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Ist male loneliness real?


Empfohlener Beitrag

Vor 7 Minuten , schrieb Tau08:

Die Botschaft des Beitrages war: never, ever fucking quit! 

Und dass erfolgreiche Menschen nicht aufgegeben haben. DJT ist hier ein Beispiel, von Milliarden auf diesem Planeten, denn das "nicht aufgeben" bezieht bis hin zu den kleinsten Details im Leben.

Hart gesprochen:Man kann jetzt auch wieder einen Vorwand suchen, Z.b. toxische Männlichkeit, Narzissten, Sprüche, whatever, um in seinem Käfig drinzubleiben und wieder nichts an sich und seinem Leben zu ändern.

Man muss viel tun. Nichts kommt einfach so von alleine.

 

Ja das habe ich versucht aber weder ich noch andere haben eine Idee oder können mir sagen warum es so schlecht läuft. Ich werde auch des Öfteren gefragt wie es denn überhaupt sein kann dass es bei mir so schlecht läuft, weil eben keiner so richtig weiß was das Problem ist. Und nach 6-7 Jahren fehlen halt auch einfach irgendwie die Ansätze. Vermutlich einfach noch nicht die passenden Gegenstücke gefunden 🤷‍♂️

vor 12 Minuten, schrieb Arasjal:

 

Ich fand das ziemlich krass diese Ehrlichkeit und diese Frustation hinter diesen Worten . Aber er eckt auch oft bei Frauen an… die Richtung geht bei Frauen eher in Progressive denke das ist auch eine Entwicklung die mit rein spielt.

Im Grunde ist seine Erkenntnis ja total richtig und wichtig. An der Stelle muss es eben aber auch weiter gehen. Das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden, holt viele Mütter ein, deren Kinder groß geworden sind und die sich vorab über diese Rolle identifiziert haben und nicht gelernt haben, dass sie selbst genug sind. 
Dass wir nicht mehr miteinander zusammen sein müssen, sondern wenn dann wollen, ist ja eigtl eine großartige Entwicklung. Setzt jedoch auch voraus, dass Mann mehr Potential in sich sieht als Ernährer und Mütter mehr in sich sehen, als Zubereiterin dessen zu sein. 

Vor 17 Minuten , schrieb BLACK_EVIL23:

Interessanter Gedankenansatz.
Ich würde die These aufstellen, dass durch die immer stärkere online Selbsdarstellung und das permanent visuelle und akustische Verinnerlichen oberflächlicher optimierter "IDEAL STANDARDS" (sry da kam der ehemalige Handwerker aus mir raus^^) die Bereitschaft zu einer wirklich intensiven emotionalen Bindung stark beeinträchtig.

Es wird sich eben mehr über das Äußere und die Habseligkeiten definiert und sich weniger mit sich selbst kritsch auseinandergesetzt und wenn das getan wird, wird es auch noch social media hochgeladen um wieder von anderen einen kurzen Kick von Aufmerksamkeit zu erhaschen, anstatt sich wirklich mit sich selbst zu beschäftigen.

Das zum Beispiel sehe ich nicht in den Beziehungen, die ich mit meinen Freundinnen lebe. Es sind tiefe, patnerschaftliche Verbindungen, in denen du dein Gegenüber liebst, respektierst und wachsen sehen willst, was man mit Freude unterstützt. Wenn das dein soziale Umfeld ist und damit der Standard, könnte das Angebot (Geld, Körper, etc.) nicht ausreichen.

Vor 4 Minuten , schrieb Candala:

Im Grunde ist seine Erkenntnis ja total richtig und wichtig. An der Stelle muss es eben aber auch weiter gehen. Das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden, holt viele Mütter ein, deren Kinder groß geworden sind und die sich vorab über diese Rolle identifiziert haben und nicht gelernt haben, dass sie selbst genug sind. 
Dass wir nicht mehr miteinander zusammen sein müssen, sondern wenn dann wollen, ist ja eigtl eine großartige Entwicklung. Setzt jedoch auch voraus, dass Mann mehr Potential in sich sieht als Ernährer und Mütter mehr in sich sehen, als Zubereiterin dessen zu sein. 

Eben ich denke wir müssen neue Sachen finden die Uns ausmachen und nicht an irgendwelchen indoctrinierten Rollen die uns im die Wiege gelegt und anerzogen werden.

vor 3 Minuten, schrieb Luk2000:

 

Ja das habe ich versucht aber weder ich noch andere haben eine Idee oder können mir sagen warum es so schlecht läuft. Ich werde auch des Öfteren gefragt wie es denn überhaupt sein kann dass es bei mir so schlecht läuft, weil eben keiner so richtig weiß was das Problem ist. Und nach 6-7 Jahren fehlen halt auch einfach irgendwie die Ansätze. Vermutlich einfach noch nicht die passenden Gegenstücke gefunden 🤷‍♂️

Dann hast du es noch nicht ernsthaft genug versucht. Selbstreflexion muss man auch lernen. Andere waren nicht aufrichtig oder kennen dich zu schlecht, um dir Gründe zu nennen.

