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Ist male loneliness real?


Empfohlener Beitrag

Vor 11 Minuten , schrieb Candala:

Kein Bashing, einfach ehrliche Gedanken dazu: im Grunde bist du noch sehr jung und hast vermutlich noch zwei Drittel deines Lebens vor dir. Wir können als Menschen sehr froh sein, dass wir im Kindesalter anders gehandelt aber als heute, denn dann könnten die wenigstens von uns laufen, wenn wir uns nach ein paar mal hinfallen dafür entschieden hätten, das Laufenlernen aufzugeben, da das ja scheinbar nichts für dich ist. Wir gestalten alle unsere eigene Realität und auch Identität, und dass du Single bist bringt dir auch das Potenzial, dich auf dich selbst konzentrieren zu können, dich selbst kennenzulernen und zu entwickeln, denn dein Fokus gehört aktuell allein dir. Introvertiertheit ist kein Grund dafür Single zu sein, denn das wären alle Intros Single. Es kann ein Geschenk sein, da diese andere Eigenschaften und Stärken mit sich bringen als andere, die uns aber nichts nützen, wenn wir uns auf die vermeintlich negativen konzentrieren. Auch wenn Beziehungseefahrung fehlt, kannst du Selbst-Bewusstsein entwickeln/mitbringen. Dir deiner selbst bewusst sein, mit Schwächen und Stärken und hier kann es auch von Vorteil sein, gelernt zu haben mit sich selbst sein zu können. Frieden mit sich zu haben. Jemanden der schon immer und ständig in Beziehung ist, fehlt das mitunter, da er sich selbst nur an der Seite von jemanden erfahren hat. Du wählst die Perspektive - hast du aufgegeben (übrigens sind 2 Date im Jahr immer hin 2 Dates im Jahr) oder nutzt du die Zeit für dich selbst. Nutzen wir Beziehungen um nicht allein zu sein oder ist der andere so ein toller (Platzfürweiteres) Mensch, dass man mit dem gern durchs Leben gehen würde.

Danke für die Antwort. Ich glaube ich verstehe was du damit sagen möchtest. Aber es geht ja eben nicht nur um Beziehungen sondern auch um Freunde und so weiter. Ich habe es ja auch nicht aufgegeben weil ich das nicht mehr möchte ganz im Gegenteil. Ich habe aufgegeben weil die Suche einfach anstrengend ist und ich ich es einfach nicht mehr schaffe diese Ablehnung immer und immer wieder zu ertragen. Ich habe mich ja bewusst dazu entschieden und muss auch sagen dass es so zwar nicht weniger einsam ist aber es ist zumindest weniger frustrierend…

Vor 37 Minuten , schrieb Ademar:

Ich bin bewusst 'einsam'. Mein Rückzug ist eine klare Entscheidung die aus einer Entwicklung entstanden ist, die sich aus der Erschöpfung und Depression entwickelt hat. Menschen sind anstrengend und Beziehung bedeutet vielfach Arbeit. Stand heute, bin ich lieber allein als das ich irgendwelchen Anforderungen gerecht werden will.

Ich denke aber auch, daß das Phänomen durchaus ein grundlegendes Problem der Identifikation von Männern ist. Patriarchale Erziehung kollidiert mit der Emanzipation von Frauen. Eine Identitäskrise. Mann muss performen, führen, Erfolg haben und die Fassade muss glänzen. Dagegen stehen Forderungen wie, Schwäche zulassen, Emotional erreichbar sein und so weiter. Das ist ein Spagat, der mehr als eine Herausforderung sein kann.

Kommunikation ist für viele ein schwieriges Thema. Sich mit eigenen Unzulänglichkeiten zu beschäftigen, die eigene Fehlbarkeit anzuerkennen und ein Mangel, über Gefühle zu sprechen, das treibt in die Isolation.

Der einsame Wolf, der Macher, der am Ende doch nur sich selbst hat, sich genügen muss. Man kann es sich auch schön reden und sich über seinen Bodycounz definieren. Aber bedeutet es nicht auch, daß man Beziehungsunfähig ist, man emotional verkümmert ist? Das was wir nicht gelernt haben, uns mit uns selber zu beschäftigen, tief ins eigene Ich zu blicken und zu reflektieren, das führt zu Einsamkeit.

Geht mir ähnlich, mein Rückzug ist selbstgewählt, war er schon immer. Ich genieße meine Ruhe und hab es schlicht lieber so.

