht genüge tut.

 

Diese Aussage ist von Dir eine Vermutung, die dummerweise falsch ist.

Die Szene stimmt sich sehr wohl ab. Auf regionaler Ebene aber auch national  sogar Europaweit.

Stammtische versucht man regional so zulegen, dass Überschneidungen möglichst vermieden werden. Man schaut sich schön an, welche Zielgruppe spricht der Stammi an. Der Feme-Stammi in HH überschneidet auch mit mit dem Nadelstammi, da beide die gleiche Zielgruppe ansprechen.

Überregional sprechen die Obsession und die Exravaganxa in Hamburg, der Fetishballnigt in Berlin, das ***-Ship in Lindau sowie WSteland" in Amsterdam das gleiche Publikum an. Keine Überschneidung.

Und der CSD in den v

 Städten hat fast immer eine Bdsm-Gruppe mit an Bord. Es gibt i Hamburg Bdsm'er welche sich zu einer Gruppe stets zum CSD zusammen schließen um im Zug mit zu laufen, um den infi Pavilion zu besetzen. 

Sue Hamburger Unterstützen andere BDSM - Gruppen zum CSD in deren Städten, genauso bekommt Hamburg Unterstützung aus anderen Städten.

Selbst auf dem Katholikentag, sind BDSM"er mit einem Infistand vertreten, desen Besetzung Deutschlandweit organisiert wird.

Das einzige was organisatorisch gescheitert ist, ist der Bundesverband der bdsm'e

Eine durchaus interessante Einschätzung, @Einfach-Ich 😊

 

Aber sie zeigt ja schon den qualitativen und quantitativen Unterschied zur ziemlich gut organisierten Lesben- und Schwulenbewegung. 

Die von dir genannten bundesweiten Events (0bsession, Extravaganza u.a.) und virtuellen Treffpunkte sind vorwiegend kommerziell motiviert (wie auch Fet). Dabei geht es nicht um eine Weiterentwicklung von BDSM, sondern ganz schnöde um Geld verdienen, auch wenn SMart Rhein-Ruhr e.V. oder der SMJG dort auch durch einen Stand vertreten sein sollte. 

Inhaltliche, gesellschaftsrelevante, unterschwellig kommerzielle  Impulse für BDSM im virtuellen Raum gehen maximal von der Sklavenzentrale (und ggfls. Gentledom?, kenne aber deren Finanzierungsmodell nicht) aus. 

Nichtkommerzielle Vereinigungen sind insbesondere SMart Rhein-Ruhr e.V. und die SMJG (bis 27 Jahre), wobei SMart vorwiegend auf NRW und die Organisation von Stammtischen (entsprechende Infos bieten 90 % der mir zugesandten Mitgliedermails) begrenzt ist. Total wichtig, aber bereits hier kann von "bundesweit" (geschweige denn "europaweit") bereits keine Rede mehr sein.

Definitionen/Abgrenzungen, was zu BDSM (z.B. D.E.B.R.I.S?) bzw. der Szene gehört oder nicht ( bekanntlich das Thema hier), können mangels ausreichend Mitgliedern leider erst gar nicht be- bzw. erarbeitet werden.

Zumindest hat SMart es aber immerhin geschafft, dass jährliche Diskussionen, ob BDSMler*innen wegen des Igitt-Faktors an einzelnen CSDs teilnehmen können, keine Rolle mehr spielen. 👌

Daher: Im Vergleich zur Organisation der Schwulen- und Lesben sind die BDSM ler*innen bzw. deren Szene "Waisenknaben"  bzw. völlige Amateure. 

 

Aber falls du mehr wissen solltest, wäre es schön, wenn du dieses Wissen an konkreten Beispielen mit uns teilen würdest. 😊👌

 

PS: Damit das nicht falsch verstanden wird: Ich finde, insbesondere die Arbeit von SMart Rhein-Ruhr e.V. und der SMJG sehr wichtig, da ich  persönliche Begegnungen auf Stammtischen - im Vergleich mit virtuellen Kontakten - für sehr wichtig erachte. Dennoch stellt dies noch keine Arbeit für mehr gesellschaftliche Akzeptanz von BDSM dar. Erst Recht nicht der Gang über eine kommerzielle Messe. 

bearbeitet von SM-Art-5-GG
(bearbeitet)

Wenn es den mal gibt, möchte ich die 1. Vorsitzende beim Bundesverband der bdsm'ler sein. 🤭

Ehrlich gesagt könnte ich das ganz gut, glaube ich. 

Ich würde jedem von meiner Neigung erzählen... 

Die Leute wären alle von bdsm ganz begeistert. Das würde sich bestimmt schnell rumsprechen. 