Wenn du das ändern möchtest, dann gehe es an und warte nicht. 

Versuchen: nein. Machen!

Passende Gegenstück noch nicht gefunden: Vorwand. 

Ich meine es übrigens gut mit dir 🙂 auch wenn es hart klingt. 

Das Gefühl, nur das wert zu sein, was man für einen Nutzen bringt ist aber auch kapitalistisch - man darf bloß nicht ersetzbar sein, sonst verliert man seine Position. Dabei hängt der Wert des Menschen nicht an dem Nutzen. Und es geht auch nicht darum, den größten Nutzen zu finden und die Person dann zu ersetzen, wenn jemand mehr bietet. Wenn man natürlich wie wir uns entwickelt haben in Kleinfamilien lebt ist eine Person die mehr kostet (Geld, Energie) als sie nützt etwas das man sich leisten können muss - weil wir sowieso alle am Rand unserer Kraft sind und alles alleine schaffen müssen. Und sie ist die potentiell einzige Person die etwas von dem "alles alleine schaffen müssen" mittragen kann. Die Ansprüche sind dementsprechend oft das zu kompensieren, was unsere nicht artgerechte Lebensweise von uns abverlangt - mitzutragen, mit beizutragen. Aber das alles ganz allein zu machen ist auch nicht die optimale Lebensweise. Eigentlich müssten wir als Gemeinschaft leben und die hätte eben auch die Kraft da mitzutragen wo Menschen nicht so viel beitragen können und gleichzeitig von den individuellen Stärken einzelner besser zu profitieren. Dieses Ressourcen gehen entweder verloren oder werden wirtschaftlich umgesetzt, aber so dass sie der Gemeinschaft nicht wirklich nutzen.

(bearbeitet)
vor 23 Minuten, schrieb Luk2000:

Ja das habe ich versucht aber weder ich noch andere haben eine Idee oder können mir sagen warum es so schlecht läuft. Ich werde auch des Öfteren gefragt wie es denn überhaupt sein kann dass es bei mir so schlecht läuft, weil eben keiner so richtig weiß was das Problem ist. Und nach 6-7 Jahren fehlen halt auch einfach irgendwie die Ansätze. Vermutlich einfach noch nicht die passenden Gegenstücke gefunden 🤷‍♂️

Was bedeutet denn schlecht laufen? Warum wird allein durchs Leben zu gehen denn von denen als problematisch bezeichnet? Weil sie es sich selbst nicht vorstellen können, allein durchs Leben zu gehen? Daher lieber irgendeine Beziehung führen? Über wen sagt das denn mehr aus? Über dich oder dein Umfeld?
In einer Beziehung zu sein, ist bei weitem kein Garant dafür, ein guter/besserer Mensch oder glücklich zu sein. In einer langen Beziehung zu sein, bedeutet nicht, dass diese automatisch grandios und erfüllend ist oder gar ehrlich geführt wird und damit auch nicht automatisch dem mehr erstrebenswerten Lebensweg entspricht.

bearbeitet von Candala

@LadyViolet_ich glaube, Du sprichst da einen wichtigen Punkt an. Jeder macht alles alleine, geht am Stock und hat gar keine Energie für eine Beziehung.

Ich erlebe das gerade selber, uns beiden (vor ein paar Wochen kennen gelernt) geht es genau so! Neben der Arbeit ist kaum Zeit für Treffen, man ist platt nach der Arbeit und dabei hätten wir Beide es einfacher, wenn wir uns ergänzen würden.

Und ich glaube, das geht vielen so. Das ist definitiv ein Fehler im System. Aber einen Ausweg sehe ich zur Zeit nicht, außer wie @Tau08es sagt: dran arbeiten, Schwierigkeiten identifizieren und nach Möglichkeit abstellen.

Aber nicht jeder hält das durch, kann das oder bringt die Energie auf. 

 

Vor 16 Minuten , schrieb Candala:

Was bedeutet denn schlecht laufen? Warum wird allein durchs Leben zu gehen denn von denen als problematisch bezeichnet? Weil sie es sich selbst nicht vorstellen können, allein durchs Leben zu gehen? Daher lieber irgendeine Beziehung führen? Über wen sagt das denn mehr aus? Über dich oder dein Umfeld?
In einer Beziehung zu sein, ist bei weitem kein Garant dafür, ein guter/besserer Mensch oder glücklich zu sein. In einer langen Beziehung zu sein, bedeutet nicht, dass diese automatisch grandios und erfüllend ist oder gar ehrlich geführt wird und damit auch nicht automatisch dem mehr erstrebenswerten Lebensweg entspricht.

Schlecht laufen im Sinne der Suche nach einer Partnerin und warum "mich niemand kennen lernen möchte"

Vor 1 Stunde, schrieb Zis:

Sind deiner Meinung die Frauen oder die Männer oberflächlich? Ich habe das Gefühl, dass manche Männer bestimmt Dinge anbieten, die eher auf den ersten Blick einen Mehrwert bedeuten und dann frustriert sind, weil es keiner haben will, da die Nachfrage besteht eher nach anderen Dingen.
Meinst du das Video von der jungen Frau, die von der amerikanischen Flagge sitzt und zu alten Werten zurückkehren möchte, oder habe ich das falsch angeklickt. Mir wurde das vorgeschlagen.