Das Thema an sich ist aber sehr real, habe es häufig bei männlichen Bekannten mitbekommen, die nicht bestimmten Standards entsprechen und daher unheimlich große Probleme haben, eine Partnerin in einer zunehmend oberflächlichen Gesellschaft zu finden, obwohl es im Kern gute Kerle sind, die ihre Frau über alles lieben würden. Quasi der Inbegriff der MaleLoneliness-Debatte.

Vor 16 Minuten , schrieb Aberration:

Geht mir ähnlich, mein Rückzug ist selbstgewählt, war er schon immer. Ich genieße meine Ruhe und hab es schlicht lieber so.

Das Thema an sich ist aber sehr real, habe es häufig bei männlichen Bekannten mitbekommen, die nicht bestimmten Standards entsprechen und daher unheimlich große Probleme haben, eine Partnerin in einer zunehmend oberflächlichen Gesellschaft zu finden, obwohl es im Kern gute Kerle sind, die ihre Frau über alles lieben würden. Quasi der Inbegriff der MaleLoneliness-Debatte.

Ist die vermeintliche Oberflächlichkeit der Gesellschaft der Kern der male-loneliness Debatte? Gute Männer werden schlicht nicht erkannt?

Vor 2 Minuten , schrieb Zis:

Ist die vermeintliche Oberflächlichkeit der Gesellschaft der Kern der male-loneliness Debatte? Gute Männer werden schlicht nicht erkannt?

Ja, ist es in der Regel, auch wenn das Thema natürlich komplexer ist. Check mal "ShoeOnHead male loneliness" (englisch) auf Youtube, sie hat das mit einem viralen Video in Gang gebracht.

(bearbeitet)
vor 25 Minuten, schrieb Luk2000:

 

 Ich habe aufgegeben weil die Suche einfach anstrengend ist und ich ich es einfach nicht mehr schaffe diese Ablehnung immer und immer wieder zu ertragen. 

Schau dir das Video von dem Typ da unten an, der heute 80 wird und alles erreicht hat was man erreichen kann (mal abgesehen von ein paar ganz wenigen charakterlichen Eigenschaften 😅)

Warum hat er es erreicht? Warum erreichen Menschen so viel? Mount Everest, Mond, Mars, Job, Freunde, Sport usw.

Weil sie nicht aufgegeben haben!

Und du willst als junger, gutaussehender Bursche aufgeben? Im Ernst? Motiviere dich, arbeite und Rückschritte sind keine Fehlschritte. Wie oft ist der Typ da im Video gescheitert? Wie oft jeder Sportler, Manager? 

 

 

bearbeitet von Tau08
Vor 8 Minuten , schrieb Aberration:

Ja, ist es in der Regel, auch wenn das Thema natürlich komplexer ist. Check mal "ShoeOnHead male loneliness" (englisch) auf Youtube, sie hat das mit einem viralen Video in Gang gebracht.

Sind deiner Meinung die Frauen oder die Männer oberflächlich? Ich habe das Gefühl, dass manche Männer bestimmt Dinge anbieten, die eher auf den ersten Blick einen Mehrwert bedeuten und dann frustriert sind, weil es keiner haben will, da die Nachfrage besteht eher nach anderen Dingen.
Meinst du das Video von der jungen Frau, die von der amerikanischen Flagge sitzt und zu alten Werten zurückkehren möchte, oder habe ich das falsch angeklickt. Mir wurde das vorgeschlagen.

Ich denke bei einigen Männern kommt das auch von Enttäuschungen von Frauen gegenüber das man Loneliness vorzieht

vor 2 Minuten, schrieb Zis:

Ich habe das Gefühl, dass manche Männer bestimmt Dinge anbieten, die eher auf den ersten Blick einen Mehrwert bedeuten und dann frustriert sind, weil es keiner haben will, da die Nachfrage besteht eher nach anderen Dingen.

Daran habe ich so noch gar nicht gedacht. Da muss ich mal drüber nachdenken. Vielen Dank dafür.

Aber was wird denn angeboten und wonach besteht die Nachfrage? Das ist mir jetzt noch nicht ganz klar.

Ist das Angebot ein altes Rollenverständnis, etwas modifiziert und die Nachfrage ein "moderner Mann"? 

vor 14 Minuten, schrieb LadyViolet_:

st ja aber auch die Frage was ist ein "guter Mann" und sehen das potentielle Partnermenschen genauso?

Hält sich nicht jeder erst mal für "gut"? Nein, Selbstwahrnehmung kann sich von der Aussenwahrnehmung erheblich unterscheiden, da nehme ich mich auch nicht von aus. Aber das ist doch eher normal.