Der Bürgermeister persönlich käme sogar an meinen bdsm Stand. 😃 Also, jetzt nicht um mich zu fragen, was mir denn einfallen würde. Bestimmt mit einem Präsentkorb. Und dann darf ich irgendwo "Ehrenmitglied" sein oder so und bekomme eine Schleife überreicht. 

Richtig schön. 🎁🎀

bearbeitet von Bratty_Lo
  • Moderator
FETMOD-Sunshine

Ihr wisst doch, Religion ist im Forum nicht erwünscht, da es gegen die Forenregeln ist. Bitte einfach mal nachlesen. 

Gruß
FETMOD-Sunshine

 

(bearbeitet)
vor 4 Stunden, schrieb SM-Art-5-GG:

Eine durchaus interessante Einschätzung, @Einfach-Ich 😊

 

Aber sie zeigt ja schon den qualitativen und quantitativen Unterschied zur ziemlich gut organisierten Lesben- und Schwulenbewegung. 

Die von dir genannten bundesweiten Events (0bsession, Extravaganza u.a.) und virtuellen Treffpunkte sind vorwiegend kommerziell motiviert (wie auch Fet). Dabei geht es nicht um eine Weiterentwicklung von BDSM, sondern ganz schnöde um Geld verdienen, auch wenn SMart Rhein-Ruhr e.V. oder der SMJG dort auch durch einen Stand vertreten sein sollte. 

Inhaltliche, gesellschaftsrelevante, unterschwellig kommerzielle  Impulse für BDSM im virtuellen Raum gehen maximal von der Sklavenzentrale (und ggfls. Gentledom?, kenne aber deren Finanzierungsmodell nicht) aus. 

Nichtkommerzielle Vereinigungen sind insbesondere SMart Rhein-Ruhr e.V. und die SMJG (bis 27 Jahre), wobei SMart vorwiegend auf NRW und die Organisation von Stammtischen (entsprechende Infos bieten 90 % der mir zugesandten Mitgliedermails) begrenzt ist. Total wichtig, aber bereits hier kann von "bundesweit" (geschweige denn "europaweit") bereits keine Rede mehr sein.

Definitionen/Abgrenzungen, was zu BDSM (z.B. D.E.B.R.I.S?) bzw. der Szene gehört oder nicht ( bekanntlich das Thema hier), können mangels ausreichend Mitgliedern leider erst gar nicht be- bzw. erarbeitet werden.

Zumindest hat SMart es aber immerhin geschafft, dass jährliche Diskussionen, ob BDSMler*innen wegen des Igitt-Faktors an einzelnen CSDs teilnehmen können, keine Rolle mehr spielen. 👌

Daher: Im Vergleich zur Organisation der Schwulen- und Lesben sind die BDSM ler*innen bzw. deren Szene "Waisenknaben"  bzw. völlige Amateure. 

 

Aber falls du mehr wissen solltest, wäre es schön, wenn du dieses Wissen an konkreten Beispielen mit uns teilen würdest. 😊👌

 

PS: Damit das nicht falsch verstanden wird: Ich finde, insbesondere die Arbeit von SMart Rhein-Ruhr e.V. und der SMJG sehr wichtig, da ich  persönliche Begegnungen auf Stammtischen - im Vergleich mit virtuellen Kontakten - für sehr wichtig erachte. Dennoch stellt dies noch keine Arbeit für mehr gesellschaftliche Akzeptanz von BDSM dar. Erst Recht nicht der Gang über eine kommerzielle Messe. 

Ich denke das wir Deutschlandweit nur bedingt vernetzt sind, ist eher auf unsere Sozialverträglichkeit zurück zu führen.

 

Im beruflichen gibt es das DISG Modell. Es steckt Menschen in Kategorien somit in bunte Schubladen. Weshalb ich es als Persönlichkeitstest ablehne. Aber ganzheitlich betrachtet lässt sich aufgrund der Verteilung der Charaktere, beurteilen ob ein Unternehmen harmonisch und strukturiert funktioniert, oder toxisch und chaotisch. Es braucht in einem gesunden Unternehmen daher nur wenige dominante Persönlichkeiten, aber viele gewissenhafte und stetige (sozialverträglichen) Persönlichkeiten. Hat man zu viel Dominate, ist permanente Konfrontation vorprogrammiert. Aufgaben werden unüberlegt aufgetragen, niemand ist da der sie konstant umsetzt und es läuft schief. Da der Dominate auch als Eigenschaft hat sich am wenigsten mit seines gleichen zu verstehen, endet es im Streit wenn nicht genügend Stetige die Spannung abfedern.

 

Nun haben wir kein "gesundes" Mischungsverhätnis wie bei den Homusexuellen (etwas Dominant, etwas Gewissenhaft, etwas Kreativ und etwas Stetig), da BDSM viel auf Dominaz und Unterwerfung ausgelegt ist.