Ich habe das klar auf die Gesellschaft insgesamt bezogen. Und ja, DAS Video meine ich. Ihre eigenen Überzeugungen seien dahingestellt und müssen nicht mit der eigenen übereinstimmen, aber das Video selbst hat eben diese Kontroverse erst ausgelöst und fasst vieles dazu zusammen. Es geht mir in erster Linie NICHT um die Erstellerin selbst.

@@Sunstone_1983: nbsp;Könnte es dir auch empfehlen, da es z. B. In Japan ein gravierendes, echtes Problem ist und kein Deckmantel.

Vor 16 Minuten , schrieb Luk2000:

Schlecht laufen im Sinne der Suche nach einer Partnerin und warum "mich niemand kennen lernen möchte"

Das hab ich durchaus verstanden. Du selbst hast zb bisher auch nur Gründe angebracht, warum dich Frauen nicht kennenlernen möchten/warum es nicht klappt, statt Gründe zu kennen/benennen, warum man dich kennenlernen sollte. Warum du ein großartiger Partnermensch an der Seite eines anderen wärst. Statt dich damit zu beschäftigen, was für ein Partner du sein und welche Beziehung du gern führen möchtest. Wenn du das nicht weißt, wie sollen es andere wissen.

Ich sage ja nicht, dass das kein Problem ist.
Aber die Lösung kann halt nur von den Betroffenen kommen.
Social Media hat da einen wesentlichen Beitrag zu diesem Problem geleistet. Wer einmal in einer solchen Bubble steckt, kriegt halt immer mehr Content, der ihn bestärkt wie schwer das Thema Dating/Frauen/Beziehung doch ist und dass er ja gar keine Chance hat.
Aber das trägt halt nicht zur Lösung bei. Da müssen die Betroffenen (ggf. auch mit Therapie) an sich selbst arbeiten.

Die Zeiten von Zwangsheirat sind schon ziemlich lange vorbei.

(bearbeitet)
vor 2 Minuten, schrieb Sunstone_1983:



Die Zeiten von Zwangsheirat sind schon ziemlich lange vorbei.
 

Schön wär’s. Vielleicht nicht im direkten Umfeld, aber es gehört leider noch lange nicht der Geschichte an.

bearbeitet von Candala
Vor 5 Minuten , schrieb Candala:

Das hab ich durchaus verstanden. Du selbst hast zb bisher auch nur Gründe angebracht, warum dich Frauen nicht kennenlernen möchten/warum es nicht klappt, statt Gründe zu kennen/benennen, warum man dich kennenlernen sollte. Warum du ein großartiger Partnermensch an der Seite eines anderen wärst. Statt dich damit zu beschäftigen, was für ein Partner du sein und welche Beziehung du gern führen möchtest. Wenn du das nicht weißt, wie sollen es andere wissen.

Ich bin nett, verständnisvoll, rücksichtsvoll, ruhig, handwerklich nicht ganz untalentiert, sportlich, unterstützend, hilfsbereit und offen. Man kann mit mir grundsätzlich über alles sprechen auch wenn ich vielleicht nicht immer alles persönlich nachvollziehen kann aber dann versuche ich halt es so gut wie möglich zu verstehen und einzuordnen. Sicher gibt es noch einiges dass man an der Stelle aufzählen könnte, aber das war ja hier auch nicht gefragt.

Vor 5 Minuten , schrieb Candala:

Schön wär’s. Vielleicht nicht im direkten Umfeld, aber es gehört leider noch lange nicht der Geschichte an.

Da hast du natürlich (leider) Recht, aber zumindest bei uns in Europa ist es aber nicht mehr die Norm.

Den Begriff "male loneliness" höre ich nur von Frauen, die auf Social Media Videos machen, in denen sie sich beschweren, dass sie von den Männern nicht mehr angesprochen werden. Wir Männer wenden uns zunehmend vom Dating ab und konzentrieren uns auf unseren Job, haben Spaß mit unseren Freunden, Hobbys und Gym :)

Vor 21 Minuten , schrieb Sunstone_1983:

Da hast du natürlich (leider) Recht, aber zumindest bei uns in Europa ist es aber nicht mehr die Norm.

Es ist Sonntag und wir haben scheinbar Zeit für Fet, ich lade dich ein, solltest du offen dafür sein, dich mit der angesprochenen Thematik zu beschäftigen. Nicht mehr die Norm heist dennoch nicht, dass es nicht mehr vorkommt, selbst für in Deutschland lebende Menschen/Frauen/Mädchen weiterhin ein Problem. Wir müssen somit garnicht erst in Nachbarkontinente/Nachbarländer schauen, vor die Haustür genügt mitunter vollkommen aus.

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