Vor 22 Minuten , schrieb Tau08:

Schau dir das Video von dem Typ da unten an, der heute 80 wird und alles erreicht hat was man erreichen kann (mal abgesehen von ein paar ganz wenigen charakterlichen Eigenschaften 😅)

Warum hat er es erreicht? Warum erreichen Menschen so viel? Mount Everest, Mond, Mars, Job, Freunde, Sport usw.

Weil sie nicht aufgegeben haben!

Und du willst als junger, gutaussehender Bursche aufgeben? Im Ernst? Motiviere dich, arbeite und Rückschritte sind keine Fehlschritte. Wie oft ist der Typ da im Video gescheitert? Wie oft jeder Sportler, Manager? 

 

 

Ich weiß nicht von welchem Video du sprichst aber Menschen haben auch unterschiedliche Ziele…
Und man kann auch nicht unendlich viele Fehlschläge hinnehmen.
Danke für deinen Anstoß aber ich glaube das ist nicht der richtige Weg für mich.

vor 6 Minuten, schrieb CaptainCrazy:

Ich denke bei einigen Männern kommt das auch von Enttäuschungen von Frauen gegenüber das man Loneliness vorzieht

Alle Menschen haben bereits ungute Erfahrungen gemacht und wurden schon mal verletzt / enttäuscht. Auch hier ist die Frage, wie man(n) damit umgeht und wie sinnvoll es ist, diese eine Enttäuschung als Legitimation für das eigene Verhalten durchs sein gesamtes weiteres (Liebes)Leben zu ziehen. 

vor 17 Minuten, schrieb Tau08:

Schau dir das Video von dem Typ da unten an, der heute 80 wird und alles erreicht hat was man erreichen kann (mal abgesehen von ein paar ganz wenigen charakterlichen Eigenschaften 😅)

Warum hat er es erreicht? Warum erreichen Menschen so viel? Mount Everest, Mond, Mars, Job, Freunde, Sport usw.

Weil sie nicht aufgegeben haben!

Und du willst als junger, gutaussehender Bursche aufgeben? Im Ernst? Motiviere dich, arbeite und Rückschritte sind keine Fehlschritte. Wie oft ist der Typ da im Video gescheitert? Wie oft jeder Sportler, Manager? 

 

 

Out of Topic vielleicht jetzt von mir?

 

Wenn der das Paradebeispiel ist, dann gute Nacht der Welt. Satire muss hier eindeutig gekennzeichnet werden...

Schlagworte wie Narzisten, Soziopathen, toxische Männlichkeit usw., die fallen mir dabei als erstes ein. Okay, Einreise in die USA kann ich jetzt vergessen...

 

Und ja, aufstehen sollte man können aber es ist auch wieder einer der Sprüche, die ich heute kritisch hinterfrage. 

Vor 9 Minuten , schrieb Mitternacht:

Hält sich nicht jeder erst mal für "gut"? Nein, Selbstwahrnehmung kann sich von der Aussenwahrnehmung erheblich unterscheiden, da nehme ich mich auch nicht von aus. Aber das ist doch eher normal.

Möglicherweise besteht grundsätzlich ein Missverständnis, was eine funktionale Beziehung benötigt und das ist dann eben nicht der Waschbrettbauch, das Geld, das Auto oder der Job (alles sehr oberflächlich übrigens) sondern viel mehr in erster Linie eine Freundschaft, in der man sein Gegenüber kennen umd verstehen möchte, sich respektiert trotz Andersartigkeit und auch Emotionen zeigt, die nicht vom gegenüber reguliert werden müssen, sondern selbstständig gefühlt und verstanden werden. Dies sind nur Beispiele und Idee, aber ich habe das Gefühl, dass das System von Angebot und Nachfrage für manche ein Buch mit sieben Siegeln ist. Eine Exsistenzabsicherung inklusive körperlicher Präsenz ist vielleicht gar nicht mehr so interessant.

Ich habe mich tatsächlich erst vor Kurzem mit einer KI über das Thema unterhalten. Mich hat interessiert, woher dieser Begriff „male loneliness“ eigentlich kommt und ob Einsamkeit wirklich vor allem ein männliches Thema ist oder ob es auf der Seite von Frauen ähnlich aussieht. Ich hatte gehofft, darüber eine fakten- oder datenbasierte Perspektive zu bekommen. Ganz eindeutig war das aber nicht und offenbar ist das Thema deutlich komplexer, als ich dachte.