 

Im regionalen Stammtisch haben meistens wenige Dominante die Führung und die Stetigen setzen es um und sorgen für Harmonie. Möchte man nun aber überregional werden, was passiert dann? Die Dominaten fühlen sich zu höherem berufen und plötzlich sitzen nur noch Dominate zusammen und sollen gemeinsam was Deutschlandweit oder Europaweit erreichen. 🤣 Sorry, das funktioniert nicht. Man müsste den Stab an der Spitze tatsächlich anhand der Charaktere selektieren und z.B. viele @Bratty_Lo reinpacken, was das ganze wiederum aufblähen würde.

bearbeitet von Brighid
vor einer Stunde, schrieb FETMOD-Sunshine:

Ihr wisst doch, Religion ist im Forum nicht erwünscht, da es gegen die Forenregeln ist. Bitte einfach mal nachlesen. 

Gruß
FETMOD-Sunshine

 

Sorry wir reden nicht uber Religion in der Firma besser oder schlechter, auch das Thema "Eltern + Anhang" nicht in der Firma, dass der Anhang mit sexuellen du gen belästigt oder gar dafür herangezogen würde.

Es ist absolut Richtig, dass die Forenregeln politische und Glaubensdiskussionen ausschließen. Auch Kinder im Bezug mit BDSM haben nichts in den Diskussionen zu suchen. Wobei der Grundsatz des SSC Kinder, da Unmündig ehh von BDSM ausschließt.

 

Aber, man sollte differenzierten können!

Ein Informatives stand auf einem Treffen von Gläubigen soll nicht Menschen zum BDSM reformieren, sondern aufklären, dass BDSM nichts gefährliches oder schlechtes ist und damit Gläubige, welche BDSM betreiben, schützen.

Das gleiche gilt für Eltern oder Elternteile.

Auch diese sollten ein Recht haben, BDSM zu betreiben oder in den Swingerclub zu gehen oder, oder ..

 

Und Eltern oder Teile davon müssen halt vorsichtig sehen n sich anders Verhalten zum Schutz von Kindern.

 

Die Kunst liegt im differenzieren!

Man könnte hier fast den Eindruck bekommen, das Väter, Mütter unerwünscht sind.

 

Nur einmak als Denkanstoß, die Reeperbahn, mit der gleichnamigen U- Bahnstation versorgt wune Stadtteil Schule im Oettwul Altiba in Hamburg. Sue Kinder ab der 1 Klasse an, sehen sie Auslagen der Geschäfte auf der Reepwrbahn. Und der Staat, sie Stadt Tür nichtsser CSD in Hamburg führte süßes Jahr das 1. Mal durch eine Gegend, welche überwiegend von Moslems bewohnt würde. Auch dort müsste sich eine Community mit dem Glauben auseinandersetzen.

 

Ich habe vollstes Verständnis dafür, dass man keine politischen oder Glaubensdiskussionen führen möchte. Mir geht bereits die Darstellung von Lolita auf den Senkel oder Damen des horizontalwn Gewerbes, die mit ihrerer Jugendlichen Erscheinung werben. Das ist ein ne Gefahr für Kinder.

Aber wenn ich schreibe, ich schlafe nicht nackt, weil ich mein Kind schutze, dann hat dass etwas mit Verantwortung zu tun 

 

Ich habe fertig!

 

  • Moderator
vor 34 Minuten, schrieb Einfach-Ich:

Die Kunst liegt im differenzieren!

Ich kann sehr wohl differenzieren, nur wenn der Katholizismus immer wieder erwähnt wird, dann ist es sehr wohl gegen die Regeln. Und auch Kinder sollten nicht thematisiert werden. Man kann all dies tun, ohne großartig auf die Religion oder nicht erwünschte Dinge, die in den Regeln stehen, diskutieren. Mehr zu diesem Thema oder zu meinem Statement ist OT. Du kannst dich gerne diesbezüglich an den Support wenden.

Gruß
FETMOD-Sunshine

 

(bearbeitet)

🙄 Verstanden:

Wenn man darüber diskutiert ob man eine dunkelhäutige Sub haben darf ist das OK.

Wenn man aber darüber diskutiert ob Arbeitskreise wie z.B. der "Ökumenische Arbeitskreis BDSM und Christsein" an Kirchentage einen Stand haben dürfen ist das nicht erlaubt.

 

Wir werden uns zukünftig daran halten.

 

Daher lieber Themebwechsel: Darf ich mir nun einen dunkelhäutigen Sklaven halten, oder muss ich ihn aufgrund seiner Ethnie und Hautfarbe abweisen? 🤔

bearbeitet von Brighid
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