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Ist male loneliness real?


Empfohlener Beitrag

Aberration
Vor 2 Minuten , schrieb Zis:

Ist die vermeintliche Oberflächlichkeit der Gesellschaft der Kern der male-loneliness Debatte? Gute Männer werden schlicht nicht erkannt?

Ja, ist es in der Regel, auch wenn das Thema natürlich komplexer ist. Check mal "ShoeOnHead male loneliness" (englisch) auf Youtube, sie hat das mit einem viralen Video in Gang gebracht.

(bearbeitet)
vor 25 Minuten, schrieb Luk2000:

 

 Ich habe aufgegeben weil die Suche einfach anstrengend ist und ich ich es einfach nicht mehr schaffe diese Ablehnung immer und immer wieder zu ertragen. 

Schau dir das Video von dem Typ da unten an, der heute 80 wird und alles erreicht hat was man erreichen kann (mal abgesehen von ein paar ganz wenigen charakterlichen Eigenschaften 😅)

Warum hat er es erreicht? Warum erreichen Menschen so viel? Mount Everest, Mond, Mars, Job, Freunde, Sport usw.

Weil sie nicht aufgegeben haben!

Und du willst als junger, gutaussehender Bursche aufgeben? Im Ernst? Motiviere dich, arbeite und Rückschritte sind keine Fehlschritte. Wie oft ist der Typ da im Video gescheitert? Wie oft jeder Sportler, Manager? 

 

 

bearbeitet von Tau08
Vor 8 Minuten , schrieb Aberration:

Ja, ist es in der Regel, auch wenn das Thema natürlich komplexer ist. Check mal "ShoeOnHead male loneliness" (englisch) auf Youtube, sie hat das mit einem viralen Video in Gang gebracht.

Sind deiner Meinung die Frauen oder die Männer oberflächlich? Ich habe das Gefühl, dass manche Männer bestimmt Dinge anbieten, die eher auf den ersten Blick einen Mehrwert bedeuten und dann frustriert sind, weil es keiner haben will, da die Nachfrage besteht eher nach anderen Dingen.
Meinst du das Video von der jungen Frau, die von der amerikanischen Flagge sitzt und zu alten Werten zurückkehren möchte, oder habe ich das falsch angeklickt. Mir wurde das vorgeschlagen.

Ich denke bei einigen Männern kommt das auch von Enttäuschungen von Frauen gegenüber das man Loneliness vorzieht

vor 2 Minuten, schrieb Zis:

Ich habe das Gefühl, dass manche Männer bestimmt Dinge anbieten, die eher auf den ersten Blick einen Mehrwert bedeuten und dann frustriert sind, weil es keiner haben will, da die Nachfrage besteht eher nach anderen Dingen.

Daran habe ich so noch gar nicht gedacht. Da muss ich mal drüber nachdenken. Vielen Dank dafür.

Aber was wird denn angeboten und wonach besteht die Nachfrage? Das ist mir jetzt noch nicht ganz klar.

Ist das Angebot ein altes Rollenverständnis, etwas modifiziert und die Nachfrage ein "moderner Mann"? 

vor 14 Minuten, schrieb LadyViolet_:

st ja aber auch die Frage was ist ein "guter Mann" und sehen das potentielle Partnermenschen genauso?

Hält sich nicht jeder erst mal für "gut"? Nein, Selbstwahrnehmung kann sich von der Aussenwahrnehmung erheblich unterscheiden, da nehme ich mich auch nicht von aus. Aber das ist doch eher normal.

Vor 22 Minuten , schrieb Tau08:

Schau dir das Video von dem Typ da unten an, der heute 80 wird und alles erreicht hat was man erreichen kann (mal abgesehen von ein paar ganz wenigen charakterlichen Eigenschaften 😅)

Warum hat er es erreicht? Warum erreichen Menschen so viel? Mount Everest, Mond, Mars, Job, Freunde, Sport usw.

Weil sie nicht aufgegeben haben!

Und du willst als junger, gutaussehender Bursche aufgeben? Im Ernst? Motiviere dich, arbeite und Rückschritte sind keine Fehlschritte. Wie oft ist der Typ da im Video gescheitert? Wie oft jeder Sportler, Manager? 

 

 

Ich weiß nicht von welchem Video du sprichst aber Menschen haben auch unterschiedliche Ziele…
Und man kann auch nicht unendlich viele Fehlschläge hinnehmen.
Danke für deinen Anstoß aber ich glaube das ist nicht der richtige Weg für mich.