Ich habe mich insbesondere dafür interessiert, weil ich aktuell auf Partnersuche bin und auch einige Dating-Apps nutze. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Frauen einen Kinderwunsch haben, aber offenbar keinen passenden Partner finden.

Ich glaube, dass auf beiden Seiten viel Sehnsucht nach Nähe vorhanden ist. Vermutlich reden Männer nur anders über Einsamkeit.

(bearbeitet)
vor einer Stunde, schrieb Luk2000:

Danke für die Antwort. Ich glaube ich verstehe was du damit sagen möchtest. Aber es geht ja eben nicht nur um Beziehungen sondern auch um Freunde und so weiter. Ich habe es ja auch nicht aufgegeben weil ich das nicht mehr möchte ganz im Gegenteil. Ich habe aufgegeben weil die Suche einfach anstrengend ist und ich ich es einfach nicht mehr schaffe diese Ablehnung immer und immer wieder zu ertragen. Ich habe mich ja bewusst dazu entschieden und muss auch sagen dass es so zwar nicht weniger einsam ist aber es ist zumindest weniger frustrierend…

Dass sich Ablehnung ungut anfühlt, kann ich verstehen und auch nachvollziehen, auch dass das alles anstrengend sein kann. Aber, Anstrengung wird uns durchaus durch unser Leben begleiten. Beziehungen führen, ganz gleich welcher Art, kann auch „anstrengend“ sein. Sich mit sich und anderen auseinandersetzen, kann „anstrengend“ sein - davon sind wir nicht befreit. Dass das Leben aus Höhen und Tiefen besteht, diese immer wiederkommen und wir uns das ja noch nicht einmal selbst ausgesucht haben, auch das kann „anstrengend“ sein.
Ablehnung kann unangenehm sein und piekst - aber ist auch hier eine Frage der Perspektive und Entwicklungspotential - wir sind nicht immer verkehrt, wir dürfen durchaus auch hinterfragen, ob das Umfeld überhaupt das passende ist. Korb vom Date ist unangenehm, aber das ist letzlich ein fremder Mensch von Milliarden, (an die wir übrigens auch nicht den Anspruch stellen dass diese uns alle lieben müssen) von dem wir noch nicht mal selbst wissen, ob er passt. Tausche „hoffentlich gefalle/passe ich“ gegen „hoffentlich gefühlt/passt er/sie mir“ aus. Dein Wert wird nicht von Anerkennung/Ablehnung von anderen bestimmt und solange wir ein Thema damit haben, gibt es Potential wo wir hinsehen sollten. Auch wenn es anstrengend ist.

Im Übrigen auch kein Problem, was man allein hat. Das ist menschlich, aber änderbar. 

bearbeitet von Candala
Vor 6 Minuten , schrieb Candala:

Oh da ist jemand etwas Heißem auf der Spur….

Ich fand das ziemlich krass diese Ehrlichkeit und diese Frustation hinter diesen Worten . Aber er eckt auch oft bei Frauen an… die Richtung geht bei Frauen eher in Progressive denke das ist auch eine Entwicklung die mit rein spielt.

Vor 18 Minuten , schrieb Zis:

Möglicherweise besteht grundsätzlich ein Missverständnis, was eine funktionale Beziehung benötigt und das ist dann eben nicht der Waschbrettbauch, das Geld, das Auto oder der Job (alles sehr oberflächlich übrigens) sondern viel mehr in erster Linie eine Freundschaft, in der man sein Gegenüber kennen umd verstehen möchte, sich respektiert trotz Andersartigkeit und auch Emotionen zeigt, die nicht vom gegenüber reguliert werden müssen, sondern selbstständig gefühlt und verstanden werden. Dies sind nur Beispiele und Idee, aber ich habe das Gefühl, dass das System von Angebot und Nachfrage für manche ein Buch mit sieben Siegeln ist. Eine Exsistenzabsicherung inklusive körperlicher Präsenz ist vielleicht gar nicht mehr so interessant.

Interessanter Gedankenansatz.
Ich würde die These aufstellen, dass durch die immer stärkere online Selbsdarstellung und das permanent visuelle und akustische Verinnerlichen oberflächlicher optimierter "IDEAL STANDARDS" (sry da kam der ehemalige Handwerker aus mir raus^^) die Bereitschaft zu einer wirklich intensiven emotionalen Bindung stark beeinträchtig.

Es wird sich eben mehr über das Äußere und die Habseligkeiten definiert und sich weniger mit sich selbst kritsch auseinandergesetzt und wenn das getan wird, wird es auch noch social media hochgeladen um wieder von anderen einen kurzen Kick von Aufmerksamkeit zu erhaschen, anstatt sich wirklich mit sich selbst zu beschäftigen.

vor 16 Minuten, schrieb Luk2000:

 

Ich weiß nicht von welchem Video du sprichst aber Menschen haben auch unterschiedliche Ziele…
Und man kann auch nicht unendlich viele Fehlschläge hinnehmen.
Danke für deinen Anstoß aber ich glaube das ist nicht der richtige Weg für mich.

Wenn dein Ziel "keine Einsamkeit mehr" lautet, dann musst bzw. kannst du auf Ursachenforschung (bei dir, nicht bei den anderen) gehen und dich weiterentwickeln. Es gibt Gründe für die Fehlschläge.

Mit "aufgeben"wird daraus nichts, ebensowenig mit Vorwände.

vor 19 Minuten, schrieb Ademar:

Out of Topic vielleicht jetzt von mir?

 

Wenn der das Paradebeispiel ist, dann gute Nacht der Welt. Satire muss hier eindeutig gekennzeichnet werden...

Schlagworte wie Narzisten, Soziopathen, toxische Männlichkeit usw., die fallen mir dabei als erstes ein. Okay, Einreise in die USA kann ich jetzt vergessen...

 

Und ja, aufstehen sollte man können aber es ist auch wieder einer der Sprüche, die ich heute kritisch hinterfrage. 

Die Botschaft des Beitrages war: never, ever fucking quit! 

Und dass erfolgreiche Menschen nicht aufgegeben haben. DJT ist hier ein Beispiel, von Milliarden auf diesem Planeten, denn das "nicht aufgeben" bezieht bis hin zu den kleinsten Details im Leben.

Hart gesprochen:Man kann jetzt auch wieder einen Vorwand suchen, Z.b. toxische Männlichkeit, Narzissten, Sprüche, whatever, um in seinem Käfig drinzubleiben und wieder nichts an sich und seinem Leben zu ändern.

Man muss viel tun. Nichts kommt einfach so von alleine.

 

Vor 8 Minuten , schrieb Sunstone_1983:

Es gibt halt keinen Anspruch auf einen Partner oder eine Partnerin.

Begriffe wie „male loneliness“ versuchen das auf Social Media zu einem Problem zu machen.

Aber Fakt ist halt: Wenn ich alleine bin, muss ich mich damit abfinden oder ich muss mich ändern.
Mitleid ist halt keine gute Grundlage einer Beziehung.

Eben es gibt eben so viele Frauen die Aufgrund der Unterschiedlichen Entwicklung der Geschlechter lieber alleine sind. Aber da ist die Akzeptanz sich selbst gegenüber diesbezüglich vielleicht nicht mit so einem gesellschaftlichen Druck verbunden.

Vor 18 Minuten , schrieb Candala:

Dass sich Ablehnung ungut anfühlt, kann ich verstehen und auch nachvollziehen, auch dass das alles anstrengend sein kann. Aber, Anstrengung wird uns durchaus durch unser Leben begleiten. Beziehungen führen, ganz gleich welcher Art, kann auch „anstrengend“ sein. Sich mit sich und anderen auseinandersetzen, kann „anstrengend“ sein - davon sind wir nicht befreit. Dass das Leben aus Höhen und Tiefen besteht, diese immer wiederkommen und wir uns das ja noch nicht einmal selbst ausgesucht haben, auch das kann „anstrengend“ sein.
Ablehnung kann unangenehm sein und piekst - aber ist auch hier eine Frage der Perspektive und Entwicklungspotential - wir sind nicht immer verkehrt, wir dürfen durchaus auch hinterfragen, ob das Umfeld überhaupt das passende ist. Korb vom Date ist unangenehm, aber das ist letzlich ein fremder Mensch von Milliarden, (an die wir übrigens auch nicht den Anspruch stellen dass diese und alle lieben müssen) von dem wir noch nicht mal selbst wissen, ob er passt. Tausche „hoffentlich gefalle/passe ich“ gegen „hoffentlich gefühlt/passt er/sie mir“ aus. Dein Wert wird nicht von Anerkennung/Ablehnung von anderen bestimmt und solange wir ein Thema damit haben, gibt es Potential wo wir hinsehen sollten. Auch wenn es anstrengend ist.

Interessanter Ansatz. Schätze da habe ich noch einiges vor mir…
Aber ich komme ja in 99% der Fälle gar nicht erst soweit um mir das zu denken 😅

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