Ich habe mich tatsächlich erst vor Kurzem mit einer KI über das Thema unterhalten. Mich hat interessiert, woher dieser Begriff „male loneliness“ eigentlich kommt und ob Einsamkeit wirklich vor allem ein männliches Thema ist oder ob es auf der Seite von Frauen ähnlich aussieht. Ich hatte gehofft, darüber eine fakten- oder datenbasierte Perspektive zu bekommen. Ganz eindeutig war das aber nicht und offenbar ist das Thema deutlich komplexer, als ich dachte.

Ich habe mich insbesondere dafür interessiert, weil ich aktuell auf Partnersuche bin und auch einige Dating-Apps nutze. Dabei ist mir aufgefallen, dass viele Frauen einen Kinderwunsch haben, aber offenbar keinen passenden Partner finden.

Ich glaube, dass auf beiden Seiten viel Sehnsucht nach Nähe vorhanden ist. Vermutlich reden Männer nur anders über Einsamkeit.

Vor 18 Minuten , schrieb Zis:

Möglicherweise besteht grundsätzlich ein Missverständnis, was eine funktionale Beziehung benötigt und das ist dann eben nicht der Waschbrettbauch, das Geld, das Auto oder der Job (alles sehr oberflächlich übrigens) sondern viel mehr in erster Linie eine Freundschaft, in der man sein Gegenüber kennen umd verstehen möchte, sich respektiert trotz Andersartigkeit und auch Emotionen zeigt, die nicht vom gegenüber reguliert werden müssen, sondern selbstständig gefühlt und verstanden werden. Dies sind nur Beispiele und Idee, aber ich habe das Gefühl, dass das System von Angebot und Nachfrage für manche ein Buch mit sieben Siegeln ist. Eine Exsistenzabsicherung inklusive körperlicher Präsenz ist vielleicht gar nicht mehr so interessant.

Interessanter Gedankenansatz.
Ich würde die These aufstellen, dass durch die immer stärkere online Selbsdarstellung und das permanent visuelle und akustische Verinnerlichen oberflächlicher optimierter "IDEAL STANDARDS" (sry da kam der ehemalige Handwerker aus mir raus^^) die Bereitschaft zu einer wirklich intensiven emotionalen Bindung stark beeinträchtig.

Es wird sich eben mehr über das Äußere und die Habseligkeiten definiert und sich weniger mit sich selbst kritsch auseinandergesetzt und wenn das getan wird, wird es auch noch social media hochgeladen um wieder von anderen einen kurzen Kick von Aufmerksamkeit zu erhaschen, anstatt sich wirklich mit sich selbst zu beschäftigen.

Vor 18 Minuten , schrieb Candala:

Dass sich Ablehnung ungut anfühlt, kann ich verstehen und auch nachvollziehen, auch dass das alles anstrengend sein kann. Aber, Anstrengung wird uns durchaus durch unser Leben begleiten. Beziehungen führen, ganz gleich welcher Art, kann auch „anstrengend“ sein. Sich mit sich und anderen auseinandersetzen, kann „anstrengend“ sein - davon sind wir nicht befreit. Dass das Leben aus Höhen und Tiefen besteht, diese immer wiederkommen und wir uns das ja noch nicht einmal selbst ausgesucht haben, auch das kann „anstrengend“ sein.
Ablehnung kann unangenehm sein und piekst - aber ist auch hier eine Frage der Perspektive und Entwicklungspotential - wir sind nicht immer verkehrt, wir dürfen durchaus auch hinterfragen, ob das Umfeld überhaupt das passende ist. Korb vom Date ist unangenehm, aber das ist letzlich ein fremder Mensch von Milliarden, (an die wir übrigens auch nicht den Anspruch stellen dass diese und alle lieben müssen) von dem wir noch nicht mal selbst wissen, ob er passt. Tausche „hoffentlich gefalle/passe ich“ gegen „hoffentlich gefühlt/passt er/sie mir“ aus. Dein Wert wird nicht von Anerkennung/Ablehnung von anderen bestimmt und solange wir ein Thema damit haben, gibt es Potential wo wir hinsehen sollten. Auch wenn es anstrengend ist.

Interessanter Ansatz. Schätze da habe ich noch einiges vor mir…
Aber ich komme ja in 99% der Fälle gar nicht erst soweit um mir das zu denken 😅

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